MeinSportplatz
Umfrage_2018

Foren laufen / Laufen allgemein Motivation

Motivation

Abonniere Motivation 3 Beiträge, 2 Stimmen

 

Icon_missing_medium sporenberg 8 Beiträge


An manchen Tagen setzte ich mich vor meine PC schalte Google Earth ein und plane meine heutige Laufstrecke. Dann zieh ich meine Schuhe und laufe los und quäle mich durch die Strecke. Manchmal nur 5 manchmal auch 10 Kilometer, manchmal auch mehr.



 



An manchen Tage ziehe ich meine Schuhe und laufe los. Eine Strecke, die ich so noch nie gelaufen bin. Und noch einen kleinen Umweg und noch eine Schleife mehr. Einfach mal schauen “wo die Straße hinführt”.  Meistens genieße ich es. Hinterher am PC schaue ich nach wie weit ich gelaufen bin. Manchmal nur 5 manchmal auch 10 Kilometer, manchmal auch mehr.



 



Vielleicht spinne ich, aber ich habe den Eindruck, dass ein festgelegter Plan nach dem Motto “heute muss ich 5 Kilometer” laufen mir Streß macht. Ich laufe lieber einfach drauf los, und staune hinterher wie weit ich gekommen bin (oder ich weine, dass es so wenig war).



 



Meine Motivation ist auf diesem Weg eindeutig höher, wenn ich keine bestimmte Strecke laufe, sondern einfach drauflos trabe. NUR: bekomme ich so eine Wettkampfvorbereitung hin? Werde im Mai den HM laufen. Und versuche eigentlich mich gezielt vorzubereiten. Wenn ich nach meiner Methode laufe, komme ich aber an manchen Tagen auf “zu wenig” Kilometer. Aber die gelaufenen machen i.d.R. mehr Spass.



 



Was meint ihr.



 



Danke für Eure Hilfe.



 



Jürgen



 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


ich meine, dass man im ersten laufjahr lediglich die grundlagenausdauer trainieren sollte, damit man genug luft hat um den spass an der sache nicht zu vergessen. alles andere kommt von selbst.

lieber während des laufens den gedanken nachhängen und sich danach wundern wie weit oder wenig weit es war. das pendelt sich alles ein, glaube ich :)

dass du spinnst ist offensichtlich- alle läufer spinnen, anders geht das auch gar nicht **lach

willkommen bei den spinnern!

die meisten von uns lieben es zu spinnen.



ich erzähl dir mal wie ich spinne:



manchmal sitze ich zu hause auf der couch und mag gar nicht laufen gehen. dann ziehe ich mich dennoch um und auf einmal wenn ich in den laufklamotten bin, bin ich ein ganz anderer mensch. ich laufe los und fühle mich wie ein junger hirsch.



ich laufe das langsame regenerationstempo und fühle mich wie ein porsche , der dazu verdammt ist seine ganze kraft im stadtgebiet einzubremsen. alles läuft so leicht und locker, dass es ein wahnsinn ist.



am nächsten tag intervall. ich ächze und blase aus dem letzten loch, ich frage mich WARUM verdammt tust du dir das an?



ich laufe so schnell ich kann und explodiere fast dabei. und dann in der ruhephase denk ich mir “haile läuft ganz locker jeden einzelnen der 42 kilometer über eine minute schneller als du”



die nächste einheit geht dann meistens noch ein klitzekleines bißchen schneller.



danach fühle ich mich dann klasse. jedesmal wenn ich laufen war fühlte ich mich danach besser als vorher. das macht wohl süchtig. so süchtig, dass wir im november und im dezember, teilweise in stockdunkler nacht oder früh am morgen, durch nebel, regen und schnee laufen und unser ding abspulen, nur damit wir im juni irgendwo mit tausenden anderen am start stehen können und dieses ding, das wir uns eingebildet haben, durchziehen.



wir alle lieben das und jeder einzelne der 10000 mitstarter spinnt genauso, jeder auf seine art.



ja jürgen, du spinnst, aber wie du siehst, ist das ganz normal :)



 
Icon_missing_medium sporenberg 8 Beiträge


@kajakwolli



 



 



kann deine emotionen gut nachempfinden. ich glaube ich habe mich nur ein wenig missverständlich ausgedrückt. wenn ich mit einem festen ziel laufe: “heute laufe ich 10 Kilometer” ist es oft schwieriger, als ob ich einfach drauf los laufe.



 



beispiel: gestern wollte ich nur mal ein wenig laufen gehen, irgendwas um die 10 Kilometer. Nach einigen Kilometern hätte ich die strecke abkürzen können, hab ich auch lange überlegt, bin dann aber doch weiter am kanal lang getrabt. irgendwann hatte ich nur noch die alternative weiter bis zum nächsten bahnhof zu laufen oder umzukehren und die gleiche strecke zurück zu laufen, was ich sehr ungerne tue. also lief ich weiter bis dortmund – mengede. dort ab in die s-bahn und nach hause. hier dann die strecke gescheckt und war überrascht, dass es 16 kilometer waren. von der zeit her hatte ich so was vermutet, aber ich dachte ich wäre langsamer gewesen. und obwohl das knie etwas weh tat, habe ich den lauf genossen und bin jetzt mindestens drei meter größer, weil ich es geschafft habe. und das ganze völlig streßfrei. ohne druck besser leistungen, zumindestens emotional.



 



nachdem ich das gestern geschafft habe, habe ich keine angst mehr vor dem HM. sind nur noch 6 Kilometer mehr und ich habe noch fast fünf Monate Zeit.



eine schöne woche



 



jürgen



Zum Antworten auf das Thema musst du dich anmelden

Foren laufen / Laufen allgemein Motivation