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Hamburg Marathon 27.04.2008

Abonniere Hamburg Marathon 27.04.2008 33 Beiträge, 16 Stimmen

 

Mussi_medium mussi 8 Beiträge


Hallo Leute,



ich bin neu hier und suche Gleichgesinnte, die wie ich, im nächsten Jahr das erste Mal einen Marathon laufen wollen. Ich habe mir den Hamburg Marathon am 27.04.2008 als Ziel gesetzt.



Ich laufe seit 3 1/2 Jahren , habe schon so einige 10-km-Wettkämpfe (Bestzeit: 49:03 min.) absolviert und schon 2 x einen Halbmarathon bestritten (1:56 Std.).



Mein “Problem” ist jetzt, dass ich nicht recht weiß, wie jetzt die perfekte Trainingsvorbereitung aussieht?! Ich habe mir schon so einige Marathonlektüre durchgelesen, bin aber seitdem nicht schlauer , sondern höchstens “verwirrter” und “beängstigter” geworden ?! Es steht irgendwie überall was anderes drin ?! 10 Wochen oder 12 Wochen Trainingsplan ? Wie lang sollte der längste Lauf sein und wieviele dieser langen Läufe sind notwendig, wo ist die Grenze ? Wie ernähre ich mich richtig? Was mache ich bei Verdauungsproblemen während/nach des Laufs/Wettkampfes? Fragen über Fragen !!!!



 … Vielleicht kann mir hier jemand sagen, wie ich am besten trainieren kann, um mein angestrebtes Ziel von 4:00 Std. ohne Probleme zu erreichen ?



Ich bin gerade dabei mein Laufpensum von 2 auf 4 x die Woche zu steigern (50-55 km). Mein “richtiger Trainingsplan” beginnt Anfang Februar (12 Wochenplan von der Seite www.laufcampus.com ausgedruckt).



Ich bin für alle ernstgemeinten Nachrichten dankbar!



Gruß, Sonja



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Hallo Sonja!!!



Mit einer HM Bestzeit von 1:56 hast du dir dein Ziel ziemlich hoch gesteckt… In einem halben JAhr auf 4:00 beim Marathon zu kommen wird relativ hart werden… (ist aber nicht unmöglich)



Ich würde dir raten dich nicht nur auf deinen Trainingsplan zu verlassen und schon früher zu beginnen… Beim ersten Marathon sollte man sich hauptsächlich auf die langen Läufe konzentrieren. Im Winter kannst du ja schon hin und wieder einen absolvieren. (Grundlagen schaffen) Das Tempo würde ich an deiner Steller beim ersten MArathon erstmal vernachlässigen…



Lange Läufe sollten zwischen 30 und 35km lang sein, keinesfalls länger… Du hast ja noch genug Zeit, bevor dein Plan beginnt dich langsam an solche Strecken ranzutasten… Empfehlen würde ich dir, da dein Körper solche Belastungen noch nicht kennt, Verpflegung mitzunehmen (Getränk + Essen(zB Fruchtriegel)).



Dann wäre es noch wichtig, dass du dein Tempo lernst einzuschätzen… Dazu brauchst du gut abgemessene Strecken, mit markanten Punkten, auf denen du genau auf deine Zwischenzeiten achtest…



Achso und die langen Läufe gaaaaaaaaanz langsam laufen!!!!! In deinem Fall so ca 7min/km….



m.f.G. René



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Und nochwas: nach den langen Läufen Anfangs min 2 Ruhetage einplanen…



Damit müsstest du für den Anfang hinkommen… Sonst einfach wieder fragen….



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


@mussi



Hallo Sonja,



das sind ja viele Bedenken, Fragen und Ängste auf einmal.



Also, Angst brauchst Du vor einem Marathon auf keinen Fall zu haben, nur Respekt. Und Du solltest Gesund sein.



Zum Training:



Du kannst ja schon mal eine ganz ordentliche 10er Zeit vorweisen, und scheinst somit nicht unerfahren zu sein. Deine HM-Zeit in Relation zur 10er Zeit lässt darauf schließen, dass deine Grundlagenausdauer noch nicht ganz ausgebildet ist, aber dass lässt sich ja beheben :)



Du solltest Eingangs einer Marathon-Überlegung nicht den Fehler machen, das Marathontraining auf 12 Wochen zu reduzieren. Bei diesen 12 Wochen handelt es sich lediglich um die unmitelbare Wettkampfvorbereitung. Die setzt voraus, dass Du im Vorfeld bereits 1-2 Perioden absolviert hast, in denen Du z.B. deine Grundlage und dein Tempo aufgebaut hast. Ansonsten sind die 12 Wochen nicht sinnvoll, und verfehlen Ihren Zweck.



Man könnte also sagen, dass das reine Marathontraining im Gesamten 24-25 Wochen ausmacht.



Dazu möchte ich Dir aber einen Tipp geben, kauf Dir vernünftige Lektüre, und verlass dich nicht auf das Internet. Betrachte genau, von wem kommen die Pläne, wer steht dahinter !?



Es ist auch interessant, welche Prinzipien hinter einem so komplexen Thema stehen. Und wenn man sie dann versteht, muss man sich in bestimmten Situationen, wie Verletzungen, Krisen etc. nicht immer auf andere verlassen.



Wie immer wiederhole ich mich hier, aber ich kann dir wärmstens folgende Lektüren empfehlen: Die Lauffibel von Dr. Prochnow, Das große Laufbuch von Herbert Steffny und zu guter Letzt die Laufbibel von Marquardt. Hier findest Du auf alle deine Fragen eine plausible und fundierte Antwort.



Die andere Möglichkeit ist, die schließt dich einem örtlichen “Marathonprojekt” an. In deiner Umgebung gibt es bestimmt eine Gruppe, die sich über einen Veranstalter oder Sportartikelhersteller, Händler ( Runners-Point, Lex-Händler etc. ) organisiert haben.



Du hast noch ein halbes Jahr Zeit, das reicht wirklich aus, um dich für dein Ziel 4 Std. Fit zu machen ! 



Zum Thema Ernährung: Ernähre dich einfach Gesund ! das ist das einfachste Prinzip. Als Tipp: auf der Seite von Ultra-Sports.de kannst Du eine Ernährungsanalyse erstellen lassen, die dir aufzeigt, ob Du sich vernünftig ernährst. Sicher, Du bekommst dann auch deren Produkte empfohlen, aber damit wirst Du leben können. Oder Du wendest dich an einen Ernährungsberater. Wobei wie gesagt, gesunde Ernährung sollte Pflicht sein, und reicht auch aus.



Keine Sorge Sonja, Marathon ist kein Buch mit sieben Siegeln, auch wenn viele das gerne so propagieren. Aber es gilt Grundprinzipien einzuhalten, ansonsten läuft es nicht wie man es sich vorstellt, und dazu gehört, sich von dem Gedanken zu lösen einen Marathon mit 10, 11 oder auch 12 Wochen vorzubereiten. Schließlich möchtest Du ja auch Gesund bleiben.



Also, ich wünsche Dir alles Gute bei deinen weiteren Vorbereitungen, und wende dich ruhig weiter an das Forum ! Die “Power-User” freuen sich tierisch darüber, wenn sie nicht immer nur Ihre gegenseitigen Fragen beantworten müssen ( sorry, an alle “Power-User” Ihr wisst ja von wem es kommt :) )



Gruß



Fastfoot



 



 



 
Pfeil_medium Pfeil 16 Beiträge


Hallo Sonja,



 



fastfood hat ja fast alles schon gesagt (perfekt wie immer, viele Grüße auch an dieser Stelle!).



Ansonsten halte ich es derzeit gerade etwas mit einer “Ansicht” von Herbert Steffny (aus dem Gedächnis zitiert – also daher nur sein Grundgedanke): Wir Deutschen sind hervoragend in der Analyse und in der Trainingsplanung, aber vielleicht sollten wir einfach einmal zunächst damit anfangen zu Laufen!



Was will ich damit sagen: Nur Mut, 50-55 km die Woche ist sehr gut und das mit den langen Läufen kannst Du ja dann eintreuen, wenn Du dazu Zeit findest!



Wenn manche statt ihre Zeit auf die Diskussion aufs Training verlegen würden, wäre auch schon manches gerettet!



Viele Grüße und viel Erfolg in Hamburg



Pfeil



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


@Pfeil



So isses ! :) “Schwitze net Schwätze” :)



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


@Mussi



Das war natürlich liebenswert gemeint ! nicht das Du das jetzt auf deine Frage beziehst !



Immer Fragen !!!! Wir helfen Dir gerne…wenn wir können und dürfen !



Also weiterhin viel Spass beim Training !



Gruß



Fastfoot



 
Icon_missing_medium kistobirello 4 Beiträge


Hallo Sonja,



 



Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du. Habe mich auch für meinen ersten Marathon im 4:00 Stunden Block in Hamburg angemeldet. Nach 8 Jahren absolute Sportpause (vorher Fußballer) bin ich vor 1,5 Jahren angefangen zu Laufen. Meine 10 Km-Wettkampfzeit liegt mittlerweile bei ca. 45:00 Minuten (Bestzeit 43:59). Letztes Wochenende bin ich meinen ersten Halbmarathon im Wettkampf gelaufen (1:40 Std.)



 



Auch  mir stellen sich natürlich Fragen über Fragen. Bisher  laufe ich meist  alleine. Für den Marathon werde ich mich allerdings jetzt doch wohl einigen Läufern aus unserem örtlichen Sportverein anschließen, um von deren Erfahrungen zu profitieren. Auf die Literatur gebe ich nicht ganz so viel. Bin eher für Learning by Doing und versuche von den örtlichen Marathon Cracks (Einer ist mittlerweile im Club der 100er) zu lernen, dabei jedoch mein eigenes individuelles Trainingsprogramm nicht außer acht zu lassen.



Ansonsten habe ich mir vorgenommen zu finishen, Erfahrungen zu sammeln und möglichst viel Spaß dabei zu haben…



Gruß Kisto,



 



 



 
Mussi_medium mussi 8 Beiträge


Vielen , vielen Dank für Eure hilfreichen Tips (auch wenn mich der Bericht von “derRene” dann doch eher ängstlich gemacht hat :( )… aber ich weiß jetzt, worauf ich achten muss und wie meine Trainingsvorbereitung auszusehen hat!…



Genau, “schwitzen” statt “schwätzen” ist wirklich ein gutes Motto :) Danke “FastFoot” :)



Dann will ich das heute Abend mal in die Tat umsetzen!… ich bin schon dabei, eine Freundin zu motivieren, mitzulaufen! Im Dunkeln ist es ja doch eher “ungemütlich”… aber es nützt nichts! Ich habe mir das jetzt vorgenommen und werde es auch durchziehen! TSCHAKKA :)



Och ja, da fällt mir schon wieder die nächste Frage ein: ich habe vor , ausgleichsweise auf dem Laufband in der “Muckibude” zu trainieren. Bei vermatschten Schneestraßen ist das Laufen ja eher gefährlich, als sinnvoll! Wie sind denn da so Eure Meinungen!



Danke im voraus! Freu mich schon auf die Antworten :)



Gruß Sonja :)



 



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


@mussi



Hallo Sonja,



Thema Laufband: igittigittigitt :)



Also das schöne am Laufen ist ja auch die Tatsache der wechelnden Jahreszeiten, gleichwohl ich sagen muss, bevor Du als Frau alleine im Dunkeln unterwegs bist, lieber auf das Band -> aber nur im Notfall.



Bei Schnee zu laufen ist eine tolle Sache, gerade im Dunkeln auf Feldwegen, wenn die Reflektion des Mondes alles total hell erscheinen lässt, Gigantisch !



Gefährlich ? wenn Du vernünftige Schuhe mit gutem Profil haben solltest, vielleicht sogar Trailschuhe, sehe ich keine großen Probleme. Meisst ist eher die Nässe ein Problem, weshalb ich zu Schuhen mit GoreTex-Membranen rate. Wobei ich die letzten Winter auch ohne die ausgekommen bin, allerdings schneit es an der Bergstrasse vergleichsweise wenig.



Da mach dich nicht so verrückt, mit ein wenig Gewöhnung wirst Du das Laufen im Winter mit all seinen Facetten genießen, da bin ich mir sicher.



Und sollte die Umgebung wirklich mal total vermatscht sein, dann genießt Du mal einen Ruhetag und verschiebst dein Training, oder gehst Schwimmen……oder halt aufs igittigitt…..Laufband :)



Viel Spass beim Training !



Gruß



Fastfoot



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Hallo Sonja!



Angst wollte ich dir auf keinen FAll machen… Ich bin überzeugt, dass jeder der einen HM schafft, mit einem halben Jahr Training auch einen Marathon schaffen kann… Hab nur gemeint, dass es mit deiner Zielzeit knapp werden könnte… Aber das sollte dich nicht verschrecken und je nachdem wie hart du trainierst, kannst du die 4h auch schaffen…



Was das Training im Winter betrifft…. 1. Haben wir in Deutschland selten einen so harten Winter, dass ständig Schnee liegt. 2. Gibt es in vielen größeren Städten geräumte PArkanlagen (zum Teil sogar beleuchtet) 3. zur Not kann man auf geräumten, wenig befahren Straßen laufen 4. ein bißchen Schnee erhöht den Trainingsefekt  ;)



Also, laß dich nicht abschrecken!!!!!!! Bis bald….



 



l.g. René



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Hallo Sonja!



Angst wollte ich dir auf keinen FAll machen… Ich bin überzeugt, dass jeder der einen HM schafft, mit einem halben Jahr Training auch einen Marathon schaffen kann… Hab nur gemeint, dass es mit deiner Zielzeit knapp werden könnte… Aber das sollte dich nicht verschrecken und je nachdem wie hart du trainierst, kannst du die 4h auch schaffen…



Was das Training im Winter betrifft…. 1. Haben wir in Deutschland selten einen so harten Winter, dass ständig Schnee liegt. 2. Gibt es in vielen größeren Städten geräumte PArkanlagen (zum Teil sogar beleuchtet) 3. zur Not kann man auf geräumten, wenig befahren Straßen laufen 4. ein bißchen Schnee erhöht den Trainingsefekt  ;)



Also, laß dich nicht abschrecken!!!!!!! Bis bald….



 



l.g. René



 
Pfeil_medium Pfeil 16 Beiträge


Hallo Sonja,



besser Laufband als nix :) – das denke ich wirklich! Schau nur, dass Du ein wenig Abwechslung rein bekommst.



Gruß Markus



 
Mussi_medium mussi 8 Beiträge


Danke “Rene” :)… da bin ich ja beruhigt und kann mein Training optimistisch fortführen! Ja, bei mir is auch eher die “Dunkelheit” das Problem , als der Schnee (den es in Ostfriesland auch äußerst selten gibt). Bedingt durch meine Arbeitszeiten kann ich nur im Dunkeln Laufen (ausgenommen am Wochenende natürlich). Ich habe mir jetzt aber überlegt, 1-2 die Woche auf der Tartanbahn meinen Runden zu drehen (bei uns gibts leider keine beleuchtete Parkanlage :( ) und dann noch 1-2 aufs Laufband und am Wochenende dann die langen Strecken! Ich denke, dass ich da schon irgendwie n Dreh reinbekomme!



Hab mich gestern 11,5 km an den Hauptstraße lang"gequält"… das war wirklich kein Geschenk! Von der Jahreszeit her, hätte ich mir da wohl besser nen Marathon im September aussuchen sollen! Aber Hamburg reizt mich am meisten und ich hab außerdem die Möglichkeit bei ner Freundin ne Unterkunft zu bekommen!



Vielen Dank erstmal für Eure Antworten und viel Spass beim Trainieren :)



Gruß Sonja :)



 
Januar1995_medium januar1995 3 Beiträge


Hallo Sonja keine panik bin dieses Jahr auch in Hamburg gelaufen die Stimmung wird dich antreiben ,es war auch erst mein 2 Marathon hab bereits im November mein Training auf 3 bis 4 Einheiten ausgebaut .Gott sei Dank den im Januar und Februar war ich krank und hab mich danach auch nur noch auf die langen Läufe eingestellt .Meine Bezeit war 10 Km 50 m  21 Km 1.49 und bin in Hamburg 4.31 gelaufen das dei einem Umfang von 40 bis 50 Km die Woche .Alter 41 Jahre nicht grade schlank ,wichtig ist selber Geträke beim Veranstalter abgeben die du im Training ausprobiert hast .Wenn du weiter fragen hast ,melde dich GRUSS HEIKO



 
Januar1995_medium januar1995 3 Beiträge


Hallo Sonja keine panik bin dieses Jahr auch in Hamburg gelaufen die Stimmung wird dich antreiben ,es war auch erst mein 2 Marathon hab bereits im November mein Training auf 3 bis 4 Einheiten ausgebaut .Gott sei Dank den im Januar und Februar war ich krank und hab mich danach auch nur noch auf die langen Läufe eingestellt .Meine Bezeit war 10 Km 50 m  21 Km 1.49 und bin in Hamburg 4.31 gelaufen das dei einem Umfang von 40 bis 50 Km die Woche .Alter 41 Jahre nicht grade schlank ,wichtig ist selber Geträke beim Veranstalter abgeben die du im Training ausprobiert hast .Wenn du weiter fragen hast ,melde dich GRUSS HEIKO



 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge


Previously HeikoSagasser wrote:





sorry dass ich mich hier einklinke:
gibst du grundsätzlich eigene Getränke ab?….warum? wird man auf der Strecke nicht so gut versorgt? und wie findest du deine Geträneke dann wieder?
noch mehr fragen: stimmt es, dass es so schwierig ist, sich beim Hamburger marathon anzumelden? die mit längerer zeit werden wohl wieder gestrichen, damit auf jeden Fall die schnellen läufer dabeisein können???
möchte nächstes jahr auch meinen 1. marathon laufen, bin noch nicht ganz sicher ob schon im Frühjahr oder doch erst herbst. bisher waren es eben “nur” 10er läufe, dann 3 HM-> PB1:57. bin voll gespannt auf die Vorbereitung, ob mein Körper die Belastung aushält (bin typ2 Diabetiker)usw….
grüßle
traudl





Hallo Sonja keine panik bin dieses Jahr auch in Hamburg gelaufen die Stimmung wird dich antreiben ,es war auch erst mein 2 Marathon hab bereits im November mein Training auf 3 bis 4 Einheiten ausgebaut .Gott sei Dank den im Januar und Februar war ich krank und hab mich danach auch nur noch auf die langen Läufe eingestellt .Meine Bezeit war 10 Km 50 m  21 Km 1.49 und bin in Hamburg 4.31 gelaufen das dei einem Umfang von 40 bis 50 Km die Woche .Alter 41 Jahre nicht grade schlank ,wichtig ist selber Geträke beim Veranstalter abgeben die du im Training ausprobiert hast .Wenn du weiter fragen hast ,melde dich GRUSS HEIKO






 



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Thema Getränke.



Hierzu möchte ich auch noch einmal meinen Senf dazu geben…  :)



Im laufe meiner Marathon Kariere habe ich festgestellt, dass mein Magen um so empfindlicher reagiert um so schneller ich den MArathon laufe… Daher halte ich es für nicht notwendig als 4 h Läufer eigene Getränke zu verwenden… Zumal bei vielen großen Marathonveranstaltungen ein rechtes Durcheinander auf den Tische ist… Am besten ist natürlich eine Begleitperson, was allerdings eigentlich nicht erlaubt ist(1. Begleitung mit dem Rad, 2. bei schnelleren Läufern DLV-Regeln)…



Am Besten finde ich man mischt das angebotene ISO-Getränk mit Wasser (1 Becher Wasser + 1 Becher ISO zusammenkippen). Das geht schnell und ist meiner Meinung nach, das optimale Getränk für fast jeden…



Was mich allerdings bei sehr vielen Laufveranstaltungen aufregt ist, dass oft einfache Plastikbecher, die man nicht knicken kann angeboten werden… (wenn man den Becher zusammenknickt, falls er nicht bricht,  kann man super beim Laufen trinken, besser als aus einer Trinkflasche)



 
Sportograf-31365912_medium notaus 14 Beiträge


Hallo Sonja,



 



ich finde dein Vorhaben toll, und deine Zielsetzung nicht übertrieben. Solange du Vorbereitung konsequent durchziehst, dann sehe ich da kein  Problem den Marathon zu machen. Mit Trainingseinheiten auf der Bahn sehe ich eher skeptisch, es sei denn, du läufst die Hälfte der Strecke in die andere Richtung. Diesbezüglich hatte ich dieses Jahr schon meine Erfahrungen bei einem 24 Std. Lauf, bei dem ich die “Nachtschicht” übernommen hatte, und nur auf der Bahn gelaufen wurde. Nach 86 gelaufenen Runden hatte ich genug, mir ging es auch noch gut, und ich hatte mich wohlgefühlt. Am nächsten Tag spürte das Bein der Innenkurve. (hätte ich da nochmal 86 Runden in die anderre Richtung laufen sollen ?). Es war also eine recht einseitige Belastung, was natürlich für eine Vorbereitungsphase nicht unbedingt dienlich ist.



Ich finde “Fastfoot” hat schon recht, ein Lauf in der Natur ist super interessant, abwechslungsreich und gesund, und sollte nur zur Not durch ein Laufband ersetzt werden.



Ich persönlich habe mir ähnliche Ziele gesetzt, und stecke zur Zeit am Anfang meines 20 wöchigen Vorbereitungsprogramms. Mit dem Ziel Marathon in 4:00 (Anfang April). Wobei das wichtige erstmal das durchkommen ist, aber auf irgendein Ziel muss man sich ja mal vorbereiten.



 



in diesem Sinne, um es mit den Worten von Fastfoot zu sagen:



schwitzen !  … net schwätzen



 



Axel



 



 
Laufschwein_medium Laufschwein 17 Beiträge

Previously wrote:



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Previously HeikoSagasser wrote:




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sorry dass ich mich hier einklinke:
gibst du grundsätzlich eigene Getränke ab?….warum? wird man auf der Strecke nicht so gut versorgt? und wie findest du deine Geträneke dann wieder?
noch mehr fragen: stimmt es, dass es so schwierig ist, sich beim Hamburger marathon anzumelden? die mit längerer zeit werden wohl wieder gestrichen, damit auf jeden Fall die schnellen läufer dabeisein können???
möchte nächstes jahr auch meinen 1. marathon laufen, bin noch nicht ganz sicher ob schon im Frühjahr oder doch erst herbst. bisher waren es eben “nur” 10er läufe, dann 3 HM-> PB1:57. bin voll gespannt auf die Vorbereitung, ob mein Körper die Belastung aushält (bin typ2 Diabetiker)usw….
grüßle
traudl






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Hallo Sonja keine panik bin dieses Jahr auch in Hamburg gelaufen die Stimmung wird dich antreiben ,es war auch erst mein 2 Marathon hab bereits im November mein Training auf 3 bis 4 Einheiten ausgebaut .Gott sei Dank den im Januar und Februar war ich krank und hab mich danach auch nur noch auf die langen Läufe eingestellt .Meine Bezeit war 10 Km 50 m  21 Km 1.49 und bin in Hamburg 4.31 gelaufen das dei einem Umfang von 40 bis 50 Km die Woche .Alter 41 Jahre nicht grade schlank ,wichtig ist selber Geträke beim Veranstalter abgeben die du im Training ausprobiert hast .Wenn du weiter fragen hast ,melde dich GRUSS HEIKO




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Die Versorgung in Hamburg ist super, da geht keiner leer aus und es sind die richtigen Getränke und Nahrungsmittel ausreichend vorhanden!

Es wird auch nur selten tatsächlich jemand wg zu schlechter Zeiten nicht zugelassen, das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, falls es doch einmal zu einer Überbuchung führen sollte.

Also anmelden, vornereiten und genießen!



laufschwein

 
Mumpitzkr_medium mumpitzkr 2 Beiträge


Hallo Sonja,



 



ich bin schon ein paar Marathons mitgelaufen. Hab bei 04:30 angefangen und bin jetzt bei 03:27. Ziel für Hamburg :) dieses Jahr ist 03:15. Mal sehen…



Anbei meine gesammelten Weisheiten (mit ein bischen Augenzwinkern):



  • - Laufcampus ist gut, Steffny (Buch: Perfektes Marathon-Training) ist besser, da gibt’s auch einen 4-Stunden Plan. Grob ist mir aufgefallen, dass Steffny die langen Läufe noch länger macht als Laufcampus. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Mach alles, wie es in dem Buch steht…
  • - 10 oder 12 oder 15 Wochen ist glaube ich egal. Viel wichtiger ist, dass du mit einer entsprechenden Basis kommst, d.h. du solltest 10km in etwa 47Minuten laufen und einen Halbmarathon durchhalten können. Grundlagenausdauer ist selbstverständlich (ich denke alle meine Vorredner haben das Thema “laaaaaaaaaangsam” schon gestresst)
  • - Die langen laaaaangsamen Läufe lassen dich den Marathon schaffen, die kurzen schnellen machen dich besser und die Ruhepausen machen dich noch besser. Immer schön einhalten.
  • - Auf Ernährung achte ich so ein bischen. Das wichtigste ist natürlich abnehmen, Kohlehydrate, Wasser. Da gibt es eine ganze Wissenschaft zu. Ich mach es mir aber recht einfach: Wenig Fett, viele Nudeln und immer viel trinken. Ein Schokopudding geht dann auch. Die letzten 10 Tage schreibe ich mir allerdings genau auf. Auf eine Saltin-Diät o.ä. Spirenzchen würde ich verzichten. Ansonsten: Ich höre immer auf meinen Körper. Beispiel: Ich trinke sehr viel Milch, auch vor dem Laufen und vor dem Marathon. Davon würde normalerweise jeder abraten, aber mir bekommts und ich brauche es auch.
  • - Speziell für Hamburg: Plane alles bis zum Start penibel. Es gibt viele praktische Hindernisse. Die U-Bahnen sind voll, es wird gedrängelt, alles dauert länger. Vor den aufgestellten Toiletten sind immer lange Schlangen (ich hab’ schon mal den Startschuss verpasst). Oft ist es morgens kalt und mittags (so ab 35km) sehr warm. Ich laufe deswegen immer in kurzen Klamottten, aber man darf morgens halt nicht auskühlen.


 



So, jetzt muss ich selber laufen :)



 



Weitere “kluge Ratschläge” auf Anfrage gerne…



 



Stephan-



 



 
Der_doode_medium der_doode 9 Beiträge


Hi,



 



ich habe nochmal eine Frage zu den langen Läufen:
Ich bin am 1.4.07 bei 10 km mit  48 Min durchs Ziel gelaufen, für 21,1km  habe ich 1:52:06 am 1.5.07 gebraucht.
Ich würde jetzt gerne dieses Jahr am HH-Marathon teilnehmen, aber die langen Läufe machen mir Probleme, alldieweil ich die Steigerung von Woche zu Woche
um 2km nicht hinkriege, die ich in Runnersworld gelesen habe. Ich schaffe zur Zeit 1km mehrr pro Woche und gestern bin ich bei 26km gelandet. (mit einer längeren Gehpause).



Ist es trotzdem realistisch am Marathon teilzunehmen oder soll ich es lieber nochmal ein Jahr verschieben ?
Trainingsumfang ist zur Zeit 50-70km/Woche.



Freue mich über Antworten.



Ronald



 



 



 



 



 



 



 



 
Icon_missing_medium LUCA 4 Beiträge


Previously wrote:






Hi,






 






ich habe nochmal eine Frage zu den langen Läufen:
Ich bin am 1.4.07 bei 10 km mit  48 Min durchs Ziel gelaufen, für 21,1km  habe ich 1:52:06 am 1.5.07 gebraucht.
Ich würde jetzt gerne dieses Jahr am HH-Marathon teilnehmen, aber die langen Läufe machen mir Probleme, alldieweil ich die Steigerung von Woche zu Woche
um 2km nicht hinkriege, die ich in Runnersworld gelesen habe. Ich schaffe zur Zeit 1km mehrr pro Woche und gestern bin ich bei 26km gelandet. (mit einer längeren Gehpause).






Ist es trotzdem realistisch am Marathon teilzunehmen oder soll ich es lieber nochmal ein Jahr verschieben ?
Trainingsumfang ist zur Zeit 50-70km/Woche.






Freue mich über Antworten.






Ronald






Lieber Ronald,



60-70 Wochenkilometer sind OK. Deine 10 Km-Zeit sowie deine HM-Zeit deuten auf eine Marathonendzeit von knapp unter 4 Stunden hin. Aber nur dann, wenn es nicht dein erster Marathon ist. Wichtigstes Trainingselement ist der lange Lauf. Und der muß lang sein !! Entscheide also, ob du in HH starten willst und wenn ja – quäl dich, sonst wirst du bitter bestraft. Wenn du am Start stehst, solltest du unbedingt mindestens drei Läufe von 30 Km Länge geschafft haben. Vor deinem langen Lauf wäre ein Ruhetag angebracht. Laufe nicht zu schnell und trinke regelmäßig, dann wird es klappen.



Alles Gute also und viel Erfolg.






 






 






 






 






 






 






 



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Previously wrote:






Hi,






 






ich habe nochmal eine Frage zu den langen Läufen:
Ich bin am 1.4.07 bei 10 km mit  48 Min durchs Ziel gelaufen, für 21,1km  habe ich 1:52:06 am 1.5.07 gebraucht.
Ich würde jetzt gerne dieses Jahr am HH-Marathon teilnehmen, aber die langen Läufe machen mir Probleme, alldieweil ich die Steigerung von Woche zu Woche
um 2km nicht hinkriege, die ich in Runnersworld gelesen habe. Ich schaffe zur Zeit 1km mehrr pro Woche und gestern bin ich bei 26km gelandet. (mit einer längeren Gehpause).






Ist es trotzdem realistisch am Marathon teilzunehmen oder soll ich es lieber nochmal ein Jahr verschieben ?
Trainingsumfang ist zur Zeit 50-70km/Woche.






Freue mich über Antworten.






Ronald



Hallo Ronald, Verschieben !  30 km Läufe sind als Einstieg o.k., aber nicht für eine seriöse Marathonvorbereitung. Es sei denn Du willst Dich in das Ziel schleppen und nicht eine Zieluhr anschauen sondern einen Zielkalender nutzen. In den 80er waren die 35 km Läufe selbst für Mittelstreckler einemal pro Woche Standard. Erst mit der Bewerbung des Minimalaufwandes zum Maximalerfolg ist der Innere Schweinehund der beste Freund der Deutschen Läufer geworden. Dieses sieht man an allen Zielzeiten. Die 35 km werden nicht nur empfohlen, weil sie sich so schön schreiben sondern um die lokale, muskuläre Ausdauer, Regenerationsfähigkeit, die Grundlagenausdauer1 (Fettstoffwechselqualität) und die Psyche zu fördern. Gerade für einen Marathoneinsteiger ist sonst die Differenz von 12 km (30 im Training, 42 im Rennen) zu groß. Die Psyche haut da bei den meisten schon rein. Sind es nur noch die letzten 7 km, sieht das schon anders aus. Bis der Stoffwechsel sich angepasst hat braucht man schon ca. 10 Lange Läufe. Wer mit weniger gut zurecht kommt und im Marathon die 2:40 unterbietet sollte gleich mal den Mund halten, richtig trainieren, sein Talent nutzen und den Deutschen Rekord von 2:08 endlich brechen. Die Empfehlungen von nur 30 km Läufen kommen meist von denen, die nur so um 4:00 laufen können und sich mit Deinem inneren Schweinehund gut verstehen. Seriös ist es nicht. Auch sind die Trainingspläne von Runners World sehr optimistisch. Die meisten müssen eher mehr Trainieren um die Zielzeiten zu erreichen. Natürlich kann man wandern, nur die meisten Marathonläufe sind als Läufe ausgeschrieben und nicht als Aufdem-Zahnfleisch-Robben Veranstaltung gemeint. Vor allem soll das ganze ja auch  noch irgendwo Spass machen. Gut vorbereitet gelingt das auch. Abkürzungen gibt es im Marathontraining nicht, aber über 100 Marathonläufe allein in Deutschland pro Jahr. Geduld braucht man nicht nur im Rennen sondern auch im Training. Bleibe konsequent bei Deiner 1 km Erhöhung des Langen Laufes und Du wirst auch Erfolg haben. Es muss  nicht pro Woche um 2 km gesteigert werden, Hauptsache Du steigerst systematisch überhaupt. Viel Erfolg! credo


 






 






 






 






 






 






 






 



 
Der_doode_medium der_doode 9 Beiträge


Hallo credo und Ludwig,



 



ja, in der Tat. Genau das ist mein zunächst gedankliches Problem: Wenn ich pro Woche 1 km steigere, was vielleicht realistisch ist, schaffe ich 6 in Wochen 32 km und keine 42,2.
Und weil die Steigerung, wie Du credo schon sagst, einfach zu gross ist, verschiebe ich die Wettbewerbsteilnahme lieber.
Die Idee, das Ganze abzukürzen, indem man einfach viel schneller läuft, klingt zwar sehr verlockend, – man ist ja schneller fertig -aber das hoehere Tempo muss man sich erstmal erarbeiten, und ich glaube, zunächst sollte man den Koerper an die Länge der Distnz gewöhnen und dann das Tempo steigern.



Danke für Eure Antworten



 



 



 



 



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