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ThomasKnackstedt

Deutschlandsprint Countdown-Tagebuch

Von ThomasKnackstedt am 07.02.2008

Noch 83 Tage. 7. Februar 2008

www.deutschlandsprint.de

Es hat endlich zu regnen aufgehört. Reisewetter. Die nächsten Tage werdet ihr mich von anderer Stelle hören/lesen. Aber dazu später mehr.

Kurz bevor wir den Deutschlandsprint starten, werden unsere ganz schnellen Hirsche beim Hamburg Marathon angreifen. Momentan sind wir in Südniedersachsen eine kleine Macht und können vor allem in Mannschaftswettbewerben ein Wörtchen mitreden. Da zwickt es mich schon ein bisschen, dass zwei Kreisrekorde noch in Hand unserer Nachbarn aus Holzminden sind. Die Halbmarathon Bestmarke steht auf 3:57 Stunden. Das haben meine Jungs zwar schon um 5 Minuten unterboten, allerdings auf einer Strecke, die zwar amtlich vermessen, aber aufgrund von Schotter- und unbefestigten Wegpassagen nicht bestenlistentauglich war. Und dann ist da noch der Marathonrekord in der Mannschaft mit 8:04 Stunden. Wenn Karsten, Jörn und Tewes gesund und gut trainiert an den Start gehen, ist das eine Zeit, die fallen MUSS. Dieser Rekord ist 21 Jahre alt und eigentlich schon lange fällig.

Der Kreisrekord der Männer, des viel zu früh verstorbenen Oliver Lange, mit einer Zeit von 2:24 Stunden, wird im Kreis Holzminden vermutlich für eine kleine Ewigkeit Bestand haben.

Schnappen wir uns also die Ergebnisliste von Hamburg aus dem letzten Jahr und schauen nach, wer da bei den Männern auf Platz 83 war. Ralf Fink, von der LAC Mausbach, mit einer Zeit von 2:41 Stunden. Die Splits in 1:19 und 1:22 Stunden. Klasse Leistung. Der Verlust nach hinten ist mit den ansteigenden Temperaturen zu entschuldigen.

Also Karsten, Jörn und Tewes, auf Euch ruhen die Hoffnungen eurer Mitläufer. Ihr habt allesamt schon Zeiten gelaufen, die 2007 in Hamburg für Plätze unter der Nr.83 gereicht hätten. Haut in Paderborn einen megaschnellen Halbmarathon raus und steigert euch in Hamburg noch einmal auf der Langstrecke. Wenn ihr das schafft, werden wir uns beim Deutschlandsprint ordentlich reinhängen, damit ihr ein wenig auslaufen könnt.

                                                       TTB83

                                                          Meiner erster Marathon. Hamburg 1998.

Ich habe mich heute auf den Weg nach Stuttgart gemacht. Familienbesuch. Je weiter ich nach Süden kam, desto mehr kam die Sonne raus. In Stuttgart war der Himmel strahlend blau. Nach der letzten Woche Dauerregen eine echte Wohltat.

Auf der Fahrt habe ich mit dem Deutschlandsprint-Aufkleber im Heck gleich ein wenig Reklame für unseren Lauf gemacht. Nebenbei konnte ich aus dem Fenster schon mal einen Teil unserer Laufstrecke inspizieren. Die Ecke rund um Würzburg sieht gut laufbar aus. Aber die Rhön, das lässt sich auf den ersten Blick erkennen, wird eine echte Herausforderung. Schweres Gelände!

Die 500 Kilometer Autofahrt sollen heute als Training ausreichen. Morgen geht es dann an den Neckar. Wenn das Wetter so bleibt, wird das bestimmt ein Riesenspaß.

 

Thomas Knackstedt

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