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Laufen nach Bandscheibenvorfall

Abonniere Laufen nach Bandscheibenvorfall 29 Beiträge, 15 Stimmen

 

Mallorca_08_137a_medium brandtm 10 Beiträge

Hallo, Leute,

 

ich laboriere gerade an einem Bandscheibenvorfall (einem echten mit Nervenreizung bis in den Fuß).

Wer hat damit Erfahrung.

Oder: Wie seid ihr damit umgegangen? Wann habt ihr wie viel wieder trainiert? Wettkämpfe? Ausgleichstraining?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar, während ich dem Frühjahrsmarathon hinterhertrauere.

 

Gruß

Manfred

 
Axel4_medium DEDE 27 Beiträge

mit einem Bandscheibenvorfall kann ich, Gott sei Dank, nicht dienen.

Vor zwei Jahren hatte ich Schwierigkeiten im Lendenwirbelbereich und eine Ischiasreizung, welche weit ins linke Bein ausstrahlte. Die akute Entzündung wurde mit Ibuprofen über mehrere (3) Wochen behandelt. Desweiteren bekam ich insgesamt 30 Termine beim Physiotherapeuten plus Fango. Ich habe sehr bald wieder mit dem Training auf meinem Crosstrainer anfangen dürfen. Eben piano. Nach 1 1/2 bis 2 Monaten bin ich langsam wieder in ganz moderates Lauftraining eingestiegen und habe ständig Übungen für die Wirbelsäule gemacht(und natürlich die Sitzungen beim Physio). Was ich auch heute noch mache(die Übungen).

Ich habe zu Beginn des Lauftrainings penibel auf Laufpausen (mind. 1 Tag) geachtet und bin langsam (6:40 bis 7:00er Schnitt) gelaufen. Das mache ich übrigens auch heute noche gern. Dann eben länger.

Ich wünsch Dir gute und rasche Besserung und begib Dich in gute Hände!!

 
Duathlon_011_medium schnuckimucki 5 Beiträge

Hallo Manfred,

ich habe bereits 2 Bandscheiben-Op’s hinter mir und am besten geht es mir mit Bewegung. Dies hat mir auch der Arzt bestätigt und erlaubt. Laufen sei super !! Allerdings wird empfohlen sehr viel Bauchmuskulatur sowie die Rückenmuskulatur zu stärken, damit die viel “abfängt”. Trost: Laufe doch einen halben Marathon oder mach’ ein paar 10 km-Wettkämpfe :-)

Gute Besserung

 
Icon_missing_medium bayarni1 1 Beitrag

Hallo Manfred,

kann mich nur anschließen. Habe auch schon 2 OP`s hinter mir und trainiere gerade für den Hamburg Marathon. Wenn ich laufe geht`s mir besser. Mach ich mal ein Couch Wochenende kommen die Rückenprobleme leicht auf. Also langes liegen schlecht,Laufen und Mukibude OK. Kann nur sagen langsam anfangen auf den Körper hören und nicht verrückt machen lassen von anderen die sagen " du und dein laufen mit Rücken". Alles Blödsinn jeder so wie er kann. Wenn ich nicht laufe gehen sofort die Kilos hoch und das ist auch nicht gut für den Rücken. Meine Ärzte sagen auch das alles möglich ist was ich mir zutraue. Also Kopf hoch habe durch`s Laufen auch wieder mehr Spass am Leben. War schon eine harte Zeit mit Reha usw……………    

Alles Gute

 

 
P9280208_medium edlo64 3 Beiträge

Hallo Manfred,

meiner liegt 11 Jahre zurück. Absolute Sportruhe sagte mir dazumal jeder. Aber ohne OP und Sport habe ich die Sache voll in den Griff bekommen. Ein befreundeter Orthopäde sagte damals:…tu alles was dir gut tut und stärke deine Muskeln. Heute laufe ich Ultras und mache alles mögliche, aber ohne “Stress”. Und Laufen tut dem Rücken gut.

Ach so ich bin kein Arzt, ist nur meine Erfahrung.

Denke Positiv dann wird es.

 
Mallorca_08_137a_medium brandtm 10 Beiträge

Wow,
so viele freundliche, Mut machende Menschen.
Danke, Leute, für Tipps und Aufmunterung.
Ich werde mich also guten Mutes und frohen Herzens (so sagte man wohl früher) auf zu neuen Zielen machen.

 
Mallorca_08_137a_medium brandtm 10 Beiträge

Hallo, Leute, ich bins nochmal.
Ich habe inzwischen wieder mit absoluten Ministrecken angefangen. Es scheint zu gehen. Hat noch jemand Hinweise, worauf besonders zu achten ist? Was sind die ernsten Warnsignale, dass ich mich übernehme?
Ich meine: Außer, natürlich immer auf den Körper zu hören…

Gruß

Manfred

 
Duathlon_011_medium schnuckimucki 5 Beiträge

Hallöchen,

das Wichtigste ist, dass Du gut gedämpfte Schuhe hast. Und in Deine Streckenpläne mal einen weichen Waldboden einplanst, statt nur harten Asphalt zu wählen.

Sollten schlimmstenfalls Lähmungserscheinungen auftreten, weißt Du – jetzt trete ich einen Schritt kürzer.

Nun gut – weiter so! Aber ehrlich gesagt – im Moment verbrauche ich mehr Energie dazu, mich bei diesem Wetter zum Laufen zu überwinden, als beim Laufen selbst. Doch Mainz ruft und ich will meine 3:57 knacken.

Augen zu und durch……………….

 
Img_0049_medium Jokerunners 2 Beiträge

Ihr seid ja alle süss, wo war den euer Prolaps ??ßHws Lws oder Bws gibt da nämlich ein paar kleine Unterschiede . Will sagen Bandscheibenvorfall ist nicht gleich Bandscheibenvorfall !!!Aber im grosen und ganzen stimmt es schon Rücken und Bauch zu tainieren .Gruss Sascha

 
Duathlon_011_medium schnuckimucki 5 Beiträge

Da gebe ich Dir natürlich absolut recht !!!!! Ich bin aber automatisch von der LWS ausgegangen.

 
Img_0049_medium Jokerunners 2 Beiträge

Na dann, wünsche ich dir das deine Beschwerden sich im Rahmen halten und du weiter fleissig laufen kannst !! Mir steht so wie es aussieht eine zweite OP bevor !!

 
Mallorca_08_137a_medium brandtm 10 Beiträge

Hallo,
ich muss mich nochmal melden.
1. Danke für eure Kommentare; Jokerunners, ich wünsche dir wirklich alles Gute.
2. Nachfrage an all, die dies lesen: Ich habe das Gefühl, das Laufen geht. Aber hinterher sind für ein paar Stunden die Rückenbeschwerden wieder schlimmer, teils Ausstrahlung in den Hintern hinein. Am nächsten Tag wieder besser.
Was sagen eure Erfahrungen? Sollte ich lieber noch einmal eine Laufpause einlegen? Ich persönlich habe eher das Gefühl, das würde nichts bringen.
Ich freue nich auf eure Tipps.
Gruß
Manfred

 
Duathlon_011_medium schnuckimucki 5 Beiträge

Hallöchen Manfred,

vor 4 Wochen hattest Du Deinen ersten Eintrag geschrieben und kämpfst mehr denn je mit Deinem Rücken.Es wäre sicher an der Zeit einen guten Orthopäden aufzusuchen, denn alle Tips und guten Ratschläge von uns Mitläufern-/Leidenden könnten auch falsch sein. Jeder Körper reagiert unterschiedlich und auch die Schäden sind unterschiedlich. Bevor Du zu lange an Dir selbst “rumbastelst” und weiterhin falschen Ehrgeiz walten lässt, müssen klare Untersuchungsberichte bei.Ich empfehle Dir einen Top-Arzt in Gensingen (nähe Bad Kreuznach). Ein wahrer Wundermeister, der sich komplett auf das Thema “Rücken” spezialisiert hat. Viele Grüße

 
P9280208_medium edlo64 3 Beiträge

Hallo Manfred

also auch ich denke suche mal einen Spezialisten auf, allein bekommst du das nicht in den Griff. Als ich meinen Beitrag geschrieben hatte, bin ich davon ausgegangen das du schon bei einem Arzt warst. Außerdem sollte man unter Schmerzen sowieso nicht trainieren.Denn der Schmerz ist ein Signal des Körpers. Da sollte man drauf hören. Unabhängig davon wünsche ich dir alles Gute und Geduld.

Gruß Enrico

 
Icon_missing_medium kistobirello 4 Beiträge

Hallo Manfred,

interessant, nachdem ich seit einigen Monaten nicht mehr auf meinsportplatz.de war, hatte ich gestern überlegt, mal wieder auf die Seite zu gehen, um zu schauen, ob zum Thema Prolaps hier schon etwas im Forum steht – und siehe da - direkt fündig geworden.

Ich bin scheinbar aktuell in einer ganz ähnlichen Situation wie Du.

Zum Hintergrund kurz meine eigene Geschichte:

Bin nach langer Sportpause 2006 langsam mit dem Laufen angefangen und konnte letztes Jahr im April meinen ersten Marathon - und bis heute einzigen Marathon – in Hamburg erfolgreich finishen (hatte damals auch das Erste und bisher einzige Mal hier geschrieben).

Kaum einen Monat später hat es mich dann erwischt. Bandscheibenvorfall C5/C6 im Halswirbelbereich mit Lähmungen bis in die Finger. Konnte dann durch viel Ruhe, Krankengymnastik, Funktionstraining usw. und letztlich ohne Operation, Ende Juli 2008 nach gut 2 Monaten absoluter Laufpause, wieder ganz langsam mit dem Laufen beginnen.

Alles ging auch sehr gut – bis zum 11.01.2009 mitten in der Vorbereitung zum HH Marathon 2009 ! Abends nach einem Lauf ging auf einmal nichts mehr.

Eine Woche später der Schock ! Großer Bandscheibenvorfall LW5/SW1. Die Neurochirurgen gaben mir jetzt vor 4 Wochen wegen der Größe des Vorfalls und den “neurologischen Defiziten” die OP - Indikation. In Abstimmung mit meinem Hausarzt (Sportmediziner) habe ich die OP abgelehnt und versuche erst einmal alle konservativen Mittel auszuschöpfen… 

Im Moment geht es ganz gut voran, aber bisher war an Laufen noch nicht wieder zu denken…schmerzfreies Gehen ist das erste Ziel. So weit so schlecht !

Das Laufen nach einem akuten Bandscheibenvorfall ist für mich mittlerweile neben den angesprochen “technischen Themen” leider  auch ein “Kopfthema” geworden. 

Habe ich nach dem ersten Vorfall noch gedacht “Gott sei Dank kein Vorfall im LW-Bereich” und wurde das Laufen danach von mir nie in Frage gestellt, sieht das jetzt ein wenig anders aus !

Da machen die vielen aufmunternden Kommentare hier, eben auch von Leidensgenossen und das es scheinbar bei Dir wieder geht, auch mir wieder neuen Mut ! Vielen Dank !

Viele Grüße.

 

 

 

 

 

 
Mallorca_08_137a_medium brandtm 10 Beiträge

Hallo, Kirstobirello,
dich scheint es ja noch schlimmer als mich erwischt zu haben.
Mein Vorfall LWS ist schon als schlimm bezeichnet worden.
Genauere Geschichte für dich zum Vergleich: Konnte mich auch kaum rühren, Kribbelei bis in den Fuß, das übliche halt, wenn die Nervenwurzel getroffen ist. Ich habe mir dann sofort im Abstand von einer Woche zwei PRT setzen lassen. Das hat dann den Schmerz recht klar bekämpft. Nach etwa 4-6 Wochen konnte ich wieder ganz normal gehen, nach ca. 8 Wochen waren normale Bewegungen schmerzfrei.
ABER: Die Kribbelei an der Unterschenkelaußenseite habe ich noch. Was sagt also der Neurochirurg: Er hat unheimlichen Spaß am operieren, besonders bei Privatpatienten, aber er möchte bei mir doch nicht. Empfehlung: Vorsichtig abwarten, Physiotherapie, Kieser-Training.
Sport sei möglich, Radfahren helfe vielen, sonst Schwimmen außer Brust, und Laufen (jaja!!)
Mein Problem ist: Ich kann nur 2-3 km Laufen, bevor es im Rücken wieder ein klein wenig schwieriger wird. Aber ich werde es eben ganz gemütlich angehen. Übrigens buddele ich auch schon wieder im garten. Bewegung ist allemal besser für den Rücken als herumzujliegen. Dann werde ich steifer.
Du hast natürlich recht, das ist auch eine Kopfsache!!!

Wir scheinen auf jeden Fall nicht alleine zu sein….
Alles Gute für dich und toi, toi, toi.
Gruß
Manfred

PS: Ich habe deswegen den Hannover-Marathon gestrichen. HH passte nicht.

 
Marathonibild_medium barfusslaeufer 1 Beitrag

Hallo Manfred und Mitbetroffene,

die Ansicht “Bewegung ist besser, als Herumliegen” kann ich nur bestätigen. Nach meinem 3. Bandscheibenvorfall in der LWS habe ich vor 5 Jahren dann auch endlich mit Sport angefangen und das ist mir bisher gut bekommen.

Ich habe mit Klettern angefangen. Das geht immer und ist durch die notwendige Körperspannung der ideale Sport für mich. Allerdings klettere ich immer unterhalb meiner Leistungsgrenze. Später habe ich dann mit Laufen begonnen und mich gamnz langsam bis zum HH gesteigert. Seitdem laufe ich so 2-3 mal die Woche meine 10 Kilometer.

Seitdem habe ich kaum noch Probleme, außer die Spätfolgen des letzten BSV wie taube Zehen und ab und zu Kribbeln. Die Kunst ist, glaube ich, eine Balance zu halten zwischen sportlichem Ehrgeiz und rechtzeitigem Hören auf Körpersignale.

Wenn es zwickt, sollte man dann einfach aufhören und etwas anderes tun und nicht mit Gewalt weiter laufen. Auch in akuten Schmerzphasen habe ich nie ganz still gelegen. Sobald es ging, bin ich in die Physiotherapie auf so eine komische Walking-Maschine gegangen. Dort kann man ohne WS-Stauchung den ganzen Körper bewegen, weil auch die Arme, und damit die WS  etwas zu tun haben.

Alles Gute, vielleicht helfen meine Tipps weiter.

Grüße vom Barfußläufer

 

 

 
Img_1232_medium Ramona 10 Beiträge

Hi,

mein Bandscheibenvorfall (LWS 4/5) liegt jetzt 1,5 Jahre zurück und ich kann nur sagen: Laufen ist die beste Medizin! Ich habe eine OP abgelehnt, das Buch ‘Heilen mit Bewegung’ von Jörg Blech gelesen und mit dem Laufen angefangen. Nein, ich bin jetzt nicht gerade ein anderer und neuer Mensch geworden, es zieht auch weiterhin ab und zu in den Beinen, aber es hat meine Lebensqualität entscheidend verbessert. Hinzu kommt noch eine Ernährungsumstellung, die ich bis heute nicht bereue.

Für Details stehe ich gerne zur Verfügung! Möchte nur Gleichgesinnten Mut machen: Ja, es gibt ein Leben nach dem Bandscheibenvorfall – und was für eines:-)!

Gruß aus Berlin,

Ramona.

 
Mallorca_08_137a_medium brandtm 10 Beiträge

Wieder einmal ein Hallo an alle Betroffenen und Anteil Nehmenden!

Lange Zeit ist vergangen, seit ich das Forum hier angestoßen habe und es scheint, dass die Ratschläge insgesamt funktionieren. Ich jedenfalls bin inzwischen wieder moderat mit dem Laufen zugange und meistens funktioniert es schmerzfrei, außer wenn ich zu blöd bin, auf Schmerzsignale zu achten. Da beginnt nämlich das Problem: Es geht alles gut bei sehr vorsichtigem Herangehen an das Laufen. Da ich aber immer noch ein ungeduldiger Typ bin, muss ich immer mal wieder pausieren, wenn ich mich etwas übernommen habe. Gerade ist es mal wieder die Wade/Achillessehne, die ja irgendwie auch mit dem Rücken zusammenhängt. Aber insgesamt lerne ich und bin vergleichsweise guten Mutes, zum nächsten Jahr kontinuierlich lange Strecken in Angriff nehmen zu könen (10km aufwärts).

Wie ist es euch ergangen??

Ich freue mich über jede Nachricht von Leidensgenossen und -genossinnen).

 

Schöne Grüße

 

Manfred

 
Icon_missing_medium kistobirello 4 Beiträge

Hallo Manfred,

hatte ja hier schon kurz meine "Leidensgeschichte" erzählt. Nach langer Zeit wollte ich mal wieder schreiben und das hat einen schönen Anlass.

Trotz der beiden Bandscheibenvorfälle in 2008 und 2009 habe ich mich durchgekämpft und letzte Woche den Berlin – Marathon in 3:58 gefinished !

Für mich ist eine lange Leidenszeit wohl vorbei und ich kann wieder schmerzfrei meine Runden drehen. Auch nach dem Marathon ist alles wunderbar gewesen und so geht es dann hoffentlich weiter… wunderbar !

Ich möchte an dieser Stelle allen Mut machen, trotz aller Rückschläge durchzuhalten…


Gruß Kisto.


 
10 dasmuli 802 Beiträge

Das sind ja mal wirklich gute Nachrichten – mehr davon :-))

 
Mallorca_08_137a_medium brandtm 10 Beiträge

Hallo, Kisto,

das ist ja wirklich nett, zu hören, dass es bei dir wieder im Lot ist wie es sein soll. Und Glückwunsch zu der Zeit in berlin – und das bei dem Wetter.

Bei mir sieht es leider nicht ganz so gut, aber auch nicht mehr so dramatisch schlecht aus.

Ich hatte nach vielem Hin und Her im März eigentlich schon beschlossen, mich doch operieren zu lassen, auch weil das Laufen nicht gut ging: immer wieder Schmerzen schon nach wenigen schritten. da hab ich dann noch einmal meinen Hausarzt gefragt, wie er die Sache sieht. Er läuft selber Marathon. Und was sagt dieser nette Arzt meines Vertrauens: Erstens müsse ich mich in meinem Alter (Jg. 1964) sowieso daran gewöhnen, dass irgendetwas immer weh tue, und zweitens: Ich soll einfach laufen, auch gegen die Schmerzen an, wenn es schlimmer würde, seien es dann ja Lähmungen und da könne ich mich dann immer noch schnell operieren lassen. Das sei seine persönliche Meinung, würde ich andere Ätzte fragen, würden die mir vielleicht auch Ruhe verordnen. OK, habe ich gedacht, wenn dieser Arzt, den ich wirklich außerordentlich schätze, das so sagt, dann läufst du eben mit den Schmerzen und guckst, was passiert. Dazu habe ich dann Kieser intensiviert und jeden tag (!!!) morgens und abends Rumpfgymnastik gemacht. Und siehe da: Es ging tatsächlich nach viermal Laufen immer schmerzfreier. kaum zu glauben.

Inzwischen laufe ich wieder bis 13 km und habe zwei Wettkämpfe 10 km absolviert – damit bin ich momentan sehr zufrieden. Ziel ist berlin Halbmarathon im nächsten Jahr. mal gucken. Das Ausstrahlen der Nervenreizung bis in den Fuß ist mir nämlich geblieben, sodass ich schon weiß, dass ich mit diesem Schaden leben muss. Aber wie gesagt, im Moment geht’s ganz gut.

ich werde dann mal gucken, wie sich das in den nächsten Monaten und Jahren entwickelt.

Vielleicht magst du mir noch mal kurz sagen, wie du es geschafft hast, vielleicht gibt es da noch gute Tipps.

 

Ansosnten: Run on!!! Run faster!!

Alles Gute.

Manfred

 
P7010007a_medium baerchen 30 Beiträge

Hallo Manfred,

auch ich habe schon lange Probleme mit den Bandscheiben im Bereich der Lendenwirbelsäule. jetzt sind neu auch Probleme im Bereich der Halzwirbelsäule dazu gekommen. Mein Orthopäde meinte ich solle Anfangen zu Laufen, das würde die Stützmuskulatur stärken. Auf meine Antwort das ich schon sehr lange Laufe bis hin zum Marathon, meinte er dann sollte ich mehr laufen. Es scheint also an der Meinung deines Arztes etwas dran zu sein.

Bei mir ist es so, das ich beim Laufen und ein paar Stunden danach beschwerdefrei bin. Ich habe noch 10 Jahre mehr drauf wie Du. Also Laufe weiter, dann wirds bestimmt besser.



Uwe

 
Mallorca_08_137a_medium brandtm 10 Beiträge

Hallo, Uwe,

danke auch für deine Aufmunterung. Passt ja inzwischen.

Aber dass dein Orthopäde nur sagt, du sollst weiter Laufen, irritiert mich doch etwas. Alle, die ich frage und die auf der Bewegungsseite sind, sagen ja auch: Laufen, laufen, laufen. Aber immer auch mit Rumpfstabilisierung, also  Kraftträinig, Rückenschule, Schwimmen, was auch immer. Viel gelaufen bin ich ja auch bis zum Marathon hin, hat aber nix geholfen.

Ich lerne also aus diesem “Fehler”.

 

Schöner Gruß aus dem norddeutschen Regen

Manfred

 
Icon_missing_medium Harald1 1 Beitrag

Hallo zusammen!

Ich habe die Dignose “Verdacht auf Bandscheibenvorfall” erhalten. Röntgen ist erfolgt, MRT steht noch aus. Jetzt weis ich nicht ob ich Sport machen soll oder darf! Hat jemanden Erfahrungen damit?

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