MeinSportplatz
Umfrage_2018

Foren laufen / Laufen allgemein Schrittfrequenz und Schrittlänge ?

Schrittfrequenz und Schrittlänge ?

Abonniere Schrittfrequenz und Schrittlänge ? 8 Beiträge, 1 Stimme

 

Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge




 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


So ein Mist, doppelt geschickt, und dann ohne Inhalt, sorry !



Dann noch mal:



Hallo zusammen !



wer von Euch arbeitet mit den Daten Schrittfrequenz und Schrittlänge ?



Hieraus lässt sich nämlich wunderbar die Laufökonomie ableiten, und zwar deutlich besser, als über die Beurteilung des restlichen Stils.



Wer von Euch kennt seine Daten hierzu ( für die Länge bräuchte man eine entsprechende Uhr, aber die Frequenz geht )



Schildert doch mal Eure Erfahrung hierzu.



Gruß



Fastfoot



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Previously wrote:



Hi Dirk,



schön, dass Dir mein neues Foto gefällt, musste deinem tollen Foto einfach nachziehen ;)



Die Jule, ja die ist nicht schlecht, leider wird sie wie alle Talente in diesem Alter später keine großen Sprünge mehr machen ( was ich Ihr nicht wünsche ! ), da gibt es leider viele Beispiele.



Nun gut zum Thema:



Die Weltelite läuft in der Regel mit hoher Frequenz und langen Schritten, im Schnitt um 185 ( für Polarträger -> natürlich geteilt 2 :) )



Wenn Du jetzt eine Schrittlänge von 1,75 ( da dürften wir zwei weit entfernt sein :) ) zu Grunde legst, kommen immerhin beim Marathon rund 2:10 raus ( hat Dieter Bremer von der TU Darmstadt ausgerechnet, ist ja zu schwierig für mich :) )



Daher sieht das beim Röthlin auch so lang aus ! Aber die Frequenz macht es halt.



Also besteht nur eine Chance, Kraft, Kraft und nochmals Kraft aufbauen, damit wir unsere Beinchen schnell und weit nach vorne jagen können. Ökonomisch bleibt nur eins, hohe und ausgeglichene Frequenz, bedeutet für Läufer wie uns zwischen 170-185.



Unsere Sehnen, Muskeln und Knochen danken es uns.



Das war jetzt sicherlich etwas vorwitzig und rechthaberisch, sorry, aber Du brauchst das ja :) :) :) :) :) ;)



Gruß



Fastfoot



PS: im übrigen bin ich nur 172cm ( 62 kg ), da bleibt mir eh nix anderes übrig als zu laufen wie eine Nähmaschine :)






Hi Fastfoot,






schickes neues Bild. Ist das die Verwirrungstaktik, damit keiner merkt, dass Du so fleissig am Posten bist? :)






Zum Thema. Als Mitglied des “New York Marathon Teams” habe ich ja netterweise so einen unglaulichen Hightech Laufcomputer bekommen, der, bei angelegtem Schuhtransponder, tatsächlich die Analyse der Schrittfrequenz und Schrittlänge erlaubt. Anläßlich Deiner Anfrage werde ich vielleicht mal ein bisschen damit rumspielen – also mit der Schrittlänge und Frequenz.








Tatsächlich habe ich mich Anfang 2000 schon einmal mit der Frage beschäfftigt und mich umgestellt von langen Schritten auf kurze. In den einschlägigen Medien wird glaube ich immer noch promotet aus Gründen der Laufökonomie eher kurze Schritte zu machen, da die langen Schritte sehr kraftraubend sind. Andererseits kann man über die Verlängerung der Schritte natürlich Tempo machen. Wer es sich kräftemäßig also erlauben kann, kann auch einen Marathon mit langen, kräftigen Schritten Laufen (siehe Viktor Röthlin).






In meiner ersten ergeizigen Periode (87-90) bin ich meine Marathonläufe alle mit dem “langen Schleicher” (lange Flache Schritte, stark über die Hüfte) gelaufen. Meine Bestzeit damit: 3:28 h, bei Laufumfängen von max. 70 km in der Woche und praktisch ohne lange Läufe. Die Quittung: die letzten 14 km waren immer hart.






Heute laufe ich kürzere Schritte vor allem aus einem Grund: das geht nicht so auf die Knochen. Ich bin heute deutlich langsamer als damals. Das hat aber eher andere Gründe (älter, schwerer, weniger Training). Ich habe aber heute auch deutlich weniger Probleme mit den Knochen.








Zuguterletzt muss bei diesem Thema glaube ich Jule Aßmann erwähnt werden. Ich denke Du wirst von ihr gehört haben. Bei ihr ist ja die Rede davon, dass sie in punkto Laufökonomie so ziemlich das Optimum darstellt. Sie läuft eine extrem hohe Frequenz. Nicht zuletzt natürlich auch wegen ihrer noch geringen Körpergröße. Ihre Marathonbestzeit mit 13 Jahren: 3:10 h!!! Sie wird von der Sporthochschule Köln betreut, die sich in dem Zusammenhang auch mit der Laufökonomie befassen.






Noch etwas was eigentlich nicht hier hergehört: Natürlich haben die Dönerbuden in Berlin um 7:00 Uhr schon geöffnet. Genau genommen haben viel von ihnen da noch nicht geschlossen. Prima Verpflegungsstellen für Nachtläufer (aber bitte nur Wasser, kein Döner, kein Ayran) :).






Ciao






Dirk alias dirka








 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hallo Dirk,



sicherlich steht das Laufen bei mir hinsichtlich Hobbies an erster Stelle. Aber man soll es nicht glauben, ich habe mir vor kurzem erst ein MTB für den Ausgleich gekauft, wobei ich in der Tat noch nicht viel Gelegenheit hatte zu fahren ( was man fahren kann, kann man schließlich auch laufen ;) ).



Natürlich soll Laufen Spass machen, und es gibt auch noch wichtigeres, wie z.B die Famille ( ohne dern Unterstützung, wir sind zu viert, es gar nicht gehen würde ), die mich zum Beispiel auch zu all meinen Wettkämpfen begleitet ( das ist übrigens auch nicht oft zu sehen ).



Das Laufen ist für mich mittlerweile auch eine Wissenschaft geworden :) und da ich auch ansich sehr detailverliebt und Technikverrückt bin, nehme ich alle Möglichkeiten wahr, das Laufen mit allen Helferlein zu hinterleuchten ( nicht in allen Bereichen, ich laufe z.B. nur nach km/h und Gefühl, ein Pulsmesser habe ich schon seit Monaten nicht mehr an ). Es macht mir einfach Spass, und wäre ich heute nochmal 20, dann gäbe es nur eine Berufswahl: Sport- und Ernährungswissenschaft ( wobei das u.U. eine sehr Brotlose Kunst ist, zumindest die sportliche Seite ).



Es ist spannend ( gibt selbstverständlich spannenderes :) ) zu sehen, wie man sich entwickelt, und welche Fortschritte man macht.



Du wirst sicherlich noch feststellen, wenn Du deine RS400 richtig im Griff hast, es ist einfach toll zu analysieren ( gerade auch mit der Software ). Seit ich mit diesen Laufcomputern laufe ( Einstieg mit der RS200SD seit knapp einem Jahr nun mit der RS800SD ) hat sich mein Training ständig weiterentwickelt und die Leistungen verbessert, gleichwohl, und da hast Du vollkommen Recht, laufen muss man noch selbst:



Aber wenn schon:…….dann mit der richtigen Frequenz :) Es macht Dir das Laufen wirklich einfacher.



Also, bis zum nächsten Posting.



Gruß



Fastfoot





 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hi Dirk,



eine kleine Rechtfertigung meinerseits :) außer Euch :) belästige ich niemanden mit dem Thema, deshalb bin ich ja in dieser Gemeinschaft :)



Für mein sonstiges Umfeld ist dieses Thema von meiner Seite aus Tabu, ich habe mir nämlich abgewöhnt über das Laufen zu predigen, somit empfindet das auch niemand als Belastung ( die wenigsten sind nämlich leider zu bekehren ). Eine Belastung war mein Leben bis zu 01.09.2003, bis dahin hatte ich nämlich 30kg zuviel, rauchte 30-40 Zigarretten am Tag und trank zu viel Bier ( daher auch das Übergewicht ). Das sollte dann auch Vorbild genug sein.



Ich kann mir vorstellen, dass Du noch eine zusätzliche besondere Sichtweise durch deinen Hirnschlag hast, und die ist auch berechtigt. Sie schenkt dir bestimmt gelegentlich Gelassenheit ( auch wenn es sicherlich keine Gabe war ).



Ich könnte Dir noch mehr über meine Leben schildern, aber dazu ist dies hier zum einen nicht die richtige Plattform ( sorry an alle anderen ) und zum anderen kenne ich dich gar nicht ( das nimm mir jetzt bitte nicht übel, denn Du bist ein scheinbar “klarer” Kerl – so sagt man bei uns zu Leuten die in Ordnung sind – )



So nun noch eine Frage: was ist bitte schön das Sharon-Stone-Syndrom



Gruß und mit einem seitenhiebigen Lächeln



Fastfoot



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hi Dirk,



eine kleine Rechtfertigung meinerseits :) außer Euch :) belästige ich niemanden mit dem Thema, deshalb bin ich ja in dieser Gemeinschaft :)



Für mein sonstiges Umfeld ist dieses Thema von meiner Seite aus Tabu, ich habe mir nämlich abgewöhnt über das Laufen zu predigen, somit empfindet das auch niemand als Belastung ( die wenigsten sind nämlich leider zu bekehren ). Eine Belastung war mein Leben bis zu 01.09.2003, bis dahin hatte ich nämlich 30kg zuviel, rauchte 30-40 Zigarretten am Tag und trank zu viel Bier ( daher auch das Übergewicht ). Das sollte dann auch Vorbild genug sein.



Ich kann mir vorstellen, dass Du noch eine zusätzliche besondere Sichtweise durch deinen Hirnschlag hast, und die ist auch berechtigt. Sie schenkt dir bestimmt gelegentlich Gelassenheit ( auch wenn es sicherlich keine Gabe war ).



Ich könnte Dir noch mehr über meine Leben schildern, aber dazu ist dies hier zum einen nicht die richtige Plattform ( sorry an alle anderen ) und zum anderen kenne ich dich gar nicht ( das nimm mir jetzt bitte nicht übel, denn Du bist ein scheinbar “klarer” Kerl – so sagt man bei uns zu Leuten die in Ordnung sind – )



So nun noch eine Frage: was ist bitte schön das Sharon-Stone-Syndrom



Gruß und mit einem seitenhiebigen Lächeln



Fastfoot



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hi Dirk,



stimmt, ist wahrscheinlich besser so.



Zum Thema Sharone Stone: ich will mir nicht anmaßen zu beurteilen, welche Ursachen zu einer Hirnblutung oder dergleichen gehören. Des weiteren ist mir die Lebensweise von Sharone Stone auch nicht bekannt, und um erhrlich zu sein interessiert sie mich auch nicht, was bei deine Person betreffend sicherlich anders aussieht, sonst würde ich Dir nicht so ausführlich antworten.



Ich denke, das Du dich mal mit Dr. van Aaken beschäftigen solltest ( wenn Du möchtest ? )  www.dr-van-aaken.com



Dr. van-Aaken war ein außergewöhnlicher Mediziner: http://www.dr-van-aaken.com/bilder/Prof_Uhlenbruck.jpg ( lies mal diesen Nachruf )



Er ist leider durch einen sehr tragischen Unfall verletzt worden, und dann Jahre danach an den Folgen gestorben. Er ist aus Sicht vieler Läufer und Nichtläufer ein Außnahmemediziner mit Weitsicht und umfassendem Wissen in vielen Bereichen gewesen.



Er hat das Laufen / den Audauersport und die Medizin in vielerlei Hinsicht hinterfragt und revolutioniert. Schade ist, dass seine Publikationen so langsam in Vergessenheit geraten.



Aus diesem Holz sind heutzutage nicht mehr viele Menschen, und schon gar keine Mediziner, geschnitzt. Ich würde salopp sagen, der Mann hatte noch einen Arsch in der Hose. 



Mit dem Laufen ist es so, für den einen Teil ist es lediglich Sport und Bestätigung, für den anderen vielleicht Ausgleich und Gewichtskontrolle etc.



Für mich ist es eine Lebensphilosophie. Und das nicht, weil ich an irgendwelchen Profildefiziten leide.



Möglicher Weise haben wir durch unsere Lebensprägungen unterschiedliche Sichtweisen zu diesem Thema, wenn der eine dann vom anderen ein wenig lernt, hat sich der Ausflug in dieses Forum ja schon beiderseitig gelohnt ( wir sollten ein eigenes Forum ins Netz stellen, wäre bestimmt spannend ).



Na dann bis auf weitere kontroverse Diskussionen.



Gruß



Cay



( Fastfoot )



Lektüre von Dr. van Aaken:



Alternativ-Medizin durch Ausdauer
Düsseldorf 1984, 2. Auflage



Programmiert für 100 Lebensjahre
Wege zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit
Aachen 1999, 10. unveränderte Auflage





 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Previously wrote:



dem gibt es nur ein hinzuzufügen: :)






Hi Cay (Fastfoot),












das war ja schon eine ziemlich persönliche Antwort – Danke.





Der Name “van Aaken” war mir irgendwie schon ein Begriff. Mir fiel spontan dazu ein, dass es ihm zu Ehren mindestens einen Gedächtnislauf gibt. Tatsächlich ist das so (gegoogelt – gefunden). Ich habe mal kurz in die Links reingelesen und habe festgestellt, dass mir das alles nicht ganz unbekannt erscheint. Jedenfalls ist es nicht uninteressant und ich werde das mal vertiefen. Manfred Steffny, der Bruder von Herbert Steffny, wird auf der van Aaken Homepage ja auch als einer seiner Schüler genannt. Mindestens in dem Zusammenhang habe ich den Namen schon mal aufgegriffen.
Die Sache mit den “verschiedenen Sichtweisen” sehe ich genauso. Es ist ja so, dass man sich mit dem Thema Laufen, wenn man es regelmäßig betreibt, auf die eine oder andere Weise auch ständig beschäfftigt. Das heisst, man liest Zeitschriften, Bücher oder eben Foren. Beim Thema Laufen habe ich mich dazu entschieden im Forum auch selber aktiv zu werden, weil ich zum einen meine etwas dazu sagen zu können (mehr oder weniger qualifiziert ;) ) und zum anderen aus dem Feedback lerne. Ich gehe ja in die Diskussionen auch immer ein bisschen hart und provokativ aber bleibe trotzdem offen. So hat mich die Diskussion über die Verpflegung bei langen Läufen dazu veranlasst meinen Ansatz noch mal zu beleuchten und ich werde daran arbeiten und Konsequenzen ziehen. Zumindest werde ich andere Formen ausprobieren. Dass ich in die Diskussion etwas forscher gehe hat auch damit zu tun, dass ich mir davon verspreche eher Antworten zu erhalten mit denen man etwas anfangen kann (qualifizierter, durchdachter). Das heisst jetzt nicht, dass ich wissenschaftliche Vortäge erwarte. Für mich gibt es zwei Wege zu antworten, die mir weiterhelfen:
Entweder man schreibt sowas wie: Also ich mache das so und das hat den und den Effekt.
Oder man schreibt: Die Theorie von … besagt … und bei mir trifft dies mehr oder weniger auf die und jene Weise zu.
Wenn man Theorien verbreitet, erwarte ich eine gewisse Präzision. Man muss nachprüfbare Referenzen angeben können. Wenn man die Theorien selber aufgestellt hat, muss man sie durch irgendetwas belegen (mindestens ein Selbstversuch, den man überlebt hat :) ).

Na ja, ich denke (und hoffe) auch, dass wir noch viele spannende Diskussionen führen werden. Hoffentlich gesellt sich der eine oder andere noch dazu, sonst wird das noch so ’ne Nummer wie “Kienzle und Hausser” :).

Bis dahin, viele Grüße
Dirk alias dirka




Zum Antworten auf das Thema musst du dich anmelden

Foren laufen / Laufen allgemein Schrittfrequenz und Schrittlänge ?