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42erMichel

Michaels Urlaubsrückmeldung

Von 42erMichel am 12.09.2007

Grüßt euch alle, ihr neuen und alten Laufbegeisterten!

Ich mag es drehen und wenden wie ich will, seit wenigen Tagen hat mich der Alltag wieder - Urlaub ade!

Es hat sich in diesen 2 Wochen eine Menge hier getan. Seid gegrüßt alle neuen Teammitglieder!! Seid gegrüßt ihr ganz schön fleißigen "alten" Team"hasen"! Gab es doch eine ganze Menge zu lesen hier beim Eintreffen in in unseren Sportplatz nach der urlaubsauferlegten Computerpause - kam noch nicht mal dazu meine Trainingseinheiten nachzutragen. Aber auch hier - großes Kompliment! - konnte ich schon  Auswertungsneuigkeiten ausmachen.

Der Urlaub verlief nicht ganz so wie geplant. Kurzfristig entschlossen wir uns zu einem "Höhentrainingsaufenthalt" im Berchtesgadener Land. Da ich ja meine ersten Läuferlaufschritte im Allgäu unternommen habe, sind Bergläufe meine heimliche Leidenschaft geblieben (vor oder nach der Arbeit mal so schnell einen 1600er Berg hoch und runter zu stolpern gehörte damals fast zum Laufalltag) und brachte unheimlich Kondition und Freude, verbunden mit astronomischen Pulswerten. Und im Urlaub sollte ein kleiner Abstecher in dieser Form schon drin sein! Unsere erste größere Familientour (ohne Laufschuhe und mit Rucksack) führte uns hoch zum Watzmann. Beim Abstieg am frühen Mittag hielt mir plötzlich meine geliebte Frau auf schmalen Pfaden die Augen zu, und unser Kleiner meinte nur: ...jetzt wird er gleich wieder ganz verrückt! (damit war ich gemeint). Was war geschehen: ausnahmsweise hatte meine kleine Familie vor mir einen kleinen, sich schnell aus dem Tal nähernden Punkt als Bergläufer ausgemacht. Da meine Frau aber sehr auf die Sicherheit ihrer Lieben Wert legt, musste sie mir die Augen so hoch über dem Meeresspiegel aus Sicherheitsgründen doch wieder freigeben. Und innerhalb von Sekundenbruchteilen danach war der nächste Morgen für mich geplant: ich würde versuchen, meine Familie nach dem heutigen, anstrengenden Tagesprogramm zu einem später als sonst stattfinden Frühstück zu überreden. Ich würde auch zwischenzeitlich ganz, ganz leise und kurz nach Tagesanbruch mit Laufschuhen ausgestattet das Haus verlassen...DER BERG RUFT!

Jetzt wird es wahrlich märchenhaft: Denn...Fr. Holle machte sich über Nacht bis kurz vor der Haustür breit! Ohne Gefahr für Bänder, Muskeln und Knochen konnte ich meine Vortagesgedankenblitze nicht umsetzen - und Vernunft geht nun mal vor - steht doch lauftechnisch betrachtet noch ein ereignisreicher Jahresausklang an (...Vorfreude...Augenleuchten...Hufe scharren...!).

Zu einer kleinen, flachen Runde reichte es aber allemal. Und hierbei wurde mir ganz krass vor Augen geführt, wie schnell ich der lieben, für mich fast nicht mehr nachvollziehbaren, komplexen Technik verfallen bin. Grund: die Batterien der Außenstelle vom PolarLaufgroßrechner waren zu Ende - keine Streckenvermessung! Vor 2 Wochen noch undenkbar war es schon fester Bestandteil meines Laufalltages geworden. Unvorbereitet wie ich mich auf den Urlaub habe, hatte ich zwar Ersatzbatterien eingepackt...aber wie sollte es auch anders sein - die falsche Größe. Aber auch dieses einschneidende Erlebnis hatte sein Gutes. Habe ich bei diesem Lauf doch entdecken können, dass dieses Polarsche Wundergerät neben den vielen, vielen tollen unzähligen Auswertungen sogar den aktuellen Pulswert anzeigen kann!!! WAHNSINN!

Ansonsten konnte ich in den Urlaubswochen aber auch ganz ordentlich Trainingseinheiten einbauen. In der ersten Urlaubswoche konnte in 7 Stunden ca 85km rennen. Überwiegend in den Sportzonen 3 und 4. Davon ein langer 36km Lauf, den ich aber als unangenehm für mich abspeichern musste: es lief einfach nicht richtig gut, vom Kopf her hatte ich in den 3 1/4 Stunden einfach bissle Probleme.

Die zweite Woche lief wieder richtig gut: an einem Tag konnte ich 2 deftig schnelle 10km Runden ziehen (später Vormittag und früher Abend). Somit waren mir 6 Einheiten gelungen. Dann auch hier der krönende lange Lange Wochenabschlusslauf. Da lief´s dann so gut, dass ich gar nicht umdrehen wollte, und so 38km zu Hause ablesen konnte. Habe es dabei dank genauer Geschwindigkeitskontrolle sogar geschafft, die 2. Hälfte im geplanten MarathonRenntempo zu bewältigen. Eine geile Laufwoche, mit stolzen 105 Laufkilometern und 8 1/2 Stunden frischer Luft.

Jetzt erst noch mal alle anderen Ereignisse hier nachlesen, und sicherlich werde ich dann auch hier und da meinen Senf dazugeben.

Bis bald mal wieder

zweiundvierzigerMichel Michael

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