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Hamburg 2008

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Supermax2000_medium supermax2000 4 Beiträge


Hallo ich würde gern eure Meinung hören.



 



Kurz zu meiner Person:





Ich bin mittlerweile 40 Jahre alt, wiege momentan 91,8 kg bei 29% Fettanteil (am 14.01.2008 noch 94kg bei 32% Fettanteil), bin nur 1,67cm groß.






Ich war 2000 bis 2002 schon mal läuferisch aktiv. Das endete als meine Frau kennen lernte und 2002 den Halbmarathon in Hannover absolvierte. Damals hatte ich etwa 2:30 gebraucht. Ab Kilometer 14 hatte ich die Luste verloren und musste mich antreiben. Ich bin vorher ohne Problem 2-3 durch die Walachei gelaufen. Also habe ich mich zum Halbmarathon angemeldet. Mittlerweile denke ich das es ein Fehler war mir als ersten Wettkampf eine Halbmarathon aus zu suchen. Das ist halt doch was anderes als zuhause durch die Gegend zu laufen. Ich hätte damals ein paar 10ner vorweg machen sollen um mich an die Wettkampfbedingungen zu gewöhnen.






Also war nach dem HM erst einmal Pause. Morgens mit Frau im Bett ist es halt schöner als mit dem Hund im Wald. Es dauerte etwa 5 Jahre bis ich mein Gewicht auf 100-105kg und der Fettanteil über 37% erhöhte.



Letztes Jahr genau am 08.05.2007 habe ich das Training wieder begonnen. Also doch wieder Morgens mit dem Hund unterwegs. Ich bin jeden Morgen so 5km locker gelaufen und habe am Wochenende pause gemacht. Natürlich nur mit Pulsuhr und angepassten Laufschuhen von der Laufbandanalyse. Als ich am 25. August eine Blinddarm-OP (Appendizitis mit Platzbauch) über mich übergehen lassen musste, damals lag ich bei ca. 93kg Lebendgewicht. Ich war damals 6Wochen Krank geschrieben. Am 23.10 habe ich das Training, ohne Probleme, wieder langsam aufgenommen. Also wieder jeden Morgen meine 5km mit dem Hund.



 





Nun zu meinem Zeil weshalb ich diesen Betrag schreibe:





In der 2KW 2008 kam die Überlegung auf ob es möglich wäre bis zum 27.04.2008 soweit fit zu sein um in Hamburg den Marathon zu laufen. Ich habe erst einige Kollegen mit Lauferfahrung (Marathon und Ironman) gefragt ob sie es für möglich halten. Sie gaben mir gute Tipps für die Aktive Regeneration und meinte aber auch das ich mindestes 6x in der Woche laufen müsse. Danach konsultierte ich meinen Hausarzt und fragte ihn nach seiner Meinung, auch er ist Triathlet und Ironman. Er sagte wenn ich die Woche zwischen 70-90km laufen, würde das wohl gehen. Natürlich machte ich erst einmal große Augen. Er meinte dann die erste zeit würden so 50-60km/Woche ausreichen. Also bin ich nun Morgens und Abends gelaufen. In der Ersten Woche habe ich es auf  64,5km gebracht. In der zweiten Woche nur auf 50km. Natürlich habe nicht nur die Ernährung sondern meine ganzen Alltag umgestellt.








Natürlich hatte ich einige Probleme:





In der ersten Woche hatte ich die meisten Probleme, wie Schlafstörungen und übermäßiges schwitzen.
Diese habe ich dadurch behoben indem ich vor 20:00h loslaufe, vorher mind. eine halben Liter Iso-Getränke trinke und früher ins Bett gehe.



Ich der Zweiten Woche sind die anschließenden Dehnungsübungen hinzu gekommen und eine Banane vor dem Laufen. Am Mittwoch dieser Woche hatten mir die Knie weh getan. Daraufhin setzte ich zwei Tage aus und änderte mein Laufstrecke.  Ich laufen nun nicht mehr auf Asphalt sondern auf einem festen Schotterweg.



In der Dritten Woche habe ich angefangen nach dem Laufen aufs Rad (fahrt zur Arbeit oder Rolle) zu steigen, natürlich nur bei sehr geringer Belastung. Die Radeinheiten tun mir echt gut.








Meine Motivation.





Eine Marathon Finish-Urkunde taugt nichts wenn man aufm Zahnfleisch über die Zielinie kriecht und anschließend die Knochen hin sind. Mein Zeil ist es nicht den Marathon irgendwie zu schaffen sondern das Training darauf hin. Denn ein Marathon sind ja schließlich,wie ihr wisst, 42,195km. Im Februar werde wir (mein Kollege und ich) eine Sportmedizinische Untersuchung mit Lactatmessung usw. machen lassen. Dort bekommen wir dann auch eine zugeschnittenen Trainingsplan. Natürlich werde ich den Marathon absagen wenn mein Arzt mir davon abrät. Meinen Arzt werde ich alle 4 Wochen aufsuchen und nur wenn er mit grünes Licht gibt laufe ich mit.



Was mich an diesem vorhaben so Interessiert ist, wie kombiniere ich Ernährung, Schlaf, Aktive und Passive Regeneration. Sicherlich ist ein Marathon ein sehr anspruchsvolles Zeile. Aber soll ich deswegen davor Angst haben. Es zwingt mich doch keine andere Person dazu. Ich kann doch entscheiden ob ich bis zum ende mitlaufe oder nicht. Denn bei Gesundheitlichen Beschwerden höre ich hat auf machs beim nähsten mal besser.









Mich würde euer Statement und Tipps Interessieren.






LG Max






 



 



 



 



 
Promenade_spanien_2013_medium heidschnucke 46 Beiträge


Hallo Max,



jeder erfahrene Trainer und auch Läufer wird dir sagen, das die Vorbereitung viel zu kurz ist. Verletzungen sind vorprogrammiert, wenn du dein Training so drastisch erhöhst. Ausserdem ist fraglich, was deine Knochen und Gelenke zu dieser hohen Belastung sagen. Ich habe auch erst vor 3 Jahren mit dem Laufen begonnen. Habe mich einem Lauftreff angeschlossen und wir sind in 15 Monaten soweit gewesen, das wir für einen Marathon fit waren.



Ich denke, du solltest dir und deinem Körper die Zeit lassen, sich an solch eine Belastung zu gewöhnen. Ausserdem ist es sicher auch gut, wenn du noch etwas an Gewicht verlierst und dann lieber den Marathon 2009 in Hamburg läufst.



Ich wünsche dir viel Erfolg.



 



Gruss heidschnucke



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hallo Supermax2000,



kann es sein, dass Du Privatpatient bist, und dein Hausarzt auf dem letzten Loch pfeifft ?



Eine andere Erklärung kann ich mir für solch einen hirnrissigen Kommentar / Tipp / Ratschlag nicht geben. Da diese Thematik in einigen anderen Threads, speziell hier external-link ( Marathon als absoluter…… ), schon mahr als ausführlich behandelt wurde, bin ich mal so unhöflich, hier nicht weiter darauf einzugehen.



Lies aber einfach mal den Thread sorgfältig durch, und Du wirst, Vernunft vorausgesetzt, feststellen, dass ein Marathonlauf noch nicht ratsam ist.



Alles Gute bei deinem Training, viel Erfolg Motivation und in Zukunft bessere Ratgeber !



Gruß



Fastfoot



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


PS:



meine Kritik richtet sich nicht an Dich ! nicht falsch verstehen !



Meine Kritik richtet sich an Ratgeber, die auf Grund von Profilneurosen versuchen Einsteigern wie dir zu zeigen wer sie sind. Das drückt sich dann häufig leider in solch “tollem” Gehabe aus.



Ich habe selbst 30kg abgenommen, bevor ich richtig in der Lage war ambitioniert / belastend zu trainieren.



Also wie gesagt, alles Gute weiterhin, und lass dir nicht deine Motivtion nehmen !



Fastfoot



 
Medoc_2006_alle_27_medium Marathoni06 1 Beitrag


Hi Max,



aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass die Vorbereitungszeit in Verbindung mit Deinem Gewicht  zu kurz ist.



Ich selbst habe mit 103 Kg/ 182 cm angefangen zu laufen. Durch Anleitung erfahrener Lauffreunde war ich nach ca. 8 Monaten soweit einen 1/2 Marathon durchzustehen ( ohne auf dem Zahnfleisch zu gehen ).  Nach genau 1 Jahr bin ich meinen ersten Marathon in Berlin gelaufen. War ein sehr schönes Erlebnis und ein schöner Lauf, aber hart an der Grenze.War ganz schön kaputt. Heute habe ich ca. 80 Kg , laufe 20-40 Km die Woche. In der direkten Vorbereitung  80-120 Km/Wo.



Überlege Dir das mit 2008 noch einmal. 2009 ist der nächst HH-Marathon.



Gruß



Marathoni06



 
Supermax2000_medium supermax2000 4 Beiträge


Hallo und danke für eure Beiträge. Momentan laufe wöchentlich ca. 50km. Zwar nur recht locker mit einer Geschwindigkeit von ca. 7,2km/h, das aber Täglich. Mir tut nichts weh und ich fühle mich wohl. Ist es Falsch wenn ich soviel laufe? Denn ich habe Beruflich auch viel Stress hilft mir bei der Bewältigung. Klaro ist 2009 auch noch ein Marathon, ich dachte mir trainierte mal drauf hin aber nur ohne Brechstange. Beim laufen setze ich mir meinen MP3-Player auf und bekomme richtig schön den Kopf frei. Ich dachte mir das ich die Teilname davon abhängig mache wie ich mich Lauftechnisch und Gewichtsmäßig entwickele. Als Test werde ich vorher ein bis zwei 10ner laufen und nur wenn ich die gut überstehe (ohne ZahnfleischKriecherei) werde ich mich in Hamburg anmelden. Mein Gewicht sollte dann auf alle fälle unter 80kg liegen und der Fettanteil ca bei 20% sonst hätte der Marathon keinen sinn. Auch sollte 20km am Stück im GA1-2 und am folgenden Tage eine kleine Runde ca. 5km im REKOM kein Problem darstellen. Ansonsten seht Hamburg mich erst 2009.



 



LG Max 



 
Schotti_medium Schotti 52 Beiträge


Hallo Max!



Ich war was den Traum vom Marathon angeht mal genau so verrückt darauf wie du Was daraus geworden ist kannst du unter (Marathon als absoluter Neuling) nachlesen!



Vergiß es du schadest dir mehr dabei Deine Vorbereitungszeit ist einfach zu kurz!



Lasse es locker angehen die 42,195 Kilometer laufen dir nicht weg und die kurzen Läufe zur Frust und Stressbewältigung tuen dir ja auch gut!



Gruß



SCHOTTI



 



 
Icon_missing_medium Hulle 7 Beiträge


Hallo Max,



den HH-Marathon in diesem Jahr kannst du abschreiben, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Die Anmeldung ist schon länger nicht mehr möglich.



Also, bleib locker, trainiere gut weiter und sei im kommenden Jahr in Hamburg gut vorbereitet dabei.



 



 
Neumi_medium neumi 59 Beiträge


Hallo Max,



ich bin doch immer wieder einigermaßen erstaunt, wie naiv manche Menschen an bestimmte Dinge herangehen. Niemand würde auf die Idee kommen, einen 40 t LKW quer durch Berlin zu lenken, nachdem er ein paar Mal mit einem VW-Bus gefahren ist. Und wenn Du hier ein paar Gespräche durchgelesen hättest, dann hätte sich Deine Frage erübrigt. Und ich bin jetzt sogar einmal so provokativ, und behaupte, Du hast Dir nicht einmal das Gespräch durchgelesen, welches Fastfoot Dir empfohlen hat (Marathon als absoluter…), sonst hättest Du auch Deinen zweiten Kommentar schon anders formuliert.



Aber nehmen wir einmal den Taschenrechner zur Hand: Du läufst täglich, und dann ca. 50 km die Woche (was natürlich nicht schlecht ist, auch nicht, um einen Marathon zu bestehen, aber…), also täglich etwa eine Stunde, und dann ca. 7,2 km. Wenn Du in diesem Tempo den Marathon laufen würdest, dann kämst Du nach etwas unter 6 Stunden im Ziel an, der Besenwagen würde also praktisch den gesamten Lauf über hinter Dir fahren. Allerdings gehe ich davon aus, dass er Dich spätestens nach vier Stunden einsammeln müsste.



Die selbst auferlegten Tests (20 km am Stück laufen und Körperfettanteil von ca. 20 %) sind eigentlich auch Unsinn. Es ist durchaus möglich, mit einem Körperfettanteil von 20 % einen flotten Marathon zu laufen, wenn man dafür gut (mindestens zwei Jahre Lauferfahrung, mindestens ein Jahr Vorbereitung, mehrere Testwettkämpfe im Bereich 10 km und HM) trainiert hat. Dagegen solltest Du auf keinen Fall starten, nur weil Du einmal 20 km am Stück gelaufen bist. Das ist zu wenig. Du musst, wie an vielen anderen Stellen erwähnt, Tempoeinheiten mit einbauen und mehrere lange Läufe machen.



Es ist ja schön, dass sich manches von selbst erübrigt, und für den HH-Marathon bereits Meldestop ist, aber mein Tipp für Dich lautet:



Lies Dir hier in Ruhe noch einmal einige Gespräche zum Thema “Marathon-Training für Anfänger” durch, kauf Dir ggf. ein paar der empfohlenen Bücher, und laufe weiter. Lieber zwei bis dreimal weniger in der Woche, dafür am Wochenende mal länger und zwischendrin ein Fahrtenspiel einbauen. Dann langsam steigern, Testwettkämpfe laufen, weiter informieren etc., und alles andere kommt dann von alleine. Und so ist dann der HH-Marathon 2009 auch ein realistisches Ziel. Ansonsten würde ich bei der Wahl meiner Ärzte in Zukunft darauf achten, dass sie selbst Läufer sind.



Herzliche Grüße



neumi



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