Eigentlich sollte es sein Comeback werden: Beim Tokio Marathon wollte Lauflegende Haile Gebrselassie einen weiteren großen Erfolg verbuchen. Doch der Weltrekordler konnte leider aufgrund einer Knieverletzung nicht antreten. Für Äthiopien war Tokio trotzdem ein Erfolg.
Sieger war nämlich Hailes Landsmann Hailu Mekonnen, der am Sonntag mit einer Zeit von 2:07:35 Stunden nur gewann, sondern auch den Streckenrekord von Europameister Viktor Röthlin um elf Sekunden unterbot. Auf Platz zwei und drei landeten der Kenianer Paul Biwott (2:08:17) und der Japaner Yuki Kawaguchi (2:08:37).
Bei den Frauen konnte die Russin Tatyana Aryasova (2:27:29) das Rennen für sich entscheiden. Insgesamt waren 33.000 Sportler beim Tokio Marathon, der zum fünften Mal stattfand, dabei. Mekonnen wird nun bereits in der Presse als der neue Haile Gebrselassie gefeiert.

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