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Mit vollem oder leerem Magen?

Abonniere Mit vollem oder leerem Magen? 13 Beiträge, 6 Stimmen

 

Rantanplan76_medium Rantanplan76 18 Beiträge


Hallo!



 



 



Jetzt, wo die Tage wieder länger werden, ist es mir endlich möglich, auch längere Trainingseinheiten nach der Arbeit zu absolvieren. Ich komme gegen 19 Uhr nach hause. Am liebsten würde ich sofort auf die Piste gehen, jedoch stelle ich mir die Frage, was wohl besser ist: Davor oder nach dem Laufen etwas zu essen.



 



Meine Sicht ist die: Mit vollem Magen laufen, dürfte sich eher schwerfällig anfühlen. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob ein Verdauungsprozess so richtig in gang kommt, wenn der Körper gerade mit anderer Höchstleistung beschäftigt ist. Irgendetwas muss daher wohl auf der Strecke bleiben. Mit leerem Magen dagegen kann ich mir vorstellen, dass sich der Lauf leicht anfühlt, dafür aber zu wenig Energie bereitseht, um auch lange durchzuhalten. Man muss dazu sagen, dass ich ab 14 Uhr nicht mehr viel zum Essen bekomme (abgesehen von ein paar Bananen oder anderes Obst).



Wie handelt ihr das??



 



 



Gruß!
Rantanplan



 
Optimistin_medium optimistin 12 Beiträge


Hallo,



habe festgestellt, dass gerade das Laufen den Verdauungsgang und dessen Prozess in Gang setzen kann. Habe immer meine Not-50 Cent dabei. Nutzt natürlich nur, wenn man weiß wo diese Walls stehen.



Meine Erfahrungen haben mich gelehrt vorher lieber nicht zu viel und kräftig zu essen. Lag alles sehr schwer im Magen und in den Beinen!!



Wenn du nachmittags noch Bananen und anderes Obst zu dir nehmen kannst, wird das schon reichen. Du hast ja keinen leeren Magen in diesem Sinne. Für den Nachhauseweg – kannst du dir keine fertigen Stullen mitnehmen zum Verzehr?
Wenn du Glück hast, hast du nach dem Laufen keinen allzu großen Hunger mehr.



Gruß



optimistin



 



 
Cam00336_medium teadjay 280 Beiträge


Moin



Unabhängig von der Tageszeit – ich lasse mir zwischen einer Mahlzeit und dem Laufen mindestens 2 Stunden Zeit, lieber mehr.



Andererseits laufe ich ganz ohne Essen, also z.B. morgens vor dem Frühstück, zumindest bei längeren Einheiten auch nicht besonders gut. Zumindindest eine Kleinigkeit muss es dann bei mir doch sein. Mach ich aber eigentlich nur bei Wettkämpfen, da ich, wenn irgend möglich am Nachmittag oder frühen Abend laufe.



 



Wenn du nach 14:00 noch Obst essen kannst scheint mir das in Ordnung. Nur musst du wohl mit der Mahlzeit danach sparsam sein, wenn du dann erst spät zu deinem Abendessen kommst.



Gruß Torsten



 
Rantanplan76_medium Rantanplan76 18 Beiträge


Guten Abend zusammen!



 



 



Also. Ich war dann ohne Essen laufen. Es ging recht frisch los und ich denke, ich hatte permanent die Energie, die ich sonst auch hatte. Von daher war es keine falsche Idee. Habe etwa eine Stunde davor noch schnell eine Banane verdrückt. Ich hatte etwas bange, dass ich nicht wieder nach Hause komme, wenn ich völlig ohne Energie laufe :) Für gewöhnlich habe ich einen BBärenhunger abends. Mit Obst ging es aber. Danach war dann kochen angesagt. Lecker ;)



Bisher habe ich mich als Anfänger mehr ums Laufen gekümmert. Ernährung ist noch kein Thema, damit will ich mich erst etwas später beschäftigen. Da ich ohnehin bewusst esse, sollte nichts schief gehen.



dirka</p> <br/><p>Viel trinken? Das gluckert doch. Und aus meiner Zeit als Fußballer erinnere ich mich noch an die Aussagen, dass man Seitenstechen bekommen würde, wenn man in der Halbzeit zu viel trinkt. Ist da was dran oder längst widerlegt?</p> <br/><p>&nbsp;</p> <br/><p>optimistin



Brote für den nach Hauseweg vom Laufen? Ich habe (noch) nicht vor Stundenlang unterwegs zu sein ;)



 



@teadja



an so eine Pause würde ich auch denken. Im Magen soll es nicht sein, dass essen. Mindestens schon ein Stück weiter.



 



 



Bis denn



 
Optimistin_medium optimistin 12 Beiträge


ha, ha



meinte doch Brote für den Nachhauseweg von der Arbeit. Damit du dich nicht geschwächt fühlst beim Laufen.



Schönen Tag noch



optimistin








Guten Abend zusammen!






 






 






Also. Ich war dann ohne Essen laufen. Es ging recht frisch los und ich denke, ich hatte permanent die Energie, die ich sonst auch hatte. Von daher war es keine falsche Idee. Habe etwa eine Stunde davor noch schnell eine Banane verdrückt. Ich hatte etwas bange, dass ich nicht wieder nach Hause komme, wenn ich völlig ohne Energie laufe :) Für gewöhnlich habe ich einen BBärenhunger abends. Mit Obst ging es aber. Danach war dann kochen angesagt. Lecker ;)






Bisher habe ich mich als Anfänger mehr ums Laufen gekümmert. Ernährung ist noch kein Thema, damit will ich mich erst etwas später beschäftigen. Da ich ohnehin bewusst esse, sollte nichts schief gehen.






dirka</p> <br/><br /> <br/><p>Viel trinken? Das gluckert doch. Und aus meiner Zeit als Fußballer erinnere ich mich noch an die Aussagen, dass man Seitenstechen bekommen würde, wenn man in der Halbzeit zu viel trinkt. Ist da was dran oder längst widerlegt?</p> <br/><br /> <br/><p>&nbsp;</p> <br/><br /> <br/><p>optimistin






Brote für den nach Hauseweg vom Laufen? Ich habe (noch) nicht vor Stundenlang unterwegs zu sein ;)






 






@teadja






an so eine Pause würde ich auch denken. Im Magen soll es nicht sein, dass essen. Mindestens schon ein Stück weiter.






 






 






Bis denn






 



 
107_08_mlp_26419_medium andyschuette 7 Beiträge


Hallo,



 



also ich esse immer mindestens 3 Stunden vor dem Lauf nichts mehr. Es ist

aber kein Problem noch länger vorher nichts zu essen(z.B. beim Lauf vorm

Frühstück). Das nennt sich dann Nüchterntraining und soll den Fettstoffwechsel

anregen. Dass fordere ich besonders beim Marathontraining heraus. Beim längeren

Lauf esse ich dann ab 20km eine Banane. Nach dem Lauf sollte man 45min mit dem

Essen warten(mach immer nach dem Lauf Dehnungsübungen und geh dann duschen, das

reicht mir)



Mit dem Trinken sollte man etwa vor dem Lauf innerhalb der letzten 45min ca.

750ml zu sich nehmen. Aber nicht kurz vorm Lauf alles auf einmal. Sonst stehst

du innerhalb der ersten 15min am  Baum . Im Magen fühlt es sich auch nicht gerade gut an.



Ich nehme wegen des Marathontrainings auch immer meine Fahrradflasche in die

Hand. Dann fülle ich sie jede Stunde(bzw. 10km)



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo andyschuette, nach einem Lauftraining mit dem Essen (vor allem der Kohlenhydratgabe) 45 min. zu warten ist absolut kontraproduktiv. Die Glykogenreserven betragen untrainiert ca. 350 g, macht man die Speicher durch lange Läufe (alles über 25 km) oder intensive Intervalle schnell leer und füllt diese sofort, ist die Muskulatur und die Leber in der Lage bis zu 500 g Glykogen zu speichern. Man kann also länger, intensiv ca. bis zu 90 min. laufen (Leistungserweiterung). Verantwortlich für die Einspeicherung  und Superkompensation der Glykogenspeicher sind vor allem die Enzyme Hexokinase und Glykogensyntethase. Diese sind unmittelbar nach dem TRaining am aktivsten. Wurde zwar erst vor kurzem von der Sportwissenschaft bewiesen, ist aber so. Verzögert sich die Aufnahme von Kohlenhydraten oder sind weniger als ca. 70% der Nahrungsbestandteile Kohlenhydrate werden die Speicher immer nicht voll gefüllt sein (ca. 10 – 12 g / kg Muskelfeuchtgewicht als 16 – 20 g). Wenn man nur dreimal die Woche läuft ist das nicht so problematisch. Läuft  man aber öfter sollte man darauf achten: Unmittelbar nach dem Training flüssige Kohlenhydrate (1,5 g / kg) und 0,5 g / kg Eiweiß. Die feste Nahrung dann möglichst mit ca. 70% Kohlenhydraten (also kein Junkfood, Bier etc.).  Ähnlich funktioniert die Saltindiät. Weitere Infos sind gut bei Hottenrott beschrieben.



 
107_08_mlp_26419_medium andyschuette 7 Beiträge


Hey,



 



das hört sich echt gut an. Ich hab die 45min auch nicht wirklich eingehalten. Ich laufe momentan 5 mal die Woche(je Woche 65-77km). Ich werd mir die Tipps mal zu Herzen nehmen und es ausprobieren.



Gruß
Andy



 
Rantanplan76_medium Rantanplan76 18 Beiträge


Hallo!



 



 



Ja, hört sich interessant an. Kann ich mit genauer Ernährung meinen Körper in Sachen Energiespeicherung auch trainieren, so das er bald wesentlich mehr Glykogen speichert als die 350 / 500g ??



 
Stewo1_medium stewo1 39 Beiträge


Hallo Rantanplan,



du als Anfänger solltest selbst heraus finden was deinem Körper gut tut und was nicht und dich nicht so sehr an Zahlen halten.Ich persönlich habe erst letzten Sonntag bei meinem 20km lauf festgestellt,das mir ne Müllermilch 30min vorm Lauf überhaupt nicht gut tut.Dagegen machen mir 2Tassen Kaffee und ein Brötchen kurz vorher keine Probleme



 



 



 
Rantanplan76_medium Rantanplan76 18 Beiträge


Da hast du recht stewo1. Eigentlich sollte das Thema Ernährung erst im nächsten Jahr eine Rolle spielen, für dieses ist erstmal Grundlagentraining angesagt. Aber irgendwie interessiert mich es doch. Beschäftige mich schon länger damit. Womit ich eine neues Thema anschneiden könnte: “Laufsport und Rohkost?” :) Lieber nicht :)



 
Stewo1_medium stewo1 39 Beiträge


Ernährung sollte immer eine Rolle spielen,es fragt sich nur was deine ziele sind.



Die Frage"Laufsport und Rohkost" stellt sich bei mir nicht,bei mir müßte es eher heißen "Laufsport und Schnitzel,Kotelett “  ”smiley_wink.png" alt=“;)” title=“Wink” />



Und damit oute ich mich als Hobbyläufer



 



Viel Spaß



 
Rantanplan76_medium Rantanplan76 18 Beiträge

Mein Ziel ist es, einen Marathon zu bestreiten. In einem Jahr. Naja, im nächsten, vermutlich im Herbst. Erster Halbmarathon wird am 09.05.09 sein, der Weltkulturerbelauf in Bamberg. Da komme ich her und bis dahin schaffe ich 22km locker. In diesem Jahr ist hauptsächlich das Training zur Ausdauer dran. Danach die Ernährung.



Schnitzel ist okay, Steaks sind besser :P Blutig, als fast Roh *lacht

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