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Gluecksritter74

Erst Köln dann ???

Von Gluecksritter74 am 10.09.2007

Mitten in der Vorebreitung auf Köln hat die Glücksfee zugeschlagen...

Als die Glücksfee ausgerechnet mich ausgewählt und dem NY Marathon Team zugelost hat, war ich mitten in der Vorbereitung auf den Marathon in Köln. Nach ein Paar Jahren Marathonabstinenz ging es in diesem Sommer voller Elan wieder ins Training. 

2001, 2002 und 2003 lief ich mit unserem Lauftreff jeweils einen Marathon pro Jahr. Hamburg, Köln und den 3 Ländermarathon am Bodensee. Aber danach war irgendwie die Luft raus und wir haben es nicht wieder geschafft mit einer Gruppe einen Marathon zu laufen. Dieses Jahr war das Feuer auf einmal wieder entfacht. Mein Bruder, der inzwischen auch schon seit ca 2 Jahren mit uns läuft wollte es unbedingt probieren dieses Jahr und das allein genügte als Funken. Nun sind wir insgesamt schon 10 angemeldete Geseker und einige sind noch angesteckt aber noch nicht angemeldet...

Unter den angemeldeten auch ich. Also wurden Ziele definiert, Pläne verglichen und studiert und mit einem Vorbereitungstraining begonnen. Dann stand alles fest. Meine Bestzeit von 3:08:XX, gelaufen 2002 in Köln sollte als Richtzeit dienen, Zielzeit also 3:10:00 oder schneller. Unter den unzähligen Trainingsplänen entschloß ich mich für den "Countdown zur Bestzeit", des als Schinders verschriehenen Peter Greif. Ich dachte mir aber bei meiner ambitionierten Endzeit, von nix kommt nix und frei nach Achim Achilles "Qualität kommt von Qual".

Jetzt 4 Wochen vor Köln bereue ich weder meine Anmeldung noch die Wahl des Trainingsplans, ich bin schon ziemlich fit, habe die letzten Wochen gut trainiert und mich fast immer an den Plan gehalten. Konkret heißt das z.B. letzte Woche 5 Einheiten mit insegsamt ca 95km. Schwerste Einheit ist bei Peter Greif dabei der LangeLauf von 35km der ab der 2. Woche mit einer Endbeschleunigung gelaufen werden soll. Das heißt man läuft die ersten Kilometer ganz locker und beendet den Lauf mit einer Tempoverschärfung möglichst im geplanten Marathontempo. Erst sind es nur 3, dann 6, 9, 12 und schließlich 15km Endbeschleunigung. Diese Einheit ist wirklich hart. Sind lange Läufe sowieso schon anstrengend, wird bei dieser Form genau dann wenn´s sowieso schwer wird noch das Tempo erhöht.

Zusätzlich zu dem langen Lauf stehen 1 x wöchentlich Tempoläufe (6x1000m, 4x2000m oder 3x3000m im Wechsel) und ebenfalls 1 x wöchentlich ein Tempodauerlauf (10km 10s schneller als Marathonrenntempo oder 15km im Marathonrenntempo im Wechsel) auf dem Plan. Zwischen den belastenden Einheiten komplettieren noch 2 lockere Läufe meine Trainingswoche. Der Plan ist wirklich anspruchsvoll und man muss sich so manches mal zwingen und quälen, aber scheinbar funktioniert es.

Ich werde jetzt erstmal an dem Plan festhalten und Köln natürlich in jedem Fall laufen, wie ich die Zeit zwischen Köln und Frankfurt oder Köln und New York am sinnvollsten nutze um die hoffentlich gute Form zu konservieren weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Da muss die richtige Mischung aus Regeneration, Tempoerhaltung und Ausdauererhaltung gefunden werden. Vielleicht hat ja der eine oder andere Leser dieser Zeilen ein Idee?

Also in diesem Sinne: "Es läuft"

Gruß Jörg

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