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Heuschnupfenzeit und was nun ???

Abonniere Heuschnupfenzeit und was nun ??? 18 Beiträge, 9 Stimmen

 

10 dasmuli 800 Beiträge

Hallo zusammen.

…und jedes Frühjahr wieder kommt er, der mega-lästige Heuschnupfen.

Hätte ja mal gerne gewusst, wie Ihr so damit umgeht und was Ihr dagegen unternehmt.

Wäscheklammer auf die Nase ? Mundschutz ? Oder ein Wundermittelchen aus Grossmutters Zeiten ?

Gerade beim Laufen ist es ja besonders wichtig, richtig viel Luft zu bekommen. Aber mit verstopfter Nase und gar astmatischen Problemen ist das Laufen kein Zuckerschlecken mehr.

Dann lasst doch mal hören welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt.

 

Einen schönen Sonntag wünsche ich dann noch und bis bald

 

das muli

 
Marathon_12_medium andy67 376 Beiträge

Hallo,

also egentlich hilft nur immer genug Taschentücher dabei zu haben und wenn bei mir die Atemnot zu groß wird (kommt zum Glück nicht so oft vor), dann ab ins Schwimmbad – im Wasser haben die Pollen keine Chance.

Gruß Andy

 

 
10 dasmuli 800 Beiträge

Hallo Dirka.

Wie mir scheint bist Du "vom Fach " …der Heuschnupfen-geplagten.

Habe jedes Jahr von ca. Mitte April bis Anfang Mai dieses Naselaufen, Niessatacken, Augenjucken, und Probleme beim Atmen.

Viele von den Wundermitteln aus der Apotheke bin ich schon durch. Half alles nix.

Ab Anfang Mai bis Anfang Juni habe ich es am Stärksten. Da ist Naselaufen und Niessen, Gaumenjucken und Augenjucken das Wenigste.

In der Zeit Sport treiben ? …geht eigentlich gar nicht.

Am liebsten halte ich mich am Meer auf oder unter der Dusche. …was natürlich nicht den ganzen Tag geht. Muss leider auch arbeiten gehen.

Habe deshalb vor kurzem einen Alergietest machen lassen. Aber da wir schon recht weit im  Jahr sind, kann dieses Jahr erst ab Herbst mit einer Spritzenkur begonnen werden.

Nehme übrigens auch Tabletten (5mg) mit dem gleichen Wirkstoff wie Du. Und bis jetzt …na ja …geht es einigermassen.

Merke beim Laufen aber ganz schön die Probleme mit der Lunge. Leider.

Es muss da doch etwas “sicheres” geben. Etwas was man nimmt und dann einfach wirkt.

Naja vielleicht ja irgendwann mal.

Viele Grüsse …das muli

 
Gerrit0712_medium gerrit0712 3 Beiträge

Hallo allerseits,

fühle mich “genötigt” meinen Kommentar abzugeben. Bin wohl einer der von Dirka beschriebenen Härtefälle. Ich habe auch eine ziemlich starke Allergie gegen Frühblüher… da zeigt sich momentan leider die Kehrseite des schönen Wetters. Die bekannten Maßnahmen wie morgens laufen etc. lassen sich aber nicht immer umsetzen… und am Sonntag steht der Marathon in HH an. Gegen die üblichen Beschwerden nehme ich auch Tabletten mit dem wirkstoff Cetirizin und gegen das allergische Asthma (Luftnot) inzwischen morgens und abends ein Aerosol mit Kortison. Auf diese Weise medikamentös richtig eingestellt ist auch das “Ding” am Sonntag zu schaffen.

Ich kann jedem, der bei Heuschnupfen draußen Sport treiben will, dringend raten sich vernünftig ärztlich beraten zu lassen. Gerade wenn sich die Allergie schon eine “Etage tiefer” auf die Lunge gelegt hat, ist das nicht mehr spassig! Es ist allerdings schwer einen guten Arzt zu finden, der auch die Bedürfnisse eines Sportlers kennt und auch auf diese eingeht (einfach ein Antiallergikum reicht unter Umständen dann eben nicht mehr)… Ich selbst bin bei einem Lungenspezialisten in Behandlung.

Wünsche noch einen schönen Abend!

Gerri

 

 
Mimmi_medium mimmi 61 Beiträge

Hallo Heuschnüpfler,

ja, das ist echt ne nervige und unangenehme Sache! Bei stärkeren Beschwerden sollte man schon mal nen Arzt aufsuchen, wie gerrit0712 schon sagte kann es zu nem Etagenwechsel kommen und wenn man erstmal Arthma hat… Also sone Allergie wird meist nicht von selber besser. Ich kenne jemanden, der mit Hilfe eines Heilpraktikers seine Allergie in den Griff bekommen hat. An sonsten kann man mal über ne Desensibilisierung nachdenken, da gibts aber auch viele Pros und Cons.

Mein Tip: Nasendusche anwenden! Mindestens vor dem Schlafen und vor dem Schlafen die Haare waschen, da hängen viele Pollen drin. Man kann auch versuchen, die Nase mit einer Schicht Vaseline (natürlich innen) zu schützen, damit die Pollen erst gar nicht auf der Schleimhaut landen können. Dann nur öfter mal die Nase putzen und ne neue Schicht Vaseline auftragen. Naja, ist halt ein Versuch.

Alles Gute

LG Mimmi

 
Mimmi_medium mimmi 61 Beiträge

…ich hab mal Einen getroffen, der hat sein homöopathisches Heuschnupfenmittel ausgependelt, seitdem ist er beschwerdefrei… ja gut, warum nicht…

Bei akuten Problemen nützen die ganzen Cromos nicht viel, die sollte man ca. zwei Wochen vor Pollenflug nehmen (Mastzellenstabilisator, damit das böse Histamin erst gar nicht aus der Zelle gelassen wird und juckt. Jaja, woher soll man wissen, wann in diesem Jahr “zwei Wochen vorher” ist…) lieber sowas wie Levocabastin (Livocab®)oder Azelastin (Vividrin akut®, Allergodil®) ist leider etwas teurer, hilft aber besser. Oder auch Tetryzolin (Berberil®), ist eigentlich gegen Bindehautentzündung, hilft aber auch gegen rote Juckaugen.

Tja, bei Allergien muss man selbst ausprobieren, was am Besten hilft. Ist halt sehr individuell.

LG Mimmi

 
Mimmi_medium mimmi 61 Beiträge

DHU ist die Firma (Deutsche Homöopathie Union). Die haben zwar ein Heuschnupfenmittel im Programm, ich meinte allerdings etwas individuelles, gibt ja zig tausend unterschiedliche homöopathische Mittel. Da hilft ein Heilpraktiker weiter, oder ne spezialisierte Apotheke. Hab mal ne Kollegin gefragt die auch schlimm betroffen ist. Die nimmt Cetirizin, Cortison für die Nase und geht zur Akupunktur. Auch ne gute Sache!

 
Road_runner_medium Road_Runner 56 Beiträge

Cortison fuer die Nase? Wirklich? Wie gehts sowas denn? ich dachte das sei eher ein Lungenpraeparat um entzuendungen zu hemmen….. eigenartig. Weiss da jemand mehr?

 
Mimmi_medium mimmi 61 Beiträge

Also es gibt z.B. Nasonex® mit dem Wirkstoff Mometason-17-(2-furoat) 1H2O das ist ein Glucocorticoid. Mometason gibt es zum Inhalieren und als Nasenspray. Ist natürlich verschreibungspflichtig. Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker… :)

 

 
10 dasmuli 800 Beiträge

Es gibt da natürlich auch andere Mittelchen: einen Piekser und Du hast 4-6 Wochen Ruhe vor der Alergie.

Geben tut es alles heute.

Aber ich denke es ist besser, das Übel an der Wurzel zu packen, als nur die ollen Sympome zu unterdrücken.

Habe vom Hausarzt alle möglichen Anti-Histaminikers bekommen – eigentlich ohne Erfolg.

War bei der Akupunktur – der konnte auf Komando das Naselaufen abestellen, aber die Alergie, dieses ständige Niessen blieb.

Leider.

Jetzt versuche ich es halt über den Alergologen. Hoffe der ist erfolgreicher. Sensibilisierung soll ja einen recht hohen Prozentsatz an Erfolg haben.

Den wünsche ich mir …und bis dahin ….halt den Piekser.

 

Gruss…das muli

 
Cimg1758_medium silberpfeilchen 23 Beiträge

Hallo an alle Leidenden,

jetzt habe ich endlich mal Zeit mich zu dem Thema zu äußern.

Ich gehöre auch zu den Allergikern. Beim Test hat so fast alles ausgeschlagen, gegen das man reagieren kann. Deshalb habe ich auch im Herbst 2005 mit der Hyposensibilisierung angefangen. Ich weiß nicht, ob es nur an der Hyposensibilisierung liegt oder zusätzlich noch an den Allergietabletten, aber dieses Jahr geht es mir richtig gut. Ende März hatte ich für zwei Tage einen “Anfall”, worauf ich mit den Tabletten angefangen habe und seit dem merke ich nichts mehr.

Nun bin ich mit der Behandlung fast fertig und auch sehr froh darüber. Ich habe nichts gegen Spritzen, aber alle vier Wochen zum Arzt rennen fand ich schon nervig. Inzwischen soll es diese Behandlung auch schon mit Tabletten geben. Das wäre doch machbar!

Eine sehr baldige Besserung wünscht euch

Silberpfeilchen

 
Bild_067_medium michelwenger 2 Beiträge

Also ich habe vorletzte Woche eine Cortison-Spritze bekommen und dazu noch einen Spray (Ventolin). Seitdem habe ich praktisch keine Probleme mehr – kein Augenjucken, kein Naselaufen, kaum Niessen und vor allem keine Atemnot mehr. Habe meinen Hausarzt auf die Desensibilisierung angesprochen. Er meinte, dass diese bei nur rund 60 % anschlägt und halt ziemlich lange dauert. Dann doch lieber ’ne Spritze und einen Spray.

 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge

Hallo zusammen,

Heuschnupfen, davon kann ich auch ein Lied singen…

Ich bin seit meiner Jugend Allergieger… Nehme allerdings seit Jahren keinerlei Medikamente mehr und versuche damit zu leben…

Mir geht es beim Laufen meist besser… nach 5-10km läuft zwar die Nase noch, aber ich kann wieder besser atmen als vor de Laufen… Wie bereits oben erwähnt wurde, Wasser hilft auch super… Gesicht waschen, hilft meist schon, allerdings nur für kurze Zeit…

Womit ich allerdings Probleme hab sind Tempoeinheiten… Wenn ich schneller als 3:30/km laufe bekomme ich manchmal, nach mehreren Einheiten, Atemnot. Zum Glük ist es bei mir noch nicht so schlimm, so dass ich nur leicht Tempo rausnehmen muß und dann weiterlaufen kann…(natürlich immer noch schwer Atmend)  Diese Probleme habe ich im Herbst nicht.

 

l.G. René

 
10 dasmuli 800 Beiträge

Hallo michelwenger.

Der Arzt hat Dir diese Spritze einfach so gegeben ? Bist Du vielleicht extrem heftig allergisch ?

Weisst Du den Namen des Medikamentes?

Gruss ….dasmuli

 
Bild_067_medium michelwenger 2 Beiträge

Hallo dasmusli

Ist schon lange mein Hausarzt und kennt meine Krankengeschichte. Die Allergie ist in den letzten Jahren immer etwas heftiger ausgefallen, weiss aber nicht, ob man dies als extrem heftig bezeichnen kann. An dem Tag hat er auf jeden Fall bereits vier andere Personen vor mir “gespritzt”. Ist “einfach” eine Cortison-Spritze, den genauen Namen kenne ich aber nicht. Den Spray, den ich erhalten habe, heisst “Ventolin” und ist von GlaxoSmithKline. Den habe ich wohl erhalten, da mein Lungenausstossvolumen ca. 20 % unter normal liegt. Macht die Bronchien wunderbar frei. Aber Achtung: Der Spray steht – zumindest hier in der Schweiz – auf der Dopingliste. Zur Sicherheit soll der Arzt vielleicht ein Attest ausstellen :-)

Gruss aus der Schweiz

 
10 dasmuli 800 Beiträge

Hallo alle zusammen.

Denke, ich sollte an dieser Stelle mal verkünden, dass ich seitdem ich 1x am Tag ein Tablettchen (das Ding ist wirklich sehr klein) mit dem Wirkstoff “Levocetirizina diclorhidrato 5mg” nehme und jeweils morgens und abends einen Stoss “fluiticasona” in die Nase sprühe habe ich keinerlei Probleme mehr mit dem Heuschnupfen. Versuche seit gestern die tägliche Dosis Nasenspray von 2x auf 1x pro Tag zu reduzieren. Muss ja auch nicht unnötig viel Chemie in den Körper.

Hatte da so meine Bedenken für den Bonn-Marathon am 26. April aber es gab überhaupt keine Probleme.

Versucht es doch einfach mal.

Bis denn und allzeit eine freie Nase :-) beim Laufen.

Viele Grüsse …Jürgen

 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge

hallo laufgemeinde mit pollenallergie, so könnte man doch heuschnupfen auch ausdrücken, oder?

geht doch zum nachbarimker eures vertrauens und holt euch bienenpollen aus eurer region, am besten gleich zwei gläser.

dann täglich bis zu drei teelöffel davon genommen, oder in den tee gegeben.

super wäre aber ihn in den mund zu nehmen und zergehen zu lassen (nicht gleich schlucken), so können ihn die schleimhäute supertoll aufnehmen.

vielleicht ist die allergie schon bald gegessen? googelt ein bißchen umher und erkundigt euch, auf die besagte weise konnte schon vielen geholfen werden, wichtig ist nur, dass der blütenpollen aus der region kommt in der ihr lebt und nicht etwa spanischer pollen, weil der ein bissel billiger ist!

anfangs könnte die allergie verstärkt auftreten.

als laie meine ich mal, dass es im prinzip nichts anderes ist, als eine art impfung, geholfen hat es schon vielen und verdammt gesund ist es allemal- vielleicht das natürlichste läuferdoping der welt?

gruß,

wolfgang (läufer und begeisterter imker)

 
10 dasmuli 800 Beiträge

Hallo alle miteinander.


Wollte mich mal wieder melden und berichten, wie sich der Heuschnupfen dieses Jahr so im Alltag gemacht hat:

Wie im letzten Beitrag vom 28:04 (nun schon 4 Wochen her) berichtet, habe ich die Dosis halbiert und habe weiterhin keine Probleme mit dem ollen Heuschnupfen. Kann jeden Tag ganz normal zur Arbeit gehen und schlafe dort auch nicht ein.

Abends keine Atembeschwerden oder lästiges Nasenlaufen. Alles Prima.

Kann also den Wirkstoff “Cetrizin” nur empfehlen. Das Nasenspray ist etwas Cortison haltig, vielleicht hilft es deshalb so gut ?

Wichtig ist, es hilft. Und das tut es halt in Kombination mit dem kleinen Tablettchen.

Noch ca. 14 Tage und die schlimme Zeit ist vorbei. Dann kann es wieder voll los gehen.

Bis dahin wünsche ich Euch wenig / keine Beschwerden und alles Gute …

das muli …. trabt & trabt & trabt

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