MeinSportplatz
Banner_msp_team

ThomasKnackstedt

Deutschlandsprint Countdown-Tagebuch

Von ThomasKnackstedt am 01.03.2008

Noch 60 Tage. 1. März 2008

www.deutschlandsprint.de

Zunächst in eigener Sache: In den nächsten fünf Tagen werdet ihr hier nichts von mir lesen. Nicht, dass ich schlapp machen würde, weit gefehlt. Aus organisatorischen Gründen wird das Tagebuch in diesen fünf Tagen nur auf der Deutschlandsprintseite zu lesen sein. Hoffe ich jedenfalls, denn heute geht bei meinem Anbieter gar nichts und die Seite kann nicht aktualisiert werden. Ich liebe Technik! Aber nicht verzagen, es geht weiter...


Wieso besteht die Minute aus 60 Sekunden und weshalb die Stunde aus 60 Minuten? Gute Frage. Im Endeffekt muss man irgendwie auf 24 Stunden am Tag kommen, also hat man sich das passend eingeteilt. So sieht das natürlich nur ein Nichtakademiker.

Ein Informatiker sieht das so:  Zeitberechnungen stellen sowohl für den Menschen als auch für den Computer ein Problem dar. Die Ursache liegt darin, dass Zeitangaben von dem uns gewohnten dezimalen Zahlensystem abweichen. Ein Tag besteht aus 24 Stunden, eine Stunde besteht aus 60 Minuten und eine Minute wiederum aus 60 Sekunden. Diese Darstellungsform der Zeit macht es uns gleichzeitig sehr schwer, größere Zahlenangaben wie z.B. 7835 Sekunden gefühlsmäßig zu erfassen und richtig einzuordnen. Um mit Zeiträumen mathematisch zu rechnen, ist es sehr praktisch, einfach in Sekunden zu rechnen. Andererseits ist es unabdingbar, die Ergebnisse wieder in das gewohnte Format hh:mm:ss zurückzuwandeln, damit der Benutzer auf den ersten Blick die Information richtig einordnen kann.

Aha! Verstanden!?! Falls nicht, macht das auch nichts. Für den Läufer ist die Bedeutung von Stunden, Minuten und Sekunden wesentlich einfacher. Je weniger davon am Ende eines Wettkampfs auf der Uhr stehen, desto besser. Einfach, oder!?!

                                                     TTB60

                                        Jede Zehntelsekunde zählt. Karsten auf der Zielgeraden.

Bei meinem heutigen Dreißiger hielt sich die Zeit in Grenzen. 2:23 Stunden dauerte der Spaß; falls man das so nennen konnte. Dauerregen, fieser Wind und teilweise pampiger Boden. Einziger Lichtblick: Zwei Laufbegleiter, Mario und Achim. Das war aber auch nicht nur positiv, denn am Ende der Strecke war ich ziemlich groggy und wenn dann Achim wie ein junger Rehbock neben einem hertippelt, während ich mich wie ein gehbehinderter Elefant fühle, motiviert mich das nicht unbedingt zu Höchstleistungen. Dazu habe ich mir in den nassen Socken noch eine prima Blase gelaufen. Was will man mehr? Morgen ist Ruhetag. Das ist ein Trost.

Gestern waren Silvia und Mario in Sachen Sponsoring unterwegs. Und siehe da, wenn man einem Handschlag noch Glauben schenken darf, hat der Deutschlandsprint mit der Firma Vodafone einen Hauptsponsor gefunden. Da haben meine beiden „Kaderathleten“ hervorragende Arbeit geleistet. Wenn ich mir überlege, wie ich mir in den letzten Wochen und Monaten die Finger wund geschrieben und den Mund fusselig geredet habe, ohne das ich einen großen Sponsor für uns gewinnen konnte…vielleicht muss man einfach nur die richtigen Leute losschicken. Kann natürlich auch sein, dass Mario Druck gemacht hat…ich muss das noch mal genau nachfragen(nehmt das bloß nicht ernst. Zitat Mario: „Ich bin ein herzensguter, toleranter Mensch.“ Das würde ich übrigens unterschreiben).

Vodafone hat auch eine Filiale in Göttingen. Das passt natürlich wunderbar zu unserer Unterstützung des Elternhauses. Ich hoffe, dass wir jede Menge Euros für das Haus einlaufen können.

Ab Morgen gibt es dann das Countdown-Tagebuch-Überraschungspaket. Hoffe ich jedenfalls. Es kann allerdings auch passieren, dass ihr die nächsten fünf Tage gar nichts von mir hört. Dann ist etwas verdammt schief gelaufen. Lasst euch also überraschen.

 

Thomas Knackstedt

 

Kommentare

Bislang keine Kommentare

Zum Kommentarschreiben anmelden or registrieren