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Fersensporn

Von Ponschi am 11.10.2009

Hallo zusammen,

normalerweise wollte ich nichts mehr über etwas schreiben warum es nicht geht sondern nur noch über positive Dinge warum etwas geht. War wohl ein sch... Gedanke, denn dadurch habe ich seit dem 29. August nichts mehr in die Tastatur hacken können. An diesem Tag bin ich zuerst morgens als Zugläufer mit einer Bekannten einen 5 km Lauf gelaufen um Sie zum Sieg zu bringen. Hat auch prima funktioniert. Danach noch schnell einen 30 km Berglauf den ich jedoch schon mit Schmerzen in der rechten Ferse beendet habe. Am nächsten Morgen konnte ich fast nicht mehr auftreten, musste aber, denn es ging für drei Wochen in den Urlaub. Der Urlaub entwickelte sich für mich so langsam zum Horrorurlaub denn ich konnte keinen Meter laufen. Wieder zu Hause bin ich sofort zum Arzt und der hat meine Befürchtung bestätigt, doppelter Fersensporn in der rechten Ferse. Die Behandlung, zweimal je eine Kortison-Spritze in die Ferse, war zwar super schmerzhaft, brachte aber nur wenig Erfolg. Erst der Besuch bei einem Osteopathen brachte Besserung. Als Erstes hat er nach der Ursache geforscht und gefunden, ein schief stehendes Sprunggelenk. Nach seiner Diagnose sollte es auch die Ursache für meine vorherigen Verletzungen gewesen sein. Nach dem er das Gelenk wieder in seine richtige Position gebracht und mich zwei Mal mit einer Stoßwellenbehandlung gequält hat geht es wieder bergauf. Der erste Versuch war am 27. September, ein 10 ner als Zugläufer, danach in Köln als Zugläufer den Halbmarathon. Ich wollte zwar die 63 km laufen, habe mich ausnahmsweise mal für die vernünftigere Alternative entschieden und mich als Helfer am Verpflegungsstand nützlich gemacht. Dieses Wochenende war ich in Tirol, bei der Tour de Tirol. Hier war bereits am Freitag Schluss, nach dem ersten 10 km Lauf. Den Rest habe ich gestrichen. Das war besonders hart für mich, denn der Marathon am Samstag war der Weltmeisterschaftslauf im Berglauf. Als ich die Finisher im Ziel sah hätte ich heulen können. Vorrang hat nun der Marathon auf Malle. Ziel ist es dort durch zu kommen, das heißt wie ein "echtes Muli" langsam zu traben, ach wenn mich ein laufendes Rennmuli überholt.

Ich werde mich in nächster Zeit an die erster drei Paragrafen des kölschen Grundgesetzes halten.

§1 Et es wie et es

§2 Et kütt wie et kütt

§3 Et hät noch immer jot jejange

Bis bald (hoffentlich)

Ponschi

Kommentare

Hey Ponschi !

Da werde ich Dir zur Abwechslung mal eine gute Nachricht zu kommen lassen: das Rennmuli (also wirtklich ... was ein Name) kennt eine Abkürzung und wird schon etwas früher im Ziel eintreffen. Aber ... die gute Meerluft und die warmen Sonnenstrahlen werden Dir bestimmt helfen das Ziel zu erreichen. Und .. ausserdem ...warten wir im Ziel dann schon mit ´nem lecker Bierchen auf Dich.

Wenn das nicht hilft ... was dann ???

Viele sonnige Grüsse ... das muli

Hallo Ponschi !

So hat jeder seinen Kelch zu tragen.

Mach et jot ävver nit ze off würde der Kölsche sagen.

Wir arbeiten beide an unserer Gesundheit und werden uns dann zum Laufen treffen.

Gruß Tommy

 

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