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Keine Tipps mehr von mir

Abonniere Keine Tipps mehr von mir 13 Beiträge, 6 Stimmen

 

Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Keine Tipps mehr von mir, da jeder Satz auf die Goldwaage gelegt wird und Wahrheiten (z.B. als ich schrieb – gekürzt/inhaltlich: wer laufen kann, kann auch eine Buchhandlung besuchen) anscheinend – gerade bei den Joggern, die nicht bereit sind sich auch zu quälen (im Training oder Recherche), zu Missempfinden führen. Einen schnellen, letzten Gruss an alle.



 
Icon_missing_medium DoktorB 17 Beiträge


nun ist die Nachricht “keine Tipps mehr von mir” schon 20 Stunden im Netz und die community heult nicht entsetzt auf.



Wie gemein.



Vorab eine Frage, warum sollen sich “Jogger” überhaupt quälen? Mein Verständnis von joggen ist sich im Laufschritt bewegen, dabei Spass empfinden, vielleicht auch die Natur genießen, dabei mit anderen klönen, Nebeneffekt scheint auch für die Gesundheit sehr gut zu sein….aber quälen? muss wirklich nicht sein. Quälen..hat für mich etwas mit Leistungssport zu tun, vielleicht im Wettkampf, da alles geben. Im Training auch schon??? Wenn ich unbedingt eine tolle Zeit laufen will, vielleicht..dann muss es wohl ab und wann mal sein.



Nun mal ganz in Ernst.



Die Beiträge von credo sind fast ohne Ausnahme sehr fundiert, sehr kenntnisreich, sehr hilfreich. Er hat mehr Wissen als die allermeisten hier. Er weiß in bestimmten Bereichen mehr als Ärzte, er weiß in bestimmten Bereichen mehr als Dozenten an der Sportuni, als Trainer (zumindest in der Theorie) im ambitioniertem Sport. Aber vielleicht liegt da ja das persönliche Problem? Kein Arzt, kein Doktor, kein Spitzenathlet, kein Spitzentrainer. Er weiß aber mehr als viele der zuvor genannten und quält sich im Training mehr als so manch Spitzensportler?



Credo steckt wirklich sehr viel Zeit hier rein. Er gibt sehr viel, was kann er selber  zurückbekommen?



Er bekommt zurück das Gefühl, das er aufgrund seines Wissens, vielleicht auch für die von den allermeisten unerreichbare Bestzeit von 2:37 Marathon und seiner Bereitschaft, dieses Wissen weiterzugeben, hier sehr geschätzt wird.



Das Bedürfnis nach Wertschätzung scheint sehr ausgeprägt, scheint bestimmend zu sein. 



Jetzt hat ein User minimal an dieser Wertschätzung gekratzt, hat seinen Stil bemängelt, gleichzeitig ihn aber fachlich (zurecht) gelobt. Wie ist nun die Reaktion auf diesen “Liebesentzug”. Er straft die gesamte Community und verabschiedet sich passend mit “schnellen” Grüßen (schnell ist hier bewußt gewählt, immerhin als 2:37 Marathonman und dann diese sich nicht quälen wollenden Jogger hier). Diese Leute hier sind ihn nicht wert. Das ist die Schlußbotschaft.



Ich selber hatte ihn ja auch in 2 Treads angegangen. Habe ihm in den Treads Hyaluron und Kompressionsstrümpfe (beide am 17.09. vom Administrator geschlossen worden) unhöflicherweise mit faseln und wenn mein keine Ahnung hat…. bedacht.



Das war nicht freundlich von mir, aber viel schlimmer. Es hat an dieser wichtigen Wertschätzung gekratzt. Da kommt so ein DoktorB daher und zieht Aussagen von mir, dem König dieses Forums, in Zweifel.



Reaktion: “gekaufter oder echter Doktortitel”, ..anderer Tread:" ..“Doktorarbeit noch mal schreiben und nicht nur kaufen”



Meine Reaktion war auch nicht so nett, habe ihn dann Möchtegern und weiteres genannt und ihm über die Nennung seiner Initialen zu verstehen gegeben, das er sich nicht im rechtsfreien Raum bewegt. Der Administrator hier bei mein Sportplatz war “not amused”  Abgehakt.



Grundsätzlich muss man sich die Frage stellen, warum bin ich in einem Forum, wie gebe ich mich hier und vor allem warum ?



(ich selber muss mich wohl da mit einbeziehen, wahrscheinlich ist es voll banane, was ich hier mache, in der Stunde hätte ich Geld verdienen können).



Eins ist mir dann schon noch wichtig für den jenigen, der mir Doktorklau und Unwissenheit bescheinigt hatte.



Es gab mal einen Fernsehspot von einer Versicherung, da treffen sich nach einigen Jahren erstmals wieder 2, die wohl sich nach der Schule (?) aus den Augen verloren hatten. Der eine legt mit stolz Photos auf den Tisch. “Mein Haus, mein Auto, meine Frau”. Der andere wartet einen Moment und packt dann seine Photos aus. Meine Villa, mein Schnellboot…..“



Ob ich Ahnungslos bin?



2 abgeschlossene Studiengänge, eins davon Sportwissenschaft, eins mit Dr. ,insgesamt 11 Jahre an der Uni (zu lang ”smiley_sad.png" alt=“:(” title=“Sad” />  war halt faul)



Sport.  Marathondebüt 2:21, mit 80 bis 120 km die Woche, 2 Wochen mal über 150 km die Woche, 2 mal vorher über 2 Stunden gelaufen, nix Endbeschleunigung beim langen Lauf, nix Trainingslager, nix Höhenkammer, nix Nahrungsergänzung, dafür Studentenjob in Disco gleich Raucherhöhle. (Nicht falsch verstehen, jetzt finde ich Pulsmesser, Diagnostik, Nahrungsergänzug, Höhentraining sehr sinnvoll oder zumindest interessant, ja sogar die Kompressionsstrümpfe :)



Mit genannten Autoren wie Prof. Neumann, Prof Hottenrott, Dr. Pfützner, Prof. Buhl und anderen habe ich zusammengearbeitet oder tue es noch.  Meine Zusammenarbeit mit Nationaltrainern und Spitzenathleten wird zunehmen. Ich bin guter Hoffnung, das einige von den Athleten, wo die durch mich vertretene Leistung ein wichtiger Mosaikstein für deren Leistung sein kann, in Berlin bei der WM dabei sein werden, ebenso bei der Tour de France.



Ich selber habe tausende von Herzfrequenzkurven ausgewertet, vielfach Laktatstufentest und auch VO2 max Tests durchgeführt.



Es gibt bessere als mich, wohl in jedem Bereich und im Vergleich zu einem 2:10 Marathoni, dem ein oder anderen Habilitiertem oder sonstigen bin auch nur eine Wurst, aber so ganz ahnungslos bin ich im Bereich Ausdauersport, Wissenschaft, Trainingslehre  und Studienbeurteilung nicht. Einen Standesdünkel habe ich nicht, was teilweise Physios oder auch Masseure ertasten können, die Rückmeldungen von denen nehme ich dankend an. Die könen in Athleten hineinschauen, wie ich es nicht vermag.Nun mehr als genug der eigenen Nabelschau.



Zurück zu den Foristen hier.



Ich habe viel Verständnis für Menschen, die langsamer als der Weltrekordler ist. Die interessiert sind, die sich selbst einschätzen können oder dies zumindest lernen wollen. Ich selber habe bei Laufseminaren meistens die langsamste Gruppe übernommen. Ich weiß wie es sich anfühlt 16 km in 2:30 st zu “laufen” Bin auch schon mal als Begleitung Marathon langsamer als 5 Stunden gelaufen. Meine Beine taten “scheißweh” bei dem Marathon fast eine Woche. Ich kann mich wirklich hineinfühlen gerade durch viele Gespräche, warum für viele Marathon so ein hohes Ziel ist. Eins werde ich aber nicht tun. Ich werde Jogger und Freuzeitläufer niemals dazu auffordern, sich zu quälen und ich werde mehr Menschen als in der Vergangenheit davon abraten, Marathon zu laufen. Marathon darf aus meiner Sicht nicht dafür sein, anderes, wichtigereres zu überdecken.



Ich glaube für viele der Foristen hier ist das Laufen eine wunderbare (Neben) Sache. Ich hoffe Sie bleiben dabei und schätzen Aufwand und Nutzen für vermeintliche persönliche Traumziele richtig ein. Und es macht Ihnen Spass!



Das gilt auch für den Leistungsbereich und ich werde selbst dem 29:30 Läufer raten, zu überdenken, wie weit kann er kommen und inwieweit diese Entbehrungen in beruflicher und sozialer Hinsicht noch gerechtfertigt sind.



mit langsamem :) Grüßen



 



 



 



 



 



 



 



 



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo DoktorB, na geht doch mit den fundierten Aussagen. Ganz wichtig , und das sollten wir alle (damit meine ich alle menschlichen Wesen weltweit) bedenken, die wirklichen Probleme liegen nicht im Sport, sondern in der 3. Welt, Umweltschäden, etc. Übrigens: Rechtsfreien Raum kann ich Dir mal in einem meiner Unterrichte erklären. Oder einfach noch ein 3. Studium in Jura absolvieren (zumindest lässt sich damit genug Einkommen erzielen). Schade das aus den 2:21 nicht eine 2:12  geworden ist. Gruss credo



 



 
Icon_missing_medium Dudi1 7 Beiträge


Hallo Credo. Dein entschwinden von dieser Seite währe ein sehr großer Verlust für alle.Gerade aus meiner Sicht als “Neuling” finde ich deine Kommentare und Anregungen echt prima.Zumal auch für mich Aussagen dabei sind,über die man sich länger Gedanken machen kann.Hoffe und freue mich auch weiterhin auf gute fachliche Beiträge von dir.Gruß,Dudi1 



 
Icon_missing_medium DoktorB 17 Beiträge


Hallo credo,



jetzt hast Du mich aber positiv überrascht. Darf ich das so verstehen, Kriegsbeil ist begraben? Ich weiß wo ich über das Ziel hinausgeschossen bin, ich vermute nun, Du selber auch.



zu 3. Studium, nein, Flasche leer.     2:12 ….da kann ich mich drehen und wenden wie ich will, nee, da fehlte dann doch das Talent. war nicht, ist nicht, wird nicht.



Dein Wissenshunger ist wirklich phänomenal, echter Respekt. Ich konnte für eine Weile kein Buch, keinen wissenschaftlichen Text mehr lesen.  Vergleichbar wie vor etlichen Jahren mal nach dem Hawaiitriathlon. Konnte 2 Jahre lang keine Banane auch nur sehen ohne zu würgen. Jetzt schaffe ich es auch nur in Form eines Shakes.



wenn es Dir (noch) Spass macht, Dich hier ins Forum einzubringen, mach es. Die allermeisten würde es freuen.



Gruß



 



 



 
6-stunden-lauf-09-11-2008_014_medium Jeremies 65 Beiträge


Previously wrote:








Hallo DoktorB, na geht doch mit den fundierten Aussagen. Ganz wichtig , und das sollten wir alle (damit meine ich alle menschlichen Wesen weltweit) bedenken, die wirklichen Probleme liegen nicht im Sport, sondern in der 3. Welt, Umweltschäden, etc. Übrigens: Rechtsfreien Raum kann ich Dir mal in einem meiner Unterrichte erklären. Oder einfach noch ein 3. Studium in Jura absolvieren (zumindest lässt sich damit genug Einkommen erzielen). Schade das aus den 2:21 nicht eine 2:12  geworden ist. Gruss credo





Hallo Credo,

ich, den du wohl als Jogger, der sich nicht mal quälen möchte, meintest, bin immer noch der Meinung, dass es an der Zeit ist deinen Ton zu überdenken. Auch hier oben in deiner Antwort finde ich deinen Einwurf “Rechtsfreien Raum kann ich Dir mal in einem meiner Unterrichte erklären.” wieder sehr überheblich! Ich bin nicht der Meinung, dass ich Worte auf die Goldwaage lege, ich bin der Meinung, dass du mit riesigen Brocken durch die Gegend wirfst und das OK findest und wenn du von einem kleinen Wattebällchen getroffen wirst einen auf beleidigte Leberwurst machst!
Vielleicht solltest du weniger Zeit mit dem Trainieren verbringen und dafür mal ein bisschen über deine menschliche Seite nachdenken. Ich weiß, dass ich mich gerade sehr weit aus dem Fenster lehne, aber vielleicht kannst du ja mit dicken Brocken besser umgehen als mit Wattebällchen!

Mit sportlichem Gruß
Olli


 






 



 
Icon_missing_medium DoktorB 17 Beiträge


also Jeremies, die Antwort galt ja mir.



Also wenn das mit dem rechtsfreien Raum und der Einladung zum Unterricht bei Credo der dickste Brocken ist…. da trage ich keine Verletzung davon. Wenn er sich kompetent in Rechtsfragen sieht, soll er das doch ruhig sagen. ich verstehe diese “Einladung” nicht als böswillig.



 Menschliche Seite…wir haben mehrere Seiten. Ich will aus meiner Sicht versuchen (versuchen heißt nicht gleich gelingen), mich nicht daran aufzuhängen, was jemand mal in welchem Zusammenhang gesagt hat. Sonst verliere ich den Blick dafür, das Gute zu sehen.



Jetzt rede ich wie jemand, der das Loblied der vollwertigen Ernährung anstimmt, aber eine Kugel vor sich herschiebt. Ich glaube Du hast aber eine Vorstellung, wie ich es gemeint habe. Leben und leben lassen.



Gruß



 



 
Goofman_medium goofman 42 Beiträge


Cool, ich verspüre heile Welt im Forum, alle haben sich wieder lieb. Schön, sehr schön.



Ist doch wie in einer Ehe, meistens muß es erst mal richtig krachen bevor die Möglichkeit besteht aufeinander zu zugehen. Respekt an Credo und DoktorB.



Kritik heißt nicht anpissen,



also weiter auf diesem konstruktiven Weg, ich bin gespannt und froher Erwartung.



Grüße aus Berlin, Goofy



 
Marathon_12_medium andy67 376 Beiträge


Hallo zusammen,



auch ich finde es viel besser, wenn hier nicht bei jedem kritischem Beitrag gleich wieder ein Kleinkrieg ausbricht.
Ich hoffe doch von Euch allen einige Tipps und Meinungen zu meiner Vorbereitung zu bekommen. Ich bin zwar sicher kein Laufanfänger mehr, aber immer für neue Meinungen offen!



Viele Grüße Andy



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo an alle, schön das die Einsichten doch bei uns allen Menschen überwiegen können. Mit dem Unterricht ist nicht böse gemeint. Dort kanmn man etwas über Rechtskunde lernen. Ebenso gibt es noch viel zu viele Möglichkeiten, in denen ich was lernen kann. Bekannt ist ja schließlich, das man von seinem Gehirn nur ca. 10% nutzt. Irgendwo doch verschwenderisch. An DoktorB: Wenn wirklich so relativ wenig km, für eine 2:21 gereicht haben, kann man schon von Talent sprechen. Die meisten brauchen pro Woche dafür schon 170 – 190 km. Immer wieder witzig: Auch jetzt, wo Haile die 2:03:59 gelaufen ist, stand in der Berliner Tagespresse (keine Boulevardzeitung), viel über die Schuhe von Haile, aber nichts über sein Training. Dies konnte man wieder nur den Laufzeitschriften entnehmen. So etwas wirft auch Fragen auf. Soziologen haben da bestimmt eine Antwort darauf….



 
Icon_missing_medium DoktorB 17 Beiträge


kannst gerne auch nur B zu mir sagen :)



Du bist ja ausgewiesener Experte für Höhentraining. Find ich spannend, ich beschäftige mich nun auch etwas mehr mit der Thematik. Europaer, nehmen wir mal den Röthlin oder auch Jan Fitschen, die absolvieren ja Höhentrainingsketten. Etwa alle 2 Monate gehen die in die Höhe, trainieren dort und schlafen auch dort. (sleep high, train high) Zumeist für jeweils 3 Wochen.



Die Wissenschaft streitet sich ja über den Sinn dieses Trainbings. Habe in einem Vortrag mitbekommen, das bezüglich Sleep high/train high  3 randomisierter Studien positive Effekte gemessen haben, wiederum aber 6 Studien keine signifikanten Veränderungen. kurz und gut oder schlecht…viele Athleten schwören darauf, auch wenn die Wissenschaft dies nicht eindeutig bejaht.  Was ist messbar? Natürlich Leistungsverbesserung. Ist natürlich nicht ganz so einfach. Denn von mir aus ein 10.000 Meterlauf ist in seinem absoluten Ergebnis auch sehr abhängig von äußeren Bedingungen, dem Rennverlauf und auch Taktik.



Objektiver wohl dann eine Diagnostik auf dem Laufband. Meßbar natürlich auch einige Blutparameter, die je nach Dauer des Aufenthaltes nach einigen Tagen oder nach wenigen Wochen wieder auf die Ausgangswerte vor dem Höhentraining zurückfallen.



Laut den auch von Dir geschätzen Autoren Fuchs/Reiß verlängert eine Hypoxie (höhen)kette den Stimulus auf die Erythropese auf mehr als 40 Tage auch nach Heimkehr in die Ebene, bei einmaligem Trainingslager soll dieser Effekt schon nach knapp 2 Wochen abklingen.



Wie sieht es aus mit den ostafrikanischen Läufern, die von Geburt an sich in höheren Regionen aufgehalten haben?



Die haben ja auch ihre Trainingscamps im afrikanischen Hochland, aber sind nicht viele dann für Monate in Europa auf Meereshöhe, tingeln auf der Bahn und auf der Straße? Verändern sich deren Blutparameter nach einigen Monaten in der Ebene ins “schlechtere”? Vergleichbar den Europäern? Verändert sich die Mitrochondriendichte? Gibt es bei der Reanpassung an die Ebene Unterschiede zwischen geborenen Hochländern und uns Fischköpfen? Natürlich ist meine Literaturkenntnis nicht umfassend, habe vielleicht deshalb zu dieser Fragestellung auf die schnelle nichts gefunden.



Interessant auch Erfahrungen mit dem künstlichen Höhentraining. Der Olympiasieger im Freiwasserschwimmen, der Holländer van Derwejden, schläft wohl seit mehr als einem halben Jahr im Höhenzelt. Trainieren wird er wahrscheinlich in der Ebene.



Gruß



 



 



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo B, bei den Afrikanern verändern sich im allgemeinen die Blutbildparameter in Richtung der auf Meereshöhe lebenden. Trotzdem sind sie immer noch schneller. Diesen doch nachhaltigeren positiven Trainingseffekt hatten auch einige Europäer, obwohl ja im allgemeinen die roten Blutkörperchen nur so ca. 12o Tage leben. Ob es an den Enzymen und der höheren Kapillardichte liegt ist auch noch ungeklärt. Was leider bisher nicht mit einer ausreichenden Anzahl Sportlern gemacht wurde, ist eine verblindete Studie. So könnte man in der künstlichen Höhe (Kammer) ja einmal die Höhe wirklich einstellen (wird dort durch Stickstoffzumischung durchgeführt – der O2 Anteil von va. 20,96 Vol% wird auf 14,8 Vol% O2 reduziert – entsprechen ca. 2500 Höhe) und genauso nur so tun als ob. Teilnehmer und Trainer dürfen dies natürlich nicht bemerken. Fuchs und Reiß sind der Meinung und dies finde ich auch nachvollziehbar, das ein ruhender Aufenthalt nicht viel bringt. Ebenso ist es ja mit der Wärmeanpassung. Fuchs und Reiß hatten durch die Kammer in Kienbaum auch viele Voranpassungen durchgeführt. Die Sportler, die ca. 30 Std. Voranpassung hatten, kamen im danach folgenden natürlichem Höhentraining wesentlich besser zurecht. Einschließlich CK und aller anderen Werte. Was auch immer wieder schief geht, neben taktik etc.: Die echte Höhenluft ist meistens schön rein und klar, die Innenstädte ja nicht unbedingt. Ich hatte den Effekt, das ich mit 60% meines Trainings, in der künstlichen Höhe, bei störendem Wind in HH, einen Marathon in 2:41 (bei PB 2:37) gelaufen bin. Zumindest, war es subjektiv leichter. Vielleicht war es auch nur der Placeboeffekt. Im Endeffekt ist es schade, das die echten sinnvollen Trainingsgebiete entweder Urlaub und Geld kosten. In der Weltspitze geht es nicht ohne Höhentraining. Ein Freizeitsportler muss entsprechende Vorbedingungen erfüllen und natürlich selbst entscheiden, ob eine im Marathon ca. 5 min. schnellere Zeit so entscheidend ist. Interessanterweise, gibt es auch gesundheitliche Indikationen für ein Sauerstoffmangeltraining. Die Zelte und Kammern für die eigene Bude kosten so ab ca. 5000,- Euro. dazu kommen dann Stromkosten und Wartungskosten. Dies kann man wohl auch nur selbst entscheiden. Kurzatmige Grüße, credo



 
Icon_missing_medium DoktorB 17 Beiträge


Previously wrote:






Ein Freizeitsportler muss entsprechende Vorbedingungen erfüllen und natürlich selbst entscheiden, ob eine im Marathon ca. 5 min. schnellere Zeit so entscheidend ist. Interessanterweise, gibt es auch gesundheitliche Indikationen für ein Sauerstoffmangeltraining. Die Zelte und Kammern für die eigene Bude kosten so ab ca. 5000,- Euro. dazu kommen dann Stromkosten und Wartungskosten. Dies kann man wohl auch nur selbst entscheiden. Kurzatmige Grüße, credo



 



Hallo Credo, ich machs notgedrungen kurz.



Nachdem ich durch einen tollen Lauf bei Sonnenschein heute auf Sylt mich wieder motiviert habe, ab sofort mehr als 20 km die Woche zu machen, werde ich mir bei den Kölnern auf der Medica in Düsseldorf einen Generator mit Zelt und Pulsoximeter besorgen. Mal schauen was schlafen im Zelt, Lauftraining draußen und gelegentliches Ergometerfahren mit Maske nach 6 Wochen bringt.



Werde am Anfang mit jeweils 2000 Meter beginnen. Die geben mir das ganze für deutlich unter 5 T. , wenn ich ihnen meinen Bericht über Eigenversuch zukommen lasse. Ich könnte das Equipment auch für 4 Wochen gegen Gebühr leihen, aber wenn ich es kaufe (das schüttel ich leider auch nicht so aus dem Ärmel) ist die Motivation höher, damit auch sinnvoll zu arbeiten.



Also ich glaube (das ist keine wissenschaftliche Aussage), das sleep high, dann ein mix aus train high und train low, wirkt. Ein Prof. Burtscher aus Österreich, hat ein Höheninstitut in Innsbruck, einer der aktuellen Forscher auf dem Gebiet, meinte mal sinngemäß, das jeder Höhenreiz, ob passiv oder aktiv, eine Reaktion, eine Anpassung hervorruft. Burtscher forscht aber bevorzugt im Bereich Höhenexpedition/Bergsport.



Nebenbei soll das Höhentraining gerade für Adipöse sehr interessant sein, bei meinem momentanen BMI gäbe es noch einiges zu tun und ob es bei mir das überschüssige Fett zum Abschmelzen bringt :)…ich werde darüber berichten



Gruß B 






 



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