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Umfrage_2018

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Mitlaufen?

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Icon_missing_medium Thea 116 Beiträge

Hallo Zusammen, in einem anderen Thread wird ja gerade fleißig über das Grüßen gesprochen, das brachte mich zu der Frage wie es denn bei Euch so mit dem “Mitlaufen” aussieht? Habt Ihr Euch schon mal jemandem angeschlossen der Euch entgegenkam?

Ein Laufkollege erzählte mir kürzlich, er hätte jemanden (Fremden) gefragt ob es genehm wäre wenn er ein paar Kilometer mitläuft. Wie ist es bei Euch, habt Ihr Euch schon mal jemandem angeschlossen oder wurdet Ihr schon mal gefragt? Ist Euch das dann Recht, oder wollt Ihr lieber allein laufen, ist daraus evtl. sogar eine Lauftreff geworden?

 
Marathon_medium Romeo 111 Beiträge

Vor einiger Zeit bin ich eine für mich schnelle Runde um meinen Lieblingssee gelaufen. Einen etwas langsameren Läufer habe ich dann überholt, der dann an Tempo zulegte, um mit mir zu Laufen. Wir kamen ins Gespräch und haben uns die gefühlte Zeit etwas verkürzt. Er teilte mir mit, dass er ehr der schlechte Läufer sei. Einige Zeit später habe ich diesen Läufer dann in der lokalen Presse wieder gefunden, weil dieser bei einem Triathlonwettbewerb sehr erfolgreich teilgenommen hatte, des weiteren Vereinsarzt bei einem Triathlonverein in unserer Gegend. Es lebe das Understatement.

Ansonsten ziehe ich immer alleine meine Kreise.

 
Mein_sportplatz_medium Weilersigi 100 Beiträge

Beim Reykjavik-Marathon habe ich mich recht schnell um einen
passenden Mitläufer bemüht. Bereits ab den 4. Kilometer lief ein etwas älterer
Läufer konstant 5:10. Wir liefen wortlos 15 Kilometer nebeneinander. Leider
konnte er mir am ersten Hügel nicht folgen und ich musste mir einen neuen
Laufpartner suchen. Bei Kilometer 21 liefen  zwei jungen Burschen vor mir und ich konnte aufschließen. Einer der
beiden musste dann mal in die Büsche aber der andere lief konstant 5:08 und bei
ihm blieb ich. Ich nehme mal an, dass mein Mitlaufen den jungen Burschen nicht
recht war, obwohl ich mich völlig unauffällig verhielt. Er zog einen sehr
auffälligen Spurt an und war ganz schnell 50 Meter weiter vorne. Na ja, dann
halt nicht, dachte ich. Ich beobachtete ihn aber weiterhin und sah, dass er
nicht schneller wurde. Ich lief wieder zu ihm auf. Nun hatte er sich wohl
abgefunden, dass er mich an seiner Seite hatte. Ging es leicht bergan war ich
einen halben Schritt vor ihm, wurde es wieder total eben, hatte ich Mühe bei
ihm zu bleiben.

Sehr überrascht war ich als er mir bei Kilometer 35 einen
Powerriegel anbot. Ich nahm ihn dankbar an.  Bei Kilometer  39 hatte er mir
seine Trinkflasche gereicht. Mit dem Hinweis auf die nahe Verpflegungsstation
lehnte ich dankend ab. Bei Kilometer 40 spürte ich, dass er etwas schneller
wurde, ich konnte kaum noch folgen. Er drehte sich nach mir um und machte eine
aufmunternde Geste. Ich kam wieder ran, aber kurz vor dem Ziel konnte ich nicht
mehr.

Er wartete hinter der Ziellinie und gab mir die Hand. Er
bedankte sich für meine Begleitung und ich dankte ihm ebenso. Wobei mein Dank
an ihn angebrachter war, denn ohne ihn wäre ich wahrscheinlich nicht unter 3:40
gelaufen.

 
Dsc_0366_medium teadjay 284 Beiträge

Moin

Im Wettkampf ist es ja nur bedingt ein Mitlaufen… Dabei habe ich aber gute Erfahrungen gemacht, wir haben uns gegenseitig angespornt, auch wenn dann doch einereher im Ziel war.

Beim Training ist mir das noch nicht passiert – weder in die eine noch in die andere Richtung. Für mich persönlich würde ich es auch nur sehr eingeschränkt sehen – es müsste halt “gerade passen”. Dafür umkehren würde ich jedenfalls nicht.

Gruß Torsten

 

 
Dsc_0366_medium teadjay 284 Beiträge

Moin

Im Wettkampf ist es ja nur bedingt ein Mitlaufen… Dabei habe ich aber gute Erfahrungen gemacht, wir haben uns gegenseitig angespornt, auch wenn dann doch einereher im Ziel war.

Beim Training ist mir das noch nicht passiert – weder in die eine noch in die andere Richtung. Für mich persönlich würde ich es auch nur sehr eingeschränkt sehen – es müsste halt “gerade passen”. Dafür umkehren würde ich jedenfalls nicht.

Gruß Torsten

 

 
Ziel_sehr_gut_medium Leissprecher 154 Beiträge

Hallo

ich hab vor ca. 3 Wochen in  “meinem” Wald einen erfahrenen (42 Marathons) Läufer eingeholt und wir sind 6-7 Km zusammen gelaufen. Er erzählte mir von seinen Erlebnissen in Deutschland , Florenz und dass er auch schon in Tokio zum Marathonlaufen war. Ich musste auf meine Puste achten (war nicht mein Wohlfühltempo) aber herausgekommen ist eine neue Bestzeit auf meiner Runde FREU

Viele Grüsse vom Leissprecher

 
Imgp2197_resized_medium NorSportBert 63 Beiträge

Also – beim Training könnte es mir nicht so leicht passieren. 

Aber bei Wettkämpfen finde ich eine passende, spontane Laufbegleitung sehr angenehm. Ergibt sich aber praktisch nur bei Marathon. Bei den letzten beiden Münster Marathons ergab sich auf den letzten km eine Laufbegleitung, 2009 eine junge Abiturientin, die ihren ersten MA lief. Für mich kein Geschwindigkeitsvorteil, aber die letzten km waren angenehm. Dieses Jahr eine ältere Läuferin. Man wechselt ein paar Worte, es war ok und der Rest der Strecke ging für mich in höherem Tempo und für sie ohne Gehpausen.

 

Die Spitze war der Kassel Marathon letztes Jahr. Bis HM war das Tempo recht gut. Aber danach überholten Leute, einige waren mir unterwegs schon aufgefallen und eigentlich schon abgehakt. Eine junge Dame schloß auf, wir wechselten ein paar Worte und liefen ein Stück zusammen. Dann sagte sie ganz direkt, dass sie eine Laufbegleitung bis zum Ziel sucht. …Denk… OK! (was auch sonst?).

Neues Tempo, die Leute, die mir aufgefallen waren, wurden ruck zuck wieder überholt. Es ergab sich ein sehr gutes Tempo bis zum Ziel. Ihre Traumzeit (unter 4:00 h) wurde knapp verfehlt, sie mochte auf den letzten 2 km das Tempo nicht so stark anziehen wie ich es gern gemacht hätte. Für mich gab es eine neue MA-Bestzeit. Geht es besser?

Gruß Norbert

 
Img_20180627_222757_medium Joern75 58 Beiträge

Laufe generell lieber alleine, brauche da einfach meinen eigenen Rythmus und kann dabei eh schlecht reden. Was lediglich ab und an vorkommt ist, dass sich jemand an meine Fersen heftet. Lasse mich da (außer an Tagen an denen ich “den Rappel habe”) zu keinen Höchstleistungen stimulieren. Im Wald laufen ist für mich was mentales, ich steh da nicht wirklich auf Ablenkungen jeglicher Art. Einzige Ausnahme ist das Grüßen. Gegrüßt wird prizipiell jeder. Außnahme: Nervige Großgruppen, die keinen Platz für den König des Waldes machen ;-).

 

 
101_medium Maratommy 322 Beiträge

Also ich laufe lieber alleine.Mein Arbeitskollege ist da anders. Er hat sich angeschlossen und dann später geheiratet !

 

 
10 dasmuli 803 Beiträge

wird prizipiell jeder. Außnahme: Nervige Großgruppen, die keinen Platz für den König des Waldes machen ;-)

 

…so ist´s recht !!!

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