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Umfrage_2018

Foren laufen / Laufen allgemein <Umfrage> Wer hat schon eine sportärtzliche Untersuchung durchführen lassen ?

<Umfrage> Wer hat schon eine sportärtzliche Untersuchung durchführen lassen ?

Abonniere <Umfrage> Wer hat schon eine sportärtzliche Untersuchung durchführen lassen ? 11 Beiträge, 5 Stimmen

 

Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Aus immer wieder aktuellem Anlass und auch passend zu den derzeitigen Diskussionen darum würde mich mal interessieren, wer von euch schon mal eine sportärtzliche Untersuchung ( entweder unter dem Aspekt Leistung oder dem, Aspekt Tauglichkeit ) hat durchführen lassen ?



Also konkret:



1. Ruhe EKG



2. Herz-Ultraschall



3. Belastungs-EKG



4. Blutbild ( wenn möglich das Große )



Und wo habt Ihr das durchführen lassen ? Habt Ihr Euch dort gut betreut gefühlt und wer hat es gezahlt ? Ihr aus der eigenen Tasche oder die Krankenkasse.



Ich selbst war letztes Jahr an der Uni-Heidelberg am sportärtzlichen Institut zu einer Leistungsdiagnostik inkl. Spiroergometrie ( bitte googeln oder Wikipedia, Danke ) und Laktat -> war sehr umfangreich, gezahlt habe ich die Laktatmessung, den Rest die Kasse.



Vergangene Woche war ich in der Sportmedizin an der Uni-Saarbrücken, aber diesmal unter dem Aspekt Tauglichkeit.



Ich lasse dies generell vor einem Marathon erledigen, um sicher gehen zu können, dass zumindest organisch ( im speziellen am Herz ) alles i.O. ist. 



Passieren kann aber sicherlich immer etwas, da auch andere Faktoren beim Marathon mitspielen, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Tagesform, Ernährung etc.



Freue mich auf Eure Antworten.



Falls Fragen bestehen, einfach fragen, habe nur monemtan nicht immer die Zeit rechtzeitig zu antworten ( Marathontraining :) )



Gruß



Fastfoot 



 
Black_boot_medium BlackBoot 23 Beiträge


Ich habe im Juli/August eine Egonometrie durchführen lassen. Gezahlt hat die Krankenkasse und dabei herausgekommen ist eigentlich nur, dass bei mir mit dem Herzen alles in Ordnung ist.



Spirometrie oder ähnliches hab ich schon länger nicht mehr überprüfen lassen, aber ich fühle mich lufttechnisch auch nicht sonderlich schlecht.



 
Mimmi_medium mimmi 61 Beiträge


Hallo Fastfoot,



also ich hab mich erstmal auf Tauglichkeit von meinem Hausarzt durchchecken lassen. Ich glaub, er war ziemlich gründlich. Belastungs-EKG, Ultraschall, Blutbild… und hat mir keinen Pfennig (äh Cent) dafür abgezogen. Ja und mit dem Laktat-Test hatte ich Glück. Den hab ich bei uns (ich arbeite in einer Uniklinik) in der Sportmedizin machen lassen. Hab den Chef der Abteilung auf einem Krankenhaus-Sommerfest einfach angesprochen und gefragt, ob er das mal machen kann, hat nix gekostet. Dafür fiel die Beratung auch eher spärlich aus…



Ach und das Große Blutbild bekommt man automatisch, wenn man zur Blutspende geht. OK, sollte man vielleicht nicht gerade in einer heißen Trainingsphase machen… dafür bieten sich Verletzungspausen an (die ich natürlich keinem wünsche!)…



Viel Spaß beim Training!



Gruß Mimmi



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


blackboot</p> <br/><p>also andrew das eigentlich "nur" herausgekommen ist, dass deine Pumpe i.O. ist <img src="smiley_smile.png" alt=":)" title="Smile" /></p> <br/><p>Das ist doch ein klasse Ergebnis ! ( ich weis, Du hast es nicht so gemeint <img src="smiley_smile.png" alt=":)" title="Smile" /> )</p> <br/><p>mimmi



schön, dass Du deine Gesundheit pfleglich behandelst, ich schätze, dass gerade Du in deinem Arbeitsumfeld vermutlich einiges mitbekommst, was Sportuntauglichkeit betrifft.



Noch eines zum Thema Spiroegometrie:



Diese Form der Leistungsüberprüfung ist auf jeden Fall der Laktatwertbestimmung vorzuziehen, da hier ein absoluter Ist-Wert der Leistungsfähigkeit bestimmt werden kann, nämlich die maximale Sauerstoffaunahmekapazität bei Belastung ( Vo2max ). Damit wird schlicht und ergreifend festgestellt, wo die Schwelle zum anaeroben Bereich anfängt, und diese ist unabhängig von äußeren beeinflussenden Faktoren wie Gegen-/Rückenwind ( o.k. entfällt auf dem Laufband :) ) Temperatur, Terrain usw. Hiermit wird der absolute Wert des Trainingszustandes ermittelt. Es ist nur so, dass dies die wenigsten Sportärzte ( in der Regel fast nur die Unikliniken ) anbieten, da die Apparatur und die Technik an sich sehr teuer ist. Eine Lakatat-Software ist dagegen in der Regel mit dem Laktat-Gerät schon für unter € 1.000.- zu bekommen. Aber das nur so am Rande.



Also weiterhin viel Spaß und Gesundheit beim Laufen !



Gruß



Fastfoot



 
Black_boot_medium BlackBoot 23 Beiträge


@Fastfoot – Naja, immerhin wird sie seit gut 20 Jahren mit einem guten Teil dessen belastet was auf der Dopingliste steht. ;) Und das teilweise in nicht mal geringen Mengen.



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


@blackboot



……..psssssst, gibste mir mal was ab ?



Nee keine Sorge, bin für sauberen Sport, und unter deinen Umständen ist das ja auch genehmigt :)



Gruß



Fastfoot



 
Black_boot_medium BlackBoot 23 Beiträge


gg Die Cortisondosen von früher hab ich schon länger nicht mehr bekommen. Aber tägliches Salbutamol und geringe Cortisondosen sind trotzdem auch heute noch drin. Was ich früher alles reingewürgt bekommen habe will ich gar nicht mehr dran denken.



 
Neumi_medium neumi 59 Beiträge


Hallo,
ich lasse alle 2 Jahre eine sportärztliche Untersuchung (Blutbild, Herz-Ultraschall, Belastungs-EKG) durchführen (auch um meine Frau zu beruhigen :) ), und das in der Kardiologischen Praxis des Dr. Willi Heepe in Berlin. Der ist im Medical-Team des Berlin-Marathon, und sollte sich damit auskennen. War im übrigen auch Vorraussetzung für die erste Leistungsdiagnostik mit Laktatwertüberfrüfung und Spiroegometrie (@fastfoot: weil man natürlich die Schwelle zum anaeroben Bereich ermittelt, aber auch den Trainingsstand in allen Geschwindigkeitsbereichen ermitteln, und so eine bessere Anpassung des Trainings erreichen kann), die ich habe durchführen lassen. Tauglichkeitsuntersuchung ging über die Krankenkasse, war trotzdem mit umfagreicher Beratung. Die Leistungsdiagnostik mache ich immer beim Sportmedizinischen Service (www.sms-berlin.de), auch hier gehören die Ärzte zum Medical-Team des Berlin-Marathon, sie sind sehr kompetent und sehr nett. Kostet so um die 120,00 €, dafür ist eine umfangreiche Beratung mit drin, und mir war/ist es das einmal im Jahr wert.
Vor dem Marathonlauf hat mein Hausarzt mich einen Tag vorher noch einmal in Augenschein genommen, aber das ist wohl eher eine Beruhigung für meine Nerven. Er ist ein Freund von mir und hat absolut kein Verständnis für mein Hobby…
Herzliche Grüße
neumi



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


@dirk



sehr vernünftig ! so haben wir das gerne :)



manuelle Medizin = Osteopathie ?



Gruß



Fastfoot



 
Neumi_medium neumi 59 Beiträge


@dirk
Ich kann mich dem nur anschließen. Während meiner Vorbereitung habe ich mich auch immer durch entsprechende Therapeuten (Osteopathie, manuelle Therapie etc.) begleiten lassen. In Verbindung mit einer Bewegungs- und Ganganalyse stellt man da einige erstaunliche Dinge fest. So hat meine Therapeutin vor gut einem Jahr bei mir einen Muskelfaserriss in der rechten Wade behandelt, und da in 10 Sitzungen nicht einmal meine Wade angefasst. In diesem Zusammenhang habe ich aber auch viel über das Dehnen und  das in diesem Forum bereits an anderer Stelle angesprochenen Muskeltraining gelernt. Ist schon witzig, wenn man für/gegen Probleme in der Wade u.a. die Rückenmuskulatur im Schulter-/Nackenbereich trainieren soll. Gute Leute hier in Berlin sind übrigens die von OsteoMed, allesamt entweder Leistungssportler oder Betreuer derselben bis hin zu Olympiateilnehmern. Zum Laufen gehören meiner Meinung nach also neben Dehnung, Muskeltraining, Ernährung auch die regelmäßigen Arztbesuche, den der gesunde Mensch sorgt vor.
Herzliche Grüße
neumi



 
Icon_missing_medium jj1957 2 Beiträge

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Aus immer wieder aktuellem Anlass und auch passend zu den derzeitigen Diskussionen darum würde mich mal interessieren, wer von euch schon mal eine sportärtzliche Untersuchung ( entweder unter dem Aspekt Leistung oder dem, Aspekt Tauglichkeit ) hat durchführen lassen ?




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Vergangene Woche war ich in der Sportmedizin an der Uni-Saarbrücken, aber diesmal unter dem Aspekt Tauglichkeit.




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Ich lasse dies generell vor einem Marathon erledigen, um sicher gehen zu können, dass zumindest organisch ( im speziellen am Herz ) alles i.O. ist. 




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Passieren kann aber sicherlich immer etwas, da auch andere Faktoren beim Marathon mitspielen, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Tagesform, Ernährung etc.




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Fastfoot 




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