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Hinter welchem Pacemaker einordnen?

Abonniere Hinter welchem Pacemaker einordnen? 13 Beiträge, 8 Stimmen

 

Schilla0815_medium Schilla0815 28 Beiträge


Hallo,



ich möchte nächsten Sonntag meinen ersten Marathon (Karstadt Marathon) laufen. Mein Ziel ist das Ankommen. Nun weiß ich nicht bei welchem pacemaker ich mich einordnen soll. Letztes Jahr bin ich den Halbmarathon in 1:52h gelaufen – bin etwa auf dem selben Trainingslevel wie letztes Jahr.



 



Ist ein Pacemaker mit der Richtzeit 4:15 oder 4:30 für mich besser (wenn man von der HM Zeit ausgeht)



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Hallo Schilla!



Beim ersten MArathon würde ich mich nur wenig nach einem Pacemaker richten. Mit einem HM Ergebnis von letztem Jahr läßt sich auch nur schlecht Schlüsse zu deinem Trainingsstand ziehen… Wie viele LAnge Läufe hast du denn gemacht??? Wenn Ankommen dein einziges Ziehl ist würde ich einfach nur laufen und zwar so langsam, dass es dir am Anfang extrem langsam vorkommt…



Ganz grob gesagt würde ich sagen, kannst schon eine Zielzeit von ca 4:15 anpeilen…



 



 



m.f.G. René



 
Robert_k_medium RobertK 1 Beitrag


Lauf lieber ohne Pacemaker. Die laufen meistens viel zu schnell los, da kann man nur verlieren.



Nimm dir ne Uhr mit damit du abschätzen kannst ob du zu schnell angehst. Spätestens nach ein paar km findest du im Läuferfeld auch sicher Mitstreiter.



Und geh die erste Hälfte betont langsam an. Zulegen kannst du im Zweifel immer noch. Überleg dir ob du nicht zB 4:30 angehst und gegebenenfalls später beschleunigst, falls du noch zulegen kannst.



 
Stolpervogel_medium Stolpervogel 4 Beiträge


Hallo Schilla,



ich kann Dir auch nur den Tipp geben: Lass den Pacemaker links liegen.  Es gibt genügend Läufer ,die sich wie eine Traube um den Pacemaker sammeln und Dich dann eventuell noch behindern. So jedenfalls meine Erfahrung aus dem Hamburg- Marathon. Lauf lieber Dein eigenes Rennen. Geh dannach was Du Dir zutraust und hör ein bisschen auf Dein Bauchgefühl. Ich hatte in etwa die gleiche HM- Zeit und bin meinen ersten Marathon in 3:58 gelaufen. Achtung: Es war ein perfekt eingeteilter und am- Schnürchen -laufender Marathon!  Das ist nicht immer so. Deshalb ist die Zielzeit von 4:15 vielleicht realistisch. Viele Glück am Sonntag.



VG Antje



 
Stolpervogel_medium Stolpervogel 4 Beiträge


Ach ja, dass Bild zeigt mich bei diesem Marathon. So kommt man ( Ich) ins Ziel, wenn man die Zeit , die da oben steht nicht glauben kann.;)



 
_dsc9429_medium blade_zx6r 4 Beiträge


Hallo. Wenn ich mal meinen Tipp dazu abgeben darf. Zum einen gebe ich Robert k. vollkommen recht, das die jungs meist zu schnell bzw. in einem Tempo los jagen. Das Ziel eines optimalen Marathons ist aber ein “negativer Split” – heißt, die 2. Hälfte sollte SCHNELLER sein, als die erste!



Ein Hinweis von mir, damit bin ich (und auch viele andere )meistens toll zurecht gekommen. Laufen nach “MARCO” Plan. Schau mal auf www.zzbox.com. da kannst du deine pulswerte und bisherigen Zeiten einpflegen und du bekommst eine für dich mögliche Marathonzeit mit Tempotabelle errechnet. Ungelogen – es klappt. Ich starte auch beim Karstadt, vielleicht sieht man sich ja :)



 



 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


servus schilla,



ich rate dir nach deinem eigenen plan vorzugehen. nur weil jemand mal schlechte erfahrungen mit einem pacemaker gemacht hat, heißt das nicht, dass ALLE (meistens) zu schnell laufen. ich betrachte das als schmarren. der großteil läuft sehr engagiert und besorgt genauso, damit die angehängte traube die vorgabe auf jeden fall erreicht.



 



der vorteil des pace-makers ist klar: DU musst dich nicht um die sollzeiten kümmern.



für dich stellt sich also die frage: für welche zeiten hab ich erfolgreich trainiert? will ich mich um nichts kümmern, oder laufe ich nach MEINER strategie?



 



die besten strategien suchst du dir auch am besten selber aus, denn nur weil eine bei irgendeinem unbekannten funktioniert hat, heißt das in keiner weise, dass es auch bei dir funktionieren muss… km 3 um 6 prozent langsamer als km 7 geplant wäre, falls gerade eine schnecke über die strasse läuft und ab km 15- 3 sec schneller als man bei km 13 war = ist doch eigentlich zum grinsen oder?



selbst allgemeine empfehlungen wie “negativer split” nützen dir nicht im geringsten etwas wenn bei km 32 der mann mit dem hammer steht, nur weil deine vorbereitung mangelhaft war.



 



es kann eben auch TROTZ der strategie funktioniert haben und nicht WEGEN der strategie :)



 



ich halte nichts von dem was so einen lauf komliziert macht. es ist schon gar nicht leicht sich immer an die km zeiten zu halten, wie soll man dann auf einmal 5 sec pro km schneller oder langsamer laufen? man braucht dabei schon ein paar km bis sich die sache eingependelt hat (gilt auch für rekordläufer!) und dann sollte man schon wieder zum nächsten plan wechseln?



 



schmarren: lauf das was du drauf hast und wenn du zu wenig drauf hast, dann lauf mit spass einen halbmarathon. die frage nach deiner zielzeit kannst nur du dir beantworten, am besten indem du gaaaaaaaanz lange läufe läufst- da regelt sich alles von selber :)



 



mich lachen die profis immer aus weil ich selber eine wasserflasche am gürtel habe, trotz der guten verpflegung “mensch das gewicht kannst du dir doch sparen- es gibt ja so tolle verpflegung” heißt es dann- jeder weiß wie schwer eine wasserflasche ist, aber keiner fragt wieviele kilos ich zu viel habe?



 



glaubst du dass die tipps von jenen viel wert sind, die sich schon stunden vor dem lauf kohlenhydrat-gels en masse einwerfen?



 



ich denke, es kommt auf uns selbst an… auf uns und unser denken, auf unseren trainingszustand. WIR wissen was für UNS am besten ist :) viel spass also beim spass haben- am ende wirst du unendlich stolz auf dich sein….



 
_dsc9429_medium blade_zx6r 4 Beiträge


Hi Schilla.



Wie wars denn? Erfolg gehabt? Gefinisht? Spaß gehabt?  Ich fand den Karstadt echt fein. Viele Stimmungsnester, aber schwere Strecke!!!



Kurz zum kajakwolli. Ich finde deine Tipps gut, aber wenn ich von anderen in meiner Laufgruppe erfahrungsberichte und Anregungen aufnehme, mache ich mich nicht sofort darüber lustig!! Schilla hat nachgefragt und ich habe ihm einen Hinweis.



Jeder muss seine 42km selber laufen und das, wie es ihm am besten gut tut. Mein Marco Plan hat heute (bis auf knapp 2min. )wieder hervorragend funktioniert! Und ausserdem geht es nicht nur um pro km sondern gleichermaßen um pulsgesteuertes laufen und den Körper am Anfang erst einmal anlaufen zu lassen.



Na ja, was solls. Ich hoffe – Schila du hast deinen Erfolg gehabt…wenn du ausreichend traininert hast :)



 



(Und den Kommentar zu Flasche am Gürtel Träger verkneife ich mir hier lieber)



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


@ Blade



Auch wenn der Wolfi sich sehr gut selber verteidigen kann:



Aber das was er Schilla geraten hat ist das Sinnvollste, was man einem Anfänger, der seinen ersten Marathon läuft raten kann.



Wonach sollte er seine Strategie ausrichten? Er hatte ja keiner verwertbare Referenzzeit. Warum beim ersten Marathon verrückt machen Wenn man nicht schon sehr ambitioniert kürzere Strecken läuft, sollte beim ersten Marathon nur Ankommen und Erfahrung sammeln das Ziel haben….



Negativer Kilometersplit?? Sicherlich richtig, aber dabei kann man sich auch sehr leicht vertun…. Daher ist das nur etwas für sehr sehr erfahrene Läufer, die um Minuten kämpfen. Ich habe es bisher (nach 9 Marathons, davon 2 unter 3h) noch nie geschafft. (hatte es allerdings auch nie als Ziel) Bei meinen besten MArathons war ich 2-4 min langsamer auf der 2. Hälfte.



 



 



m.f.G. René



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Nochmal zum Taktiplan.



Ein sehr sinnvoller Taktikplan, finde ich ist den von Onkel Greif (www.greif.de download/marathontaktik). Dieser ist grob gesagt in Drittel aufgeteilt, d.h. 1/3 langsamer, 2/3 am schnellsten, 3/3 ca Durchschittszeit. Hier ist die 2. Hälfte auch nur wenige Sekunden schneller als die Erste… Ich habe ihn bisher einmal versucht, konnte ihn aber wegen der Hitze nicht ganz einhalten…



(aber wie gesagt, nicht für Anfänger, diese sollten nicht gleich durch unnötigen Druck den Spaß verlieren)



 
Schilla0815_medium Schilla0815 28 Beiträge


Hoi



erstmal danke für die Tipps – ich bin einfach nach meinem eigenen Plan gelaufen. Mein primäres Ziel war natürlich ersteinmal ankommen. Aber ich habe mir als Mittelwert 6:00 Min/km gesetzt. Das konnte ich auch einigermaßen gut einhalten bis 30 km (2:58h). Danach jedoch bin ich leicht (aber nur ganz leicht :P ) eingebrochen. Da fehlte neben Erfahrung eventuell auch ein wenig das Training, d.h. ich musste am Ende abwechselnd gehen und laufen. Zielzeit war letztendlich 4:31,15 h und ich bin sehr stolz und zufrieden das geschafft zu haben. Nächstes Jahr wird es besser und dann ist mein Ziel 4:15 :>



Es hat trotz alledem sehr viel Spaß gemacht – die Stimmung war einfach geil besonders am Come-Together point in Gelsenkirchen und später auch in Essen. Da haben die Zuschauer mich echt nochmal richtig motiviert dass ich weiterlaufe :)



 



Grüße
schickt ein heute nicht mehr gehenkönnender



Schilla :)



 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge


hi schilla



erst mal große Hochachtung vor deiner Leistung.  herzlichen GLÜCKWUNSCH!!!!!!!!



ich werde im September meinen ersten Marathon laufen- momentan sehr gemischte Gefühle – ich denke das ist normal….



ach was ich dir noch sagen wollte : schmerz vergeht, stolz bleibt….. ;)



grüßle traudl



 
Strongman_lauf_08_068_medium framuell 74 Beiträge


hi schilla



 



 



hut ab,da hast du dir ja nicht gerade den leichtesten marathon ausgesucht.



ich bin gestern auch von oberhausen nach essen gelaufen,hat echt spass gemacht.



du kannst sehr stolz auf dich sein.



mfg



frank



 



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