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Woher weiß ich, verflixt nochmal, wie lang meine Regenerationsphase ist???

Abonniere Woher weiß ich, verflixt nochmal, wie lang meine Regenerationsphase ist??? 39 Beiträge, 23 Stimmen

 

Boring_medium framika 54 Beiträge

Hallo,

ich habe nach diversen unfreiwilligen Ausfällen wieder angefangen zu laufen. Vorher bin ich meistens ohne Messung und ohne Ziel gelaufen. Ich will jetzt ‘effektiver’ trainieren, weil ich nächstes Jahr den Marathon in Hannover als Ziel habe.

Nun lese ich immer wieder über diese ZickZackKurve der Regeneration und das man ‘an der richtigen Stelle’ weitertrainieren soll, weil man sonst immer den Abwärtsweg erwischt.

WOHER weiß ich aber bitteschön, wie meine Kurve aussieht???

Für gewöhnlich kaufe ich morgens, bevor meine Familie aufsteht – meistens zwischen 3 und 5 Kilometern … nahezu jeden Morgen. Das heißt auch fast immer 24 Stunden dazwischen. In den Trainingsbüchern steht immer was von jeden zweiten Tag laufen. Da es ja nur eine kurze Strecke ist könnte es ja sein, daß der eine Tag ausreichend ist.

Ich habe verständlicherweise keine Lust jeden Tag zu laufen, wenn ich mich damit wieder ‘runtertrainiere’. Ich will mich ja hochlaufen, damit ich bald meine 5-10km durchlaufen kann.

Ich habe auch eine Pulsuhr, die liegt allerdings derzeit frustriert und unbeachtet in der Ecke gg Ich weiß aber mittlerweile, wann ich ‘zu schnell’ laufe; wobei ich natürlich nicht weiß, ob das auch nach Messung stimmen würde.

 

Naja, ich hoffe, hier mehr Antworten zu bekommen, als aus den Büchern *blinker*smile*

Herzliche Grüße

Frauke

 
101_medium Maratommy 322 Beiträge

Hallo Frauke !

Das ist wie mit dem " Hammer auf den Daumen hauen" . Haust Du Dir nach dem ersten Tag den Hammer wieder auf den Daumen tuts richtig weh, machst Du das erst nach 2 Tagen ist der Schmerz erträglicher.

Dein Körper braucht Ruhe um die Strapazen zu verkraften. Er erholt sich in der Regenration und baut sich neu auf. Störst Du diesen Aufbau, baust Du Dich ab, wirst irgend wann Lustlos und letztendlich krank.

Übertraining bedeutet Unlust und Schlappheit, anfälligkeit für Infekte und Verletzungen, stark verspannte Muskel, chronisch erhöhter Ruhepuls usw usw.

Du solltest am Anfang Deines Lauftrainings Deine Pausen ( wenn Du sie noch nicht einschätzen kannst ) auf mindestens 2 Tage setzen, damit Dein Körper sich zu 100% regeneriert.

Je länger Du läufst desto mehr Gefühl wirst du für die Sache bekommen.

Regenerierte Läufer, laufen gerne,freuen sich auf ihre Einheiten. Wenn die Sache zum Zwang wird, gehts es bergab !!

Ich habe von Kondition 0,0000 auf 5 Km durchlaufen ca 8 Wochen gebraucht. Bin 2 mal pro Woche gelaufen mit vielen Gehpausen.

Nach 8 Monaten Lauftraining habe ich am 26.4 meinen ersten Halbmarathon gelaufen und bin noch niemals mehr als 3 mal pro Woche gelaufen. Dein Körper wächst konditionell in der Ruhephase. Mach bloß nicht den Fehler und laufe 5,6 oder 7 mal die Woche !!!!

Weniger ist mehr. Besorge Dir Fachlektüre. Habe mit dem 5-10 KM Programm von " Runners " angefangen und es hat genauso geklappt wie beschrieben.

 

Berichte uns weiter von Deinen Erfolgen der """"Regenerationsphase """" .

 

Alles gute

shootertommy

 
Homer-jogging_medium Homer Simpson 4 Beiträge

Nach jedem Lauf 3 bis 4 Donuts dann wird das schon!! Noch besser wirds wenn man beim fröhlichen Mampfen die Pulsuhr anlegt … aber immer schön im Fettverbrennungsmodus essen, klar oder?

 
Boring_medium framika 54 Beiträge

Hej,

danke für die schnelle Antwort :o)

Ich habe die letzten Tage aufgrund von Erkältung bzw. schlimmer Halsentzündung statt laufen morgens TaiChi praktiziert. Das ist deutlich weniger anstrengend    LOL

Darf ich DAS denn trotz Regeneration machen?

… und gilt Gartenarbeit als Regeneration oder als Trainingseinheit?   ROTFL

 

Ne im Ernst, bewundernswert, daß Du es so schnell so weit gebracht hast. Mein Arzt ist ob meines Asthma, Heuschnupfen und der Knieprobleme zwar wenig hingerissen von meinem Ziel … vehement abgeraten hat er mir allerdings auch nicht ‘gnigger’. Er meint, ich wisse ihn ja zu finden, wenn ich nicht mehr weiterkomme.

Hab Dank

Ich werde berichten :o)

 
Homer-jogging_medium Homer Simpson 4 Beiträge

Und immer schön die Pulsuhr benutzen – Tipp vom Profi!

 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge

tjo kopfkratz

ich wills mir ja mit keinem verscherzen, aber 2-3 mal pro woche laufen, sprich sport machen ist für meinen geschmack schon recht wenig, zumindest wenn man wirklich läufer/in sein möchte.

frage: wieso immer laufen? wieso nicht ein ganz anderes ziel?

beispiel: ich bin die framika und bewege mich ab sofort sechs mal wöchentlich eine stunde lang jeden tag etwas flotter als sonst.

je nach persönlicher drehzahl und nur um eine zahl zu nennen von mir aus mit puls 130.

so, nun hast du bereits ein gutes werk getan weil du diese dämlichen aussagen “ich darf nur jeden zweiten tag laufen- weil so viel erholung nach einem läufchen von drei kilometern so wichtig ist” vermieden hast und im kopf frei bist für DICH was zu tun.

was du nun genau tust, ist zweitrangig. fahre eine stunde flott rad, am nächsten tag GEHST du eine stunde flott, dann wieder LÄUFST du eine stunde. schau dir mal nach drei monaten an was dann passiert ist: du wirst dich nicht mehr wieder erkennen.

du wirst auch viel weiter laufen können, wenn du dazu lust hast.

fazit: erholung ist irrsinnig wichtig aber man kann es auch übertreiben. für 3 bis 5 km laufen erscheinen mir 24 stunden pause erholung mehr als ausreichend.

so wie die sache derzeit aussieht wage ich die behauptung: du wirst nicht ins übertraining kommen und du wirst auch nicht abbauen. abbauen wirst du wenn du nur noch regenerierst, allerdings lässt sich das in grenzen halten wenn du die tipps von homer simpson wirklich beherzigst

:-)

 
Icon_missing_medium EFah 153 Beiträge

Hallo Frauke,

Die erste Frage ist immer die Zielsetzung: Warum will ich laufen?

Wegen der Gesundheit, um Spass zu haben, Stressabbau, Gewichtsreduzierung oder um genussvolles Essen genießen zu können, Selbstbestätigung oder Wettkampf.

Meistens treffen ja mehrere Punkte zusammen. Wenn aber Wettkampf (bei Dir Marathon) im Spiel ist sollte man ein paar Trainingsgrundsätze beachten:

1. Trainingsprinzip: Regelmäßigkeit

2. Trainingsprinzip: Mehr, mehr, mehr … (nur bei Wettkapfambitionen)

3. Trainingsprinzip: Abwechslung (z.B. lang, langsam, schnell, Fahrtspiel, Intervalle)

4. Trainingsprinzip: nach einer harten Einheit muss eine leichte/ schonende/ regenerative Einheit folgen (Superkompensation)

5. Trainingsprinzip: Der nächste Reiz muss spätestens nach 72 Stunden folgen

6. Trainingsprinzip: Belastung muss gesteigert werden

7. Trainingsprinzip: Variation der Belastung

Fazit: Die Regelmäßigkeit hast Du ja schon. Fast jeden Tag laufen ist klasse. Bei 3-5 Kilometer sehe ich auch keine Probleme.

Nun kannst Du Dir die 2. Regel vornehmen. Mehr, im Sinne von mehr Tagen geht ja nicht. Mehr bedeutet aber bei dir, dass Du die Länge der Läufe langsam erhöhen musst. Und dann kommt schon die 3. Regel für Dich: Abwechslung

Regeneration heißt nicht auf den Sofa liegen. Sondern, (4. Regel) dass Du nach einer harten Einheit eine softe Einheit folgen lässt.

Wenn Du für das nächste halbe Jahr nur diese vier Regeln beherzigst, wirst Du enorme Fortschritte machen. Steigere die Wochenkilometer niemals um mehr als zehn Prozent. Dann wirst Du auch mit dem Übertraining niemals in Kontakt kommen.

Nimm die Pulsuhr mit, sie soll Dich in den lockeren Einheiten hauptsächlich bremsen. Vorher natürlich Maximalpuls austesten.

Ich wünsche Dir große Fortschritte,

EFah

 
101_medium Maratommy 322 Beiträge

Hallo

bei 3-5 Kilometer jeden zweiten Tag wieder zu laufen ist gewiss kein Problem, aber wie lange soll dass den gehen , wenn framika nächstes Jahr Marathon laufen will ?

Sie wird sich ja demnächst in ihren Laufeinheiten steigern müssen wenn Sie das schaffen will, also wird die Beladtung ja auch Größer.

Wer am Anfang 5 Kilometer gerne statt 3 mal 5 oder sogar noch mehr läuft, wird es schwer haben hinter her das ganze bei steigenden Kilometerzahlen nicht zu machen.

Die Wahrscheinlichkeit ist das framika den Level der Regelmäßigkeit halten wird und da kann es leicht zu einer Überanspruchung kommen.

zu kajakwolli : Mit 2 -3 mal Sport pro Woche bin ich jetzt auch nur von einem "Beginner " ausgegangen. Ich gehe davon aus das framika ein Freizeitläufer ist und da reicht für mein Gefühl 3 mal laufen aus. Es kommt ja auch ein bischen auf die Distanz aus. Ich kann auch 60 Kilometer bei 3 Einheiten laufen. Je trainierter Du bist desto mehr kannst Deinem Körper natürlich auch zumuten, aber wahrscheinlich spricht bei mir die Vorsicht eine große Rolle durch meine chronische Krankheit.

Du brauchst keine Angst haben es mit jemand zu verscherzen, wir haben ja Gott sei Dank alle unsere eigene Meinung :-)

Framika sollte vielleicht auch auf ihren Bauch hören und merken wenn es genug ist.

 

 
Cam00336_medium teadjay 280 Beiträge

Moin Frauke,

Eigentlich hast du die besten Kommentare bekommen, die es gibt. Als erstes muss ich EFah zustimmen, denn die Prinzipien, die genannt wurden sind wichtig. Wenn du wirklich einen Marathon anstrebst, dann hat Wolli aber recht 2-3 Mal die Woche reicht nicht (das ist auch mein eigenens Problem – nicht regelmäßig nenug Zeit für eine 4./5. Einheit), auch wenn man sehr weit kommen kann. Tommy hat auch recht, gerade wenn du chronisch krank bist, musst du mehr auf Erholung achten. Ich denke aber mit den Tipps von Wolli zur Abwechselung und EFah´s Tipps zur wechselden Intensität solltest du dann klarkommen.

Ich denke mit 4 Trainingseinheiten solttest du erst mal hinkommen. Drei kurze unter der Woche, eine längere am Wochendende, wenn du weiter bist, brauchst du wohl auch eine weitere Wochenend-Einheit. Denke aber daran – bei Mararthon als Ziel sollten die Einheiten am Wochenende lang sein (2h+) und auch unter der Woche reichen 5 km nicht mehr.

Gruß Torsten

 
Boring_medium framika 54 Beiträge

Puh, soviele tolle Tips :o)

 

Habt Dank, ich halte Euch auf dem Laufenden ‘Kalauer’

 

 
Bospa08snr893q_medium derRene 326 Beiträge

Hallo Framika!

Wenn du täglich 3-5km läufst ist es noch ein riesen Schritt bis hin zum Marathon…. 3-5 km kann fast jeder laufen, der irgend etwas an Sport treibt (ob Fußballer, Freizeitradler oder was auch immer) Damit will ich dich jetzt nicht beleidigen, ich will dir nur verdeutlichen, dass du ganz am Anfang stehst!

Meine erste Empfehlung ist: den ersten MArthon als ferneres Ziel betrachten… (z.B. nächstes Jahr im Herbst)

Laufe erst einmal 10er und Halbmarthons, um ein Gefühl für derartige Wettkämpfe zu bekommen.

Für das Training sind folgende Grundprinzipien zu beachten, dann kann gar nicht´s passieren und man kann fast alles erreichen:

1. kleine, erreichbare Ziele setzen

2.Einheiten und Umfänge langsam steigern!! Sobald irgend etwas weh tut PAUSE!(min 1-2Tage)

3.Nach harten Einheiten (besonders lang bzw besonders schnell) folgt Regeneration (in der Anfangszeit sollte dies eine Pause(min 1 Tag), evtl in Verbindung mit einer anderen Sportart sein, später kann man auch regenerative Laufeinheiten machen)

4.ein gutes Training ist abwechslungsreich, d.h. es beinhaltet schnelle, kurze Einheiten / lange, langsame Einheiten und regenerative Einheiten (auch andere Sportarten möglich, z.B. RAdfahren schwimmen, skifahren usw..)

abwechslungsreich heißt auch du solltest dir verschiedene Strecken suchen (nicht immer die gleiche Runde, mal öfter und mal weniger viele Runden)

Erst nach dem ersten Marathon kann man auch verschieden Einheiten kombinieren um efektiver zu trainieren…

5. man sollte mehrere Paar Laufschuhe besitzen (nicht die gleichen Modelle)

6. vor und nach schnellen Einheiten Warm-bzw Auslaufen nicht vergessen (dabei sollte man sich bequem unterhalten können)

Wenn du dies beachtest, wirst du bestimmt irgend wann einen Marathon laufen…

m.f.G. René

 
Road_runner_medium Road_Runner 56 Beiträge

Hm… also erstmal Frauke: schoen dich in der Laeufercommunity begruessen zu duerfen.

Da ich glaube, dass das meiste Gesagt ist zu Trainingsreizen, wuerde ich gerne einen anderen Aspekt aufgreifen. Deine konkrete Zielsetzung.

Es ist durchaus moeglich einen Marathon mit einem Jahr training zu laufen. Aber, da ich deinen Beitraegen entnehme, du bist eine Laufanfaengerin, muss ich doch mal eine Besorgnis aussprechen: Der Belastung eines Marathons sind Baender und Gelenke nach einem Jahr normalerweise noch nicht gewachsen. Ich weiss zwar nicht wie aktiv Du vorher warst, aber von deinen bisherigen trainingsdistanzen schliesse ich (hoffentlich nicht vorschnell), dass du im Ausdauersport und speziell im gelenkbeanspruchenden Ausdauersport vorher nicht zuhause warst. Ich moechte Dich hier nicht entmutigen, aber oft kann man mit einem zu fruehen Marathon vieles falsch machen. Lasse dich doch einfach mal von einem Doc durchchecken und sprich mal mit erfahreneren Laeufern, die dich kennen.

Normalerweise kenne ich die Faustregel, man sollte erst nach 2 Trainingsjahren an einen Marathon denken und sich spezifisch mit langen Laeufen darauf vorbereiten.

 
2011-09-03_21 nicole 200 Beiträge

Hallo Framika,

ich wünsche Dir bei all den guten Tips viel freude damit,denn noch wichtiger ist der Spass. Wenn Du keine Lust und nur Zwang verspührst,dann hat das alles wenig “SINN”.Schlag Deinen Kalender auf und mache Dir einen Plan wann Du laufen kannst. Suche Dir mind. einen Tag aus für eine lange Strecke. Genieße dabei die Natur und schau wie Du es schaffst.Wenn Du nicht mehr kannst,gehe zügig ein paar Meter und laufe weiter. Steigere von Woche zu Woche Deine km und sammel schön fleißig in Deinem Kalender die km. Und spätestens wenn Dich Glücksgefühle beim laufen überkommen,dann wirst Du süchtig und verstehst,warum alle hier so fleißig schreiben. Sie sind alle SÜCHTIG danach.Gruß Nicole

 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo framika, zu guter letzt: Die Regenrationszeiten sind unterschiedlich. Glykogen kann, wenn man es geschickt anstellt – in 6 Std. soweit aufgefüllt sein, das die zweite Einheit folgen kann. Normal sind 24 – 48 Std. – je nach Ernährungsverhalten unmittelbar nach dem Training. Wasser und Salze kann schon länger dauern, Strukturweiweiße wie Muskulatur, kann 7 Tage und nach Marathon mehrere Wochen dauern.  Dies ist das Grundproblem jeglicher Trainingsplanung. Selbst im Spitzensport kann man zwar die Ermüdungsparameter messen (CK, Ammoniak, Cortisol etc.) – es ändert aber nichts an den unterschiedlichen Regenarionszeiten der unterschiedlich beanspruchten Systeme. Schöne Ausführungen bei Zintl/Eisenhut (Ausdauertraining) und Weineck (optimales Training).

Aber es gibt auch Hoffnung: Ist die Grundlagenausdauer verbessert, beschleunigt sich auch die Regeneration. So kann man – wenn es denn richtig leistungsmäßig gemacht wird – zweimal am Tag trainiere (Haile trainierte für seinen Berlin Marathon Weltrekord in 2:03:59  dreimal am Tag). Die Zeiten sind also variabel.  Für einen Marathon sollten 4 – 5 Einheiten und 30 – 35 km Läufe als lange Läufe beherrscht werden. Ist man dazu nicht in der Lage, sollte man es lassen oder man richtet sich auf einen Marathon mit Zielzeit von 5 – 6 Std. ein – also eine Wanderung. Auch wenn man 4:30 unterwegs ist. Dies sind immerhin 4:30 Std.. Dagegen ist ein Trainingslauf von 35 km in 3:30 kurz. Der Grundtipp wurde schon angesprochen: Wenn man wieder Lust zum trainieren hat, ist die Erholung durch. Dies gilt nicht nach Marathonläufen, da täuschen sich die meisten, siehe auch Studie von Neumann/Hottenrott. Viel Spass beim vorbereiten, credo

 
1-35ff458ce765878d_medium Cobri11 7 Beiträge

Ich hab am Anfang nach nem Trainingsplan von Dieter Baumann trainiert. War für mich sehr hilfreich, da man sich nicht überlastet hat, aber schon bald erste Ergebnisse gemerkt hat. Hier mal der Link für den Anfängerplan: http://www.dieterbaumann.de/akt-training.html Es gibt auf der Seite auch andere Trainigspläne z.B. für die Marathonvorbereitung. Als Leitlinie ganz sinnvoll.

 
20x30-crbm0337_medium tgross 5 Beiträge

Hallo,

also ich bin der Meinung das auch eine Marathon-Ambition mit 3 x Lauftraining in der Woche hinkommt. Die Frage ist letztlich welches Ziel man verfolgt. Ankommen oder Zeit. Zumindest habe ich es auch geschafft innerhalb von 12 Monaten von Null auf Ironman zu trainieren (wirklich ohne vorher jemals gelaufen zu sein). Und ich hatte auch nicht mehr als 3-4 Laufeinheiten die Woche. Ich glaube vielmehr sollte jeder für sich seinen Stil und Rhythmus finden. Ebenso wie ein Gefühl für die Ernährung (Regeneration) und die Leistung zu entwickeln. Hier steckt oft mehr verborgen als am reinen Training alleine zu holen ist.  sportliche grüsse Thomas

 
Ich_medium Angle_X 4 Beiträge

Hallo,

zum Thema Ernährung. Wie sieht denn der Ernährungsplan aus, damit man sich am schnellsten regeneriert?

Von den meisten Leuten die ich kenne, hauptsächlich Kraftsportler, hört man immer nur Eiweiß Eiweiß Eiweiß.

Trifft das auch aufs Laufen zu?

Gruß Rene 

 
Icon_missing_medium credo 128 Beiträge

Hallo direkt nach langen (über 90min.) oder intensiven Einheiten in flüssiger Form: 1,5g Kohlenhydrate und 0,5g Eiweiss alles pro Kg Körpergewicht. Innerhalb der ersten Stunde. Dann werden die Glykogenspeicher optimal gefüllt (max. Ausschüttung der zuständigen Enzyme und damit Einlagerung in Muskel -und Leber). Dazu ein wenig Mineralien. Sie auch empfehlenswerte Literatur: Hottenrott: Ernährung im Ausdauersport.

Satte Grüsse, credo

 
Ich_medium Angle_X 4 Beiträge

Ok, danke.

werde ich scon zusammen gemischt kriegen.

Gruß Rene

 

 
Marathon_12_medium andy67 376 Beiträge

Hallo zusammen,

nach dem unvergesslichen Erlebnis bei der Ulmer Laufnacht über 50 Km bin ich lauftechnisch in ein kleines Loch gefallen und bisher noch nicht wieder rasusgekommen. :-(
Ich bin diese Woche zwar einiges geschwommen und auch mit dem Rennrad unterwegs gewesen, aber zum Laufen fehlte mir dann echt die Lust.
Ist das normal?
Naja – heute nachmittag werde ich auf jeden Fall beim HM in Herrlingen einen lockeren Lauf absolvieren und so das erste Laufhalbjahr 2009 ausklingen lassen.

Gruß Andy

 
Ich_medium Angle_X 4 Beiträge

Nochmal zu dem “regenerations Drink”, also die Kohlehydrate sind jetzt nicht so das Problem, aber wie krieg ich da soviel Eiweiß rein b.z.w. gibte es da eine fertige Mischung oder ein Rezept?

Gruß Rene

 
012_medium travelman 18 Beiträge

Hallo Ihr Lieben,

aus persönlicher Erfahrung kann ich sehr empfehlen, als Anfänger nicht nach Gefühl zu laufen. Man macht gefühlsmässig (fast) alles falsch, ich kann ein Lied davon singen.

Seit ein paar Wochen laufe ich nach einem Trainingsplan, der von einem Sportmediziner erstellt worden ist. Dieser Plan ist nach einem Fitness- und Laktattest erstellt worden. Teilweise sind die Einheiten recht fordernd, teilweise laufe ich jedoch derart langsam, wie ich es vom Gefühl her niemals gemacht hätte. Der Plan hat schon nach kurzer Zeit sehr positiv “zugeschlagen”, meine letzte 10 km Wettkampfzeit war erschreckend gut. :-)

Daher würde ich jedem dazu raten der einen Halbmarathon oder einen Ganzen laufen will, sich professionelle Unterstützung zu holen. 

Gruß,

Peter

 
P1030775_medium wally1200 25 Beiträge

Hallo Frauke, sicherlich viele gute hilfreiche Ratschläge. Aber kann man alles pauschalieren? Es ist wie im Leben man muss seine Erfahrungen immer selber machen. Als ich im Januar 2008 mit 94kg (heute 68kg) angefangen habe zu laufen, bin ich völlig unbefangen an das Thema heran gegangen. Von irgendwelchen Empfehlungen für Laufeinsteiger habe ich nichts gelesen. Ich bin einfach nach Gefühl losgelaufen und hab erst aufgehört wenn ich es für genug empfunden habe. Wenn ich heute zurück blicke habe ich für mich nichts Falsch gemacht, auch wenn ich alle einschlägigen Ratschläge, wie ich mittlerweile weis, nicht beachtet habe. Meinen ersten Halbmarathon habe ich nach einem guten halben Jahr und meinen ersten Marathon dieses Jahr in Hamburg mit einer respektabelen Zeit gelaufen. So ist das auch mit meinen Regenerationszeiten. Die Empfehlung nach einem Marathon 3 Wochen ruhiger zu machen, bzw. zu pausieren ging gar nicht, ich laufe wenn ich mich gut fühle, oder weil ich mich dabei gut fühle. Ratschläge hin oder her.

Grüße Stefan

 
2011-09-03_21 nicole 200 Beiträge

Moin,moin alle zusammen!

Ich finde es irgendwie nicht ganz richtig von “credo” ,das er die ,die im Marathon 5 oder 6 Stunden laufen als Wanderer betitelt. Einige unter uns laufen diese Zeit,einerseits sind diese im hohen alter oder schaffen es aus Gesundheitlichen gründen eben nicht schneller zu laufen.Man kann mit 3 Stunden laufen die Woche einen Marathon absolvieren.“tgross” scheint es auch erreicht zu haben. Ganz wichtig ist der "Wille"und die Energie um das Ziel zu erreichen. Ich kann nur aus Erfahrung sprechen,ich habe zwar momentan die Zeit mich in ruhe auf Berlin vorzubereiten.Aber das war nicht immer so,unser Beruf und Familie fordern viel von uns ab und da ist es wichtig auch auf seinen Körper zu hören und einfach nur das zu laufen was wir schaffen,es sei denn unser Arbeitgeber sponsert uns. Meiner leider nicht und so muss ich meine liebe zum laufen mit all meinen Dingen unter einen Hut bringen und wenn dann in Berlin doch nur 5 Stunden bei raus kommen,egal ich war dabei.

PS:schaut mal auf meinen Blog(12 Wochen bis Berlin)

 
Dsc_3257_medium traudl 986 Beiträge

hi nicole,

lass dich doch von solchen “Eliteläufern” nicht irritieren. Du machst das für dich schon richtig, wie viele andere die ehrgeizig auf ihr Ziel hin trainieren. Klar gibt es immer bessere und schnellere Läufer, aber das ist doch egal.

Wenn man in solchen Chroniken von den selbst ernannten Eliteläufern nachliest, sieht man dort auch mal Lücken, wie zB dass sie einen Marathon gar nicht zu ende liefen… vielleicht weil es das eigene Ego es nicht zuliessen, dass sie doch nicht in der Wunschzeit ins Ziel einlaufen würden??… lieber lauf ich dann eben länger beim Wettkampf aber ich laufe bis zum Ziel durch und komme aufrecht mit einem lächeln ins Ziel.

Ich weiss nicht wie es anderen Läufer bzw Läuferinnen geht, aber ich habe noch ganz schön viele andere Sachen die ich unter einen Hut bringen muss. Wenn ich keine Familie hätte und/oder keinen Job wäre es bestimmt einfacher das Training zu planen….aber ob ich mich dann wohlfühlen würde??? Dafür ist es umso schöner, wenn man dann an einem Wettkampf teilnimmt und die Familie ist dabei und hat manchmal sogar ein “Fanplakat” dabei. DAS IST MOTIVATION UNDNSEHAUT PUR!!!!

Es gibt tatsächlich neben dem Laufen auch noch viele andere Dinge die Spaß machen…..

Ich wünsche euch allen ob schnelle oder weniger schnelle Läufer viel Spass,Freude und Erfolg beim Training und bei euren Wettkämpfen.

Liebes Grüßle Traudl

 

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