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ThomasKnackstedt

Deutschlandsprint Countdown-Tagebuch

Von ThomasKnackstedt am 20.02.2008

Noch 70 Tage. 20. Februar 2008

www.deutschlandsprint.de

Jane Fonda und Robert Redford sind 70 Jahre alt. Kaum zu glauben, aber doch wahr. Ihr müsst wissen, Laufen ist nur eines meiner Hobbies. Nebenbei bin ich ein Filmfan. Schon immer gewesen. Und die beiden Namen da oben, die haben damit eine Menge zu tun. Butch Cassidy und Sundance Kid, Die drei Tage des Condor, Jeremiah Johnson, Der große Gatsby, Der Unbeugsame, Jenseits von Afrika oder Ein ungezähmtes Leben, sind nur eine kleine Auswahl von Redford Filmen, die mich tief beeindruckt haben.

Bei Jane Fonda sah das mit Barfuß im Park, Cat Ballou, Agnes –Engel im Feuer- und Barbarella nicht anders aus.  Mein absoluter Lieblingsstreifen von Redford und Fonda, und hier schließt sich der Kreis, ist „Der elektrische Reiter“. Da laufen beide zu absoluter Höchstform auf.

Ich habe keine Ahnung, ob Robert Redford je gelaufen ist, bei Jane Fonda unterstelle ich das einfach. Wer als Fitness-Ikone galt, der kam am Laufen vermutlich nicht vorbei.

Wichtig bei einem Film sind oft schon die ersten Bilder. Wenn die so aussehen, wie das, was ich heute Morgen beim Rundgang mit Frodo sah, kann nicht mehr all zu viel schief gehen. Die Sonne ging in atemberaubenden Farben auf. Ein Genuss, sich das anschauen zu dürfen. Genau die richtige Motivation für den Mittwoch. Denn der Mittwoch ist und bleibt der schwerste Arbeitstag des Delligser Läufers. Trainingsabend!

                                        TTB 70

                           Ein filmreifer Start in den heutigen Tag. Sonnenaufgang über dem Selter.

Heute steht das allseits beliebte 3-2-1 Spiel auf dem Plan. Das sieht in der Praxis wie folgt aus: Du läufst dich 10 Minuten warm. Dann geht es los. Drei Minuten ganz langsames Laufen. Danach Wechsel zu einem zweiminütigem zügigen Lauf. Wenn diese Zeit um ist, wird eine Minute richtig Feuer gegeben. Danach wiederholt sich der Spaß. Acht bis 15 Wiederholungen sollten es schon sein, damit auch etwas dabei rüberkommt.

Am Treffpunkt ist volles Haus. Diese Trainingsbeteiligung erfüllt mich immer wieder mit Stolz. Ich sage kurz, was anliegt und dann traben wir los. In Kaierde geht es auf zwei große Runden. In Runde 1 bleibe ich in der schnellen Gruppe. Beim ersten Minutensprint sieht das noch einigermaßen moderat aus, aber schon bei Nr.2 werden die Karten auf den Tisch gelegt. Ich bin wieder mal bass erstaunt. Während Karsten und Tewes sich in Zurückhaltung üben und ich mir eh nicht traue, diese beiden Rennpferde zu überholen, hat sich unser Rennarzt schon nach vorn abgesetzt und führt das Feld an. Mario hängt in seinem Windschatten. So was nenne ich echt null Respekt. Sprint drei sieht ähnlich aus, den Rest bekomme ich nicht mehr mit, weil ich die zweite Runde meine Mädels begleiten will.

Ich lasse mich zurückfallen und starte in Runde zwei mit Kathrin, Petra, Güni und Ari. Die sind auch gut unterwegs und…ich kann mir nicht helfen…irgendwie geht es hier disziplinierter zu, als in der schnellen Truppe. Die vier gehen die Tempowechsel zusammen an und quälen sich in der schnellen Einheit ordentlich. Das sieht der Trainer gern. Wir ziehen das Programm bis Delligsen durch und laufen dann aus. Mit dem, was ich gesehen habe, bin ich mehr als zufrieden. Die Gruppe ist gut drauf.

 

Thomas Knackstedt

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