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ThomasKnackstedt

Deutschlandsprint Countdown-Tagebuch

Von ThomasKnackstedt am 12.02.2008

Noch 78 Tage. 12. Februar 2008

www.deutschlandsprint.de

78 Kilometer und 500 Meter. Das ist die Distanz des Swiss Alpine Marathons. Ein hammerharter Lauf in der Schweiz, bei dem unser Mario(seltsamerweise) noch nicht am Start war. Na ja, was nicht ist, kann ja noch werden.

Die Läufe in der Schweiz haben vor allem eines zu bieten: Berge! Der Läufer und der Berg, das ist ein Thema für sich. Egal, ob man sich beim Schwäbisch Alb Marathon die steilsten Steigungen hinauf quält, oder bei einem Volkslauf nur einen kleinen Hügel in Angriff nimmt. Berge limitieren die Leistungen vieler Läufer erheblich. Dabei sind es gerade die Steigungen, an denen man die meiste Zeit gut machen kann. Im Training kann ich nur raten, wenn man die Möglichkeit hat, des Öfteren Tempoläufe an Steigungen einzubauen. Wer im absoluten Flachland lebt, muss sich etwas einfallen lassen. Andreas Hünerberg erzählte mir, nach seinem Umzug nach Hamburg, dass er die Bergläufe aus dem Hils durch Treppenläufe im Volksparkstadion ersetzte. Auch eine Alternative…

Wer von Euch den Brocken, Schwäbisch Alb, Biel oder den Röntgenlauf absolvieren möchte, dem kann ich nur den Tipp geben: Trainiert am Berg! Jeder dieser Wettkämpfe wird es euch danken und ihr werdet das Ziel in wesentlich besserem Zustand erreichen, als wenn ihr diese Trainingseinheiten sausen lasst.

                                       TTB78

                         Steigungen in den Alpen. Karsten und Mario kennen sich da bestens aus.

Heute Morgen besteht die Welt rund um Delligsen aus einem Nebelmeer. Ich gehe mit dem Hund spazieren und setze mich danach vor den Rechner. Ein paar Mails mit der örtlichen Presse und einigen Helfer-Vereinen später, stelle ich fest, dass die Deutschlandsprint Seite nicht zu erreichen ist. Vermutlich irgendein Problem des Providers, denn das restliche Internet funktioniert einwandfrei. Wollen wir mal hoffen, dass das schnell behoben wird. Früher hätte mich so ein Technikfehler wahnsinnig gemacht, heute sehe ich das eher locker. Manchmal muss man einfach nur warten können. Und siehe da, nach einer halben Stunde sind wir wieder erreichbar. Zwischendurch geht ein paar Mal das Telefon. Werbeanrufe. Na prima. Billiger Internet, Zeitschriften, Telefon, und so weiter. Kann manchmal ganz schön nerven. Ich vermute mal, dass ein Großteil der Menschen, die aus den Arbeitslosenzahlen verschwunden sind, jetzt so einen dämlichen Telefonjob machen muss. Ganz sicher kein Geschenk…  

Gegen Mittag schnüre ich die Laufschuhe. Ich laufe mich locker auf dem Radweg warm und nehme dann einen 5 Kilometer Abschnitt in 20 Minuten unter die Füße. Die Luft ist unangenehm feucht und ziemlich kalt. Der schnelle Abschnitt läuft dabei jedoch relativ gut. Danach trabe ich einige Kilometer locker und laufe dann noch einmal drei zügige Kilometer in 12 Minuten. Dann laufe ich aus und bin nach 17 Kilometern wieder zu Hause.

Kurz bevor ich den Tagebucheintrag fertig mache, sehe ich noch einmal meine Mails durch. Eine ist von Manfred Steffny, dem Herausgeber des Spiridon, dabei und die verärgert mich ziemlich. Ich erspare euch den Inhalt, es reicht völlig aus, wenn ich mich ärgere. Dann kommt der Text ins Netz und ich stelle auch noch das dritte Team für den Lauf ein. So geht wieder ein Tag der Vorbereitung für unseren Lauf ins Land. Morgen ist dann schon Mittwoch. Und wenn ihr das Tagebuch lest, wisst ihr ja, was da auf uns wartet.

 

Thomas Knackstedt

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