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Foren laufen / training und technik Eure Meinung zu meinem Vorhaben.

Eure Meinung zu meinem Vorhaben.

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Icon_missing_medium Dudi1 7 Beiträge


Hallo allerseits.Mit Spannung verfolge ich seit einiger Zeit Eure Gespräche und auch Meinungen. Besonders habe ich den Gedankenaustausch über einen Lauffreund verfolgt,der als Anfänger in einem halben Jahr einen Marathon laufen möchte. Das für und wieder der einzelnen Meinungen ,sowie auch die Tipps und Ratschläge waren echt super.                                     Deshalb versuche ich jetzt ebenfalls mal eure Gedanken zu meinem Vorhaben zu bekommen.                                                Bei mir sieht es so aus: Spiele schon seit einigen Jahren mit dem Gedanken einen Marathon zu laufen. Ich wohne in Hamburg,somit bietet es sich an den Heimmarathon zu laufen.Allerdings hatte ich immer die Ausrede,das ich zum Start nicht da bin,weil ich mit meinen Leuten immer über den 1ten Mai nach Dänamark fahre.Nächstes Jahr wird die Fahrt um eine Woche verschoben,also gibt es keinen Ausrede mehr.Habe mich also am 10.10. für den Hamburg Marathon am 26.4.09 angemeldet.     Nun auch meine Frage an euch:     Ist das zu schaffen???                                                                                            Zu mir: Ich bin 38 Jahre alt. 1,98m groß und wiege ca.104kg.Bin eigentlich ein sportlicher Typ und auch das Laufen ist mir nicht fremd. Seit etwa 17 Jahren laufe ich einmal im Jahr einen Volkslauf über 10km mit. Dieses und letztes Jahr bin ich in Hamburg den Halbmarathon gelaufen und auch gut ins Ziel gekommen.Habe auch schon eine Ärtztlich Untersuchung hinter mir.Diese mit Einschränkungen,weil Raucher und halt bei der Größe und Gewicht große Belastung für die Füße und Knochen.Kondition ist einigermaßen vorhanden.Schaffe es ohne größere Probleme 15km am Stück zu laufen(letzte Woche gemacht).Fahre auch seit 4Jahren die Hamburger Cyclassics mit.Die letzten 2Jahre die 100km.Die sind noch nicht lange her,deswegen bin ich konditionel noch ganz gut.                                                                                                        Das ist so im großen und ganzen mein “Fall”.  Freue mich auf eure Meinungen und Anregungen.



 
Derwaldseeer Beff 156 Beiträge


Hey Dudi,



 



zu schaffen ist das auf jeden Fall, jedoch steckt da eine Menge arbeit dahinter!!



 



Für deine Größe ist das Gewicht relativ in Ordnung – je nach Körperbau (Fettanteil / Muskelanteil). Das du rauchst ist wohl ein nebensächliches Problem, aber ich kenne einige Leute, die rauchen und breits auch einen Marathon absolviert haben.



 



Was ich dir raten würde ich ein ausgewogenes, langes Ausdauertraining. Das heißt, lange Läufe – da sind die Kilometer erst mal nebensächlich. Die Geschwindigkeit musst du natürlich reduziert halten, wäre interessant deine 10 Km Wettkampfzeit zu wissen.



 



Auf jeden Fall sollte deine langen Läufe nie länger sein als deine angepeilte Zielzeit im Marathon! Ausdauer ist wohl am allerwichtigsten, sowie solltest du deine Beine etwas kräftigen – da gibt es genug Möglichkeiten vom Treppensteigen, viel Kniehub bis zum Fitnessstudio, kann jeder machen wie er will.



 



Ansonsten schau’ dich mal im Internet um, da gibt es viele Tipps und einige Trainingspläne.



 



Viele Grüße Beff



 
Icon_missing_medium Dudi1 7 Beiträge


Hallo Beff.Danke für deine Mail.Durchstöbere die letzte Zeit sehr viel das Netz nach Tipps und Tricks.So bin ich auch auf diese schöne Seite gestoßen. Fitnessstudio werde ich in nächster Zeit neben dem laufen auch wieder verstärkt besuchen. Trainingspläne gibt es wie Sand am Meer.Da ist es schon schwer sich für einen zu entscheiden.Werde wohl nach Herbert Steffny´s Laufplan aus seinem großen Laufbuch trainieren.Davon habe ich viel positives gehört.                                         Meine jährlichen 10km läufe bringe ich immer so um die 56min zu Ende.Allerdings ohne großartige Vorbereitung.Beim Halbmarathon brauche ich 2:12. bis 2:16 Std.                                                                                                         Viele Grüße,Dudi.



 
Icon_missing_medium Dudi1 7 Beiträge


Hallo Frank.                                                                                                                                                         Wie du schon richtig erkannt hast ist die Fahrt nach Dänemark eine jährliche Partytour.Mit dem Unterschied das die Sause eine Woche geht. Aber die Fahrt geht ja erst nach dem Hamburg-Marathon los.Alle Geburtstage werden noch im November gefeiert.Mit dem Grundlagentraining habe ich die Tage ebenfalls begonnen.Da weiß ich aber nicht so genau worauf ich mich beziehen soll.Werde am Wochenende jeweils einen langen Lauf machen,sowie 2 Kürzere in der Woche. Ist das in Ordnung? Beim Halbmarathon-Training langt es wirklich vor dem Lauf den 10 Wochenplan abzuarbeiten. Der Unterschied zum Marathon Training ist wohl,das man zum Beginn des Trainings schon fit wie ein Turnschuh sein muß? Werde also die nächsten Wochen etwas am meinen Grundlagen feilen. Würde mich freuen wenn ich öfter mal von dir höre.                                        Gruß,Thorsten aus Hamburg. 



 
Icon_missing_medium DoktorB 17 Beiträge


Du fragst nach Meinung zu Deinem Vorhaben….nicht böse sein, wenn jetzt einer hier nicht in Ekstase ausbricht. Aber nach Meinung zu fragen, muss auch bedeuten, das jemand sich ablehnend dazu äußert.



warum Marathon, wofür?



Du kannst 100km mit dem Rad fahren, hast 10 km laufen gut im Griff, Respekt, das ist doch was und hat aus einer gesundheitlichen Sichtweise Respekt und Zustimmung verdient. Warum muss es unbedingt jetzt ein Marathon sein?



Du hast von Größe und Gewicht her keine guten Verausssetzungen. Die Gefahr von zumindest Überlastungsbeschwerden insbesondere bei Laufbelastungen über 2 Stunden ist sehr hoch. Schon Minuspunkt genug.



Nicht akzeptabel ist anscheinend der Unwille, das rauchen aufzugeben. Da hoffe ich für Dich, das eher die Knochen Dein Vorhaben unterbinden als das Du Herz/Kreislaufmäßig Dein Limit überschreitest. (das ist beim Marathon der immer wiederkehrende Alptraum für die Rettungsdienste, ich hoffe das hier jemand, der in der Thematik RD viel kompetenter ist als ich :) , mir in diesem Punkte beisteht)



Selbst wenn Du Dich für Deine Verhältnisse gut vorbereitest, was kannst Du erreichen?



Etwas unter 5 Stunden, vielleicht 4:40st?



Für jemanden mit knapp 40 Jahren? Einem fast noch Höchstleistungsalter?



Ist es dann für das Ego wirklich so wichtig, diese knapp 5 Stunden, die ja bei einer Geschwindigkeit von etwas über 8km/h kaum vom Gehen zu unterscheiden ist, zu absolvieren? Dann im Ziel vielleicht cool mit Zigarette und Weizenbier posieren ?(vorausgesetzt, Du kommt an) ?



Zeigen, was für ein toller Typ man ist?



Natürlich ist es eine gewisse Leistung, einen Marathon beendet zu haben,



aber es ist auch eine gewisse Leistung, in einer Stunde 20 Eier gegessen zu haben, 36 Stunden nonstop fernsehen zu gucken ohne einzuschlafen oder auch eine ganze Nacht durchzutanzen.



MARATHON IST WIRKLICH NICHT SOO WICHTIG.



Wichtig wäre aus meiner Sicht eher, wenn Du das Rauchen aus Überzeugung aufgibst, Dein Gewicht stabilisierst mit Tenzenz  unter 100KG. 10 km Laufen können, 40 KMRadfahren und vorweg 1km Schwimmen. So ein Kurzdistanz Triathlon, da bist Du vielleicht in 2:30 im Ziel, wäre für Dich besser und auch sehr respektabel. Da bist Du doch immerhin ein Ironman. Mach in Hamburg den Triahlon und vor allen ein vielfältiges Training vorab.



Alternierend dazu  kannst Du bei Deiner Statur und bestimmt vorhandener Beinkraft bestimmt auch gute Ergebnisse im Indoor-Rudern erzielen.



Das gibt im Vergleich ein besseres Bild ab, als wenn Du im Marathon, von Krämpfen geplagt, von kleinen, leicht rundlichen, annähernd 60 jährigen Frauen mit Nordic-Walking Stöcken abgehangen wirst.



Gruß



 



 



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hallo DoktorB,



zu bemerken ist: Harte Worte ! ABER: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen !



Und das meine ich nicht abwertend Dudi1 !



Über diese Worte gilt es nachzudenken, und dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen.



Gruß



Fastfoot



 
Prague10 taborak 33 Beiträge


Hallo Dudi,



du kannst es schon schaffen, da du kein Anfänger bist und da du noch bis 26.04.09 genug Zeit zur Vorbereitung hast. Es bedeutet aber auch für nächste Monate viel viel Fleiß, viel Disziplin und viel Zeit zu haben, 3bis 4 mal in der Woche laufen die 40km bis 60 km, dann reicht es vielleicht für Marathon in 4:00 bis 4:20..ob es sich lohnt muß jeder einzelne wissen.



Las dich nicht ermutigen, wir setzen uns halt große Ziele, die wir auch  vielleicht nicht immer ganz  aber doch oft  erreichen.



Ich teile die Meinung von DoktorB nicht. Ich selber bin Altersklasse M55, bin heuer in Mai mein ersten Marathon gelaufen(03:53), vor 3 Wochen in München mein zweiten (04:01), bin nicht kaputt und fühle mich fit. Nach DoktorB Meinung hätte spazieren gehen wohl auch gereicht.



Dass mit denen" 60  jährigen Frauen mit Nordinc-Walking Stöcken" ist Schmarrn.



Gruß



taborak



 
Icon_missing_medium DoktorB 17 Beiträge


Previously wrote:






Hallo Dudi,






du kannst es schon schaffen, da du kein Anfänger bist und da du noch bis 26.04.09 genug Zeit zur Vorbereitung hast. Es bedeutet aber auch für nächste Monate viel viel Fleiß, viel Disziplin und viel Zeit zu haben, 3bis 4 mal in der Woche laufen die 40km bis 60 km, dann reicht es vielleicht für Marathon in 4:00 bis 4:20..ob es sich lohnt muß jeder einzelne wissen.






Las dich nicht ermutigen, wir setzen uns halt große Ziele, die wir auch  vielleicht nicht immer ganz  aber doch oft  erreichen.






Ich teile die Meinung von DoktorB nicht. Ich selber bin Altersklasse M55, bin heuer in Mai mein ersten Marathon gelaufen(03:53), vor 3 Wochen in München mein zweiten (04:01), bin nicht kaputt und fühle mich fit. Nach DoktorB Meinung hätte spazieren gehen wohl auch gereicht.






Dass mit denen" 60  jährigen Frauen mit Nordinc-Walking Stöcken" ist Schmarrn.



 



Also Taborak, nicht unfair werden.



Ich sprach von einer Leistung von knapp 5 Stunden für jemanden unter 40 Jahre und die sind kaum mehr wert als schnelles Wandern, Du bist über 55 und läufst unter 4 Stunden, das ist eine ganz andere Kategorie.



Unser Proband nach eigenen Angaben Halbmarathon in etwa 2:12st., bringst aufgrund seiner Statur erhöhtes orthopädisches Risiko mit, vor allem raucht er und scheint doch zumindest gelegentlich dem Alkohol sehr zuzusprechen, so muss ich zumindest seine Hinweise auf tagelange Festititäten und Familien/Geburtstagsfeiern verstehen.



Hinweis von Dir auf bestimmt notwendigen Fleiß für Erreichung von Zielen ist richtig, bedingt aber sinnigerweise auch eine veränderte Lebensführung. Es gibt einfach zu viele Teilnehmer an Marathons, die aus verschiedener Sichtweise nicht gesund genug und nicht gut genug vorbereitet sind.



Ich finde der Marathon wird in seiner Wertigkeit einfach überschätzt. Lieber ist mir, wenn jemand wirklich einen guten und schnellen 10er läuft als den Marathon rumzueiern. Das geht teilweise schon so weit, das in kleineren Ortschaften bei der Wahl des Sportlers jemand in der Männerklasse mit seinen 3:28 Marathon höher bewertet wurde als ein Mittelstreckler mit 8:23 min auf 3000 Meter.






Gruß






 






 



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hallo Dudi1,



an dieser Stelle schlage ich dir vor, dich einmal diesem Thread zuzuwenden, im speziellen den Kommentaren auf dieser Seite. Das Thema ansich hat nämlich immer mal wieder für große Diskussionen gesorgt. Ich denke, dass die Verfasser der Kommentare über einiges an Marathonerfahrung verfügen.



http://meinsportplatz.de/forum/laufen/training%20und%20technik/297439924/conversation_view?b_start:int=30&-C=



Gruß Fastfoot



 



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


nochmal:



http://meinsportplatz.de/forum/laufen/training%20und%20technik/297439924/conversation_view?b_start:int=30&-C=



 



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Geht nicht, am besten einfach den Link kopieren und in die Adresszeile einfügen, oder so:



external-link



 
Travelbaerli_medium travelbaerli 2 Beiträge


Hallo Dudi1,



kann mich den Worten von DoktorB und Fastfoot nur anschließen, wenn Du unbedingt Marathon laufen willst brauchst Du eine längere Vorbereitungszeit. Gewicht, Alk und Ziggis reduzieren oder weglassen. Des weiteren ist es nicht einfach, den Winter durchweg zulaufen….der innere “Schweinehund” ist manchmal ganz schön stark…;)



Gruß travelbaerli



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo Dudi1, jetzt mal eine Meinung von mir, nach 17 Marathonläufen und PB 2:37 und RD-Dozent und Ausbilder, der seine Ausbildung bei der BF HH auch im RD absolviert hat und Dir damit sogar aus dem Nähkästchen was erzählen könnte (gerade über HH und den HH Marathon, dort war auch mein erster). Richtig ist, und diese Fakten sind wirklich nicht zu bestreiten: Es muss nicht unbedingt Marathon sein, man kann sich ebend auch in einem 10km oder HM quälen. Richtig ist auch: Körpergewicht zu hoch, Rauchen absolut kontraproduktiv, orthopädische Problem – ohne hellsehen zu können – ziemlich sicher. Der Vorteil in Hamburg: die Sanibetreuung funktioniert, ansonsten ist der professionelle RD in durchschnittlich 4,8 min am Einsatzort. Mit Defi und den Notkompetenzmedikamenten. Genauso wichtig, und das hast Du auch erkannt, Deine 10km Zeit ist im Verhältnis zum HM, der Beweis der mangelnden Ausdauer. Übrigens, und da sind die meisten Ärzte mal sogar einer Meinung (!), ein Marathon sollte erst nach ca. 2 – 3 Jahren, regelmäßigen Lauftrainings erfolgen. Ebend damit es was mit laufen und nicht mit Überlastungserscheinungen zu tun hat. Denn das Training muss ja auch durchgestanden werden. PLäne gibt es wie Sand am Meer. Du brauchst und das ist eigentlich jedem Sportler klar, vor allem auch die Beachtung des Trainingsprinzipes der Individualität und Altersgemäßheit (Trainingsalter und biol. Alter). Hamburg ist als 1. Marathon sehr gut, weil sehr gut organisiert und super Zuschauer (Anzahl und Stimmung). Marathon ist kein Laufsteg, ist zwar schaffbar, hat aber auch Risiken (siehe auch die Studienergebnisse “Plötzlicher Herztod im Sport”). Mein Tipp ist: Lasse Dich ersteinmal gründlich von einem selbst laufenden Sportmediziner checken (Herz-Kreislauf etc. !), laufe über 12 Wochen regelmäßig, dann zu einer seriösen, sportartspezifischen, laktatgestützten, spiroergometrischen Leistungsdiagnostik mit nachvollziehbarer Erklärung und bereite Dich so auf HH 2010 vor. Zumindest hast Du mehr davon. Das beste Beispiel ist immer noch Reinhold Messner auf dem Everest ohne Sauerstoff: Als er dort auf dem Gipfel war, hat er nichts genossen und wirklich mitbekommen, außer dass er den Jeti gesehen hat (Höhenrausch) und nun ein paar Zehen weniger hat. Toll. Alt genug bist Du um alle diese Anregungen zu durchdenken. Spät. aber 2010: Viel Erfolg!



 
Icon_missing_medium Dudi1 7 Beiträge


Hallo zusammen.Vorweg möchte ich mich einmal herzlich an alle die geschrieben haben bedanken. Auch für die nicht positiven Meinungen,den auch die wollte ich von Euch hören.                                                                                                Allerdings habe auch ich ein paar Anmerkungen (es wurde zum Glück gefordert das ich mich auch äußern soll)                       Als erstes wußte ich nicht das dies eine Seite nur für Leistungssportler ist! Wo ist bitte die Seite für Hobyläufer??? Ist Marathon ausschließlich für Läufer die 3-3,5 Std benötigen? Das ist eine Zeit die ich niemals angestrebt habe. Was ist mit den Sätzen:Laufen für Körper,Geist und Seele? Oder,was mir wichtig ist:Der Weg ist das Ziel. Ich habe vor,mit dem Laufen auch mein Lebenswandel sowie Lebensstiel zu ändern.Wie kommt z.B. DoktorB auf das schmale Brett das ich den Unwillen habe mit dem Rauche aufzuhören? Das ist eines meiner Ziele auf dem Weg zum Marathon. Ebenso habe ich nicht vor den Marathon mit 104 kg zu bewältigen. Und was um Himmelswillen gibt es gegen eine Endzeit von z.B.   4:30Std beim ersten Marathon auszusetzen? Wohlgemerkt,ich laufe gerne,habe aber nicht vor ein Profi zu werden. Ich habe bis zu meinem 20ten Lebensjahr Tisch-Tennis als Leistungssport betrieben und immerhin 3Jahre in der Oberliga gespielt. Den Sprung zur Bundesliga habe ich nicht geschafft.Bin ich dann jetzt ein Looser??? Das ich nicht die optimalen körperlichen Vorraussetzungen zum Marathon habe weiß ich.Vorne die Bleistifte und hinten die Radierer.Ich gehöre eindeutig zu den Radierern.                                               Meine letzten Wochen seit der Anmeldung haben mich bis jetzt recht positiv gestimmt.Die Leistungsdiagnostik eines laufenden Sportarztes hatte ich wie eingangs erwähnt vor meinem Trainingsbeginn hinter mir gebracht. Das Rauchen wurde bis auf ein Minimum reduziert(von gleich auf jetzt aufhören ist schwierig),und das Gewicht ist gerade unter 100kg gefallen. Das Laufpensum liegt im Moment zwischen 30-35 km,was ich langsam steigern werde. Auf Rat des Arztes gehe ich einmal die Woche schwimmen.Lange Kerle sind recht unbeweglich,und das soll die Geschmeidigkeit fördern,sowie den Rücken kräftigen.Ansonsten hoffe ich gut über den Winter zu kommen.Bin aber Mitglied im Fit-Club,wo es gute Laufbänder gibt. Mache ich zwar nicht so gerne,aber wenn das Wetter es Outdoor nicht zulässt……….                                                             Danke nochmals für Eure Einträge.Hoffe ich habe niemandem auf den Schlips getreten und bekomme auch weiterhin eure Meinungen zu “spüren”   Gruß an alle,Dudi1



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hallo Dudi1,



also erst einmal finde ich es sehr schade, dass Du den Eindruck hast, hier hätten nur “Leistungsläufer” ihre Daseinsberechtigung. Das ist sicherlich nicht so. Auf der anderen Seite wendest Du dich doch aber  sicherlich auch an dieses Forum, weil Du eine ehrliche Antwort von erfahrenen Leuten erwartest, oder täusche ich mich da ?



Die Antworten waren sicherlich unbequem, dass gebe ich gerne zu, aber versetzen dich somit auch in die Lage verstehen zu lernen, dass Marathon nun einfach mal kein Spaziergang ist. Marathon ist und bleibt Leistungssport, egal auf welchem Niveau. Ein 5:30 Std. Läufer quält sich genauso wie ein 2:30 Std. Läufer, aber halt auf einem anderen Niveau. Beide sollten jedoch den erforderlichen Respekt vor dem Marathon haben. Voraussetzung ist immer, dass die Vorbereitung auf den Marathon wird ernsthaft mit Fleiss und Disziplin durchgeführt. Alles andere wäre eine Beleidigung. Denn nur mal einen Marathon rausquälen umd dann damit prahlen zu können, dass wird von Läufern die den Sport mit Leidenschaft und Ernsthaftigkeit betreiben verachtet, zu Recht.



Vielleicht sind die Kommentare auch einfach nur Ausdruck der Sorge um Sportler wie Du einer bist !?



Deine Voraussetzungen sind auf Grund deiner Lebensweise, momentan, nicht die Besten ( ich weiss von was ich rede, denn ich habe selbst in meinem ersten Laufjahr 2003 30kg. abgenommen, Alkohol und Nikotinkonsum – 40Stk. am Tag – auf Null gesetzt ), gleichwohl das ja nicht bedeutet dir die Berechtigung zum Marathonlauf absprechen zu wollen. Nur pass halt auf dich auf, und frage Dich einmal:



WARUM ?



will ich Marathon laufen, was ist meine Intension ?  Ist es nicht sinnvoller erst mal ein entsprechenden Aufbau über die Unterdistanzen 10 / HM zu betreiben und somit ein sicheres Fundament aufzubauen ? Deine gesamte Gesundheit würde es dir vermutlich danken. Und dann wird wahrscheinlich das Abenteuer Marathon kein einmaliges sondern ein Dauerhaftes Unterfangen in deinem Leben.



Ich denke Du solltest Dir und deinem Körper die Chance geben das Jahr 2009 komplett zu Aufbau zu nutzen, und dann 2010 den Marathon in Angriff nehmen.



Die mahnenden Worte solltest Du also bitte nicht falsch verstehen. Im Übrigen gebe ich dir aber in einem Punkt Recht, einige der Autoren in diesem Forum versuchen sich immer wieder über Ihre Zeiten zu definieren ( davon nehme ich mich nicht aus ), wobei sie das gar nicht nötig hätten. Die Qualität der Beiträge sollte eigentlich als Indikator ausreichen. In diesem Sinne, pass auf dich auf, höre auf deinen Körper und reihe dich nicht in die “Stammtischläufer” ein, die einen Marathon auf dem Zahnfleisch in 5:30 Std und mehr abreissen, um danach 20 Jahre im Kreise ihrer rauchenden und saufenden damit prahlen zu können.



Gruß



Fastfoot 



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo Dudi1 und Fastfood, teilweise kann ich nur zustimmen. Eine Erklärung aber noch, die gerade im Marathontraining und den dazugehörigen Empfehlungen eine recht große Rolle in unserer Gesellschaft inne hat: Leider maßen sich viele Theoretiker in unserem Lande an (gerade nach einem Studium ohne ausreichende Praktika), Kluge Ratschläge erteilen zu wollen. Beste Beispiel auch: Bildung/Rahmenlehrpläne/PISA. Gerade im Marathon oder anderen Dingen im Leben, ist es von unschätzbarem Vorteil und auch notwendig, Dinge selbst zu erfahren. Genauso fällt immer wieder auf, das manche Menschen meinen, nur sie hätten die Weisheit allein mit Löffeln gefressen und kein anderer dürfte über etwas bescheid wissen. Daher ist es ganz gut, wenn man einfach mal nicht nur Empfehlungen ausspricht, sondern bestimmte Leistungen auch glaubwürdigerweise mal selbst erbracht hat. Ich vergleiche es immer so: Als wenn die Blinden von der Farbe reden, oder wenn ich etwas den Vögeln zur richtigen Flügelbewegung sagen  würde. Du Fastfood, hast es richtig erkannt, man muss leider erstmal über die Zeit eine Menge definieren. Denn es wird immer wieder vergessen, das eine Zeit im Marathon unter 3 Stunden, den Menschen nicht einfach so zufällt. Geschweige denn eine unter 2:40. Alljene haben auch entsprechend trainiert und wissen wie es sich im Training und im Marathon anfühlt. Schauen wir nur auf die erfolgreichen Marathontrainer, einen Arzt gibt es (Dr. Rosa) ansonsten alles nur Trainer (die immer noch bessere Läufer betreuen). Da muss sich leider die Sportwissenschaft und die Ärzteschaft auf das Kerngeschäft und vielleicht die Heilung auf Krebs konzentrieren. HIV Impfung fehlt auch noch. Also Dudi, die Risiken gibt es, andererseits, solange keine Überlastungen auftreten und Du Deine Erwartungshaltung, Deinem Leistungsvermögen anpasst, wirst Du auch in einem 5:00 Std.-Marathon Spass haben. Wichtig dabei, bleibe konsequent und systematisch dabei. Lange Läufe ausbauen (für Dich besonders wichtig) von 25km, dann 27, 29, 31, 33, 35. Jeder 4. Woche Reduktion der Wochenbelastung. Ausgleich und Dehnung nicht vernachlässigen. Aufbauwettkämpfe auf Asphalt. Für Hamburg auch bergaufläufe im Training (mache ich auch immer, im Frühjahr in HH, habe ich am Schlussanstieg wieder 12 Läufer überholt, obwohl ich auch nur im 4:00er Schnitt vor mich hingeschlichen bin, mittlerweile zähle ich da immer mit).



Lasse Dich gut von erfahrenen Läufern und Trainern betreuen, informiere Dich.



Und zu guter Letzt: Ab jetzt gebe das unsägliche Rauchen auf. Wird nicht härter als der Marathon, hilft Dir aber nicht nur gesundheitlich, sondern auch im Geiste. Die ca. 5-10% mehr an Sauerstoff helfen Dir auch im Training (Regeneration). CO ist nur eines der Leistungsmindernden Gifte.  Auf jedenfall viel Erfolg, entweder 2009, sonst aber 2010! Gruss credo



 



 



 
Sg101952_medium ThomasKnacks... 50 Beiträge


Hallo Dudi!



Da will ich meinen Senf auch nochmal dazu geben. Ich versuche, mich kurz zu fassen. Zum einen der Punkt, dass hier ständig Marathonzeiten genannt werden. Na ja…ich kenne eine Menge Läufer, die weit unter 3 Stunden laufen, aber von der Theorie des Lauftrainings nicht all zu viel verstehen. Müssen einige auch nicht, denn: Ohne Talent kommen die Jungs und Mädels da ohnehin nicht hin. Für dich sollte das nicht entscheidend sein, denn so schnell willst du ja nicht laufen. Wer sich beim Laufen nur über die Zeit definiert, verhält sich dabei manchmal so, wie ein Zeitungsverleger, der die Qualität seines Druckwerks nur nach der Auflage berechnet.



Was dein Vorhaben angeht: Klar ist das zu schaffen. Die Frage ist nur, in welcher Qualität. Da gebe ich Fastfoot uneingeschränkt recht. Ich bin ein Fan davon, dass meine Läufer ihren ersten Marathon genießen. Sie sollen sich anstrengen, aber nicht halbtot über die Ziellinie fallen. Je länger also die Vorbereitung für den Lauf ist, desto größer ist die Chance, die 42 Kilometer in relativ gutem Tempo und bei bester Gesundheit und Aufnahmefähigkeit während des Laufes zu schaffen.



Zu guter letzt: Man muss nicht hochwissenschaftlich trainieren oder den Stein der Laufenden Weisen finden, wenn man im Marathon ankommen will(okay jetzt sage ich auch mal eine Zeit: irgendwo zwischen 4 und 5 Stunden). Wenn Du deine Wochenkilometer ableistest, dich vielleicht an einen soliden Trainingsplan hältst, oder noch besser: Dich einem Lauftreff anschließt, wirst du dich kontinuierlich verbessern und kannst dein Marathonziel ins Auge fassen. Wann der beste Zeitpunkt dafür ist, solltest du schon selbst merken. Wenn ich sehe, wer alles bei einem Marathon an den Start geht und auch ankommt, dann bist du sicher nicht einer, der die schlechtesten Voraussetzungen hast. Such dir also aus den Vorschlägen der Läufer auf dieser Seite(weiß Gott keine Profis!) heraus, was du brauchen kannst und leg los.



Zum Schluss das Thema Rauchen. Ohne Kippen bist du klar im Vorteil. Wenn wir im Verein feiern, dann gehen schon ein paar Kisten Bier weg, aber wir haben bei 30 Läufern keinen einzigen Raucher dabei. Rauchen und Langstreckenlauf scheinen sich irgendwie auszuschließen. 



In diesem Sinne viel Erfolg für Dich.



 



Thomas



 
P1030092_medium Massi 78 Beiträge


Hallo Dudi1



Melde Dich über eine private Nachricht bei mir. Komme aus der Ecke von Bergedorf. Vielleicht setzten wir uns mal zusammnen und besprechen Dein Vorhaben. Kein Problem.



Gruß Massi



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo Thomas, zu Deinem Satz: wer sich beim laufen nur über die Zeit definiert… hat mal die Zeitschrift Spiridon vor Jahren einen Artikel veröffentlicht. Thema war dort, warum Menschen Marathon laufen. Hochinteressant. Zum Thema Wissenschaft gibt es ja auch verschiedenste Meinungen, obwohl sich ja kein Mensch davon ausnehmen kann und die Erde kein Scheibe mehr ist. Erfahrene Trainer haben den Spruch geprägt: Die Sportwissenschaft beweist nur das, was wir immer im Training empfohlen haben. Auch da haben beide Seiten irgendwo Recht. Was aber immer wieder übersehen wird: Talent und Trainierbarkeit ist zwar genetisch vorgegeben, nutzt aber nichts, wenn man nicht adäquat zum Ziel, zielgerichtet trainiert (klägliche Beispiele gibt es ja genug). Ebenso machen Pläne für viele Sinn, weil sie dann das Trainigsprinzip der Kontiniutät, richtige Belastungsfolge, trainingswirksamer Reiz, Belastung und Erholung, Periodisierung und Zyklisierung, Methodenwechsel etc.  auch einhalten. Dies gelingt beim Training nach Gefühl ebend nicht allen. Genauso gibt es (zwar wissenschaftliche) Messungen der Regenerationabläufe und der Beanspruchung des vorausgegangenen Trainings (CK, Ammoniak etc.). Leider nicht für den Hobbyläufer, aber auch da wird bestimmt eine Firma etwas auf den Markt werfen. Im Endeffekt stellt sich die Frage der Vorraussetzungen und unter welchem Zeitaufwand für welche angestrebte Marathonendzeit trainiert werden kann und soll. Da es Marathonläufe und keine Marathonwanderungen laut den Ausschreibungen sind, sollte der Bewegungsablauf auch etwas mit laufen zu tun haben und nicht mit einer Endzeit über 5:30. Als Kind bin ich zwei Marathons in jeweils 6:00 gewandert, für einen gesunden Menschen überhaupt kein Problem. Ich empfehle daher, lieber ein Jahr länger trainieren und früher im Ziel sein, denn Karneval ist in Köln od. ä..Vor allem will ja auch jeder irgendwo noch warme Duschen etc. Zu guter Letzt: Im Lauf entscheidet nur die Zeit, es gibt dort keine Haltungsnoten. Alles andere hat mit der Freude an der eigenen Bestzeit zu tun. Dafür gibt es aber auch keine Medaillien. Beste Grüße, credo



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Mich würde mal interessieren, wieviele der >2:09 Std. Läufer aus Kenia nach einem systematischen Plan trainieren !? Wer von den Jungs schon mal was von Periodisierung, Zyklisierung, Methodenwechsel, etc. gehört hat ( nicht alle trainieren ja unter dem Dogma von Dr. Rosa ).



Nicht, dass ich kein Freund davon bin, im Gegenteil, alles was ich aus dem Bereich nutzen kann, nutze ich ( z.B. Spiroergometrie etc. - sofern zeitlich und finanziell machbar -). Ich haue mir auch jede Lektüre, Publikation etc. die ich bekommen kann in die Birne. Aber man fragt sich dann schon ab und zu mal warum ? Warum nicht einmal eine Saison lang den Mut besitzen mal ohne Uhr und allem Schnickschnack zu trainieren, und sehen was rauskommt. Das wäre sicher mal spannend und keine Zeitvergeudung. Wer weiss, wer 1981 in Frankfurt-Höchst alles am Start stand und keine Ahnung von dem ganzen Kram hatte. Viele davon sind sicherlich, natürlich auch nach entprechender Vorbereitung, einfach gelaufen weil sie Lust hatten und Leistung bringen wollten. Der Konkurrenz-Gedanke, und somit die Motivation, hing höher. Heute gleichen die großen Marathon-Events dann ja eher einer Vergnügungsveranstaltung. Auch ok. solange, wie nun schon häufiger auch von mir erwähnt, ernsthaft und diszipliniert an die Sache rangegangen wird. Nicht nach der Elton-Methode !



Nun wie auch immer, diese Thema polarisiert solange wie die Menschen Marathon laufen. Wir sollten nur mal wieder in diesem Forum aufpassen, dass es nicht zu wissenschaftlich wird ( außer man wird spezifisch danach gefragt ), ansonsten besteht die Gefahr, dass noch mehr User sich abwenden, weil sie den teilweise wissenschaftlichen Ausführungen nicht mehr folgen wollen.



Interessant wäre sicherlich mal eine Link-Sammlung zu entsprechenden Seiten, die das nötige Wissen unaufdringlich zur Verfügung stellen ( Verzeihung, möchte keinem auf die Füsse treten, vor allem nicht mir selbst ). Credo, wäre zum Beispiel toll, wenn Du den Leuten sagst wie sie an Infos von Hottenrott, Reiss etc. rankommen. Denn die Ausführungen dieser Fachleute sind ja nun wirklich teilweise sehr spannend.



Dazu werde ich mal einen neuen Thread eröffnen.



Gruß



Fastfoot



 



 



 
Icon_missing_medium DoktorB 17 Beiträge


@dudi1



wenn der Marathontermin die Motivation ist, insgesamt und dauerhaft “Genußstil” zu verändern, so verstehe ich Deine letzte Meldung und die erweckt bei mir auch eine andere Intension als bei Deinem Ausgangsmail, dann finde ich es ganz okay, das Du Dir den Marathon vornimmst. Die Anregungen und Tipps hier von credo, fastfoot und anderen sind wirklich gut (meine Meinung). Natürlich ist es nicht optimal für Dich schon 2009 den Marathon zu laufen, aber wenn Dir im Ziel  “nur” die Knochen wehtun Du aber ansonsten durch diesen Erfolg des erfolgreichen Marathons Du über Jahre positiv geprägt wirst, dann mach es.



Die Diskussion, die Du angestoßen hast, ist insgesamt sicher für viele von großen Wert. Dir viel Erfolg nicht ausschließlich für den Marathon, sondern noch mehr für die nächsten Jahrzehnte :)



 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge


Hallo fastfood, ich war schon immer neugierig, was Bücher anbelangt. Mein erstes Buch über Höhentraining und Bergmedizin hatte ich 1985 in der Hand. Es ist allerdings sehr schwierig, die gesamte und lesenswerte Literatur, auch zu bekommen, ohne dafür erheblichen Aufwand betreiben zu müssen. Es ist zwar durch das Internet besser geworden, allerdings kann die Literatur natürlich auch Unmengen an Euro verschlingen. Da ich davon ausgehe, das Menschen, die diese Ausführungen lesen können, auch denken können, gehe ich auch davon aus, das solche Menschen in der Lage sind, Buchhandlungen zu besuchen. Wer im Training läuft, schafft es auch einen Laden zu betreten oder im Internet zu bestellen. Hottenrott und Neumann sind in den meisten Buchläden zu haben. Zintl/Eisenhut (Ausdauertraining) auch. Weineck (Optimales Training) ist sehr lesenswert (alleine seine Formulierungen), kostet aber um die 60 Euro. Ich habe allerdings auch den Vorteil direkten Kontakt mit Ärzten und Krankenhäusern und bekomme so auch mal Infos aus erster Hand. Deine Frage ist bezüglich der Kenianer sehr gut. Müsste man auch mal genauer analysieren. In Iten und Eldoret sind die Trainingslager,  allerdings, weil es auch um viel Geld geht, entsprechend systematisch im Training. Kein Computerhocken in der Kindheit. Dieter Hoegen sagte anfangs der 80er: Die Kenianer trainieren so nach Lust,Laune und wild, die werden im Marathon nie etwas bringen. Seit die Sytematik und Beachtung der Trainingsprinzipien eingezogen ist, hat sich das Blatt gewendet. Eines wird aber immer wieder bei den Kenianern übersehen: Absolute Priorität hat der Dreiklang laufen, esssen, schlafen. Dazu intensivstes und umfangreiches Training in natürlicher Umgebung (250km /Woche), dazu in der Höhe. Die Traingslagernahrung ist kenianisch und beinhaltet -und es ist Zufall – die empfohlenen Inhalte (über 70% Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiss, Mineralien und Ballaststoffe). Dann kommt natürlich noch die soziale Komponente dazu. Wer die reale Chance hat, der Armut zu entrinnen, jammert nicht, sondern ist hochmotiviert. Keine Werbeauftritte etc.. Victor Röthlin zeigt, wenn man auch so trainiert, kann aus einem 2:10 Mann ein 2:07 werden. Ich hoffe ich konnte Dir soweit helfen, schnellen, erfolgreichen Gruß credo



 
6-stunden-lauf-09-11-2008_014_medium Jeremies 65 Beiträge


"Da ich davon ausgehe, das Menschen, die diese Ausführungen lesen

können, auch denken können, gehe ich auch davon aus, das solche

Menschen in der Lage sind, Buchhandlungen zu besuchen. "



 



Man Credo, du scheinst ein wirklich sehr guter Läufer zu sein, aber deine Art und Weise dich auszudrücken finde ich fürchterlich, du kommst extrem überheblich rüber, du magst ja viel interessantes zu sagen/schreiben zu haben, aber mich schreckt deine Art doch extrem ab!



 



 
Dsc_0366_medium teadjay 283 Beiträge


Moin



Leute, ihr verliert gerade das Thema völlig aus den Augen.



@Dudi1
Schau die das Link an, das Fastfoot angegeben hat und nimm Kontakt zu Massi auf.



Ansonsten freue dich über dich über spannande Kommentare zu deiner Frage und – um mit Nippel-Mike zu reden – “Mach dein Ding”.



Gruß Torsten



 



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Credo:</p> <br/><p>Zu den&nbsp;Afrikanern nochmal. Aus meiner Sicht spielt die soziale Komponente die größte Rolle. Alles andere halte ich persönlich für Vermutungen die den Interpretationen der Beobachter / Verfasser&nbsp;entsprechen. Wissenschaftlich beissen sich doch seit Jahren alle möglichen Institutionen und selbsternannten Trainer / Entdecker und Konsorten die Zähne an dem Thema aus. Klar möchte jeder eine gewisse Rolle in diesem Theater spielen, schließlich geht es ja auch um einen nicht zu unterschätzenden Imagegewinn. Ich&nbsp;kann mir gut vorstellen, dass gerade die Afrikaner mit Ihrer großartigen Lebensfreude, und trotz aller vorhandenen widrigen ( aus&nbsp;der Sicht eines Mitteleuropäers widrig ! ) Umstände&nbsp;einen ganz enormen Freiraum im Training benötigen um Ihre Leistungen abrufen zu können. Dazu muss man kein Wissenschaftler sein, sondern Menschenkenner und Motivator, gleichwohl systematisches Training, die entsprechende Umgebung, Konstitution etc.&nbsp;sicherlich&nbsp;eine nicht unwesentliche&nbsp;Rolle am&nbsp;Gesamterfolg&nbsp;spielen. Aber da geht es letztendlich doch&nbsp;nur noch um Feintuning. Porsche bleibt nun mal Porsche.</p> <br/><p>Im Übrigen ging es mir nicht darum, dass Du alleine deine Bezugsquellen&nbsp;nennst, Literatur besitze ich nebenbei erwähnt selbst in ausreichender Menge, aber die&nbsp;meisten der lesenden User finden&nbsp;einen plausibel dargestellten Ansatz ( vielleicht in Form von entsprechenden Links wie &nbsp;<a href="http://www.hottenrott.info/"><a href="http://www.hottenrott.info/">http://www.hottenrott.info/</a></a>&nbsp;<img src="smiley_wink.png" alt=";)" title="Wink" /> sicherlich ganz interessant. Das alle der Damen und Herren hier lesen können, davon gehe ich aus, aber Du solltest in deinem eigenen Sinn solche Bemerkungen vermeiden, ansonsten isolierst Du dich, da es beleidigend wirkt. Außerdem passt es nicht&nbsp;zu deiner ansonsten bemühenden Art Laufwissen zu vermitteln, und stellt nur unnötig den Eindruck dar, dass Du ausschließlich für dich selbst schreibst.</p> <br/><p>Nun gut, dass war ja eigentlich nicht die ursprüngliche Frage dieses Threads.</p> <br/><p>Dudi1 Hast Du mittlerweile eine Entscheidung getroffen ?



Gruß



Fastfoot



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