MeinSportplatz
Umfrage_2018

Foren laufen / training und technik welcher Puls (%) beim Marathon

welcher Puls (%) beim Marathon

Abonniere welcher Puls (%) beim Marathon 5 Beiträge, 3 Stimmen

 

P7140025_medium olli2p 4 Beiträge

Hallo!

Hier kommt nun meine ganz spezielle Frage (bitte noch nicht steinigen):

Mit welchem Durchschnittspuls sollte/kann man einen Marathon (Zielzeit 3:15-3:30) durchlaufen?

Zu mir: Ich bin 30 Jahre alt und neu hier… mein Pensum liegt bei 40-70km pro Woche,

relativ aktuelle HM-Zeit liegt bei 1:29 mit Durchschnittspuls 162. Mein Max.-Puls liegt allerdings “nur” bei 175-178.

Somit kommt mir der Puls von 163 prozentual gesehen doch recht hoch vor!?

Im Training nach prozentualen Vorgaben fühle ich mich meist nicht “angestrengt”. Kurze Tempoeinheiten mit Puls >90% belasten mich auch nicht so großartig, da ich diesen Puls ja für 1,5h halten kann…

So, ist mein Puls nun zu hoch? Der Max.-Puls zu niedrig? Und welchen Puls soll/kann man über 3,5h halten?

Grüße,

Olli

 

Jetzt darf mit Steinen geworfen werden :-)

 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo olli2p, wenn Du einen RQ von 0,8 und einen Laktatwert von 2,5 mmol bei einer prozentualen HF von ca. 85% nicht überschreitest, könnte es Sinn machen, einen Marathon nach Puls zu laufen. Allerdings auch nur wenn störsicher Übertragen wird. Die ersten 5 km drunter, ab km 35 Anzeige ignorieren. Meine Empfehlung nach diversen Marathonläufen: durch das seriöse Training sollte man auch soviel Körpergefühl entwickeln, das man im Marathon ohne HF Messung laufen kann. So machen es auch alle Kenianer und selbst Haile. Lies dazu auch mal die Ausführungen von Peter Greif und Manfred Steffny. Viel Erfolg! credo

 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge

hi Oli,

du brauchst nicht glauben, dass ich mit Steinen nach dir werfe! ;)

ich trainiere ziemlich oft relativ genau nach Pulsfrequenz- in letzter Zeit immer öfter nach eigenem Empfinden und beim Wettkampf grundsätzlich ohne Uhr.

Die würde mich nur ausbremsen und verunsichern.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du bestimmt noch mehr Tipps bekommst- hier im Forum sind noch soooo viele Läufer, die dir noch mehr Hintergrundwissen vermitteln können.

Viel Erfolg, Spaß und noch mehr Freude wünscht dir

Traudl

PS ich trainiere begeistert nach Prochnow—> www.lauf-power.de ;)

 
P7140025_medium olli2p 4 Beiträge

Hallo credo, Hallo Traudl,

mein RQ liegt schon bei geringer Belastung > 0,8 und mit 2,5mmol Laktat gehe gemütlich spazieren… Dafür vertrage ich hohe Laktatwerte (ca. 7mmol) recht lange. Falls es interessiert kann ich in 4 Wochen dazu genaueres sagen.

Sportliche Grüße,

Olli

 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo olli2p, der RQ kann sich natürlich wie der Laktatwert schon aufgrund der Ernährung ändern. Du wirst allerdings bei einem seriösem Training schon bei den 35 km Läufen merken,welches Tempo gemütlich empfunden wird. GA2 (intensive Dauerläufe) sollten so ca. 60 bis auf 90 min. durchgehalten werden. Ohne HF Messung ist dies ein Tempo, welches ebend gerade so ca. 60 min. gehalten werden kann – mit beißen. D.h. ab der 45. min. sollte der Wunsch nach dem Ende des Trainings überwiegen, aber ein weiterlaufen noch möglich sein. Am Tage X kann man -wenn das Training gut war – dieses Tempo im Marathon durchlaufen. Wenn es sicherer sein soll: pro km 5 sek. langsamer. Testwettkämpfe bieten Dir weiterhin eine sehr gute Möglichkeit in der Praxis die HF Werte zu testen und auch anhand der gängigen Formeln hochzurechnen was denn schnellstens (unter den seltenen Optimalbedingungen) so möglich ist. Also lieber langsamer loslaufen im Marathon. Selbst Haile hatte nach den ersten 30 min. bei seinem Weltrekord noch 1:33:39 zu laufen. Also jede Menge Zeit um dann wach zu werden und aufzudrehen. Viel Erfolg erstmal bei Deinem weiteren Training!

Zum Antworten auf das Thema musst du dich anmelden

Foren laufen / training und technik welcher Puls (%) beim Marathon