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Gluecksritter74

Alia iacta sunt - Aber es geht trotzdem weiter

Von Gluecksritter74 am 24.09.2007

Die Entscheidung für New York ist gefallen -Herzlichen Glückwunsch Euch 2 glücklichen. Mit allen Anderen freue ich mich auf Frankfurt!

Jetzt ist sie also vorbei, die Spannung und die Vorfreude auf die große Entscheidung, aber das Abenteuer Herbstmarathon geht weiter. Auch wenn sicher jeder von uns gerne nach NY geflogen wäre bin ich nicht enttäuscht, sonden finde die Aktion immer noch super und freue mich über mein Glück dabei sein zu dürfen.
Von der tollen Pulsuhr und den weiteren "Schmankerln" abgesehen, finde ich es wirklich gut vom eigenen Training zu berichten, von anderen zu lesen und sich auszutauschen. Deswegen überwiegt die Freude die kleine Enttäuschung bei weitem. Ich fände es wirklich schön wenn ich beim Frankfurt Marathon zu den Namen und Beiträgen auch Gesichter und Menschen kennenlernen dürfte.

So jetzt aber noch kurz zu meiner Trainingswoche, von der es diesmal nicht so viel zu berichten gibt.

Am Montag habe ich, Euren Ratschlägen folge geleistet, habe mich nach dem Infekt vom letzten WE noch geschont und bin nicht gelaufen.

Mittwoch habe ich dann eine vorsichtige 15km Runde in netter Begleitung abgespult und hab mich dabei ganz gut gefühlt. Danach war ich natürlich schon wieder vom Trainingseifer gepackt und hab überlegt, ob ich Donnerstag den vorgesehenen Tempodauerlauf mache.

Aber Eure gutgemeinten Ratschläge hatte ich noch im Ohr und habe am Donnerstag dann lieber noch mal einen mittelschnellen Dauerlauf von 15km so im 5er Schnitt gemacht.

Freitag war Ruhetag und ich hab mich kurz auf die Hantelbank gelegt.

Samstag dann der letzte lange Lauf mit Endbeschleunigung vor meinem Start in Köln. Bin so gegen 11Uhr bei strahlendem Sonnenschein mit meinem Bruder gestartet. Wir hatten vor so bis km 26 zusammen zu bleiben und wollten uns dan für die Endbeschleunigung trennen, weil wir auf etwas unterschiedliche Zielzeiten trainieren. Bei uns beiden lief es am Anfang gar nicht rund, Puls viel zu hoch und irgendwie viel zu anstrengend, obwohl das Tempo passte (5:20/km). Wie sooft platzte bei mir irgendwann der Knoten und ich fühlte mich von Km zu km immer besser. Unmerklich wurden wir also schneller, wobei ich meinen Bruder immer mal fragte ob das Tempo denn auch ok ist. Obwohl ich merkte das er sich ziemlich anstrengen musste, sagte er immer nur es wär alles ok.
Als dann der Startpunkt für die Endbeschleunigung näher rückte musste er mir dann aber eingestehen, dass die letzten schnellen km bei ihm wohl ausfallen müssten. Also trennten wir uns und ich konnte die Endbeschleunigung ganz gut durchziehen, bin die letzten 9 km im Schnitt in 4:27 gelaufen und war am Ende erschöpft aber positiv überrascht, dass es so gut geklappt hat.

Dann hab ich auf meinen Bruder gewartet, der sich aber Zeit liess, schließlich musste ich Ihn sogar noch suchen - er hatte sich verlaufen und war platt wie eine Flunder.

Mein sonntäglicher Lauf fiel leider meiner Doppelkopfrunde am Samstag zum Opfer, bei der ich vielleicht einen Ouzo weniger hätte trinken sollen. Ich hatte jedenfalls keine Lust zu laufen und hab mal ausgesetzt.

Die kommende Woche wird nochmal Feintuning betrieben und am Samstag sogar nochmal ein langer Lauf gemacht. Dannach heißt es dann regenerieren und auf Köln freuen und dann auf Frankfurt und dann...


Eine schöne Trainingswoche wünscht euch allen

Jörg

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