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Umfrage_2018

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Krank nach langen Belastungen, wie geht es euch dabei ?

Abonniere Krank nach langen Belastungen, wie geht es euch dabei ? 9 Beiträge, 7 Stimmen

 

101_medium Maratommy 322 Beiträge

Hallo Leute !

Ich habe nun seit einiger Zeit ( eigentlich genau in der Zeit meiner HM Vorbereitung ) immer wieder das Problem einen Infekt zu bekommen.

Aufgrund meiner starken Schmerzmittel bekomme ich aber leider selten Fieber und kann daher nicht schnell gesunden.

Ich bin aber mal abgesehen von meinen Medikamenten ein Vorbild im gesunden Leben. Kein Alkohohl, keine Zigaretten extrem viel Obst (10 Portionen am Tag) und ansonsten darauf bedacht meinen Körper so wenig es geht mit anderen Problemen zu belasten.

Ich merke allerdings jetzt ziemlich deutlich das ich vor und nach der HM Geschichte doch permanent mit Schnupfen, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeiner Erschöpfung zu tun habe.

Diese Gefühl nach dem Sport Bäume ausreißen zu können kommt gar nicht mehr hoch.

An Übertraining kann es meiner Meinung nach auch nicht legen. Ich habe mir bewußt 14 Tage nach dem HM in Bonn gegönnt auszuruhen und bin aufgrund der Infekte auch nur 2 mal wieder eine Kurzstrecke gelaufen.

Nehme zur Zeit  ( mal wieder ) ein Antibiotikum ( laufe natürlich zur Zeit nicht ) aber das kann es ja auch nicht sein.

 

 

Meine Frage

Ist es eher normal nach solchen körperlichen Höchstleistungen in gesundheitliche Löcher zu fallen oder habe ich einfach nur Pech ?

Das Antibiotikum wird mich sicherlich wieder aufbauen, aber eigentlich sollte ich doch so etwas höchstselten brauchen, da ich wie gesagt konditionell ( bis dahin ) top Fit war und ansonsten sehr gesund lebe.

 

Schreibt mir mal eure Erfahrungen wie es euch nach 21 bzw 42 oder mehr KM geht und wie ihr so regeneriert.

 

Gruß shootertommy

 
Icon_missing_medium Thea 116 Beiträge

Hallo Tommy,

vielleicht bist Du einfach nur etwas am “ausbrüten” und solltest Dir ein wenig länger Ruhe gönnen. Momentan schnieft und schnuffelt es ja um einen herum fast überall.

Von meiner Seite aus kann ich nur sagen, daß ich ausser Muskelwehwhechen noch nie krank war nach einem schwierigeren Lauf, ganz im Gegenteil, seitdem ich laufe bin ich zu einem Gesundbrunnen mutiert was Erkältungen angeht (hatte in den letzten 3 Jahren nur 1 leichten Infekt).

Gute Besserung!

Thea

 

 

 
Marathon_12_medium andy67 376 Beiträge

Hallo Tommy,

also ich bin leider auch so ein Kandidat, der nach dem Marathon gerne mal krank wird. 
War letztes Jahr nach dem Einsteinmarathon und dem Frankfurtmarathon so.

Gute Besserung wünschr ich Dir!

Gruß Andy

 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo shootertommy, bei ca. 30 – 30 % aller Marathonfinisher kommt es nach dem Lauf zu einem Infekt. Open Window Syndrom. Eigentlich nichts neues. das es bei evtl. nur normal gesteigerter Trainingsleistung zu Infekten kommt, ist auch den meisten leider bekannt. Die andere Frage lautet: Wird eher regelmäßig mit Antibiotika therapiert, wenn ja-  nach Errgernachweis oder immer noch nur nach Symptomatik – also gegen die eigentlich bekannten Empfehlungen. In Deutschland werden immer noch zuviel Antibiotika auf Verdacht und nicht nach Erregernachweis verschrieben. Ständige Gaben steigern auch nicht die Leistung des Immunsystems. da kann man auch 20 Portionen Obst am Tag verdrücken. Die andere Frage lautet, wie gut ist die Grundlagenausdauer, konnte sie, bevor es an die letzten harten Trainingswochen geht, deutlich gesteigert werden? Wie sieht die weitere Umweltbelasung, das Arbeitsleben, der Familienstress oder ähnlich aus? Klimaanlage auf Arbeit? Nicht rauchen und kein Alkohol reicht leider nicht immer. Es gibt viele Dinge, die man nur begrenzt beeinflussen kann. Meistens stimmt aber schon die Grundlagenausdauer nicht. Es wird ein halbes Jahr so rumgedaddelt und 8 Wochen vor einen Marathon geht dann der Panikplan los. Will man besser werden, sollte das ganze Jahr, systematisch auf den Tag X trainiert werden. Grundlagenausdauer erfordert viele, lange Einheiten – beim laufen über 2 Std. – erst dann sollte man in spezielle Vorbereitungen einsteigen. Ohne genauste Analyse des Lebensumfeldes und des Trainings wirst Du nur allgemeine, immer wieder alte, gutgemeinte, banale Tipps bekommen. Aber wie gesagt: mit dem Problem schlagen sich viele in einer Vorbereitung rum. Die angeblich Infektvermeidenden Mittel, sind allesamt nur Placebo. Kein einziger, seriöser Beweis der Wirksamkeit. Wenn angebl. Beweis, dann vom Hersteller….Versuche schon einmal die GLA1 zu erweitern. Wenn Du 35 km an jedem Samstag unter 3 Std. imj Training läufst, hast Du schon eine ganz gute Grundlage. Wenn nicht, wird sich eher jede Vorbereitung pharmakologisch verschieben. Viel Erfolg, credo

 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge

hallo credo

da hast du in vielen Punkten bestimmt recht. Ich laufe die 35 km nicht unter 3 Stunden jeden Sonntag. Habe ich deswegen eine schlechte Grundlagenausdauer? Auch wenn ich länger brauche, ich gehe davon aus, dass ich trotzdem eine relativ gute Grundlagenausdauer habe.

Shooterthommy läuft ausserdem noch nicht sooo lange und schon gar nicht Marathon- noch ist er beim HM-Training und wenn du seine Vorgeschichte betrachtest (Morbus Bechterew) muss man sagen, er hat schon viel erreicht. Meiner Meinung nach, will er sehr viel in kurzer Zeit, aber ich denke er ist noch lernfähig und wird in der nächsten Zeit besser auf seinen Körper hören…

Liebes Grüßle aus dem “wilden Süden”

tt

 

 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo traudl, da hast Du ja schon mehr Infos. Mit den 35 sollte eher auf ein Marathontraining bezogen sein. Kann sein das Deine Grundlagenausdauer zumindest stagniert, das weisst Du aber wenn ja eher selbst. Im Jahresverlauf sollte die Leistung im Bereich von VL2 steigen. Es ist aber fast überall so, das im Jahresverlauf doch mal mehr Pausen gemacht werden und noch nicht so systematisch trainiert wird. Erst wenn die Herausforderungen nahen, wird Drehzahl gegeben. Ist ja auch irgendwo menschlich, weil  es ja auch noch Spass machen soll. Die Akzentsetzung ist vielen auch unbekannt. Bei den Triathleten sieht es da schon anders aus. Die Beispielpläne in den üblichen Zeitschriften haben eine längere Vorgabe und Akzente wie z.B. 4 Wochen eher kraftausdauer betontes Training, sind oft empfohlen. Wenn natürlich die ein od. andere Vorerkrankung vorhanden ist, wird es nicht leichter. Wer kennt auch schon sein Immunsystem bis in das letzte Detail ? Es gibt diverse Immunerkrankungen. genetisch und erworben. Wenn das alles nicht wäre, wären ja alle mit Ehrgeiz auch sofort Weltmeister. Die Grundlagenausdauer wird aber häufig nicht systematisch erhöht, weil es ja auch nicht besonders spannend ist, ewig lange im ruhigen Bereich zu laufen. Ein Vereinskamerad von mir hatte die auch immer venachlässigt und kam nicht unter 18:00 auf 5 km. dann hat er mal auf mich gehört, meine Pläne umgesetzt und ist nach 6 Monaten schon bei 17:00 und hat diverse Wald -und Wiesenläufe gewonnen. Er hatte auch jedesmal Infekte vorher. Viele 90 – 120 Min. Läufe, kontrollierte Intervalle und Regenerationswochen halfen hier. Der hat aber insoweit Glück, das er noch Jung und Gesund ist. da ist auch alles einfacher. Ferndiagnosen sind natürlich ebenso immer schlecht. Gute Diagnosen gelingen ja nicht mal in Krankenhäusern. Die letzte Studie für Deutschland war erschütternd. Vielleicht ist es auch einfach nur Schicksal, das das Immunsystem immer bremsen will……Schnelle Grüsse, credo

 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge

Danke credo,

ich bin mit meinem Trainer fastfoot überaus zufrieden. Die Zeiten, die Du hier beschreibst- werde ich in dem Leben nicht mehr erreichen. Ich bin mit meiner Leistungssteigerung- dank fastfoot mehr als glücklich. Die Zeit die ich in Mannheim gelaufen bin, die ist mir egal- denn auch da weiss ich ganz genau, warum die “leicht” aus der Reihe war. Was solls! Laufen soll doch Spass machen – mein Geld verdiene ich woanders ;))

ich wünsche dir noch ganz viel tolle Erfolge bei deinen Rennen.

LG tt

 
P4120036_medium traumboot 273 Beiträge

Hallo Tommy,

Ich kenne die Situation genau in der du dich befindest. Man will weiter kommen, bekommt aber vom Schicksal oder was weis ich von wem immerzu Knüppel zwischen die Beine geworfen. Man hat eine Krankheit, die einen schon viel abverlangt und wenn man da mal oben auf ist kommen sinnlose Zipperlein die die Zeit in anspruch nehmen wo es einen mal gut gehen könnte. Ich glaube das kann man nur im Kopf ausmachen.

 
20x30-crbm0337_medium tgross 5 Beiträge

Hallo Tommy,

ich hatte ein ähnliches Problem. Allerdings war ich nicht oft sondern einmal sehr lange angeschlagen. Im Nachhinein muss ich sagen das ich ein Opfer meines eigenen Ehrgeizes war und nicht auf die Signale des Körpers gehört habe. Sobald ich ein Anzeichen spürte wurde das mit Grippostad bekämpft. Mein Arzt wollte mit Antibiotikum nachhelfen. Leider führt die Einnahme der meisten Produkte nur primär zu einem “Betäuben” des Körpers und das wiederrum hilft dem Sportler dabei weiter zu trainieren. Ich habe einen sehr guten Sportmediziner gefunden, der mit mir meine Ziele besprochen hat. Bei der Blutuntersuchung sind dann auch einige “Parameter” aufgefallen, die wir gezielt behandelt haben. Hierbei sind einige Defizite festgestellt worden, die ich durch gezieltere Ernährung abstellen konnte.

Einigen meiner Mitstreiter geht es ähnlich.

sportliche grüsse, gute Besserung

Thomas

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