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Nervosität

Von Pfeil am 21.09.2007

So langsam werde ich nervös und kann verstehen wie meine TeamkollegInnen schon seit Wochen der letzten Verlosung entgegenfiebern

Heute war wieder ein wunderschöner Spätsommertag. Also denke ich, früh nach Hause, die Arbeit auf dem Schreibtisch läuft ja nicht weg, und dann zum Laufen. Ein kurzer Anruf von unterwegs bei meiner Frau: "Ich bin bald da, und..." ----- "und dann kannst Du ja Deinen Schreibtisch zuhause aufräumen" antwortete meine Frau. Nun, das war nicht gerade das, was ich erwartet hatte. Nun gut, sie hatte recht, aber da ich die letzten Wochen auf den Marathon trainiert hatte, war auch wenig Zeit für das private Büro geblieben.

Zu Hause angekommen, beschloss ich dann aber doch, das Wetter für einen 12km-Lauf zu nutzen. Am Anfang noch etwas müde lief es von Minute zu Minute besser, so dass trotz einiger kräftiger Steigungen und nur mittlerer Belastung noch ein 5:15er Schnitt herauskam. Die vielen Wochen und Monate konsequentes Training haben doch etwas bewirkt. Allerdings habe ich nun das Problem, dass ich eben mitten in der Nacht meinen Schreibtisch aufräumen sollte - aber das ist schließlich immer noch besser als mitten in der Nacht zu laufen.

Nun muss ich aber aufhören, weil meine Frau (mal wieder) darauf hinweist, dass ich doch endlich aufräumen soll (ich glaube sie ist nur neidisch, dass sie nicht die Chance bekommt, für einen Start in New York ausgelost zu werden). Nun droht sie schon, meine Laufkleidung nicht mehr zu waschen (oder gar zu verstecken!!!). Ihr einziger Kommentar zu dem was ich gerade mache: "Labern ist das gleiche wie Bloggen" Na dann - gute Nacht

Markus

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