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Ponschi

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Fotokommentare

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nicole sagt:
Ein schönes Foto!!!!!!!!!!!!!
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dasmuli sagt:
Hammer-aussicht. Ich vergesse leider ständig die Fotomaschine einzupacken. Sollte zur...
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Maratommy sagt:
ja wer da keine Lust mehr hat zu laufen der...
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dasmuli sagt:
Hallo Ponschi ! Endlich mal der Ponschi in "scharf". Dein...
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nicole sagt:
Jetzt bin ich ja baff..... das ging ja schnell!!!!!!!!!!!!!! So...
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donspeedy sagt:
danke für das tolle Bild!! wenn das mal keine motivationshilfe...
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joschi007 sagt:
wahnsinns bild ! großartig !
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nicole sagt:
Das beste sind die Schuhe plus Socken. Und dan schon...
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Über mich

Zehn Jahre lang arbeitete ich 6 bis 7 Tage in der Woche, teilweise über 12  Stunden pro Tag und ernährte mich dabei sehr ungesund. Für ein Frühstück hatte ich keine Zeit, den Kaffee trank ich im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Gefrühstückt hatte ich dann erst nachmittags und abends hatte ich dann zu viel und das Falsche gegessen. Für jegliche Art von Sport fehlte mir die Zeit und die Motivation. Mein Gewicht nahm innerhalb von 10 Jahren kontinuierlich zu.

Im Juli 2005, im Alter von 41 Jahren, hatte ich bei einer Größe von 1,92 m ein Körpergewicht von 160 Kilo erreicht. Zu diesem Zeitpunkt machte ich mir Gedanken über mein Leben und die Zukunft. Ich beschloss, dass ich ein paar Kilo abnehmen musste. Ich wollte das durch eine Kombination von Ernährungsumstellung und Laufen erreichen. Meine damaligen Ziele waren, in 6 Monaten um ca. 30 Kilo abzuspecken, um dann im Mai 2006 einen Halbmarathon zu laufen.

Meine Ernährung stellte ich sofort um. Grundsätzlich frühstückte ich nun jeden Morgen zuhause und nicht mehr im Auto. Ich verzichtete weitestgehend auf Fett und zunehmend auch auf Fleisch. Irgendwann hatte ich kein Verlangen mehr danach, Fleisch zu essen, so dass ich ungewollt zum Vegetarier wurde.

Als Erstes besuchte ich ein Sportgeschäft und kaufte mir ein Paar gute Laufschuhe. Am gleichen Abend bin ich dann mit meinem Hund zum ersten Mal "gelaufen". Das Lauf-Ende wurde bereits nach genau 80 Meter erreicht, so dass ich eine Gehpause einlegen musste. Mit weiteren Laufpausen hatte ich mich dann über eine erste 5 km Runde gequält. Nach einem Ruhetag bin ich wieder mit meinem Hund, der von nun an mein bester Trainingspartner war, auf die gleiche Runde gegangen mit dem Ziel, die Gehpausen immer weiter zu verschieben, selbst wenn es nur 5 Meter waren. So habe ich 3 bis 4 Mal pro Woche weitergemacht.

Zwei Monate später schaffte ich es erstmals, eine 10 Kilometer lange Strecke mit nur einer kurzen Gehpause dazwischen zu joggen. Drei Wochen später ging es dann ohne Gehpause, aber dafür mit einem ehrgeizigen Blick auf die Uhr. Mittlerweile war ich stolzer Besitzer einer Pulsuhr, die mir half, immer im aeroben Belastungsbereich zu bleiben. Als ich erkannte, dass sich durch das Laufen mein Abspeck-Prozess und die Kondition phantastisch verbessern, steigerte ich meinen Laufumfang bis zu 60 Kilometer in der Woche und um mind. 14 Kilometer Länge pro Laufeinheit.

Im Oktober kaufte ich mir ein Mountainbike, mit welchem ich täglich zur Arbeit fuhr. Als ich nach vier Monaten im November 05 bereits 60 Kilo abgenommen hatte und „nur“ noch 100 kg wog, konnte ich 16 Kilometer Dauerlauf ohne Unterbrechung problemlos joggen. Nun hatte mich das Lauffieber erwischt.

Nun setzte ich mir ein neues Ziel: nicht der Halbmarathon im Mai, sondern der Hamburg-Marathon im April sollte meine neue Herausforderung sein. Von diesem Ziel angespornt, lief ich bei jedem Wetter 4 Mal in der Woche meine Trainingseinheiten. Von November 05 bis Februar 06 hatte ich weitere 12 Kilo abgenommen und mein Gesamtgewicht auf 88 kg reduziert, was ich bis heute auch halte. In 9 Monaten war es mir gelungen, 72 Kilo abzunehmen.

Im März 2006 lief ich dann den Halbmarathon in Waldniel in 1:46 h und 2 Wochen, später den Halbmarathon im Königsforst in 1:47 h. Den Hamburg-Marathon im April finishte ich erfolgreich in  4:09 h.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es mir gelingen würde, in nur 9 Monaten vom Nichtläufer mit 160 kg Übergewicht, auf 88 kg abzuspecken und dann auch noch einen Marathon um 4 Stunden zu laufen. Nachdem ich meinen ersten Marathon in Hamburg problemlos geschafft hatte, war für mich klar, dass ich nun nicht aufhören werde. Ich war fasziniert von den Lauferlebnissen und meinem neuen Körpergefühl. Ich fühlte mich wie ein neuer Mensch.

Nach dem Erfolgserlebnis vom Hamburg Marathon bin ich zum Vielstarter geworden. Fast alle zwei Wochen nahm ich an einem 10 km-, Halbmarathon- oder Marathon Wettkampf teil.

Meine Laufleistung verbesserte sich kontinuierlich, bis ich dann den Marathon um 3:30 h lief.

Durch das Abnehmen und den Sport bin ich ausgeglichener, ruhiger und entspannter geworden, Beruflich habe ich etwas zurückgeschraubt und privat nehme viel mehr am gesellschaftlichen Leben teil.

Durch den Sport benötige ich wesentlich weniger Schlaf, so dass ich zum Frühaufsteher wurde. Damit bin ich abends früher zu Hause und erhalte genügend Zeit für das Training. Das Laufen wurde zum festen Bestandteil meines täglichen Tagesablaufs und verbesserte meine Lebensqualität.

Ein Jahr nach den erfolgreichen Marathon Erlebnissen reizte es mich, die Laufstrecken weiter auszudehnen. Ich setzte mir nun ein neues Ziel: Ultra Marathon zu laufen. Der Genuss von   Adrenalin war meine starke Motivation dazu. Ich wollte nun mehr Höhenmeter, mehr Kilometer, noch stärkere Erlebnisse und Herausforderungen bewältigen.

Mein erster Ultralauf war der Rennsteiglauf über 72,8 km im Sommer 2008. Als ich nach 7:53 h durchs Ziel lief wusste ich, dass Ultra und Berge meine Bestimmung sind. Am Abend nach dem Rennsteiglauf meldete ich mich für den Berg-Ultralauf K78 in Davos an. Nach diesem phantastischen Ultra-Lauferlebnis war für mich klar, dass ich nun an dem berühmten Marathon des Sables, 250 Kilometer durch die Wüste in der Sahara, teilnehmen möchte.

Sechs Monate vor dem Marathon des Sables lief ich zum Training jede Woche einen Ultralauf oder einen Marathon, oft sogar noch einen Halbmarathon am gleichen Wochenende. Ich finishte den Marathon des Sables 2009 als zweit bester Deutscher in 27 Stunden und 18 Minuten.

Alleine im Jahr 2009 nahm ich an 13 Ultras und an 10 Marathons teil, ohne die vielen Halbmarathons und Zehner. Für die Zukunft möchte ich noch an vielen Ultraläufen teilnehmen, wie z.B. den 200 km Non Stopp langen Libyen Marathon in der Sahara, den 250 km langen Gobi March in der Wüste Gobi in China und dem 166 km langen Non Stopp Ultra Trail Mont-Blanc im Gebirge mit 9.000 Höhenmetern, und, und, und......

 

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Ich bin einfach nur beeindruckt,

nach weiter so und bleib gesund dabei!

Traumboot

Hallo Ponschi,

 

Klasse Vita Bericht!

Ich wünsche Dir noch ganz viele tolle Adrenalin Kicks bei Deinen Zieleinläufen.

Gruß, Thea

Tolles Profil !

Macht mir schrecklich viel Lust auf Berge und "aussergewöhnliche Location".

Immer auf der Strasse vor sich hin traben - nö, das ist langweilig. Im Training OK, aber es sollte doch noch etwas mehr geben. Du kannst wirklich stolz auf Deine Leistung sein.

Weiterhin alles Gute, heile Knochen und stets viel Spass bei Deinen Läufen.

Wünscht Dir ... das Muli :-))

Dein Profil lese ich und bekomme den Mund nicht mehr zu. Was für eine imense Lebensleistung. Unglaublich in welchen Extremen du gelebt hast und heute lebst.

Was kannst Du stolz auf Dich sein.

 

ich verstehe gar nicht, warum du noch keinen Profilkommentar hast... vielleicht weil da so wenig steht? ich wünsche dir auf jeden Fall noch viele interessante Läufe, ob in der Sahara, beim "normalen" Marathon und unter der Erdoberfläche. Es ist immer wieder sehr interessant deine Laufberichte zu lesen. Viel Erfolg und noch mehr Spaß weiterhin. Pass auf deine Ferse auf!!

liebes Grüßle traudl

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