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ThomasKnackstedt

Deutschlandsprint Countdown Tagebuch

Von ThomasKnackstedt am 21.03.2008

Noch 40 Tage. 21. März 2008

www.deutschlandsprint.de

Die 40 ist  eine wichtige „Marathonzahl“. Die Kilometer 30 und 40 haben während des Rennens eine besondere Bedeutung für mich. Nach dem Start kontrolliere ich die ersten Kilometer mein Tempo mit Hilfe der Uhr. Spätestens nach 5 Kilometern sollte ich mein Renntempo getroffen haben und in der Lage sein, es kontinuierlich nach Gefühl zu laufen. Bis Kilometer 30 passiert in der Regel nichts Besonderes. Wer gut trainiert und gesund an den Start geht, der leistet die ersten 30 Kilometer problemlos ab.

Wenn ich das Kilometerschild mit der 30 passiert habe, weiß ich, ob ich gut durchkommen werde. Wenn mich der Mann mit dem Hammer zwischen Kilometer 35 und 40 mal erwischte, wusste ich von der drohenden Gefahr bereits bei Kilometer 30. Da war ein untrügliches Gefühl, das entweder besagte: Heute geht es, oder mir klammheimlich zuflüsterte: Es wird Probleme geben.

Kilometer 40 ist der Punkt, an dem ich noch einmal auf die Uhr schaue und, bei Rennen die gut laufen, letztmalig in der Lage bin, die Endzeit positiv zu beeinflussen. Ich kann mich an eine Handvoll von Marathonstarts erinnern, wo meine Uhr 2195 Meter vor dem Ziel Zahlen wie 2:50:45 Stunden anzeigte und ich wusste: Jetzt häng dich rein, dann schaffst du die Zeit unter drei Stunden noch.

Damit sind die 30 und die 40 für mich echte Fixpunkte beim Marathonlauf geworden. Wie wichtig diese Zahlen für mich sind, sehe ich auch daran, dass ich mich bei den Marathons in Hamburg, Hannover, Köln oder Berlin ziemlich gut an die örtlichen Gegebenheiten dieser beiden Punkten erinnere.

                                       TTB40

Auch das ist Kilometer 40. Delligser Unterstützer beim Köln-Marathon. Hier schießt man die besten Fotos.

So viel zur Zahl des Tages. Heute ist nicht nur Feier- sondern auch Ruhetag. Einen Tag vor dem Paderborner Osterlauf macht das Sinn. Das Wetter wird uns in Paderborn nicht so verwöhnen, wie in den letzten Jahren. Mit ein bisschen Pech werden wir den ersten Osterlauf(jedenfalls während unserer Teilnahmen) mit Schneefall erleben. Da lassen wir uns einfach überraschen.

Gestern lief ich einen lockeren Lauf über 11 Kilometer und musste „Weichei-Frodo“ fast die Hälfte der Strecke an die Leine nehmen. Es war nass, kalt und dreckig. Das heißt im Klartext: Wenn ich eine Sekunde wegschaue, macht Frodo die Biege und rennt nach Hause. Ziemlich frustrierend.  

Für den Deutschlandsprint war der Donnerstag ein recht erfolgreicher Tag. Ich konnte in zahlreichen Telefonaten vier Vereine erreichen, die an „weißen Flecken“ unserer Route liegen. Der Kontakt war in jedem Fall positiv und ich hoffe, dass ich, was die Unterstützung durch diese Vereine angeht, bald Vollzug melden kann. Danach wären dann wirklich nur noch minimale Löcher zu stopfen.  

Eine kuriose Meldung zum Schluss: Ich habe mich die ganze Woche gewundert, weshalb Karsten nicht in den Starterlisten beim Paderborner Osterlauf auftaucht. Das machte mir wirklich Sorgen, hatte ich ihn doch dem Trio zugeordnet, das Morgen den Kreisrekord angreifen soll. Die Lösung des Rätsels war so verblüffend wie einfach: Im Frauenfeld des Laufs taucht nicht nur die bärenstarke Irina Mikitenko, sondern auch die relativ unbekannte Läuferin Karsten Nitz aus Delligsen auf. Eine Korrektur des Meldefehlers(den übrigens der Veransstalter fabriziert hat) wäre einerseits nicht schlecht für unsere Mannschaft, andererseits: Im Frauenfeld, mit Karstens Zeit, da wäre was drin, ganz bestimmt...

 

Thomas Knackstedt

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