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Foren laufen / training und technik Wann ist ein "schmerz" ein "SCHMERZ"?

Wann ist ein "schmerz" ein "SCHMERZ"?

Abonniere Wann ist ein "schmerz" ein "SCHMERZ"? 5 Beiträge, 4 Stimmen

 

Mimmi_medium mimmi 61 Beiträge


Wie wir alle wissen haben Läufer und insbesondere Frauen :) eine höhere Schmerzschwelle als Jog…ähh… naja halt ne höhere Schmerzgrenze. Und wenn wir mal ehrlich sind zwickts doch fast immer irgendwo…



Woran erkenne ich nun einen Schmerz der mich vom Laufen abhält? Ich meine oft sind doch die banalen Zipperlein nach nem entspannten Lauf weg oder viel besser. Und mal die Zähne zusammenbeißen kann ja nicht schaden… dumm nur, wenns zu spät ist, man die Signale des Körpers überhört und sich was Ernstes “antrainiert” hat.



Ich meine jetzt nicht Grippe, Mumps und Tollwut. Klar, dass man mit Fieber nicht läuft! Es geht mir hier um die Knochen, Bänder, Sehnen, Muskeln etc. also die “Hardware”.



Ist natürlich sehr individuell aber mich interessieren Eure Erfahrungen. Wo liegt bei Euch die Grenze?


Schmerzfreie Grüße M.





 
Gluecksritter74_medium Gluecksritter74 14 Beiträge


Hallo Mimi,



find ich ein intersanntes Thema, zu dem sicherlich vielen etwas einfallen wird.
Ich unterscheide Schmerzen zunächst mal in



a)



 
Gluecksritter74_medium Gluecksritter74 14 Beiträge


Misst! hab ich doch versehentlich schon gesendet!
Also noch mal:



Schmerzen
a) Ich kann laufen ohne vom gewohnten Bewegungsablauf abzuweichen, habe dabei aber Schmerzen.
b) Normales Laufen ist gar nicht möglich, die Schmerzen zwingen mich in eine Schonhaltung.
c) Laufen ist gar nicht möglich, da die Schmerzen schon beim gehen auftreten.



Bei b oder c laufe ich logischerweise nicht und gehe, sofern ich nicht weiß was ich hab zum Arzt.



Bei a laufe ich erstmal und entscheide nach 2 oder 3 Trainingsläufen was ich mache. Ein Beispiel: Ich habe regelmäßig Probleme mit meiner rechten Achillesferse. Bei Auftreten von Schmerzen laufe ich mit reduziertem Umfang und Intensität weiter und tue alles zur Besserung, bleiben die Schmerzen auch nach ein paar lockeren Einheiten mache ich Laufpause bis ich schmerzfrei bin und beginne dann langsam wieder mit dem Aufbau.





Bin mal gespannt was die Anderen so schreiben
Gruß Jörg



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hallo mimi,



tja, dass ist in der Tat so eine Sache, und Tipps gebe ich Dir da besser nicht. Bei mir ist es in den vergangenen Jahren ähnlich wie bei Jörg abgelaufen. Also quasi in Kurzform: Schmerzen die dir das Laufen nicht ermöglichen, die merkst Du auch ohne große Erfahrung von selbst.



Ich hatte, toi toi toi, bisher das Glück, dass ich mir alle Schmerzen oder Wehwechen “weglaufen” konnte. Dass heißt da war dann mal was, aber ich habe es ( und das ist natürlich nicht empfehlenswert ) meistens ignoriert, und habe auf die Selbstheilungsprozesse des Körpers gesetzt.



Zum Beispiel habe ich seit zwei oder drei Jahren Probleme mit der Fußsohle ( Plantarfasziitis ). Die Ärzte sagen in dem Fall Pause und Einlagen > da ich ein absoluter Einlagenfeind bin, habe ich einen anderen Rat angenommen, ich laufe seit dem viel Barfuß, und schon wurde und wird es ( kommt immer mal wieder ) besser. Will somit nebenbei sagen, es gibt auch Alternativen.



Grundsätzlich kann ich aber sagen, um so höher meine Km-Umfänge und so geringer die Intensitäten ( wobei die km-Umfänge auch Grenzen haben ) umso weniger Beschwerden habe ich. Wenn ich mal lauffaule Wochen habe, spüre ich meistens eher etwas. Aus meiner Sicht aber die Folge der Regenerationsprozesse im Körper.



Tja, viel geredet nix gesagt.



Fazit: Du musst in erster Linie herausfinden, was dir dein Körper für Signale gibt ( € 5. fürs Phrasenschwein :) aber es ist so ). Wenn es wirklich so schlimm ist, dass nix mehr geht, dann geht nix mehr ( die nächsten € 5.- )



Eine verletzungsfreie Zeit wünscht Dir



Fastfoot





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Neumi_medium neumi 59 Beiträge


fastfoot<br />Previously wrote:</p> <br/><blockquote> <br/><br /><br /> <br/><p>Zum Beispiel habe ich seit zwei oder drei Jahren Probleme mit der Fußsohle ( Plantarfasziitis ). Die Ärzte sagen in dem Fall Pause und Einlagen -&gt; da ich ein absoluter Einlagenfeind bin, habe ich einen anderen Rat angenommen, ich laufe seit dem viel Barfuß, und schon wurde und wird es ( kommt immer mal wieder ) besser. Will somit nebenbei sagen, es gibt auch Alternativen.</p> <br/><br /></blockquote> <br/>Perfekt! Und im Winter hilft da Fußgymnastik. Abends auf dem Sofa Murmeln oder Bleistifte aufsammeln, oder beim Zähneputzen den Läufer wit den Zehen aufwickeln (und danach wieder ordentlich hinlegen, sonst gibt es Ärger...)<br /><br />Das sollte jetzt kein Witz sein, über Probleme mit der Fußsohle oder die üblichen Fehlstellungen (Platt-, Knick-, Spreitz- etc.) kann man viel diskutieren und viele Einlagen verschreiben. Dass aber einfach Training wie Barfußlaufen schon helfen kann, wird selten erwähnt.<br /><br />mimmi

Kann mich den Vorrednern weitesgehend anschließen. Trotzdem lieber den Arzt fragen. Es gibt Schmerz, bei dem darf man schon mal locker loslaufen, und es gibt Schmerz, da läßt man es besser. Schmerz, der beim Laufen vergeht, kann (muss aber nicht) harmlos sein. Schmerz, der stärker wird, sollte beachtet werden.

Ich bin mit Schmerzen aus Leisten- und Oberschenkelzerrungen gelaufen, weil ich wußte, was es war, und weil lockere Bewegung und Wärme der Heilung zuträglich war. Knieschmerzen konnte ich durch gezieltes Krafttraining verschwinden lassen. Dafür bin ich trotz starker Schmerzen in der Wade einmal dann doch weiter gelaufen (war mehr ein Hinken), und das wurde dann mit drei Monaten Pause belohnt, weil es ein Muskelfaserriss war. Also immer auf die Signale achten und nicht übertreiben.

Herzliche Grüße
neumi







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