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ThomasKnackstedt

Deutschlandsprint Countdown Tagebuch

Von ThomasKnackstedt am 28.03.2008

Noch 33 Tage. 28. März 2008

www.deutschlandsprint.de

Die Vorbereitungen zum Deutschlandsprint gehen in die Endphase. Die Aktion nimmt momentan noch einmal gewaltig Fahrt auf. Heute erfahre ich, dass Vodafone einen Pressetermin für die Scheckübergabe zwecks Unterstützung anberaumt hat. Die Spendenaktion kann damit schon jetzt als voller Erfolg gewertet werden.

Ansonsten fühle ich mich zurzeit eher wie ein Geschäftsmann und nicht wie ein Lauftrainer. Nicht, dass mir diese Rolle liegen würde, aber für den Sprint werde ich auch das auf mich nehmen. Gestern hatte ich ein Gespräch mit dem WIR-Verein in Delligsen. Die gesamte Delligser Wirtschaftsmacht(vielleicht klein, aber bestimmt fein) wird uns unterstützen. Heute ging es dann zum Zweigwerk der Schott AG Mainz, in Grünenplan. Auch dort wird uns großzügig geholfen. Ich bin hellauf begeistert, wie der Hils mit allem Drum und Dran hinter seinen Läufern steht. Nebenbei konnte ich in der Geschäftswelt noch zwei Cappuccino einheimsen(nochmals Danke, Hans-Jürgen), ein paar interessante Menschen kennen lernen und seit langer Zeit endlich einmal wieder Sabine in den Arm nehmen. Es hat sich also gelohnt.

                                         TTB33

Damals..nach dem Hamburg-Marathon. Hermann, Karsten, Kathrin, ich, Sabine und Andreas Hünerberg.

Als ich zum Frühstück die Alfelder Zeitung aufschlage, springt mir ein Farbfoto vom Doktor ins Gesicht. Alter Schwede! Eine Nummer größer und sie könnten das Teil als Starschnitt verkaufen. Dazu ein großer Bericht über unsere Aktion. Hoffentlich hebt unser schneller Mediziner da nicht ab. Und dann noch ein Foto ohne Jürgen an seiner Seite. Wie konnte ich das eigentlich „schießen?“ Dazu passt Jürgens Anruf vor einer Stunde: „Was hat er dir dafür gegeben?“ Kommentar überflüssig.

Jetzt aber schnell zur Zahl des Tages. Wir beabsichtigen nicht, auch wenn wir unser Vorhaben schaffen, ins Guinness Buch der Rekorde zu gelangen. Da gibt es zwar auch nachvollziehbare Rekorde zu vermelden, allerdings findet man auch solche Meldungen:

„Geradezu Schmerzen vor Mitgefühl kann einem die Geschichte von Ethael Granger bereiten: Sie hat sich ihrem Mann zuliebe in den 50er Jahren eine Rekord-Taille von 33 Zentimeter geschnürt. Im Internet findet sich dazu ein schier unfassbarer Leidensbericht. „Seine Bewunderung meiner Figur war eine Belohnung für meine Leiden, denn das Korsett verursachte nun wirklich fast unerträgliche Schmerzen. Aber nachdem wir erst einmal das Korsett zugeschnürt hatten, gab es auch keine Erleichterung mehr für mich. Und dann gewöhnte ich mich schließlich an diese gewaltsame Zusammenpressung. Stolz war ich darüber, dass nun wiederum mein Rockbund und mein Gürtel verkürzt werden mussten, um noch zu passen. Und mein Mann versicherte mir jetzt immer wieder, wie prachtvoll meine Figur sei und wie sie jedem, an dem wir vorbeigingen, auffallen würde.“

So viel dazu. Mit so einer Taille kann ich natürlich nicht dienen. Vermutlich wird das auch in Zukunft nichts werden, da ich zur Zeit abends damit beschäftigt bin sämtliche Schokoladenosterhasen, die von meiner Familie verschmäht wurden, nach und nach zu verputzen. Damit diese Zusatz-Schokoration nicht zu sehr ins Gewicht fällt, wird heute noch gelaufen. Gestern bin ich locker 18 Kilometer getrabt. Das tat den schweren Beinen gut. Heute geht es über 15 Kilometer. Dabei werde ich das Tempo zwischen langsam und zügig variieren. Morgen ist dann Ruhetag und Sonntag steht ein Langer Kanten auf dem Plan.

33 Zentimeter!?! Also Rekorde gibt’s…ich weiß ja nicht. Dann schon lieber so schnell wie möglich durch Deutschland laufen…

 

Thomas Knackstedt

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