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Umfrage_2018

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Habt Ihr eine Vorstellungskraft?

Abonniere Habt Ihr eine Vorstellungskraft? 22 Beiträge, 11 Stimmen

 

2011-09-03_21 nicole 200 Beiträge

Ich werde da eine Frage nicht los in meinen Kopf und bin gespannt,wie Ihr das seht!Stellt Euch vor 2 MSPler,beide gleich groß und gleich schwer und leicht alt,nehmen wir mal es seien Männer.Der eine trainiert 3x die Woche und macht immer eine größere Strecke um die 20 km.Der andere trainiert nach Lehrbuch und macht Intervalle usw.mind 4 Trainingseinheiten,wenn er kann 5,na was wir alle so halt machen sollten.Dann laufen beide einen Marathon.Beide sind angespannt und wollen ankommen.Wer von beiden hat es leichter an zu kommen?( Und hier geht es nicht um Zeit.Sondern um die Verfassung und die Fitness.)Wer von beiden ist im Ziel kaputter ? Was meint Ihr?  Eure Nicole

 
Img_1130_medium Ponschi 78 Beiträge

Ist doch ganz klar, der der dich als Begleiterin hat ;-)

 
Profilbild4_mf_kopie_medium khel76 133 Beiträge

Hallo nicole,

 

interessante Frage! Kommt m.E. ganz darauf an, wie beide die letzten beiden Wochen vor dem Marathon gestalten. Wenn der “Fleißige” schön nach Schema F seine Taperingphase absolviert und nicht bis zum letzten Tag knüppelt, sollte er den “Faulen” locker abhängen. Letzterer dürfte nach meiner Meinung grandios einbrechen, wenn er wirklich nie viel mehr als 20 km gelaufen ist. Einen halben Marathon bekommt man mit seiner Methode auf jeden Fall zustande, aber sicher doch keinen ganzen.

 

Oder präsentierst Du uns als nächstes das wahrhaftige Gegenbeispiel aus dem echten Leben und strafst mich Lügen? Bin gespannt :-)

 

LG Kristian

 
P4120036_medium traumboot 273 Beiträge

Wenn ich ohne zu hinterfragen nur Vorgaben von"Experten"hinterherlaufe wede ich hinterherlaufen !

meine Meinung, Traumboot……. wobei , wenn ich nicht so kreativ oder flexibel bin wird mir so eine Vorgabe helfen. 

was wollte ich noch sagen???  

 
P4120036_medium traumboot 273 Beiträge

Hallo Kristian,

kenne solche Leute!!

Mein Freund Icke läuft kaum über 15 km und Trainingsplan kennt er nicht

Am 8. Mai läuft er seinen 30’ten Rennsteiglauf davon 8 Supermarathons,

Bestzeit Stadt Marathon um 3:15 

kann aber nicht als Vorbild dienen,den meisten gelingt das natürlich nicht!!

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel,Traumboot  

 
10 dasmuli 803 Beiträge

Hi Nicole.

Logischer Weise sollte der mehr trainierende besser (lockerer) ins Ziel kommen. Nur mal so “an und wann” laufen ist vielleicht keine gute Voraussetzung um “taufrisch” ins Ziel zu kommen.

42 Km sollen ganz schön lang sein.

Gruss .. vom (marathon-unerfahrenen) Muli

 
2011-09-03_21 nicole 200 Beiträge

Ich meinte eher das ich wissen wollte wer entspannter Läuft,beide sind ja nicht faul,es geht nur darum zu wissen,wer ist mehr geschafft.Der der die Zeit im Auge hat,oder der Spassläufer?

 
10 dasmuli 803 Beiträge

Immer noch der “trainierende” Läufer.

Ich denke mal, sein Körper ist besser an die dauerhafte Leistung angepasst und wurde über viele verschiedene Trainingseinheiten leistungsfähiger.

Wenn er jetzt genau wie der weniger-trainierende láuft, müsste er mit einem breiten Lächeln ins Ziel laufen.  :-))))

Hab´ ich bestanden ???

 
Marathon_1a_medium Running Gag 105 Beiträge

Hallo Nicole,

 

ich weiss nicht, ob ich in eine der beiden Kategorien falle, aber ich kann ja mal meinen Fall schildern. Ich habe letztes Jahr im Februar angefangen zu trainieren und habe mir jede Woche ein Ziel gesetzt, was ich in der Woche laufen wollte. Natürlich waren auch Steigerungen mit dabei und das meiste waren dann 30 Kilometer ca. vier Wochen vor dem Marathon.

Es waren aber keine Laufspiele, Fahrtenspiele, verschiedene Tempowechsel oder so etwas. Eigentlich bin ich nur gelaufen und habe den Umfang gesteigert. Soweit, dass ich Ende Juli dann mit Runners Knee einen Monat Pause machen musste. Zwei Wochen vor dem Marathon habe ich dann mit Blasenentzündung ausgesetzt. In Berlin angekommen hatte ich noch Würfelhusten…

 

Ich habe mein Zeit-Ziel nicht erreicht, kam aber sehr gut durch. Anschliessend hatte ich auch noch die Puste und die Kraft, durch die halbe Stadt zu laufen um eine U-Bahnstation zu finden, die gerade um die Ecke war. Auch kam ich die Treppen vorwärts runter im Gegensatz zu vielen anderen. Am nächsten Tag bin ich 1 Stunde Tretboot auf dem Wannsee gefahren.

 

Ich glaube, dass jeder Typ anders ist, und dass wir hier nicht sagen können, wer entspannter ist. Ich glaube, dass bei den beiden eher die Zielzeit variieren wird. Alles andere kann man nicht vorhersagen, oder?

 

Viele Grüße vom Bodensee

 

nobody

 
2011-09-03_21 nicole 200 Beiträge

muli…..bestanden?Du bist mir ja einer!Als ich das letzte mal vor meinen HH Marathon gelaufen bin,habe ich so viele gesehen ,an meinem See,die ich sonst nie sah.Ich habe mir da eben mal überlegt,ob die es schaffen werden,vielleicht sind manche eben endspannter,das war mein Gedanke.Irgendwie glaube ich auch,ein wenig mehr muß man tun…… ich gehöre aber auch nicht zu den Lehrplanläufer,mit meinen 50 bis 60 km die Woche,schaffe ich es mit muli mitzuhalten,aber nur weil Ponschi der All Inclusic Man ist.Ich denke WILLE und MUT ist aber auch das was man braucht.Oder?Gruß aus Hamburg

 
Br10kn26699 Rennhuhn 146 Beiträge

Woher kennst du meinen Freund!? Nicht dass er faul ist, aber er hat einfach zu wenig Zeit. Während ich wenigstens versuche regelmäßig zu laufen, läuft er 2x am We, einmal kurz (ca. 10km) und dann lang (bis ca. 25km), jetzt rat mal, wer 2x den HM unter 2 Stunden gelaufen ist und ihn am Sonntag sogar fast unter 1:50 gebracht hat…. Ich war es jedenfalls nicht. ;) Aber er läuft kontinuierlich, andere in unserer Umgebung behaupten ja, den HM aus dem Stand laufen zu können, weil sie 100km am Stück Rad fahren können. Dem einen würde ich glatt die Startgebühr bezahlen… :))))

 
Img_1130_medium Ponschi 78 Beiträge

Lasst euch nichts erzählen. Meine Nicky, und das darf nur ich sagen weil ich es mir verdient habe (ich sitze hier gerade stolz wie Oscar vor der Kiste), hat die 42,195 Kilometer immer noch alleine gelaufen. Sie hat gezeigt das Ehrgeiz, Training und Spaß am Laufen notwendig sind einen Marathon so locker zu laufen wie sie es am Sonntag gemacht hat. Auch darauf bin ich stolz, denn ich konnte dabei sein.

 
101_medium Maratommy 322 Beiträge

Hallo Nicole !

In der Regel würde ich dafür tendieren das der erstgenannte besser durchkommt weil sein Körper aufgrund der Distanz besser gewöhnt ist.

Aus meiner Erfahrung ( im Bereich HM ) muß ich sagen das ich es nur geschafft habe durchzukommen , indem ich die Trainingsdistanzen immer weiter ausgedeht hatte.

Allerdings sollte man den mentalen Faktor auf jeden Fall dazurechnen !!!

Was nützt mit meine Super Kondition , wenn ich bei der erstgrößten psychischen Belastung den Kopf in den Sand stecke ?

Mein erster und bisher einziger HM ist mir zum Großteil meiner psychischen Kraft zu verdanken. Ich konnte vor dem Start gerade mal 60 Min am Stück laufen und das auch nur im mäßigem Tempo.

Meinen Lauf bin ich im Kopf allerdings täglich gelaufen und war am Start davon überzeugt es zu schaffen.

Psychologie ist für mich ein mitentscheidender Faktor wenn es darum geht Ziele zu erreichen, allerdings ist die Psyche das Dach des Hauses, das Fundament ist die Kondition.

 

Tommy

 
10 dasmuli 803 Beiträge

Und noch eine Theorie:

vielleicht ist es aber auch anders !

Vielleicht ist der Körper, welcher in unregelmässigen Abständen zu Leistungen angetrieben wird, besser in der Lage (und damit kommt er dann auch lockerer im Ziel an) eine Anstrengung auszuhalten, wie der regelmässig trainierte Körper.

Der regelmässig trainierende baut ja auch ständig besondere Reize in sein Training ein, wie z.B. lange Läufe bei schnellem Tempo oder langsamen Tempo, Intervalläufe, treppenläufe, .. was auch immer.

Könnte auch gut sein, wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt !

Natürlich geht nix ohne den Willen, schon klar. Den braucht man überall.

Wo würde ich denn nun das “Kreuzchen” machen ???  mhhhhhhh…..

 
2011-09-03_21 nicole 200 Beiträge

Ich will al auflösen…… es gibt da Läufer ,die ich kenne,die nicht regelmäßig in meiner Gegend laufen und schaffen den Marathon locker und wieder einen,der ganz viel Läuft.Den einen habe ich gefragt und er sagte,er läuft 3 mal die Woche und nie mehr als 40 km die Woche und er schafft einen marathon,auch wenn nicht mit Bestzeit,der andere schafft es mit Wunschzeit und war nicht zufrieden.Ich bin erschrocken gewesen,weil ich selbst viel für tun muß um einen ganzen(,auch wenn von Ponschi gesagt wurde,ich lauf ihn locker,)zu laufen.So nun zu Euch wer seid Ihr?Wie lauft Ihr?

 
Br10kn26699 Rennhuhn 146 Beiträge

Ich glaube, ich bin dann eher das Model “Nicole”. Ich hatte vor dem HM erst eine ruhige Minute, nachdem ich die Distanz 1x im Training geschafft hatte, unter 3 Std.! Dann war ich noch einen Unzen ruhiger, nachdem ich im Training 16km mit der Wunschpace  geschafft hatte. Das hat auf jeden Fall psychologische Sicherheit gegeben.

Leider erlaubt es der Job nicht, dass ich irgendeinen Trainingsplan schaffen kann. 3 Läufe die Woche sind schon gut. Genieße aber auch diese Lauffreie Woche als Regeneration! Generell laufe ich einfach 3x und vor dem HM habe ich immer versucht 5km-10km-15km zu schaffen. Gelingt leider einfach nicht immer. Werde auch jetzt immer noch 3x laufen, 2x kurz und 1x lang. Bis dann halt das Training für den nächsten HM im Oktober beginnt. :)

 
88_medium lottediemotte 45 Beiträge

Wenn ich nicht gerade 12 Wochen vor einem Marathon stehe, laufe ich 3-4 mal die Woche. Davon am Wochenende meistens zwei mal. Die Strecken variieren und die Zeit auch. Bei mir hat es viel mit Lust zu tun.Zwischen durch melde ich mich dann auch mal für den einen oder anderen Landschaftslauf an, um ein wenig meine Form zu überprüfen. Und die machen mir dann auch wirklich Spaß.

Für einen Marathon kommen dann auch schon mal fünf Trainingseinheiten die Woche zustande. Ich bin einer mit Intervallen und all dem Zeug die die Trainingspläne so hergeben. Ich versuche die Pläne ein zu halten, und wenn es zu anstrengend wird, lasse ich auch mal was weg. Mir geht es nur darum nicht völlig planlos durch die Gegend zu laufen. Ich glaube für Berlin werde ich den Plan ein wenig individualisieren vielleicht klappt es dann mit der Bestzeit.

 
Marathon_12_medium andy67 376 Beiträge

Ich bereite mich jetzt zum zweiten Mal anhand der TP vom Münster-Marathon vor. Allerdings ersetze ich die ein oder andere Einheit auch mal gerne durch eine Tour mit dem Rennrad da mir machmal die Einheiten mit 12 oder 15 Km in 6:40 min/Km einfach zu ineffektiv vorkommen.

Wenn keine Wettkämpfe anstehen, laufe ich schon mal ein paar Wochen recht planlos durch die Gegend ;-) – und jetzt nach dem Marathon werde ich das Laufpensum ziemlich einschränken und sehr viel auf dem Rennrad trainieren da es dann gleich mit den Tria-WK losgeht.

Viele Grüße

Andy

 
2011-09-03_21 nicole 200 Beiträge

Was ist ein TP? Nicole

 
Marathon_12_medium andy67 376 Beiträge

Hallo Nicole mit “TP” ist Trainingsplan gemeint ;-)

Um zu Deiner Ausgangsfrage Stellung zu nehmnen:

Ich glaube eine gewissenhafte Vorbereitung mit allen geforderten Einheiten bringt mehr als lockeres Traben über längere Abschnitte.

Gruß ANdy

 
Imgp2197_resized_medium NorSportBert 63 Beiträge

Ist doch eigentlich ganz klar: der von den beiden, der die bessere Kondition hat kommt lockerer ins Ziel. Eigentlich wollte ich noch dazuschreiben, wer lockerer im Kopf ist und sich im Rennen nicht ausreizt. Inzwischen glaube ich aber, wer eine gute Marathon-Kondition hat, der kann sie auch von anfang an ausreizen (aber halt nicht überreizen).

Ach ja – wer von beiden? Tja, ich kenn die beiden und deren Kondition doch nicht.

Ich? Die Tempo-Einheiten halte ich für sehr effektiv für die Kondition. Lange Trainingseinheiten kann ich nicht gut ab und mach kaum welche, dann lieber viele Einheiten. Naja, HM im WK ist ja auch eine lange Einheit, dazu noch eine schnelle. Das ich die 42 km schaffe weiß ich und muß es mir im Training nicht beweisen.

 
P4120036_medium traumboot 273 Beiträge

Der eine läuft locker aus Spaß und Freude wie er/sie lust hat der/die andere eifert verbissen einen Plan hinterher.

Wer ist entspannter? Der/Die keinen Zwang verspürt und mit dem Training das möglich war ohne Zeitlimit ins Ziel kommt.

ist es wirklich die 5/4/3 die uns glücklich machen????????

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