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dasmuli

Wann ist "genug" ???

Von dasmuli am 12.03.2011

Hallo Ihr Läuferinnen und Läufer ! ...Höflichkeit muss sein.

Bin ja doch etwas gefrustet !

Seit ich vor einigen Wochen die Saison 2011 begonnen habe, kommt ständig etwas "dazwischen:

gleich nach der ersten Woche meldete sich das rechte Knie. Aber, da ich ja weiss dass es nur an zu wenig Einheiten pro Woche liegt, habe ich das Problem mit reichlich Voltaren und viel Laufen in nur 2  Wochen in den Griff bekommen.

Nur wenige Tage ohne Probleme, kam dann die heftige Erkältung.OK, halt eine Woche Umfang runterfahren.

Die Woche drauf kam dann eine merkwürdige Beule am Übergang Achilissehne zum Muskel - vielleicht eine Verhärtung des Muskels ? Keine Ahnung, aber mit Hilfe meiner bald geleerten Creme und einer Woche Pause war auch das wieder OK.

Dann gab es eine Woche Regen wie zu Noas Zeiten, es hat geschüttet und geschüttet. Und da ich ja nicht schwimmen über wollte, gab es wieder eine Woche mit fast keinem Km oder nassen Füssen.

Dann beim Berglauftraining 4 mal mit dem gleichen Fuss umgeknickt. Das brachte dann 2-3 Wochen mit gemässigtem Training. Natürlich war die Creme wieder gefordert.

Letzte Woche war eigentlich alles OK und ich konnte mal eine ganze Woche - so wie es sich gehört und ich es mir vorstelle - trainieren. Ein tolles Gefühl sag ich Euch.

Tja und da diesen Sonntag der nächste Berglauf ansteht und in der kommenden Woche am Sonntag der nächste HM ruft, war ich doch gestern glatt schon wieder unterwegs (nur das 2. mal diese Woche) und was soll ich Euch sagen, nach ca. 4 Km stoppt mich ein Schmerz der in nur 50m so doll wurde das ich stehen bleiben musste. Der Zwillingsmuskel. Keine Ahnung was das nun wieder soll, aber ich konnte dann nur noch die 4 Km zurück nach Hause humpeln.Laufen ging gar nicht mehr. Nur wenn der Muskel sich zusammen zieht schmerzt es, sonst merke ich nichts davon.

Ich werde noch verrückt !!!

Den Berglauf für morgen habe ich abgesagt und meinen Startplatz angeboten. (es gibt davon nur 175 Startplätze und die Läufe sind immer in nur ein paar Stunden ausgebucht). So kann sich ein anderer drüber freuen.

Langsam aber sicher nimmt mir dieses ständige "defekt sein" den Spass an der Sache. Bin wirklich schon ziemlich frustriert.

Nur gut dass es heute schon wieder am regnen ist.

 

Was ein ätzender Start ins Jahr :-((((

 

gefrustete Grüsse aus dem verregneten Malle ... das muli

Kommentare

Um mal den Blog auf den aktuellen Stand zu bringen:

Nach der Untersuchung im Krankenhaus hiess die Diagnose "nur" eine Zerrung. "Noch mal Glück gehabt" meinte der Arzt. hätte auch ein Muskelfaserriss bzw ein Muskel abriss sein können. "Na prima" dachte ich.

2 Wochen Pause war der Rat des Arztes, die erste Woche ein art Kompresionsstrumpf tragen und 3 Tage Ibuprofen nehmen.

Habe 17 Tage pausiert, und bin diese Woche dann am Denstag das erste Mal eine kleine Runde von 5Km gelaufen. Da kommt man noch nicht mal ins Schwitzen.

Donnerstag eine 2. Runde von 7 Km (auch wieder sehr langsam.)

Gestern eine Runde von 11 Km, doch 500m vor Schluss kam in der anderen Wade ein Schmerz auf. Längst nicht so doll wie beim 1. mal in der rechten Wade.

Sollte ich plötzlich "merkwürdig" laufen dass die Waden sich beschweren ?

So etwas hatte ich fast die (fast) 3 Jahre ich ich bald laufe noch nicht gehabt.

Mache mir dolle Gedanken woher das kommen mag.

Tja, werde dann wohl wieder mal 3 Wochen pausieren und hoffen dass es besser wird.

Wirklich ein toller Start ins Jahr- der gar nicht aufhören will.

Hab mir deinen Blog noch mal durchgelesen.

Hallo!

Schau mal bei Wikipedia unter "Achillessehne" nach!

 

Will ja nicht Schwarz malen, aber du solltest vorsichtshalber mal einen Artz befragen. Bevor es wie bei meinem Freund knallt.

 

Viel Glück, DK

Hallo,

habe gerade mit einem Laufkollegen gesprochen, am Telefon. Liegt im Krankenhaus mit einer gerissenen Achillessehne! Herzlichen Glückwunsch kann ich nur sagen.

Hat auch ein Vierteljahr ausgesetz, zwei Wochen Training und wollte jetzt einen 15er reissen. Der Test beim 10er war relativ gut. Zwar Probleme an der Ferse aber es geht nach dem Einlaufen. Dann kam nach 3 Km der Knall und der Fall. Krankenwagen, Röntgen und leider OP nötig. Das war für ihn das Jahr 2011!!!!!!!!!!

Lies mal die Personas von Brüller1, er spricht mir aus dem Herzen. Langsam und kontinurierlich aufbauen alles andere ist Mord am Körper. Der holt sich über Kurz oder Lang seine Auszeiten. Irgendwann dann nur noch Auszeiten, wenns ganz hart kommt!

 

Bin selber mehr als 12 Wochen ausser Gefecht gewesen. Es ist verdammt hart zu lesen o. zu hören wie die Anderen einen Lauf nach dem Anderen machen, man steht da und schaut zu. Aber jeden Meter den ich laufe und vernünftig aufbaue komme ich meinem Ziel näher. Wieder gesund und problemlos laufen zu können. Nicht nur zwei o. drei Läufe!

 

Hab Gedult und du wirst sehen es bringt mehr als du glaubst. 

 

Viel Glück, DK 

Ja, da hat Deichkieker wohl recht! Bei allem Enthusiasmus fürs Marathonlaufen: Es handelt sich um eine extreme körperliche Belastung, die man seinem Körper nur dann zumuten sollte, wenn man gesund ist. Alles andere ist weder bewunderns- noch nachahmenswert. Kontinuierliches und vor allem systematisches Training gehört nun mal dazu. Ein Freund von Voltaren bin ich im übrigen auch nicht, wie schon in einem anderem Blog gepostet: Schmerzmittel gehören nicht ins Training und nicht in den Wettkampf!

Mensch Ralf! Sei vernünftig, Du bist überhaupt nicht vorbereitet für den Marathon!

Vernunftsteigernde, besorgte Grüße

Martin

Hallo Muli,

 

ich hoffe doch sehr, dass du nicht die „Seuche“ hast und das Lazarett bald wieder verlassen kannst.

In der letzten Zeit häufen sich solche Sachen bei uns in der Gruppe in beängstigendem Maße. Trotz alle dem sei guten Mutes, ich habe mich auch sehr lange mit verschiedenen Zipperlein herumgeplagt, OP inbegriffen. Doch nun scheint sich (nach einer erneuten 3 monatigen Laufpause) alles zum Guten zu wenden. Ich musste wieder ziemlich von vorne anfangen, was ein paas Motivationsprobleme auslöste. O.k. Das Wetter und die Dunkelheit taten ihr übriges.

Gestern bin ich das erste Mal seit 3 Jahren wieder an meine Leistungsgrenze gestossen, was ich seit genau 3 Jahren (Marathon in Kandel mit zweitschnellster je gelaufener Marathonzeit gefinished) nicht mehr konnte, weil die Schmerzen einfach immer da waren Adduktoren, Leiste, Knie immer schön abwechselnd.

Heute steht mein erster long jog seit dem Darmstadt Marathon im September und meiner Laufpause an…. Mal sehen, aber ich denke es klappt,es muss einfach klappen, da ich in 3 Wochen in Freiburg an den Start gehen will. Im Moment habe ich bei 260km Jahresleistung (fast nichts) eine Mischung zwischen Freude und Zähneklappern, ob das so klappt. Aber wie gesagt mal sehen.

Ich werde das ganze langsam angehen und schauen ob ich den Lauf zu Ende bringen kann.

Kurzum, jede Plessur kann wieder abheilen, ich hoffe nicht dass es bei Dir wie bei mir 3 Jahre (mit Höhen und Tiefen) andauert. Ich bin gestern schmerzfrei gewesen …..endlich!

Ralf

lieber muli

den Tipp vom Deichkieker...ist gar nicht soooo falsch ....hab sogar ich mit meinem extremsturkopf kapiert ;)))

gute Besserung!!!

liebes Grüssle tt

versuch es doch mal mit langsamen kontinuierlichen Aufbau. Soll Wunder wirken!

Ich hab es schon so oft geschrieben, ein letztes Mal noch!

So lange wie die Pause/Verletzung war so lang ist auch min. der Neuaufbau! Ganz einfache Sache und gut zumerken.

Versuch es. Und Wettkämpfe weg lassen!

 

;-)  DK

Genau, solange Voltaren noch hilft, wäre es auch ohne wieder weg gegangen.... ;) Wenn es dich tröstet, mir geht es nicht anders, da muss man durch. Muli, das wird auch wieder besser! Halt die Ohren steif! Lg Rennhuhn

Gute Besserung und eine XXXXXL Packung Voltanen ins verregnete Malle :-) Solang das Voltaren immer noch hilft, ist es sicherlich keine schwerwiegendere Verletzung ...

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