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Stressfraktur / Dauerbruch ein Problem für Läufer?

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Imgp2197_resized_medium NorSportBert 63 Beiträge

Gerade habe ich ein Skriptum von Dr. med Ralph Schomaker / Münster Marathon gelesen.

http://www.volksbank-muenster-marathon.de/_data…

Es wird eine Sportverletzung beschrieben, die ich bis jetzt als sehr exotisch angesehen hatte.

Zitat: “Viele Läufer haben in Ihrem Läuferleben einen Überlastungsbruch erlitten und wissen dies vielfach nicht! Die Leidensgeschichte ist immer die Selbe: Hartnäckige Schmerzen der Schienbeinkante, des Mittelfußes oder der Leisten-/Hüftregion zwingen zum Trainingsabbruch und führen zum Besuch beim Orthopäden. Im Röntgenbild ist in der Mehrzahl der Fälle kein Knochenbruch zu sehen und so lautet die Verlegenheitsdiagnose oft „Knochenhautentzünding“ oder „Sehenansatzschmerz (Tendinopathie)“. Doch auch unter Gabe von schmerz- und entzündungsstillenden Medikamenten stellt sich in den kommenden 6-8 Wochen keine anhaltende Besserung ein und alle Versuche eines Wiederbeginns des Trainings scheitern. Was steckt hinter diesen langwierigen Beschwerdeverläufen?” Zitat Ende.

Ich fühle mich beim Lesen sehr stark an meine Beschwerden Anfang Dezember bis Ende Januar erinnert. Ich hatte wie oben beschrieben auf Knochenhautentzündung (Schienbein direkt unterhalb des Knies) getippt und mich gefragt, wieso die Beschwerden so langanhaltend sind. Der Laufumfang Okt./Nov. war relativ umfangreich gewesen, mehrere lange Wettkampfdistanzen. Direkt vor den Beschwerden gab es aber keine außergewöhnliche Belastung, nur normales Training. Die Beschwerden traten sehr plötzlich und sehr heftig auf (Abbruch nach sehr kurzer Laufstrecke) und störten stark im Alltag – Spazierengehen ging nur eingeschränkt. Zwei Tage vorher: je 10 km, die letzten 2 km des zweiten Laufs zeigten aber völlig ungewohnte Beschwerden.

Ergometertraining war beschwerdefrei möglich, sogar mit hoher Intensität und 45 min. Dauer.

Meinungen oder Erfahrungen?

Norbert

 
Strongman_lauf_08_068_medium framuell 74 Beiträge

Hallo Norbert

Leider kann ich davon ein Lied singen.

Hatte vor ein paar Jahren eine Stressfraktur unterhalb der linken Kniescheibe.

Leider wurde damals auch nach 2x Röntgen,und 1x MRT kein Bruch festgestellt.

Die Schmerzen waren fast unerträglich,und so ging ich 4 Wochen durch die Gegend nichts besserte sich.

Bis ich einfach nicht mehr konnte.Bin dann in meiner Not zu meinem Hausarzt gegangen,und schilderte ihm

mein Dilemma.Hellhöhrig geworden schickte er mich dann zu einer Szintigrafie.

Dort wurde dann sofort der Bruch entdeckt,der war übrigens schon am auskalken was eben daran lag das ich schon

4 wochen damit zu kämpfen hatte.

Leider Habe ich mir vor 14 tagen bei der Marathon-Vorbereitung wieder etwas sehr schmerzhaftes eingefangen.

Das wird jetzt am 09.10. per MRT geklärt.

Die Schmerzen sind meiner Erfahrung nach nie da wo der Bruch ist!

Bei harten Training ist sowas schnell passiert,davon bleiben selbst Profis nicht verschont.

Gruss Frank

 

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