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Geoffrey Mutai: Weltrekord-Debatte rund um Boston Marathon

Von NinaB am 21.04.2011

Der Boston Marathon ist der älteste Städtemarathon der Welt und fand vor wenigen Tagen zum 115. Mal statt. Wie die meisten wahrscheinlich wissen, handelt es sich dabei um keinen Rundkurs, zudem weist das Streckenprofil ein sehr starkes Gefälle auf.


Dies ist wohl auch der Grund, warum es um die Bestzeiten der Läufer immer wieder zu Diskussionen kommt. Laut dem Leichtathletik-Weltverband IAAF ist ein Gefälle von maximal 42 Metern erlaubt. Beim Boston Marathon liegt die Startlinie jedoch 139,90 Meter höher als das Ziel. Daher werden hier immer wieder Bestzeiten gelaufen, die dann nicht als solche anerkannt werden.


Aktuell geht dies dem Kenianer Geoffrey Mutai so. Er lief beim Boston Marathon vor wenigen Tagen eine Zeit von 2:03:02 Stunden und liegt damit um 57 Sekunden deutlich unter dem von Haile Gebrselassie in Berlin im Jahr 2008 gelaufenen Weltrekord.


Die Zeit wird jedoch wieder einmal nicht als Weltrekord anerkannt, was die Veranstalter vom Boston Marathon nun ändern wollen. Sie haben explizit beim IAAF beantragt, dass die Siegerzeit als Rekord anerkannt wird. Ob es etwas bringt, bleibt eher fraglich...

Kommentare

Ich find es eine Frechheit, den Weltrekord nicht anzuerkennen! Der ist das Ding gelaufen, die Strecke ist amtlich vermossen worden ... was wollen die denn noch mehr? Rückenwind? Ja und, ist nicht beeinflussbar. Die sollen doch die selbe Zeit erst mal selber laufen, schließlich hat er das auch per pedes selbst zurückgelegt und ist nicht geflogen.

Geoffrey Mutai bleibt wohl im Munde aller Läufer und ich wünsche ihm, dass seine Zeit trotz allem zumindest in Läuferkreisen anerkannt wird!

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