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Maximalpuls

Abonniere Maximalpuls 32 Beiträge, 11 Stimmen

 

Icon_missing_medium benett_on 9 Beiträge


Hallo Leute,



ich bin heute in die frische Luft gegangen, um meinen Maximalpuls auszutesten. Ich wollte diesen Wert herausfinden, um damit mein zukünftiges Training optimieren zu können.



Ablauf: Nach einer zwanzigminütigen und lockeren Aufwärmphase bin ich volle Kanne gelaufen ( ca. 1 Minute lang ) bis ich fast außer Atem geraten bin.



Das Ganze habe ich drei Mal wiederholt, wobei ich zwischen den Abläufen 1 Trabpause ca. einer Minute eingelegt habe.



Daten zu meiner Person: Ich bin männlich, 32 Jahre alt und wiege 79 Kg. Ich laufe ca. 25-30 km die Woche. Den Test habe ich mit meiner Polar F11 Uhr und natürlich den dazu gehörigen Brustgürtel aufgenommen.



Ergebnis: Ich kam dabei nur auf einen Maximalpuls von 174 Schlägen.



Glaubt Ihr, dass dieser Wert richtig sein kann? Oder habe ich da etwas falsch gemacht?!



Besten Dank für Euren Tipps und Rückmeldungen!



Schönen Gruß, Benet *



 



 
Jussy_medium jussy 4 Beiträge


Grüss dich Benet



Der Maximalpuls ist individuell verschieden. Nach der Faustregel liegt der durchschnittliche Maximalpuls bei 220 Schlägen minus Lebensalter. In deinem Fall wären das 188 Schläge. Mit 174 ist dein Wert also eher etwas tief ausgefallen, was aber natürlich sein kann. Ich messe meinen Maximalpuls jeweils beim Intervalltraining. Da gibt es verschiedene Formen, z.B. 5×1000m mit einer Trabpause von 3min dazwischen. Andere Möglichkeit: 10km-Tempolauf und die letzten 1000 m davon volle Kanne laufen. Dann solltest du eigentlich auf Maximalpuls sein. Weitere, aber teure Methode: Beim Sportarzt eine Leistungsdiagnostik durchführen. Dann hast du natürlich optimale Trainingswerte. Aber auch hier musst du mit zunehmendem Leistungsvermögen eine neue Diagnostik durchführen, da der Maximalpuls mit zunehmender Leistungsfähigkeit abnimmt.



An der Uhr liegt’s sicher nicht, die Polar ist gut.



Gruss Jussy



 
Dirka_gedesby_medium dirka 107 Beiträge


Jussy, der Maximalpuls gehört zu den am wenigsten trainierbaren Parametern. Wenn überhaupt, so dürfte die Abnahme des Maximalpuls durch das Training kaum ins Gewicht fallen. Eher spielt das Alter noch eine Rolle. Man darf also nach 10 Jahren nicht unbedingt davon ausgehen, dass der Maximalpuls unverändert geblieben ist.



Benet, 174 scheint tatsächlich ein recht niedriger Wert zu sein. Ich möchte das aber nicht anzweifeln, da es doch möglich ist. Im Übrigen würde ich Dir, wie jussy, eine Leistungsdiagnostik empfehlen. Ist auf jeden Fall Interessant das mal gemacht zu haben. Am Besten verbindest Du das gleich mit einem Gesundheitscheck.



Viele Grüße



dirka



 
Jussy_medium jussy 4 Beiträge


Hallo Dirka



Bist du dir sicher mit der Nicht-Trainierbarkeit des Maximalpulses? Letzthin hat mir ein Sportarzt, ehem. Olympiaarzt, nämlich gesagt, dass sich der Maximalpuls mit dem Training verändere. Dadurch würden viele nach einer Leistungsdiagnostik, insbesondere wenn die schon eine Weile zurückliege, dann zu hochpulsig trainieren. Deshalb sollte man diese ja eben nach einer gewissen Zeit wiederholen. (s. auch Link unten) Das mit dem Lebensalter kann ich auch bestätigen. Aber wie gesagt, der Maximalpuls ist schon sehr individuell. Meiner (bin 40) liegt bei 188 und müsste nach der Faustregel ja eigentlich bei 180 liegen…



Interessante Infos zum Maximalpuls auch unter diesem Link:  http://training.runnersworld.de/maximalpuls-training.html



 
Dirka_gedesby_medium dirka 107 Beiträge


Hallo jussy,



ich war mir eigentlich ziemlich sicher und bin es auch noch, aber nun muss ich ja belegen, was ich geschrieben habe (sollte man sowieso, wenn ma sowas schreibt ;)).



Hier erstmal ein Link auf die Ratgeber Seite von Herbert Steffny, den Du ja zu schätzen scheinst. Vielleicht glaubst Du ihm ja auch ;). Thema: Wie ermittle ich meinen Maximalpuls?



Es gibt aber noch einen Weg, wie wir vielleicht wieder aus der Nummer raus kommen. Ich denke nämlich, dass die Behauptung, der Maximalpuls wäre trainierbar immer wieder verbreitet wird daran liegt, dass er bei untrainierten schwer bestimmbar ist. Der Grund dafür ist, dass zur Bestimmung eine volle Ausbelastung erforderlich ist. Die ist für untrainierte gar nicht möglich oder zu gefährlich. Bei einer Leistungsdiagnostik kann die HFmax aber approximiert werden, was zu einem recht zuverlässigem Wert führen sollte.



Meine persönliche Erfahrung belegt übrigens auch, dass die HFmax nicht trainierbar ist. In den letzten 7 Jahren habe ich ganz verschiedene Trainingszustände gehabt. Die Ermittlung der HFmax kam bei mir jedoch immer auf Werte zwischen 191-196.



Was im Runners World Lexikon überzeugt mich nicht :(. Übrigens findet man auch einen Widerspruch dazu in den Artikeln der Runners World selber, z.B. hier: Pulsbereiche als Maßstab für das Training.



Viele Grüße



dirka



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Für alle ersteinmal zur Info: Die schwachsinnige Formel (220 – Lebensalter sei der Maximalpuls) kommt von Dr. Hollmann, der 6 Rentner auf einem Radergomterer schlafen ließ. Deswegen stimmt schon mal die Formel in der Praxis so gut wie nie. Der zweite Punkt: Was wollt ihr mit dem Maximalpuls?   Die % Bereiche die immer angegeben werden (z.B. normaler Dauerlauf GA1 sei ca. 70 – 75%), verändern sich mit der Leistungsfähigkeit, weil der Metabolismus ökonomischer Läuft. So verändern sich die Geschwindigkeiten, die man im Training laufen sollte und auch die lohnenden Herzfrequenzen. Die Herzfrequenz reagiert nur auf den Bedarf der Muskelzelle. Wenn sinnvoll nach Herzfrequenz trainiert werden soll, kommt man um eine spiroergometrische, sportartspezifische Laktatleistungsdiagnostik nicht herum. Alles andere ist scheinwissenschaftlich und unnötig. Kenianer laufen einfach genug um nicht Werte abzulesen. Die Lesen lieber die Siegerchecks und haben das nötige Körpergefühl. Der immer noch richtige, aber wahrscheinlich zu preiswerte und einfache Tipp: GA1 = noch ruhig unterhalten können. GA2 = nur noch einzelne kurze Sätze schaffen. Intervalle = nach Zielzeit steuern und bis zum erbrechen. Nur so verkaufen sich leider keine Herzfrequenzmesser …..



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


@credo



Du sprichst mir aus der Seele….



Genau so seh ich es auch….



für das Tempo gibt es noch sehr viel mehr Faustregeln, z.B.: die Ga1/Ga2 Schwelle (anerob aerob) ist ca das Marathontempo, bzw das Tempo bei dem man gerade aus der Puste kommt und sich noch unterhalten kann. Was schneller bzw langsamer ist ist dann GA2 bzw GA1



Gebt den Kenianern Pulsuhren und wir bekommen sie wieder in den Griff…..  :o)



m.f.G. René



 
Dirka_gedesby_medium dirka 107 Beiträge


Da sind sie wieder – die Kenianer.



OK, Körpergefühl ist wirklich wichtig, aber woher nehmen wenn nicht stehlen :). Für viele Freizeitläufer ist der Maximalpuls, wenn man ihn denn kennt, ein guter Anhaltspunkt. Die korrekte Ermittlung ist gerade für Einsteiger und Anfänger am ehesten im Rahmen einer Leistungsdiagnostik möglich. Dabei fallen dann ja auch die zuverlässigeren Daten ab und es lässt sich ein Zusammenhang zum individuellen Puls herstellen, wie credo es ja schon gesagt hat.



Dein Tipp für die GA1/2 und Intervalle credo ist ja gut gemeint. Hast Du damit auch schon mal jemanden geholfen? Ich glaube kaum. Das würde ich auch gerne so einfach, aber es funktioniert nicht. Tatsächlich haben Einsteiger auch keine zuverlässige Eigenwahrnehmung. Wenn man einen Einsteiger in eine Ergometrie schickt, bricht er mit ziemlicher Sicherheit vor der Ausbelastung ab, weil er das Gefühl hat er ist am Ende. Umgekehrt ist es so, das viele Einsteiger gar nicht so langsam laufen können, wie sie es müssten, um im REKOM oder GA1 Bereich zu bleiben. Daher ist es gut, wenn sie Messwerte haben, die sie notfalls zügeln. Man sollte sich aber nicht auf ewig zum Sklaven seiner Pulsuhr machen. Da gebe ich Dir recht.



Übrigens, wenn der credo Metabolismus schreibt meint er damit den Stoffwechsel. Könnte man zwar auch schreiben, klingt aber nicht so wissenschaftlich :). Nichts für ungut.



Viele Grüße



dirka



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Ich versteh es nicht ganz, was so schwer daran sein soll auf seinen Körper zu hören.



Entweder bin ich demzufolge ein absolutes Ausnahmetalent, oder es liegt daran, dass ich wie die meisten Kenianer bereits in meiner Jugend HM gelaufen bin. (glaub ich beides aber eher nicht)



Aber ich hatte noch nie große Probleme das richtige Tempo zu finden(auch nicht in meiner Jugend). Klar könnte man das ganz viel wissenschaftlicher und genauer betreiben, aber ich denke der Aufwand steht bei einem Freizeitsportler in keinem Verhältnis zum Nutzen….



 



so nun hatten wir dieses Tema zum x-ten Mal…. Auf bis zum Nächsten Mal…  :)



 



m.f.G. REné



 
Dirka_gedesby_medium dirka 107 Beiträge


Ich möchte nicht wissen, was Du in Deiner Jugend alles “falsch gemacht” hast, Rene, wenn man es einmal “objektiv” betrachten würde. credo ist übrigens Vertreter des Körpergefühls und der Wissenschaft – kein Widerspruch also. Ich bin auch Vertreter des Körpergefühls, aber nicht jeder ist so ein Bodywhisperer wie Du. Manch einer muss die richtige Selbsteinschätzung erst einmal lernen. Davon habe ich geredet. Verstehst Du das jetzt.



Wir werden diese Thema auch noch x-weitere Male haben und Du wirst dabei immer mitmischen :). Letztlich geht es auch dabei um Meinungen im Widerstreit mit Fakten. Beides sind mehr oder weniger variable Größen.



Viele Grüße



dirka



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Previously wrote:






Da sind sie wieder – die Kenianer.






OK, Körpergefühl ist wirklich wichtig, aber woher nehmen wenn nicht stehlen :). Für viele Freizeitläufer ist der Maximalpuls, wenn man ihn denn kennt, ein guter Anhaltspunkt. Die korrekte Ermittlung ist gerade für Einsteiger und Anfänger am ehesten im Rahmen einer Leistungsdiagnostik möglich. Dabei fallen dann ja auch die zuverlässigeren Daten ab und es lässt sich ein Zusammenhang zum individuellen Puls herstellen, wie credo es ja schon gesagt hat.






Dein Tipp für die GA1/2 und Intervalle credo ist ja gut gemeint. Hast Du damit auch schon mal jemanden geholfen? Ich glaube kaum. Das würde ich auch gerne so einfach, aber es funktioniert nicht. Tatsächlich haben Einsteiger auch keine zuverlässige Eigenwahrnehmung. Wenn man einen Einsteiger in eine Ergometrie schickt, bricht er mit ziemlicher Sicherheit vor der Ausbelastung ab, weil er das Gefühl hat er ist am Ende. Umgekehrt ist es so, das viele Einsteiger gar nicht so langsam laufen können, wie sie es müssten, um im REKOM oder GA1 Bereich zu bleiben. Daher ist es gut, wenn sie Messwerte haben, die sie notfalls zügeln. Man sollte sich aber nicht auf ewig zum Sklaven seiner Pulsuhr machen. Da gebe ich Dir recht.






Übrigens, wenn der credo Metabolismus schreibt meint er damit den Stoffwechsel. Könnte man zwar auch schreiben, klingt aber nicht so wissenschaftlich :). Nichts für ungut.






Viele Grüße






dirka



Hallo, ja ich habe in dem Lauftreff den ich Leite, schon mehreren mit dem Tipp geholfen. Nach drei Jahren sind die Damen im Marathon dann 4:00 Std. gelaufen – und zwar entspannt (wenn so manche wirklich Ehrgeiz hätten….). Auch ohne Herzufrequenzmesser. Der Tipp ist übrigens uralt und zu einfach. Körpergefühlsslosigkeit gibt es im Ansatz zwar schon, jedoch können die meisten Menschen, die auch in Ruhe sprechen können, dieses beim Laufen auch beherzigen.


 



 
Icon_missing_medium frank3361 1 Beitrag


Ich habe in den letzten 30 (Lauf)jahren die innere Stimme erlernt und könnte ohne weiteres auf 2-3 Schläge genau an jeder Stelle des Trainings meinen Puls herunterbeten. Trotzdem würde es mir nicht einfallen auf eine Pulsuhr zu verzichten, seit es denn solche feinen Geräte zu erschwinglichen Preisen gibt. Das hat vor allem zwei Gründe: Die erkennt Infektionen viel schneller als diese schon “fühlbar” wären und sie ermöglicht über verschiedene Trainingsabläufe eine langfristige Dokumentation. Wer nur nach dem Bauch trainiert, läuft zu schnell oder in seltenen Fällen zu langsam, um das Optimum aus seiner knapp bemessenen Laufzeit herauszuholen. Die Laktattests in Massenabfertigung und zu Horrorpreisen, wären da schon eher zu kritisieren. Der genaue HF max spielt bei mir keine große Rolle, da sich die einzelnen Trainingsbereiche in Prozentzahlen nur ganz gering verschieben, wenn der HF max sich um 2,3, oder 4 Schläge nach oben oder unten bewegt. Das kann jeder ausrechnen, der sich statt 188 mal 192 einträgt und dann feststellt das er einmal 70% bei 134 Schlägen trainiert und das andere Mal 71%… Unserem Ausgangsfrager sei also von mir zu raten: Nimm Dir für die Ermittlung einen Lauffreund mit auf die Bahn und wiederhol das alle drei Monate bis der Wert steht. Auch als Trainingsabschluss kann man das gut machen, aber nur wenn jemand treibt. Solltest Du bei diesen Tests nicht “außer Atem” kommen ist er sowieso für die Tonne…



Frank



 
Prague10 taborak 33 Beiträge


Hallo Benet,



ich finde dein Maximalpuls schon niedrig, ich selber bin um mehr als zwanzig Jahre älter als du und bei mir hat Sportarzt



HF max 178 gemessen.  Such dir ein langer steiler Berg aus und versucht ihn flott laufend bewältigen, aber nur wenn du ganz sicher gesund bist. Wenn du wirklich nicht mehr kannst, dann hast du auch dein HF max. Wenigstens bei funktioniert`s.



Gruß taborak



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Hallo Taborak!



Der Maximalpuls ist ganz individuell. Es gibt hoch und niedrig “pulsende Leute”. In meinem Lauftreff habe ich z.B. jemanden, der ca beim gleichen Puls wie ich, auf der Bahn, aus dem letzten Loch pfeift, wärend ich ganz locker neben her laufe. Aus diesem Grund ist ja diese Pauschalformel soooo ungenau.



 



Dann sollte man auch bedenken, dass sich jeder unterschiedlich stark “quält”, bei so einem Test. Das heißt der Ehrgeiz spielt auch noch eine gewisse Rolle.



 



m.f.G.



 
Prague10 taborak 33 Beiträge


Hallo,



Rene, da hast du Recht..viele geben bei so einem Test zu früh auf, dann ist das Ergebnis auch nur so ungefähr..aber vielleicht reicht`s auch so. Klar gibt es auch “HochPulser” und “Niedrig-Puls-er”, aber  HF max sagt auch was über Fitness des Einzelnen aus.



Die Faustregel 220-Lebensalter, die stimmt bei mir überhaupt nicht.



Es gibt`s aber noch eine Formel zum Errechnen von Maximalpuls:



210-1/2Alter in Jahren-11 Prozent des Körpergewichts in Kilogramm 4(für Männer)oder0(für Frauen).



Bei mir stimmt`s dann fast genau.



Gruß



taborak



 
Strongman_lauf_08_068_medium framuell 74 Beiträge


he he



wo wir schon bei formeln sind:



208-(alter in jahren x0,7) zb. alter 50jahre = 50×0.7=35. also 208 – 35 = 173



das passt bei mir ganz gut :)



mfg



frank



 



 
Prague10 taborak 33 Beiträge


framueell,



sorry,  Qulle nicht angegeben,



kommt aus dem Buch " Iss dich fit"



www.tandem-verlag.de



voher kommt deine Formel?  he he



Gruß



taborak



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo frameull , was hilft Dir denn die errechnete max. HF ?  Wie sehen denn die Stoffwechselparameter bei einer HF von z.B. 144 oder 152 bei Dir aus  (RQ, AÄ, Laktat, Ammoniak, Ck)? Wenn Du z.B. in der Sauna aufgrund der Thermoregulation eine 130er HF hast, ist der Effekt ja auch nicht der gleiche wie beinem Lauf. Oder würdest Du dieser HF einen Trainingseffekt zuschreiben (ausser auf den durschnittlich 2 mio. Schweissdrüsen). Das wäre so wie z.B.: ahh, endlich eine 130er Frequenz, also muss ich nicht noch laufen ! Was ich damit sagen will ist: Wenn man nur einen Wert hat und die Einflussgrössen und Ursachen nicht genau kennt, wiegt man sich in einer Scheinwissenschaft. Die kann mal weiterhelfen. Wer will sich aber denn im Training auf sein Anpassungsglück verlassen? Wichtig ist, auch mal was zu hinterfragen. Gebt den Kenianern HF – Messer, lasst sie danach trainieren, und wir werden sie wieder überholen. Ebenso gint es Formeln: Länge der Nase zum Quadrat, ergibt den Wert für die Lottozahlen. Mein Tipp daher: Wenn nach HF, dann nach LD, wenn nicht dann wie die Kenianer: viel trainieren und gewinnen! Viel Erfolg!



 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


hallo credo und natürlich auch alle anderen,



 



ich gebe dir völlig recht was die formeln betrifft- die können nur schmarren sein. es ist wohl eher dem zufall zuzuschreiben wenn eine formel mal passt. wenn zum beipiel framuell meint- bei ihm passt es gut, dann meine ich- bei mir fehlen da 20 schläge- und das ist ja nicht so wenig, oder?



 



dass es gegner von hf- messern gibt hab ich schon mal festgestellt, aber ihr vergesst immer wieder die übergewichtigen, exgestressten, exrauchenden anfänger, die eben keineswegs in form sind- also jene menschen wie mich, als ich begann.



 



wir brauchen den hf messer um uns zu bremsen. B R E M S E N 



 



ich kann dir garantieren- ich würde heute nicht mehr laufen, hätte ich nicht vom ersten tag an mit hf messer trainiert- der hat mich nämlich immer GEBREMST, somit geschont- somit im halbwegs gesunden bereich gelassen.



 



alles andere kommt dann von selbst. es dürfte ja schließlich keine großartige kunst sein, seinen körper zu kennen, wenn man bereits seit ewigkeiten läuft.



 



ich selber vergleiche die herzfrequenz gerne mit dem drehzahlmesser im auto. mann muss ihn nicht unbedingt haben, aber es hat eben große vorteile die drehzahl bei bestimmten umständen zu kennen und auf diesem weg auch seinen körper kennen zu lernen.



 



ob nun jeder freizeitläuger seine stoffwechselparameter kennen wird und soll, lasse ich dahingestellt, bei mir wird das jedenfalls nichts- das wäre mir ein klein wenig zu kompliziert.



 



und genau deswegen gibt es leute wie dich, credo. menschen mit fachwissen, die ihr wissen eben für andere zugänglich machen und anderen damit helfen. ihnen zum beispiel trainingspläne ausarbeiten.



ich zahle für meinen plan- der profi am anderen ende möchte meine max. hf wissen- der wird doch auch kein dodel sein, oder schon?



 



worin ich allerdings keinen spass verstehe, ist wenn einige den “laufenden” europäischen rollmöpsen den hf-messer wegnehmen wollen :)



 



freue mich allerdings weiterhin auf deine fachmännischen kommentare, auch wenn ich nur 20 prozent davon verstehe, was nicht ausschließlich meinem mangelnden iq zuzuschreiben ist- hoffentlich ….



 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge


Hallo Wolli, ich bin´s, der Dauerpulsgegner….   ;)



 



Auch wenn du von Anfang an gut mit deinem Pulsmesser klar gekommen bist, ist es kein MUSS für alle anderen…



Ich akzeptiere Mittlerweile auch andere Meinungen, die auf ihre Pulsmesser schwören… Sollen sie sich doch ihr Training von ner Maschiene diktieren lassen… Aber es ist trotzdem nicht für jeden das richtige und ich werde auch weiterhin Andere darin bestärken auf ihr Körpergefühl zu hören und es zu trainieren.



Gehen wir mal von deinem übergewichtigen, rauchenden Anfänger aus.



1. ist es viel zu riskant für ihn seinen HFmax zu ermitteln, also kann man keinen Pulsbereich festlegen in dem er trainieren soll



2.wird er wahrscheinlich gar nicht so langsam laufen können, wie er wahrscheinlich theoretisch müßte. Also wird er mit oder ohne Pulsmesser Anfangs zu schnell laufen (ist nicht allzu tragisch da sich seine Fitness schnell verbessern wird und dann paßt es wieder, Hauptsache er übertreibt es nicht und will am Anfang zu viel)



3. es genügt völlig diesem Anfänger zu sagen: “lauf so langsam und so lange wie möglich”



Ich weiß dass es Leute gibt denen es von Natur aus leichter fällt auf ihren Körper zu hören als anderen, die Jahrelang benötigen um ein Körpergefühl zu bekommen. Ich schätze mal, es verteilt sich ca 40/60…. Also was spricht dagegen es zuerst ohne Pulsmesser zu versuchen, bevor man sich sein natürliches Körpergefühl abtrainiert. Wenn man nicht damit klarkommt kann man sich jederzeit noch seinen “technischen Diktator” umschnallen. Anders herum ist es schwieriger….



 



 



m.f.G. René



 
Strongman_lauf_08_068_medium framuell 74 Beiträge


@ taborak



die formel ist mir irgendwann mal im internet auf einer läuferseite begegnet.



hatte sie für mich(hf max) getestet,und passt ganz gut.



 @Credo



ich bin und bleibe ein hobbyläufer deshalb muss  und will ich über stoffwechselparameter  thermoregulation etc.



gar nichts wissen.das geht mir dann doch zu weit.warum soll ich einen laktat test machen? um nacher anstatt 3:45std.



3:33std. zu laufen? einige aus meinem lauftreff haben das gemacht,gebracht hat es wenig bis gar nichts. also ich komme



mit dem training nach hf von dr.strunz bestens zurecht.laufe ich nach zeit ist mein puls immer zu hoch.laufe ich nach hf ist der puls ok und siehe da die zeit passt auch. laufe ich nach gefühl ist der puls viel zu hoch.



ich habe mir aber jetzt angewöhnt eine einheit in der woche ohne uhr zu laufen,um das besagte gefühl zu fördern.



naja so hat jeder seine sicht der dinge ;)



mfg



frank



 



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo framuell, ist schon richtig sich nach dem Gefühl zu richten. Ich bin nur davon ausgegangen, das Du mit Deinem TRaining vielleicht auch schneller werden willst. Wer zwei gesunde Beine hat, schafft den Marathon auch mit falschem Training in 3:30. So macht es halt die Masse. Will man allerdings zügiger unterwegs sein und hat nur begrenzte Trainingszeit, dann lohnt sich eine LD immer. Denn was nutzt einem denn die Kenntnis über nur die HF, wenn man keine Ahnung zu den Determintanen hat ? Das ist so, als wolle man sich im Lokal eine Essen mit Steak bestellen und die Beilagen sind einem wurscht. Kann man so machen, nur bleibt man halt selbst Durchschnitt. Dies kann jeder für sich selbst entscheiden. Nur eineWM, EM DM od. Regional-M oder Blumentopf gewinnt man damit nicht. Trotzdem viel Spass in der Masse!



 
Goofman_medium goofman 42 Beiträge


Ja, ja, das mit dem Puls ist sone Sache. Würde ich mich an die Vorgaben nach meiner LD halten kann ich immer nur gehen, mal kurz laufen – peng – wieder gehen.



Ich bin mir für mich nicht sicher was der beste Weg ist, irgendwo dazwischen.



Es gibt ne Seite http://marathonaustria.7host.com da gibt es prima Zeitenrechner. Hat mir meine Halbmarathonzeit auf die Minute vorhergesagt. Allerdings bei den Trainingsläufen/Herzfrequenz könnt ich schon wieder heulen. Hat jemand Erfahrung mit dieser Seite und den Plänen??



An alle liebe Grüße aus Berlin



 



Goofy



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo goofman, kann sein das Du auch zu hochpulsern gehörst. Als ich eine 2:45 im Marathon als Bestzeit stehen hatte (April 2001), die nach den Greif Plänen entstand, ging ich das erste mal zu einer LD. Ab diesem Zeitpunkt genoss ich auch med. Fortbildungen und nahm mich der Trainingslehre als Hobby an. Ich trainierte nach den LD Vorgaben, die mir in meinem Fall, für den GA1 Lauf keine 140er HF empfahlen (wären damals 70% der HFmax gewesen), sondern eine 160er. Dann auch nicht mehr nur 3 × 3000 als Langintervall, sondern 6 × 3000. Eigentlich alles Programme aus den 80ern. Und siehe da, im Sept. 2001, lief ich eine 2:39, im April 2002 eine 2:37:36! Hätte ich weiter nur auf die HF gestarrt, würde ich vielleicht einen Preis für das ablesen derselbigen bekommen, aber hätte mich nie in der Zeit verbessert. Wenn Du bei einer LD warst, müsstest Du auch Geschwindigkeitsvorgaben erhalten haben. Orientiere Dich an denen, setze Dein Zeitziel fest (also 100% Renntempo z.B. 3:50/min.) und richte danach die Geschwindigkeiten aus. So hat man in den 80ern übrigens die besseren Zeiten hingelegt. Der Spaß am Ehrgeiz, und die hohen Umfänge und Intensitäten waren das Geheimniss. Schaut man sich die heutigen Empfehlungen an und vergleicht z.B. Marathonpläne für 3:00 mit dem 5000m Nachwuchstraining in Kenia, wird klar, warum der weiße Mann lahmt. Die 5000 Nachwuchsläufer laufen schon ca. 150 km die Woche. Alle die die Umfänge wegdiskutieren, haben auch keine Superzeiten hingelegt. Die Formeln von 10 auf 21,1 usw. sind alle bekannt, passen aber nur wenn auch entsprechend trainiert wird. Jedenfalls statistisch. Ob man im Einzellfall dazugehört muss man ausprobieren. Allerdings bewahren die Hochrechnungen nicht vor zu einem zu schnellen Beginn oder anderen Fettnäpfchen. Schreib doch mal, was Dein Ziel ist und welche Werte bei der LD rauskamen, schnelle Grüße aus HN bei Berlin, credo



 
Goofman_medium goofman 42 Beiträge


Moin credo,



ich mußte schon schmunzeln bei dem Zeitziel. Ich laufe erst seit Oktober 2007 und das auch recht gemächlich. Zumindest bin ich in dem Bereich wo ich mich nur verbessern kann. Meinen ersten Halbmarathon habe ich in der sensationellen Zeit von 2:35:36 gefinisht. Mehr war nich drin – aber ich habs geschafft und die Prognose von der LD um 5 Minuten “unterboten”. Mein Ziel ist schon der Marathon in Berlin, obwohl ich schon zweifle wie das gehen kann – Zeitziel 5:30:00



Mir sagen die ganzen LD-Werte nicht alzuviel, daher bete ich die Daten mal runter:



Leistung an der anaeroben Schwelle (IAS): 7,22 km/h (2,01m/s)



1000m-Zeit: 8:18 min



Herzfrequenz an der IAS: 144/min



VO2max: 3,42 l/min



Relative VO2max 38,0 ml/min/kg Körpergewicht



IAS entspricht der 8. Perzentile innerhalb der gesamten männlichen Altersgruppe



Körpergewicht 90 Kg, Größe 1,90m, BMI 24,9



Ruhepuls 72 bei Blutdruck 135/85, Höchstpuls 190



Und noch mehr schöne Parameter:



Lactate Threshold 6,02 km/h



Lakatatkonzentration an der LT 0,87 mmol/L



Herzfrequenz an der LT 120/min



LT in Prozent an der IAS 83,4%



Noch ne IAS: 7,22 km/h (Perz. 7,93)



Laktatkonzentration an der IAS 2,37 mmol/L



Herzfequenz an der IAS 144/min



IAS in Prozent der Maximalleistung 60,2%



Leistung bei 4 mmol/L Laktat 8,23 km/h



Herzfrequenz bei 4 mmol/L Laktat 160/min



Ich glaub das wars. Stand Oktober 2007



Viel Spaß beim studieren und nen schönen Tag,



 



Goofy



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