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heisses eisen-wann ist man den marathon wirklich gelaufen?

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Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


da ich erst einen marathon gelaufen bin, möchte ich mich nicht zu weit aus dem fenster lehnen, aber irgendwie gefällt mir nicht was ich derzeit bei den marathonläufen beobachte.



da gibt es doch sehr viele, wie elton, den stephan raab lehrbuben, die marathons in 05 stunden 30 beenden. okay es ging um eine wette, aber kathie holmes, die frau des ober-scientologen, war auch in dieser zeit unterwegs.



kann das noch sinnvoll sein? ist man marathon gelaufen, wenn man 8 minuten den km braucht?



ich will wirklich niemandens leistung schmälern, aber muss man marathon laufen, wenn das leistungsvermögen dazu grundsätzlich gar nicht ausreicht?



kann man davon sprechen marathonläufer zu sein, wenn ich die halbe strecke gehe?



diese entwicklung bemerken auch viele experten. steffny erwähnt immer wieder, dass zwar die masse zunimmt, die leistungen der masse aber immer schlechter werden.



die zahl der dreistundenläufer wird nicht mehr- sondern weniger.



in unserer gesellschaft, in der jeder immer alles sofort und so billig wie möglich will, scheint quantität tatsächlich immer noch vor der qualität zu stehen.



konsequenz ist eine grundeigenschaft die nahezu jeder läufer braucht und damit wird er sich auch verbessern und erfolge einlaufen.



oder sehe ich das alles viel zu eng, sprich falsch und sollte man eine marathonveranstaltung einfach nur als riesige party betrachten, bei der es sich schon lohnt “nur” dabei zu sein?



meine ansprüche an mich waren immer schon recht hoch. ich kann mich noch gut daran erinnern als ich noch nicht fähig war die 10 Km unter einer stunde zu laufen. da rechnete ich immer herum und kam zum schluss:



wenn ich für einen marathon über 4 stunden brauche, dann fühle ich mich nicht als läufer, dann bleibe ich daheim und trainiere solange bis ich das locker schaffe.



ich wollte LÄUFER sein und kein marathonwanderer, oder zumindest jogger **zwinker



wie seht ihr das?



letztens habe ich auch einen bericht über einen “ultraläufer” gelesen. fast 60 jahre alt. hat noch keinen marathon unter 4 stunden beendet.



bin ich ultraläufer, wenn ich 50 Km wandere? oder 60?



bin ich dann nicht ultrawanderer?



ich akzeptiere andere meinungen gerne und würde gerne erfahren wie ihr darüber denkt, oder wie ihr diese laufentwicklung beobachtet



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


DAs ist wirklich eine heigle Frage….



Prinzipiell finde ich es auch nicht gut, was für Leute mitlerweile einen Marathon laufen… Einen gewissen Trainingsstand sollte man schon haben…



Einen Marathon gelaufen ist man, meiner Meinung nach, wenn man den größten Teil der Strecke gelaufen ist. Das heißt man ist nicht gegangen… (beim gehen ist immer ein Fuß am Boden)



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Um es nochmal in Zeit auszudrücken…



7 km/h gilt als gehen… Das entspricht ca 8,5 min/km…  Also ca 6h beim MArathon… Wenn man also ca 6h benötigt ist man wirklich icht gelaufen… (wenn ich mich auf die Schnelle nicht verrechnet habe)  :)



 
6-stunden-lauf-09-11-2008_014_medium Jeremies 65 Beiträge


Da möchte ich, als über 4Stundenläufer doch glatt auch meinen Senf zu abgeben!



Ich bin vor kurzem in Frankfurt “nur” 4:13 gelaufen, finde das aber garnicht so schlecht, war schliesslich auch mein erster Marathon, ich muss sogar sagen, dass ich nicht nur zufrieden damit bin sondern auch richtig stolz auf mich bin! Schliesslich habe ich erst vor 2 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört und habe so richtig mit dem Laufen auch erst im Frühjahr dieses Jahres angefangen, vorher bin ich immer nur 3mal die Woche jeweils 5km gejoggt/laufen. Gut, ich bin noch lange nicht an meiner Leistungsgrenze angelangt und selbst jetzt in Frankfurt hätte ich etwas schneller sein können, ich wollte mein Debüt aber doch geniessen und hatte aufgrund meiner Unerfahrenheit auch Angst davor zu schnell anzugehen und dann dem Hammermann zu begegnen! Ich bin die ganze Zeit mein Tempo durchgelaufen und bin nicht zwischendurch gegangen!



Ich sage für mich eindeutig: Ich bin einen Marathon GELAUFEN, auch wenn ich nicht unter 4Stunden ins Ziel gekommen bin!



Gut, in gewisser Weise muss ich dir, Wolli, ja recht geben, auch ich bin der Meinung, dass sich einige Leute bei einem Marathon anmelden, die nach meiner Meinung dort nichts zu suchen haben. Ich bin in Frankfurt schon bei km5 an einigen wenigen Leuten vorbei gelaufen die schon Gehpausen einhalten mussten und schon bei diesem Kilometerstand nicht mehr gut aussahen, ob die Leute das Ziel überhaupt erreicht haben ist fraglich! Ich bin aber der Meinung, dass man diese Frage nicht anhand der Zielzeit festmachen kann.



Grundsätzlich finde ich es schon gut, dass sich viele Leute mittlerweile das Ziel setzen einen Marathon zu laufen, denn das setzt voraus, dass sie dafür trainieren und sich aus der Gemütlichkeit der Couch erheben!



Selbst Elton wird im Vorfeld des Marathons trainiert haben und damit seiner Gesundheit etwas Gutes getan haben, OK hätte nicht gleich ein Marathon sein müssen, aber ich denke, dass wenn diese Wette nicht zustande gekommen wäre, hätte er vielleicht nie angefangen sich zu bewegen!



Also möchte ich jedem der darüber nachdenkt ob er/sie einen Marathon laufen möchte Mut zusprechen, ABER, bleibt auf dem Boden, lasst euch mit dem Training die Zeit die der Körper braucht, ihr wollt ja schliesslich gesund dabei bleiben! Aus meiner Sicht braucht ihr auch nicht solange zu warten bis ihr an eurer Leistungsgrenze angelangt seit und den Marathon weit unter 4 Stunden laufen könnt, man will ja für die Zukunft auch noch was Platz nach oben haben! ;)



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hi zusammen,



ich denke, dass hier wieder mal ein “soziologisches” Problem vorliegt.



Erinnern wir uns mal an die Zeiten zurück als Boris Becker Wimbledon gewonnen hat. Bis dahin war die Tenniswelt doch ein kleiner Stern. Was geschah ? auf einmal wollten alle Tennis spielen, und die, die diesen bis dahin “elitären” Sport betrieben hatten machten ein schiefes Gesicht. Man nahm dem Sport die Exclusivität.



Davon gibt es unzählige Beispiele aus allen Sportarten.



Als 1981 der erste Höchstmarathon ausgetragen wurde ( der heutige Frankfurt Marathon ) lag man mit einer Zweit um drei Stunden eher im Mittelfeld. Heute zählt man mit einer Zeit um 3 Stunden zu den “elitären” 5-10% der schnellsten im Feld.



Also, auch hier wurde dem Sport die Exclusivität genommen, aber zu Gunsten des Breitensports.



Trotzdem fühlt sich jeder der zu den “schnellen” gehört in der Ernsthaftigkeit “seiner” Sportart etwas banalisiert und nicht mehr so beachtet. Das stört ! Man bedenke das Phänomen Ironmen, was waren das für tolle Kerle, als diese Sportart entstand ! Heute muss man um extrem beachtet zu werden ( nicht monetär sondern Physisch ) schon Achim Heukemes heißen und die ganze Sache 10 mal hintereinander bewältigen um als ganz hart zu gelten.



Letztendlich ist es wie Dirk schon sagt, es sind auch die persönlichen Umstände zu berücksichtigen. Wenn Fauja Singh mit 93 in London 2004 eine 5:40 läuft, ist das doch schon eine Sache, oder nicht.



Wofür ich kein Verständnis habe, sind die Volltrottel wie Elton und Konsorten, die glauben anderen zeigen zu müssen wie doof und manipulierbar Menschen sind, und sich damit einem körperlichen Risiko aussetzen, das sondersgleichen sucht. Wie bitte schön kann man einen Marathon mit diesen körperlichen Voraussetzungen wie sie bei Elton vorliegen nach 530 ! km Training angehen ( wenn man wohlgemerkt vorher mit Sport soviel zu tun hatte wie……da fällt mir kein Vergleich ein ) !!!



Arme Welt, normaler Weise gehört jeder, der die Aktion aktiv wie passiv unterstützt hat wegen versuchter Körperverletzung angezeigt. Und die Betroffenen ( also in dem Fall Monsieur Elton ) gleich wegen Fahrlässigkeit dazu.



Marathon ist und bleibt Leistungssport, da gibt es keine WENN und kein ABER.



Nebenbei erwähnt, ein schnell gelaufener 10er ist auch echt was Wert und extrem anstrengend.



In diesem Sinne weiterhin viele gesunde Kilometer !



Gruß



Fastfoot



 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge


da brauche ich ja nix mehr zu schreiben…. jeremies, dirka und fastfoot haben ja schon alles gesagt. ich habe vor dem Marathon grossen Respekt. ich bin mir sicher, dass ich die Strecke nächstes Jahr bestimmt nicht in 3 Stunden schaffen werde. Es grenzt an ein Wunder wenn ich bei 4 Std. lande. mein Ziel ist Marathon zu laufen um zu sehen, wie ein Diabetiker Typ2 Körper das macht, was mit dem Blutzucker passiert, ob ich irgendwelche Dinge extra beachten muss, oder ob ich tatsächlich wie ein gesunder Mensch trainieren kann. (bis jetzt hatte ich noch nie Probleme- kein Unterzucker etc) ich suche mir immer wieder hohe ziele und versuche sie mit konsequenz und disziplin zu erreichen. Ich möchte mir und meiner Umwelt beweisen, dass ein Diabetiker ein ganz normales Leben führen kann und mit ein bisschen gesunden Menschenverstand auch erreicht. Nicht jammern-sondern laufen!



Für Wetten wie bei Elton habe ich absolut KEIN Verständnis!!!



in diesem Sinne wünsche ich euch allen viel Spaß, Ehrgeiz und Freunde am Laufen (und vielleicht auch Verständnis für die nicht so schnellen LAUFER



grüßle aus Plochingen



traudl



 
Stewo1_medium stewo1 39 Beiträge


Hallo @ all,



Ich kann es nicht nachvollziehen warum sich hier so über die “spaßläufer” und “marathonwanderer” aufgeregt wird.



1.ich schaffe es nicht mich 5:30h laufend,gehend,kriechend fortzubewegen.da lauf ich doch lieber kürzer und schneller   ;)



2.laßt doch dem Elton die Möglichkeit sich ins Gerede zu bringen und dadurch seine Brötchen verdienen zu können.Mir ist es egal wenn er in seinem untrainierten Zustand im Ziel erstmal ne Stunde ins Sauerstoffzelt muß.Und vergeßt nicht:auch Elton ist erwachsen   ;-?



Grüße ausm Rheinland



 
Impatiana56_medium impatiana56 8 Beiträge


ich selbst bin zwar noch keinen marathon gelaufen, will aber auch noch meinen senf dazugeben:



 



dieses showmäßige “dabeisein” von leuten wie elton nervt mich persönlich auch, diese welt ist mir einfach zu fremd.



 



wenn ich aber heute einen marathon laufen würde, würde ich auch 5 stunden brauchen.



 



ich laufe 10 km in gut 1 stunde, für meinen ersten halbmarathon im september hab ich 2,5 stunden gebraucht.



klar, ich bin fast 51, und habe erst im märz überhaupt mit laufen angefangen, davor keinerlei sport betrieben.



 



für mich ganz persönlich ist diese leistung zu diesem zeitpunkt ok, ein bisschen steigern kann ich mich bestimmt auch noch, aber einen 5er-schnitt werde ich sicher nie erreichen.



 



die  halbdistanz gefällt mir und ich denke, ich werde dabei bleiben,



aber falls ich je einen marathon laufe und dafür vielleicht 5 stunden brauche, dann könnt ihr sicher sein, daß ich dann optimal  vorbereitet und trainiert bin und gesund ins ziel kommen werde.



 



und irgendwelche herablassung, die sich nur auf einer erreichten endzeit begründet, würde ich dann ziemlich fehl am platze finden.



 



lg, impatiana



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Es geht ja wirlklich nur um die Masse, die mehr oder wenig untrainiert einen Marathon laufen, nur um sagen zu können: ICH BIN MARATHON GELAUFEN (obwohl sie nur gekrochen sind)….



Ich würde mal behaupten: Jeder unter 70, der keine ernsthafte Behinderung hat kann einen Marathon locker unter 5:30 laufen, wenn er halbwegs trainiert… Die meisten wahrscheinlich sogar unter 4h… Wenn die Marathonveranstalter nicht so auf das Geld angewiesen wäre, könnte man daher ja auch die Zielzeit auf 5h, oder so festlegen…. Und dann wäre das Problem gelöst…



 



:)



 
Mirkop_medium mirkop 1 Beitrag


Gespräch zwischen zwei Deutschen



 



Person 1: Wow, vor 2 Wochen habe ich meinen ersten Marathon gelaufen!



Person 2: Wie war deine Zeit?



Gespräch zwischen zwei Amerikanern



Person 1: Wow, vor 2 Wochen habe ich meinen ersten Marathon gelaufen!



Person 2: Hast du ihn geschafft?



 



Ok Ok, ich sehe das ähnlich wie ihr. Aber es ist ja jeder Person freigestellt, wie man sich vorbereitet, in was für einer Zeit man den Marathon absolviert, wie die eigene Gesundheit darunter leidet, …



 



Und mein kleiner Ländervergleich zeigt einfach mal, wie unterschiedlich der Marathon gesehen. Bei uns scheint es ja einfach nur ein stinknormaler Spaziergang zu sein, wobei man in Amerika sich noch echten Respekt verdient wenn man ihn schafft. Diese Einstellung, bei uns hier in Deutschland, finde ich einfach nur schade…



Ich habe zwar selber noch keinen Marathon absolviert, nur weiß ich eines, das mein erster ohne Zeitvorgabe gestartet und beendet wird!



 



keep on running



mirko



 



 



 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


hallo @ all



ich wage mich wieder aus meinem versteck .-)



nun, es war ja sehr wichtig zu betonen, dass man sich eben NICHT darüber aufregt, sondern ganz vorsichtig die frage stellt wie ihr die entwicklung seht, dass immer mehr masse mit immer schlechteren zeiten marathon “läuft”.



dadurch, dass ich selber von mir eigentlich schon eine gewisse leistungssteigerung ziemlich konsequent abverlange, habe ich mir beim zusehen eben ab und zu die frage gestellt wieso die entwicklung anstatt voran eindeutig zurück geht und quantität schon wieder der qualität den rang abkauft.



ich betrachte es auch als spiegel unserer gesellschaft. immer mehr wollen mit immer weniger einsatz viel erreichen.



gerade der marathon aber war stets eine disziplin wo man nur mit konsequenz ein gewisses niveau stabilisieren konnte. er war einem besonderen menschentyp vorbehalten.



heute aber starten dann auch mitten unter den 3 stunden läufern sich selbst überschätzende mitfünfziger mit 20 kilo übergewicht und trampeln den schnelleren im weg herum.



natürlich gibt es auch umgekehrtes. wenn beispielsweise der von sich überzeugte tiroler wolli aus dem letzten loch pfeift und dann von einem 70er überholt wird .-)



eines ist klar. das gleiche recht für alle!



zeitnehmungsschluss würde ich persönlich dennoch bei 04:30 h machen und wenn ihr mich dafür verflucht! :)



einer der auch nur halbwegs trainiert wird das schaffen und sonst ist es vielleicht gesünder, wenn er nur einen halben rennt.



schöne grüße aus dem verschneiten tirol



 



wolli



p.s.



morgen geh ich nicht schifahren, sondern laufen!



 
Heilbronn_2007_medium emma 41 Beiträge


Hallo Impatina,



 



genau das ist es doch, Marathon war für viele viele Läufer bis vor noch nicht allzu langer Zeit gar nicht möglich weil sie dafür zu lange gebraucht hätten. Aber heute weis man das auch 6 Std. und länger keine Schande ist. Die Hauptsache ist doch einfach man war dabei und ist die Strecke durchgelaufen bzw. gegangen. Ich würde nur mal gerne wissen wie viele Menschen, durch die Erkenntnis gute 6 Std Zeit zu haben einen Marathon zu laufen, überhaupt dazu gekommen sind Sport zu betreiben? Alleine der Gedanke, verbunden mit 2-3 Trainingseinheiten in der Woche,  macht aus vielen nicht Sportlern gesündere Menschen. Ich bin schon viele Halbmarathons gelaufen und vor 2 Wochen, mit dem Frankfurt-Marathon-Team meinen ersten Marathon ( 4:47:37´ locker leicht lächeln) und mußte doch feststellen das es mehr Ausfälle bei Leistungsorientierten Läufern/innen gab als bei denen die sich sagten: dabei sein ist alles.



Also frag ich mich warum soll Marathon mit weit über 4 Std. schädlicher sein?



Das mehr an sportlicher Aktivität in der Woche, beflügelt von dem Gedanken MARTAHON (6Std.), macht uns gesünder!



 



Gruß Emma



 



 
Heilbronn_2007_medium emma 41 Beiträge


Wenn ich 7km pro Minute auf 42,2km, Marathondistanz, hochrechne bin ich bei 4 Std. 55 Min und 4 Sec! Wie läufst Du ?



Du hast Dich um 60 Minuten verrechnet und da ist ganz ordentlich.



Gruß Emma



 



 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge


Previously wrote:








ich glaube da ist ein kleines missverständnis. wenn ich pro km 7min. brauche kommt ein ganz anders Ergebnis raus, wie wenn ich  7km/h laufe….



auch bei diesem Thema denke ich leben u leben lassen…. ob jogger oder läufer, jeder der den Respekt vor dieser Herausforderung nicht verliert kann/darf meines Erachtens Marathon laufen. Wenn dann die langsameren sich tatsächlich weiter hinten plazieren und den schnellen Läufern nicht im Weg sind müsste das doch machbar sein. und ausserdem ist es ein super gefühl, wenn man weiter hinten startet und dann auf der Strecke doch den einen oder anderen überholen kann…:) ;)



grüßle aus Plochingen



traudl



Wenn ich 7km pro Minute auf 42,2km, Marathondistanz, hochrechne bin ich bei 4 Std. 55 Min und 4 Sec! Wie läufst Du ?






Du hast Dich um 60 Minuten verrechnet und da ist ganz ordentlich.






Gruß Emma






 






 



 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


ich wollte keinem von euch nahe treten, deshalb war das thema ja auch “heissen eisen”, denn wer sich da auf eine diskussion einlässt kanmn eigentlich nur mit bomben und granaten untergehen **ggg



die etwas ambitionierteren läufer wissen jedenfalls wie ich das gemeint habe.



es gibt naturgemäß zu allem mehrere sichtweisen und viele pros und kontras. das besondere an diesen großen marathons sind ja auch die teilnehmerzahlen, aber als quai-anfänger konnte ich bis zum ersten marathon nicht ganz nachvollziehen wieso man marathon geht.



zum erwähnten ausfallrisiko der schnelleren läufer möchte ich sagen, dass das schon ziemlich logisch ist.



wer an seine grenzen geht hat klarerweise ein höheres risiko sie auch zu überschreiten, selbst wenn das unabsichtlich passiert. wer ein bißchen läuft und ein bißchen geht, an den stationen tratscht und sich einen schönen vormittag macht, der SOLLTE auch hoffentlich nicht ausfallen.



ich wünsche euch allen ein schönes wochenende,



schöne grüße aus tirol,



wolli



 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge


mich würde persönlich noch interessieren, wie du deinen 1. marathon gelaufen bist, seit wann du läufst, welches tempo du da hattest und wie schnell du inzwischen läufst. ich möchte nächstes jahr auch meinen 1.marathon wagen und darum diese fragen. natürlich gehen mir noch viel mehr fragen im kopf rum, da ich spät (eigentlich viel zu spät) den spaß am sport und vor allem am laufen gefunden habe….



liebe grüsse von plochingen nach tirol



traudl



 



Previously wrote:








ich wollte keinem von euch nahe treten, deshalb war das thema ja auch “heissen eisen”, denn wer sich da auf eine diskussion einlässt kanmn eigentlich nur mit bomben und granaten untergehen **ggg






die etwas ambitionierteren läufer wissen jedenfalls wie ich das gemeint habe.






es gibt naturgemäß zu allem mehrere sichtweisen und viele pros und kontras. das besondere an diesen großen marathons sind ja auch die teilnehmerzahlen, aber als quai-anfänger konnte ich bis zum ersten marathon nicht ganz nachvollziehen wieso man marathon geht.






zum erwähnten ausfallrisiko der schnelleren läufer möchte ich sagen, dass das schon ziemlich logisch ist.






wer an seine grenzen geht hat klarerweise ein höheres risiko sie auch zu überschreiten, selbst wenn das unabsichtlich passiert. wer ein bißchen läuft und ein bißchen geht, an den stationen tratscht und sich einen schönen vormittag macht, der SOLLTE auch hoffentlich nicht ausfallen.






ich wünsche euch allen ein schönes wochenende,






schöne grüße aus tirol,






wolli






 



 
25092010416_medium 42erMichel 66 Beiträge


fragen im kopf rum, da ich spät (eigentlich viel zu spät) den spaß am sport und vor allem am laufen gefunden habe….







Hallo Traudl,



grüß dich! Was heißt hier denn “viel zu spät”?? In diesem Fall gibt es kein zu spät, ist doch toll und um so bemerkenswerter, wenn man auch mit “schon bissle Lebenserfahrung” in den Knochen seine Freude am Laufen und an der Marathondistanz findet. Mich hat der Laufvirus auch erst so ab ca. dem 40. Lebensjahre schrittweise erfasst – und befinde mich seit dem in ständigem Aufwärtstrend. Und selbst jetzt noch denke ich: da geht noch was. Wobei ich es schon auch sehr schade finde, nicht schon viel früher von diesem Virus infiziert worden zu sein.



Dir noch viel Erfolg bei deinen Vorbereitungen!



michael















 






 



 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


hallo traudl :)



ich bin an der grenze zum 42er und laufe seit 16 monaten. ich wollte gar nicht laufen, aber ich musste abnehmen, da ich zu rauchen aufgehört hatte und deswegen fraß wie ein drescher.



auf einmal lief ich und schließlich gefiel es mir derart, dass ich einen halbmarathon ins auge fasste.  heuer in münchen war ich beim ersten marathon dabei und der endete in 03:29:03 ohne jegliches problem.



dadzrch motiviert werde ich für nächstes jahr 03:15 in s auge fassen, wobei ich mir jetzt schon ziemlich sicher bin, dass ich das schaffen werde, wenn keine schweren körperlichen probleme eintreten.



es ist nie zu spät denke ich.



es gibt sicherlich viele unterschiedliche menschen, und ich bin überhaupt nicht stolz darauf sagen zu müssen “dabeisein alleine ist mir zu wenig”.



ich gehöre zu jener gattung die einen erfolg einfährt und auf den nächsten hinarbeitet. genossen wird dabei nur kurz, leider.



manchmal wäre es mir fast lieber wenn es anders wäre.



 
Pfeil_medium Pfeil 16 Beiträge


Hallo,



normalerweise würde ich auch sagen: Das muss jeder für sich selbst entscheiden – und ich habe auch vor jedem und jeder höchsten Respekt, der den Marathon bspw. in 5:30 absolviert.



Keinen Respekt habe ich vor Aktionen wie “Elton läuft” oder anders gesagt. Ich finde es Unverantwortlich von “Personen des öffentlichen Lebens” (so nennt man das wohl), die insbesondere auch Vorbilder für junge Menschen sind (das dürfte wohl die Zielgruppe von TVTotal sein), wenn diese Personen den Eindruck erwecken, man könnte eben mal so nen Marathon laufen. Von der davon ausgehenden Gesundheitsgefährdung wird so gut wie gar nicht berichtet!



Mit solchen Aktionen sein Geld zu verdienen ist eins, die Verantwortung als Vorbild zu tragen etwas anderes!



Im Übrigen sei noch angemerkt, dass jemand (wie oben beschrieben), der/die 4:13 läuft, immerhin im Durchschnitt!!! 10km/h schnell läuft, und das ist “Laufen” – ansonsten können sich alle die das anders sehen gerne mal in anderen Sportarten versuchen, für die sie kein vergleichbares Talent wie fürs Laufen haben ;)



Markus aus Ulm



 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


hm eben, und weißt du was?



elton HAT den marathon in 05:30 absolviert! also verdient er unseren höchsten respekt oder?



in einem punkt gebe ich dir aber recht. 10 km/h ist tasächlich laufen …



 



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