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Frbf1816_medium Chrimuh 77 Beiträge


Hallo zusammen,



ich überlege gerade, mir Trainingspläne online erstellen zu lassen. Hat jemand gute Erfahrungen gemacht? Vicsystem oder Go-Coach? Würd mich über eure Tips freuen. Ich will dieses Jahr 2 Hauptwettkämpfe machen, Halbmarathon im Mai (Ziel 1:27) und Marathon im Herbst (Ziel unter 3h).




MfG



Christian



 
Frbf1816_medium Chrimuh 77 Beiträge


Hat keiner einen Tip für mich?



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge

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Hallo

Crimuh!



Deine beiden

Zielzeiten passen absolut nicht zusammen!



Da hast du ein Ziel zu hoch bzw. eins zu niedrig gesetzt….





Eine HM Zeit zwischen 1:25 u. 1:27 lässt auf eine Marathonzeit von ca. 3:10

schließen…


Auch wenn man das immer schlecht verallgemeinern kann, da es immer eine Rolle

spielt wie gut man austrainiert ist.


(damit meine ich, dass manche bei 3:10 trainieren können bis sie umfallen, sie

werden nie schneller werden, weil sie “austrainiert” sind, bei

anderen ist noch lange nicht bei dieser Zeit Schluss / Wichtige Faktoren

hierfür ist das Alter und das Alter in dem man begonnen hat zu Laufen)





Zum Tema Online Trainingsplan, beiß ich mir jetzt mal lieber auf die Zunge (ähh

Finger)…


Kurz: ich halte nicht viel davon, sich von so einem Plan Geiseln zu lassen…

(kannst ja mal ältere Beiträge hierzu durchsuchen)






l.G. René



 
Icon_missing_medium EFah 153 Beiträge


Hallo Christian,



seit Anfang November trainiere ich nach den Plänen von “Viktor” und ich muss sagen, es macht mir sehr viel Spass. Es gab einige Einheiten, die ich ohne diesen Plan sicherlich nicht bis zum Ende durchgezogen hätte. Doch die “Hemmschwelle” im Feedback eine schlechtere Zeit einzutragen ist bei mir so hoch, dass ich immer bis an die Grenzen gehen werde. Dieser Druck (meiner Meinung nach aber positiv) bringt mich hoffentlich nach vorne. (Fördern heißt fordern)



Besonders gefällt mir dabei die Abwechslung, die Aufwärm- und die Dehnungsübungen. Dies hatte ich bisher nur wenig im Training integriert.



Ob es mich schneller macht, kann ich zur Zeit noch nicht sagen. Nach dem Wienmarathon im April, kann ich Dir aber darüber berichten.



Liebe Grüße,



EFah



 



 
Sg101952_medium ThomasKnacks... 50 Beiträge


Hallo Christian,



zu deinen angestrebten Zeiten kann ich wenig sagen, da ich dich persönlich als Läufer nicht kenne. Als Trainer einer großen Laufgruppe kann ich nur sagen, dass es Typen gibt, die können ohne Plan keinen Schritt laufen; brauchen immer wieder eine Vorgabe, um auch sicher ihr Pensum abzuleisten. Andere Läufer brauchen lediglich eine solide “Grundausbildung” in puncto Laufen und wissen dann selbst, wie sie zu trainieren haben. Online-Trainingspläne gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Oft muss man dafür allerdings etwas zahlen.



Ich persönlich halte mehr davon einen Läufer individuell zu trainieren. Wenn es so einfach wäre mit den Maßen, Gewichten und Zeiten eines jeden Läufers alles im voraus zu berechnen, dann würde es im Leistungssport keine Trainer mehr geben. Deshalb rate ich stets dazu, sich einer Laufgruppe anzuschließen. Gute Marathonläufer gibt es überall und bei deinen Zielzeiten bist Du sehr ambitioniert. Dafür lohnt sich auch die Fahrt zum Training, falls die Gruppe ein paar Kilometer entfernt ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gleiche Typen noch lange nicht durch gleiches Training vorankommen.



Ansonsten können Dir andere sicher ihre Erfahrungen mit Greif, Prochnow, dem Vicsystem oder…oder…oder mitteilen. Da hast Du Auswahl ohne Ende.



Viel Spaß beim Trainieren und viel Erfolg






Thomas



 
Bild006_medium chriba76 142 Beiträge


Hallo! Ich absolviere gerade ein paar Probewochen bei Vicsystem. Im Prinzip finde ich es vom Aufbau her gut, zumal man auch ziemlich viele individuelle Angaben machen kann (z.B. wenn man sich nicht fit fühlt, kann man das sagen und das Programm erstellt ein weniger anstrengendes Alternativtraining.) Natürlich hat so ein Programm im Gegensatz zu einem Menschen aus Fleisch und Blut natürlich auch Schwächen. Z.B. schneit es bei uns gerade und ist  – 6° kalt. Die vorgegebenen 5 × 800-m-Intervalle waren mit dem Zieltempo von 7 min/km für mich auf 5 cm Neuschnee und bei der Kälte einfach nicht machbar. Da kann natürlich ein erfahrener Trainer viel eher sagen, was da sinnvoll ist. Aufs Wetter nimmt Vicsystem also keine Rücksicht. Auch brauchst du eine Pulsuhr mit Distanzmessung und Geschwindigkeitsmessung oder klar vermessene Strecken, wenn du dich genau an die Trainingsempfehlungen halten willst.



Ich bin mal gespannt, wie ich mich nach Ablauf der 2 Probewochen entscheide. Es ist auf jeden Fall motivierend.



Gruß, Chriba



 
Frbf1816_medium Chrimuh 77 Beiträge


Hallo zusammen,



danke für die Tips. Muss mir noch überlegen, ob ich wo Geld investiere. Halbmarathonzeit x 2 + 8 min denke ich sollten drin sein, also bin ich mit 1:27 nicht so weit weg von 3 h. Naja, schau ma mal, würd der Franz sagen.



MfG



Christian



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo Chrimuh, ich habe mir mal den Vicplan schicken lassen (Marathonleistungsvermögen um 2:40). Da stehen doch wirklich Empfehlungen drinnen wie z.B. “Langer Lauf 16 km”. Wie gesagt, für einen, der Marathon so um 2:40 läuft. Ab und zu auch mal 36 -38km Läufe. Manchmal stimmt die Strukturierung. Andereseits wieder nicht. Beispiel: da stand doch im Plan: Regeneration 15km, normaler Dauerlauf GA1 10km (für einen Tag mit 2 Einheiten an demselbigen). Wirklicher Unsinn, denn der Regenerationslauf dient nur der Erholung und der GA1 dient der Stabilisierung als Reizsetzung. Und für solche Empfehlung wird auch noch Geld genommen. Da ist es wirklich besser, sich einer Gruppe anzuschliessen oder Greif Pläne zu nutzen, die wenigsten die Trainingsprinzipien beachten. Wenn Du Halbmarathon mal 2 + 10 min. nimmst uns so anläufst, dann ab km 25 mit Endbeschleunigung beisst, dann wird es im Endeffekt eine noch bessere Zeit. Allerdings nur, wenn regelmässig 35km Läufe pro Woche und dann mit Endbeschleunigung gelaufen werden. Die Systematik im Trainingsprozess sollte gewährleistet werden, schaun und mal sehen reicht nicht, nicht wenn Du jedenfalls den Anspruch hast so um 3 Std. zu laufen. 4:15 pro km sind bei weitem was anderes als ein 5:00er Schnitt. Viel Erfolg!

 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo dirka, nette Unterstellungen.

Ich habe natürlich den Vicplan so bestellt, wie alle Kunden – also auch bezahlt. Für Leistungsvermögen 2:40 – über die Dir bekannten Voreintragungen. Wenn Du willst schicke ich Dir den mal per Post (die ausgedruckte Variante für das Jahr, also ohne die real absolvierten Eintragungen). Früher trainierte ich nach Greif, dann schrieb ich mir meine Pläne selber und lief eine 2:37. Also muss das ja alles schlecht gewesen sein. 2 Einheiten sind für jemanden, der 2:37 unterbieten will und normal talentiert, ist Standard. Also habe ich es auch so im Wochenverlauf geplant. Da bin ich nicht selbst Schuld, denn ich mache das gerne und um meine Leistung insgesamt zu steigern. Liegt vielleicht auch daran, das ich einfach gerne laufe. Ich finde es aber immer wieder bemerkenswert, wenn mir Menschen was über Lauftraining erzählen wollen, und selbst gar nicht wissen, wie sich 190km/Woche anfühlen und dann immer der Meinung sind, weniger bringt mehr. Die Beachtung der Reihenfolge und der Zielstellung werden oft bei Läufern missachtet. Deshalb ist es Unsinn einen Erholungslauf signifikant länger als einen normalen GA1 Lauf der einen andere Zielstellung hat zu planen. Und selbst wenn die Tainingsperiode die Übergangsperiode sein sollte – aus 16 km werden kein Langer lauf – auch wenn man es so nennt. Das hat mit dem Metabolsmus und dem Zusammenhang des Ga1 Trainings zu tun. Ein Biochemiker oder Physiologe könnte Dir dazu stundenlange Vorträge antun, wo denn da so die Unterschiede sind. Diejenigen, die mit weniger training schneller sind, sollten froh sein. Die Sportwissenschaft hat sich nicht exakt auf "die Trainingsprinzipien " geeinigt – im Mitel sind es aber 10 Stück – und die gelten für jeden Menschen der menschliche Gene hat und nicht zaubern kann. Jetzt mal zu dem Plan, den Du hier veröffentlichst: Kein Wunder mit der 3:45. Wenn das Training nur halb oder mittelmäßig ist, wird es die Zeit im Marathon auch. Deswegen benötigt man ja ca. 250 km/Woche um eine 2:10 zu laufen. Das ist übrigens das sog. Geheimnis von Greif: Für alle die unter 4 Std. laufen stehen Sa. die 35 km auf dem Plan. Fast ganzjährig – wie bei Lydiard in den 80ern, lese auch dazu mal das Buch Marathontraining von Manfred Steffny, was denn so wissenstechnisch allgemeingut sein sollte. Inressante Ausführungen. Deswegen hat Peter Greif  auch die meisten die unter 2:45 und unter 2:30 gelaufen sind. Wenn das nicht mit dem Training zusammenhängt. Wenn der Plan von Dir wirklich wie in deiner Antwort absloviert wurde, folgende Anmerkung: 17.02: 25km geplant, absolviert 21,7  (unterwegs verletzt oder warum nicht mal die 25?). Sa. 24.02: geplant, fast wirksame 28km – gelaufen: 9,3. Das würde es erklären. Ich bin selbst schulde, weil ich ja, es sei denn, ich bin mal krank oder verletzt – ebend meine 35 – 40 km Läufe regelmäßig durchziehe. Nervt mich am Ende denn auch ein wenig. Seit Oktober übrigens jeden Sa. außer die 4 Sa in denen ich erkältet war. Da ist keine Kunst, sondern nur Disziplin – das Prinizip der Kontinuität und ansteigender Belastung. Wenn man die 10 Trainingsprinzipen beachtet, kann man sich einen wirksamen Plan selber schreiben. Das einzige Problem ist die Intensitätssteuerung. Ansonsten denke ich, kann ja jeder nach Vic trainieren und dafür bezahlen. Ebenso kosten Greif Pläne, Bücher, Vereinsmitgliedschaften, wissenschaftliche Vorträge/Kongresse auch Geld. Der Vorteil von allen Plänen, die Geld kosten: Die die mal eher schlusen im Training, halten sich eher daran. Mehr Kontinuität, gibt schon wesentliche Leistungssteigerungen. Falls Interesse besteht: in Berlin im himaxx mache ich immer die Vorträge über Trainingssteuerung und Höhentraining (kostenlos). Beim nächsten mal läufst Du eine 3:29, wenn die Endbeschleunigung nicht bei der Vic-Sparvariante bleibt (Meine Empfehlung ist die Greif Variante: 35km aufgeteilt in 20 GA1 dann 15 im GA2 -allerdings fängt es da ja auch sachte an: 3,6,9,12, 15, 35 ohne, dann der Marathon. Ich ahbe dieses Verfahren schon bei 13 Vorbereitungen angewendet. Könnte sein, das ich damit doch schon so einige Erfahrungen habe.

Schnelle,

verletzungsfreie Grüße credo

 
Sg101952_medium ThomasKnacks... 50 Beiträge

Na das geht ja mal richtig ab, hier. Wenn ich die o.a. Eintragungen lese, will ich mich auch mal einmischen. Ich hoffe allerdings, dass ich das ohne persönliche Seitenhiebe oder Besserwisserei hinbekomme. Mit wissenschaftlichen Untersuchungen kann ich allerdings nicht dienen.

Es gibt eine Menge “plangläubiger” Läufer. Die glauben einfach fest und starr daran, dass sie ihr Programm nur durchziehen könnnen, wenn ihnen das jemand vorschreibt. Am Anfang einer “Läuferkarriere” halte ich das auch für sinnvoll. Wenn ich allerdings einen Läufer in meiner Truppe habe, der zwanzig Marathonvorbereitungen hinter sich hat und dessen Bestzeit 2:35 Stunden ist, dann weiß der(jedenfalls ist das bei den Läufern die ich trainiere so) schon ganz allein, was gut für ihn ist. Den berate ich sicher gern, aber ich brauche ihm nicht vorschreiben, was er zu tun hat, um eine schnelle Zeit zu fabrizieren.

Was die Online Trainingspläne angeht. Da ist meine Meinung ganz simpel: Für einen Trainer würde ich nur bezahlen, wenn er persönlich mit mir arbeitet. Damit meine ich, dass er mir in Fleisch und Blut, persönlich anwesend, erklärt, erzählt und vormacht, was ich wissen sollte. Wenn schon eine Internet Variante sein muss, dann wäre das für mich nur Freeware. Da ist wie immer mein Tipp: Warum nicht zum nächsten Lauftreff oder Verein?

Zu den Trainingsumfängen. Es ist nun mal logisch: Wer viel leisten will, muss auch viel trainieren. Mit der von Dirka abgedruckten Variante des Vicsystems, von dem ich keinerlei Ahnung habe, wird man sich lauftechnisch sicher gut über Wasser halten können; wird vor allem nicht überfordert(was ich für wichtig halte). Für schnelle Zeiten müssen allerdings(meiner Meinung nach) härtere Geschütze aufgefahren werden. In unserer Gruppe ist es so, dass mit dem abgedruckten, vergleichbaren Plan eventuell Zeiten um 3:45 h angegangen werden. Allerdings würde es da, mindenstens bei einer Einheit in der Woche, schneller zugehen.

Wer in Bereiche unter drei Stunden vordringen will, muss in Sachen Umfang und Tempohärte drauflegen. Bei 12 Wochen Vorbereitung sage ich da: Minimum 1200 Kilometer. Die 2:30 bis 2:40 Läufer laufen bei mir 2 bis 3 Wochen den höchsten Umfang von 150 bis 170 KM. Wenn das kurzfristig noch zu erhöhen wäre, okay. Aber: Die Verletzungsgefahr ist hier unglaublich hoch! Deswegen rate ich zu allerhöchster Vorsicht. Es gibt talentierte Läufer, die es niemals in die Profiliga schaffen. Nicht etwa, weil sie zu langsam wären, sondern weil sie Umfänge im Marathonbereich von 300 Kilometern wöchentlich, wie sie momentan dort trainiert werden, einfach gesundheitlich nicht überstehen.

Zum Schluss: Was den, von mir geschätzten, Peter Greif angeht. Peters Pläne gleichen manchmal einem Ausscheidungsrennen. Wer da durchkommt, wird auf jeden Fall schneller. Aber es bleiben auch(jedenfalls bei den Plänen für schnelle Zeiten) eine ganze Menge Läufer im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke.

Den ultimativen Plan per Internet gibt es nicht. Eine individuelle Betreuung ist da immer vorzuziehen. Und wer das Erlebnis Marathon nicht unbedingt unter 3:30 Stunden für sich braucht, dem reicht ein wenig Lektüre und Disziplin. Dann kann er sein Geld sparen und hat genau so viel Spaß beim Laufen.

Thomas

 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge

Hui, da hab ich auch mal endlich einen Vicplan (Auszug) gesehen…

Danke Dirka…

Ich verstehe es aber nicht ganz…

Ich dachte das Vicsystem ist ein variables System???

Du bist doch eigentlich schon mehrere Marathons gelaufen?? Also sollte das tolle variable System, nicht wie bei einem Marathonneuling, bei unter 30km für die langen Läufe beginnen.(natürlich langsam Umfänge und Tempo steigern, aber dies sollte schon vor den 2,5 Monaten beginnen und jemand der schon mehrere Marathons gelaufen ist, sollte jeder Zeit in der Lage sein einfach aus dem Training raus über 30km zu laufen)

Die Tempodauerläufe erscheinen mir relativ weich, auch für eine 3:45er Marathonzeit…

Tempoläufe habe ich immer nach dem Prinzip trainiert: alle Einheiten ungefähr gleich schnell und die letzte die schnellste. Und das ganze in so einem Tempo, dass ich bei der letzten Einheit so ziemlich alles geben muß um diese Vorgabe zu erreichen.. Die RegPausen bin ich so langsam wie möglich gelaufen(dafür aber meist auch ein wenig kürzer). Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für dieses Tempo und das hat auch sehr viele Vorteile.

Dein Vic, wählt den sicheren Weg, bei dem bei der MAsse an Läufern nicht viel passieren kann.. Aber 1. jeder Läufer ist anders(und dies kann man nicht richtig in so einem Pauschalplan berücksichtigen) 2.um so größer die Trainingsreitze, umso größer die Verletzungsgefahr, aber auch der Erfolg und genau da ist der Nachteil des Ganzen. Da Onkel Vic dich nie zu Gesicht bekommt, nicht mit dir redet und daher nicht richtig einschätzen kann ob das Ganze dich über- oder unterfordert, wählt er die Einheiten so “lasch”, dass sie zwar deine Leistung geringfügig steigern, aber du dich auf keinen Fall verletzen kannst…

Außerdem dachte ich, dass das Sytem nachregelt, wenn man mal Einheiten aussetzt, bzw verkürzt?? Du hast ja fast immer verkürzt… Kam da keine Warnmeldung oder irgend ein Hinweiß??? Irgend eine Einheit draufgepackt hat es ja scheinbar auch nicht…

Mein Fazit: für solche Vorgaben würde ich keinen Pfennig(äh Cent) zahlen… Dies müßtest du, der scheinbar sehr viel übers Laufen liest, auch selber aufstellen können… Gerade für ein Training mit Endzeit, weit unter deinen Möglichkeiten…(was ich jetzt mal unterstelle, indem ich davon ausgehe das du gesund, nicht allzu alt und schon länger Läufer bist)

PS: hast du eigentlich dein Ziel erreicht??

 

l.G René

 
Sg101952_medium ThomasKnacks... 50 Beiträge

 

Hi Dirka,

dass Du läufst, weil es dir Spaß macht, ist doch die Hauptsache. Niemand verlangt mehr von dir. Schließlich ist Laufen ganz genau dafür da. Eine Sache kann ich allerdings so nicht stehen lassen. Man könnte bei deinem letzten Eintrag meinen, es gibt keine glücklichen Ehen, wenn einer der Parnter arbeitet und gleichzeitig mehr als 70 Kilometer die Woche läuft. Da muss ich entschieden widersprechen. Das klappt sogar mit ein paar Kindern und nem ganzen Schwung voller Haustiere dazu.

Viele Grüße

Thomas

 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge

Hallo zusammen,

das Thema Trainingspläne spaltet immer wieder. Jeder der mit einem Plan mal gute Erfahrungen gemacht hat, hat den Anspruch diesen für den schlechthin besten auf dem Markt zu halten. Und da nehme ich mich nicht von aus. Deshalb bezeichne ich mich auch immer wieder gerne als Prochnow Jünger. Jeder muss für sich herausfinden, welcher Plan für ihn letztendlich der ansprechendste ist.

Viel wichtiger finde ich, dass man vorrangig die Prinzipien der Pläne versteht. Und letztendlich unterscheiden sich die Pläne hinsichtlich Ihrer Methodik gar nicht so extrem voneinander. Ich würde sagen, alle sprechen die gleiche Sprache aber einen unterschiedlichen Dialekt.

Der Vorteil wenn man die Prinzipien verstanden hat, ist einfach der, dass man nicht mehr so abhängig von den Plänen ist, sondern dann auch selbst planen kann. Das entspannt und lässt einen nicht sofort zweifeln, wenn die Plantreue mal nicht, aus verschiedenen Umständen, eingehalten werden kann.

Ich kann also nur jedem empfehlen sich bei der Wahl von Lauflektüren nicht nur auf die extrem komerziellen Lektüren zu verlassen, und die Platzen ja häufig mit Ihren Plänen aus allen Nähten, sondern auch mal auf Bücher zurückzugreifen, die sich mit verständlicher Trainingsmethodik beschäftigen.

In diesem Sinne weiterhin viel Spass beim Stöbern und Laufen !

Liebe Grüße

Fastfoot

 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo Dirka, ich kenne auch jemanden der gerade beim letzten Berlin Marathon eine 3:30 lief und zwar auch nur mit 2 mal 1 Std. pro Woche und einen 25 km lauf – vom Aufwand zum Nutzen sehr ökonomisch. Zu einer Vereinsmitgliedschaft: auch einen Verein sollte man sich sorgfältig aussuchen. Nicht jeder Verein bietet für die Mitgliedsbeiträge auch etwas. In Berlin geht das, weil das Vereinsangebot doch recht groß ist. Fastfood hat Recht: Denn die Trainingsprinzipien sind nun mal unumstößlich -leider – denn z.B. lässt sich der Trainingswirksame Reiz ja nicht unendlich steigern, die Trainingsmethoden sind auch begrenzt od. nur bedingt umzusetzen. Belastung und Erholung lassen sich im Trainingsprozess auch nicht sicher messen – siehe auch Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin zur HRV (oder wer misst schon täglich Ammoniak, CK, CRP, Harnstoff etc.?) – Über die Dynamik versucht das Vicsystem das Prinzip der Individualität gerecht zu werden. Das da 16km als lang betitelt werden ist mir ja auch im Endeffekt wurscht. Mir ging es auch nur darum, das Teil mal zu testen. Es ist aber in vielen Plänen so, die von ehemaligen Spitzenläufern geschrieben oder mit ausgetüftelt werden: da wird schon mal vergessen, das 99% aller Sportler nicht zu den auserwählten potentiellen Weltrekordlern gehören. Deswegen wundern mich solche Dinge auchn nicht mehr so. Der nomal trainierbare Sportler, kann durch ein wenig ausprobieren, Beachtung der Trainingsprinzipien und Kontinuität und Fleiss seine Leistung schon gewaltig steigern – die meisten glauben da garnicht daran, was so möglich ist. Viel Spass beim Laufen, credo

 
Bild006_medium chriba76 142 Beiträge

Hallo!

Nachdem ich hier ja schonmal “pro-Vic” gepostet habe, möchte ich das nochmals stellvertretend für alle tun, die nicht nach Höchstleistungen streben. 

Ich habe schon ein paarmal nach gedruckten Trainingsplänen versucht zu trainieren (z.B. aus Herbert Steffny oder “Aktiv-Laufen”). Vorgabe 10 km in einer Stunde. Die “Aktiv-Laufen”-Pläne setzten schon auf einem viel zu hohen Level an, also hab ich mich gleich bei den ersten Einheiten total überanstrengt und hatte dann keine Lust mehr. Steffny unterscheidet nicht in Männlein und Weiblein und wenn ich persönlich von dieser Unterscheidung sonst auch nicht viel halte, im Sport ist es nunmal anders von der Leistungsfähigkeit her. Und wenn er bei “Freizeitläufer” einen Lauf als regenerativ bezeichnet, der ca. 8 km in einer Stunde umfasst, dann ist das für mich nur frustrierend, auch wenn als Fußnote natürlich dabeisteht, dass das von individuellen Unterschieden abhängig natürlich ganz anders sein kann usw. Bei mir bleibt aber nur: Das schaffe ich nicht. Vicsystem berücksichtigt aber endlich mal Gewicht, Geschlecht und momentane Leistungsfähigkeit über den Testlauf.

Seit ich im Vicsystem trainiere, bewege ich mich immer noch in einem Bereich, über den ihr hier wahrscheinlich nur lachen würdet, aber ich merke endlich, dass sich so was wie Trainingsfortschritte einstellen. Es ist gut möglich, dass das im Verein noch schneller und effektiver geschehen kann, ganz zu schweigen mit einem persönlichen Trainer. Aber wenn das aufgrund der Lebensumstände vielleicht gerade nicht in Frage kommt, dann ist Vicsystem zumindest eine Möglichkeit, mit System zu trainieren und über die Prognose und auch natürlich über die neuen Tempoangaben merkt man viel eher eine Verbesserung als wenn man nur so vor sich hinläuft. Und ich muss ehrlich zugeben, weil ich dafür bezahle ist der Anreiz auch größer, den Plan tatsächlich einzuhalten.

Viele Grüße, Christiane

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