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Rennhuhn

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Brückenlauf....

Von Rennhuhn am 29.04.2011

...privat!

Dank der Osterferien hatte ich ausreichend Gelegenheit, einiges privates zu erledigen und auch meine Laufeinheiten zu erledigen. Am Mittwoch nach der Arbeit gab es eine kurze 7km Runde durch die schwüle Kölner Luft. 

Donnerstag Morgen (wir regestrieren ganz erstaunt, dass zwischen den beiden Läufen keine 24 Stunden lagen) musste das Auto zum Winterreifen-Wechsel und Klimaanlagen auffüllen. Diese Gelegenheit nutze ich ja immer für ein kleines Läufchen zurück nach Haus, so bringt man ein wenig Abwechslung in die Strecken.

Ich startete also zwischen Deutz und Humboldt/Gremberg am Autohaus die Garmin und setzte mich in Bewegung in Richtung Linksreihnisches Rheinufer. An der Südbrücke (ca. 2km) hatte ich die spontane Idee, die Strecke doch ein wenig zu verlängern und statt schnurstracks nach Hause zu Laufen, einen kleinen Umweg über die südlichste Kölner Brücke zu nehmen. Gedacht und gelaufen. Auf der Rodenkirchner Brücke, die für ungeahnte Beschleunigungen sorgt, da es eine Autobahnbrücke ist, war Km 5 erreicht. Es tröpfelte ein wenig, aber die Temperatur war mit ca. 13 Grad gut und auch nicht mehr schwül, die 36 Minuten fand ich mit den Ampeln am Anfang und der Steigung vor der Brücke eigentlich ganz in Ordung.

Dann schaute ich also mal, was das eine Ende der neuen Marathonrunde in Köln so kann und lief wieder in nördliche Richtung auf der rechten Rheinseite. Auf der Südbrücke wechselte ich wieder die Rheinseite, um unter der schönen Alfred-Schütte-Allee ein wenig Schutz vor den Regentropfen zu finden. Um die Volkskirmes zu umgehen, rannte ich dann wieder über die nächste Brücke wieder auf die rechte Rheinseite. Auf der Severinsbrücke hörte der Regen gänzlich auf und ein angenehmer Wind zersauste mir das Gefieder. Mir ging es ziemlich gut und der Entschluß, bis zur nördlichsten Brücke zu laufen wurde gefasst. Die Volkskirmes auf der linken Seite war umlaufen und ich wechselte die Seite wieder über die Hohenzollernbrücke. An der Messe vorbei und durch den Rheinpark nahm ich also Kurs auf die letzte Brücke. Langsam meldete sich der Durst, ich hatte das ja so nicht geplant und somit auch nichts dabei, außer 3 Euro, Schlüssel, FR und Musik. Ich erinnerte mich aber an ein Büdchen am Mülheimer Rheinufer, hinter dem Drehgelände der Anrheiner. Schwupp die Wupp, da war es schon. Sehr zum erstaunen der Dame die dort arbeitete, exte ich mal so nen halben Liter Apfelschorle und rannte weiter. Ist aber auch Mist, wenn keine Verpflegungsstände da sind...

Auf der Mülheimer Brücke wagte ich einen Blick auf den KM Stand der FR, ich erwartete großes. Ich hatte die ganze Zeit,vom Durstgefühl mal abgesehen, nicht geschaut und völlig abgeschaltet. Die Beine arbeiteten einfach im Autopilot, der Kopf war mit der Musik beschäftigt und ich habe nicht mal auf die Pace geguckt, sondern einfach die Strecke genossen. Ich erwartete eine Entfernung von ca. 20km und? Was sehe ich?

 

18km!

18? 18.... 18!!!! Ich fühl mich wie 25 und dachte an etwas über 20, aber 18! Ich bin fertig und am Ende!!!

Die folgenden Flucherreien gehören hier nun nicht hin. Ich war etwas aufgebracht...

Nach etwas mehr als 2:35 hatte ich die 20km erreicht. Im Rückblick hätte ich die Strecke wirklich etwas länger geschätzt. Mit all den Steigungen und Ampeln ist die Zeit ok. Aber wie soll ich in Köln denn 35km voll kriegen! Diese doofen Brücken liegen einfach zu nah beieinander! 

Kommentare

Da jibbet kein Brückchen mie mie (mehr mehr)! Guck dir Köln mal an.  Viel schlimmer, mein körperlicher Eindruck passte nicht mit der KM Leistung!!

18 Km ist doch nicht schlecht finde ich! Einfach öfters mal machen und noch ein Brückchen mehr und schon klappt das mit den >20 Km

Viele Grüße

Andy

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