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Herzlichen Glückwunsch an zweiundfirzigerMichel

Abonniere Herzlichen Glückwunsch an zweiundfirzigerMichel 13 Beiträge, 8 Stimmen

 

6-stunden-lauf-09-11-2008_014_medium Jeremies 65 Beiträge


Hallo Michael,



jetzt darf ich dir aber doch sicher meine absolute Hochachtung aussprechen, oder!



Wahnsinn! Du kannst super stolz auf dich sein!



An alle, die es noch nicht wissen, Michael hat am letzten Sonntag in Brühl am 12Stundenlauf teilgenommen und hat dort die Wahnsinnsstrecke von, haltet euch fest, 106,81km zurückgelegt!



SUPER!!!!!



Gruß



Olli



 
Heilbronn_2007_medium emma 41 Beiträge


Der absolute Wahnsinn, super Leistung. Gratulation auch von mir. SCHWABENPOWER sag ich da nur ;))



 



 



LG Emma



 



 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge


auch von mir,herzlichste Glückwünsche. alle achtung!!!!!! waaaaahhnnnnsiiiinnnsleistung!!!!!



grüßle traudl



PS bin gespannt auf deinen Bericht



 
Schilla0815_medium Schilla0815 28 Beiträge


hey super Leistung



 



 



was ist das für ne Zeit pro Kilometer? 6,5min / km knapp, oder? respekt echt wahnsinn !!!! ;)



 
25092010416_medium 42erMichel 66 Beiträge


hallo liebe laufkollegen/Innen,



ganz vielen Dank euch ALLEN für eure Glückwünsche! Und Olli: JA, jetzt kommt deine Hochachtung (auch wenn sie absolut sein sollte) am richtigen Ohr an, und ich kann dir versprechen: von dort läuft sie auf irgendwelchen Wegen dann runter wie Öl!



Werde heute noch im Blog bissle was dazu schreiben. Bis denn



michael



von der schwabenpower



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Klasse Michel!!!



Von mir auch herzliche Glückwünsche…. Super Leistung….



 



m.f.G. René



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Hallo Michel, ich bins nochmal.



Hab mir gerade deinen Blog durchgelesen…



Was mich noch interessieren würde ist: Wie bist du mit der Verpflegung klar gekommen, was hast du zu dir genommen, was ging in dir vor wenn du x Mal die gleiche Runde gelaufen bist, 12 h lang, war das nicht total frustrierend???



Nochmal, KLasse Leistung, ich könnte mir soetwas nicht vorstellen (selber zu laufen)…



 



m.f.G. René



 
25092010416_medium 42erMichel 66 Beiträge


   

Hallo René,
DANKE! Ja, ich gebe es gerne nochmals zu; das klingt schon alles ziemlich verrückt. Und trotzdem: mit einer vernünftigen Vorbereitung wird auch so einem Unterfangen der Schrecken genommen (wobei ich in der letzten Woche vorher mir vom Gefühl her nicht mal sicher war, ob ich je nochmals mehr als 4 Std laufen könnte).
Deine Frage zur Verpflegung: Normalerweise habe ich bei meinen langen Läufen äußerst gute Erfahrungen mit einem Tag vorher eingeweichtem Müsli gemacht. Dazu viel Kräutertee. So auch an diesem Morgen. Doch dann gab es durch den Veranstalter noch ein Sportlerfrühstück. Gebraucht hätte ich nichts mehr, aber so zwischen all den anderen sich in Startaufregung befindenden “stopfte” ich mir noch Brötchen und Kaffee hinterher – und das sollte mir dann nach der Marathondistanz ganz schön zu schaffen machen. War einfach viel zu viel. Bedingt durch die Wärme bei jeder Runde was getrunken – viel Wasser, dann mal ein Iso. Später gab´s dann noch richtig kühles Malzbier (sehr lecker – aber die Kohlensäure machte sich dann auch bemerkbar) und nach ca 9h wurde zusätzlich Erdinger Alkoholfrei gereicht. Sonst hatte ich zur Verpflegung Nudelsalat dabei, von dem ich fast nichts nahm. Natürlich mal ein Stück Banane, Apfel und Salzstangen/ Tuc am verpflegungsstand. In einer nachnmittaglichen Pause dann noch ein Stück Kuchen. Aber das Essen insgesamt war sauschwer: Hitze und Schwüle mit trockenem Mund. Auch das Trinken wurde im Laufe der “Hitzeschlacht” eine echte Herauforderung – es schmeckte nichts mehr; außer ganz kaltes Wasser, welches aber durch die Kälte sich auch schlecht trinken ließ. Fazit: Essen nahezu nichts, trinken in kleinen Portionen so viel ging.
zig mal die Runde laufen: Auf diesen Punkt hatte ich mich hier im Wald hinter´m Haus vorberietet, wo es einen Rundweg von 1,7km Länge gibt, den ich in mein Training miteinbaute. Hier gab es nie Probleme. Und da in Brühl die 2,5km mehr als Abwechslungsreich sind mit Natur, Park, Schloß, Fußgängerzone, Kaffees und Sportplatz gab es immer was anderes anzuschauen, bzw, auch Zeit und ruhige Abschnitte um sich selbst zu mit sich zu beschäftigen, bzw. sich Mut zuzusprechen. Also ich hatte bei keiner meiner 42 Runden das Gefühl: oohh, jetzt nochmals hier vorbei. Diesen Punkt hatte ich mir im Vorfeld auch als sehr schwierig vorgestellt. Wobei es aber durchaus Veranstaltungen (teilw über 24h) gibt, die auf der Tartarbahn im Stadion gelaufen werden – das stelle ich mir dann auch als echte psychische Herausforderung vor.

laufende Grüße
michael


 



 
Dirka_gedesby_medium dirka 107 Beiträge


Hallo Michael,



nachdem ich nun mein Schweigegelübde beendet habe ;), möchte ich es nicht versäumen Dir als meinen alten Team Kollegen zu Deinem Erfolg ganz herzlich zu gratulieren.



Ich habe den Blog zu Deinen Ultra Absichten die ganze Zeit sehr interessiert mitverfolgt. Besonders interessant fand ich zuletzt Deine Feststellung, dass es gar nicht so belastend war auf einer 2,5 km Runde zu laufen. Ich hätte angenommen, dass es so ziemlich schnurz ist wie schön eine Runde ist, wenn man sie am Ende 42 mal (!!!) zurückgelegt hat. Wie ist denn überhaupt das Wahrnehmungsvermögen auf einem so langen Trip? Ich hätte angenommen, dass man da gelegentlich abtritt und gar nichts mehr denkt, fühlt und aufnimmt. Gibt es während des Rennens denn auch mal das eine oder andere Schwätzchen mit den Mitläufern?



Was mich jetzt noch interessiert ist Dein schlussendliches Resumé zu den Prochnow Plänen. Wem würdest Du das empfehlen? Ich meine: ist das auch was für weniger ambitionierte?



Viele Grüße



dirka



 
25092010416_medium 42erMichel 66 Beiträge


Grüß dich dirka!



Mein herzliches Dankeschön zu deiner Gratulation – freut mich! Ich will gerne den Versuch wagen, dir die eine oder andere Frage zu beantworten. Also das mit den Runden war für mich im Vorfeld auch ein Problem, von dem ich nicht so recht wusste, wie ich es anpacken sollte. Also versuchte ich schon im Training für ca. 2h eine 1,7 km lange Runde abzulaufen. Dies war nie ein Problem – wobei es da außer Bäumen überhaupt nichts anderes zu sehen gibt. Das war aber nie ein Thema – die Zeit verging dabei immer wie im Fluge – was mich immer wieder aufs neue erstaunte: denn so was MUSS doch einfach langweilig sein. War es aber nicht (wobei ich Natur nun mal einfach liebe) – und wurde es auch nie. Aber ich denke im Nachhinein schon, dass die Abwechslung auf der Strecke in Brühl schon dazu beiträgt, da die unterschiedlichsten visuellen Reize geboten werden – es kann keine Eintönigkeit aufkommen. Wobei ich dir schon gleich nach dem Lauf nicht hätte sagen können, wie oder mit was ich mich bei dem Lauf (ausser dem laufen) beschäftigt habe. Es war auf alle Fälle kurzweilig, wenn ich heute zurückdenke, es war mir nie öde oder langweilig – vielleicht lag´s auch an meiner Aufregung. Immerhin war´s ja mein erster Ultra. Bin ich doch noch niemals in meinem Leben so viel und so lange gelaufen. Aber aufgenommen habe ich auf alle Fälle ganz bewusst die unterschiedlichen Stimmungen entlang der Strecke: da, die vor sich hinlangweilenden RotKreuz Mannschaften, die das Schloss Brühl fofografierenden Japaner (die sich für ein freundliches Zuwinken mit einem Foto und einem höflichen Verbeugen bedankten), das Vogelgezwitscher im Waldabschnitt, das Brausen der Sturmböen in den Baumwipfeln, die Stimmung der Athleten und Betreuer im Stadion, die wenigen nicht kühlenden Regentropfen auf der Haut …….. Konnte ich gut aufnehmen – hatte ja sonst nichts besser zu tun! Ein Schwätzchen mit dem einen oder anderen Läufer hatte ich erwartet – ergab sich aber nicht. Man sah zwar mal hier und da sich welche unterhalten (der eine oder andere kannte sich schon von anderen UltraVeranstaltungen), aber außer mal nen kleinen Blick oder ein zurufen erlebte ich nicht.



Vielleicht waren diese ganzen Punkte auch gar nicht so wichtig, weil ich eines wusste und spürte, und dies mir sehr viel Sicherheit gab – und jetzt komme ich zu dem Punkt: Prochnow´sche Pläne:



Wem würde ich die empfehlen: jedem, der sich mit ihnen identifizieren kann, dem sie ganz einfach zusagen. Der Plan von Prochnow nach dem ich trainierte war zu dieser Zeit, zu diesem Vorhaben für MICH genau der richtige. Ich glaube kaum, dass er schon letztes Jahr auf mich “gepasst” hätte, ich kann nicht sagen, ob er nächstes Jahr mich auch noch anspricht. Nach meinem Entschluss, einen Ultra anzugehen, schaute ich mich nach Plänen um. Hatte aber im Vorfeld zu Frankfurt hier im Forum zum ersten Mal von diesem Dr. Prochnow gelesen, und mir zu Weihnachten sein Buch schenken lassen, in dem auch ein Plan für den Rennsteiglauf drin ist. Sein ganzes Konzept des Trainings, seine klar und einfachen Trainingsregeln und -struktur sprachen mich schnell an. Ich arbeitete mir den Plan für mein Vorhaben auf. Dann kam meine Grippe-Auszeit, ich musste mein Trainingsplan wieder anpassen, und da stieß ich auf einen Plan von ihm für 100km. Und den sah ich, und konnte mich sofort mit ihm identifizieren, obwohl der einiges von mir abzuverlangen schien – aber ich war von dem Plan einfach nur begeistert. Und so versuchte ich ab ca. zweite Märzhälfte mich in den Plan langsam reinzuarbeiten, um dann ab April diesen Einheit für Einheit (soweit möglich) umzusetzen. Das Ergebnis war einfach phänomenal für mich: ohne Verspannungen, Muskelkater, Krämpfen etc. konnte ich meine Monatskilometer auf max 500 hochschrauben – und fühlte mich dabei so gut wie noch nie zuvor!! Wobei ich mich die ersten 6 Wochen ziemlich konsequent an seine %ualen Pulsvorgaben richtete – und dies als klassischer Hochpulser -  (deswegen auch gut für “weniger Ambitionierte” geeignet – wie übrigens viele andere Pläne auch), und mich dann in den 2. 6 Wochen bei seinen Vorgaben GA1 und GA2 immer mehr an der sich rauskristallisierenden persönlichen Laufgeschwindigkeit orientierte.



Wie auch bei allen anderen Plänen gilt: ich muß mein Ziel (Vorhaben) realistisch einschätzen, und für diese Distanz mir div. Trainingspläne anschauen (Prochnow bietet hier ja auch einige für verschieden Strecken an), dann muss ich schauen, ob ich diese Trainigsvorgaben überhaupt umsetzen kann in Bezug auf Beruf/ Familie, und ich muss so konsequent sein, meine körperlichen Signale die der körper aussendet gewissenhaft und ehrlich mir selbst gegenüber zu beachten. Wenn´s nun mal nicht geht, und ich mich schlecht fühle sollte man den Plan Plan sein lassen. Gesundheit und Wohlbefinden müssen immer Vorrang haben – verdienen doch die wenigsten mit ihrem Hobby/ Leidenschaft ihren Lebensunterhalt. Wir alle wollen doch nur Spaß und Freude dabei haben!



Und auch bis heute – 3 Wochen nach dem Lauf – keine körperlichen Beeinträchtigungen. Seit diesem Wochenende trainiere ich wieder voll nach seinem Plan. Denn ihr wisst´s ja alle: vor dem …….ist nach dem…..



Ade und gute Nacht



michael



 
Dirka_gedesby_medium dirka 107 Beiträge


Na das war doch mal ‘ne Antwort. Besser als jede Kolumne in den diversen Laufzeitschriften. Danke!!!



Das mit den Prochnow Plänen werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Bis Ende November läuft ja noch mein vicsystem Abo. Solange werde ich auch noch dabei bleiben. Das gefällt mir eigentlich schon ganz gut. Könnte auch eine gute “Einstiegsdroge” für Prochnow sein, wenn ich’s mir recht überlege :). Ich experimentiere ja ganz gerne und probiere herum. Nachdem ja schon einige begeistert sind, muss ich das wohl mal antesten.



Viele Grüße



dirka



 
Img_20180627_222757_medium Joern75 58 Beiträge


Erstmal Gratulation Michel, Hammerleistung!



Eine Frage hätte ich aber an dich. Hast du dich vor und nach dem Lauf gewogen? Wenn ja, wieviel nimmt man bei so einer extremen Leistung ab?



 
25092010416_medium 42erMichel 66 Beiträge


Nein, gewogen hab ich mich nicht. Muss aber schon ein bissle was sein. Obwohl ich den ganzen Tag über regelmäßig was gertrunken habe, dauerte es bis zum nächsten Tag, bis das mit dem pinkeln wieder in gewohnter Weise klappte. Interessant war jedoch, dass ich am nächsten Tag mein normales Gewicht hatte, ohne jetzt nach dem Lauf oder am anderen Morgen besonders viel gegessen zu haben. Dies überraschte mich schon – fällt mir auch erst jetzt wieder ein, hatte ich total vergessen.



gruß



michael



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