MeinSportplatz
Umfrage_2018

Foren laufen / off-topic Gewicht reduzieren und halten

Gewicht reduzieren und halten

Abonniere Gewicht reduzieren und halten 8 Beiträge, 8 Stimmen

 

Img016_medium viadl 33 Beiträge


Hallo zusammen,



 



Das Thema Gewicht und Ernährung finde ich immer wieder spannend, da es so viele verschiedene Aspekte und Ansatzpunkte gibt.



Mit der Hilfe eines konsequenten Bewegungs- und  Ernährungsprogramms habe ich geschafft mein Gewicht von 112kg auf 68kg zu reduzieren. Seit ungefähr einem Jahr halte ich dieses Gewicht.



Mich würden Eure Erfahrungen zu diesem Thema und folgenden Antworten der Fragen interessieren.



 



* eigen Erfahrungen – eigene Lebensgeschichte



- Wie viel habt ihr abgenommen?



- Wie habt ihr es geschafft?



- In welchem Zeitraum habt ihr es geschafft?



- Welche Ziele habt ihr?



 



* Ernährungsplan



- Gibt es Lebensmittel, die ihr bevorzugt esst oder welche, die ihr meidet?



- Welche Rolle spielen Eiweiße, Kohlehydrate, Fette?



 



* Energiebilanz



- Führt ihr Tagebuch?



- zählt ihr Kalorien?



 



* Bewegungsprogramm



- wie oft und wie lange treibt ihr Sport pro Woche?



- welche Sportart?



 



Hier sind meine Antworten:



* eigen Erfahrungen – eigene Lebensgeschichte



Innerhalb von ca. 1 Jahr habe ich 44 Kg abgenommen. Ich habe mich eine Stunde am Tag sportlich getätigt und war bei den Weightwatchers. Meine Ziel ist es natürlich dieses Gewicht zu halten und wenn es geht noch ein paar Kilos abzunehmen.



 



* Ernährungsplan



Allgemein achte ich darauf, dass ich viel Obst und Gemüse zu mir nehme. Bei Wurst und Käse kaufe ich nur noch Lightprodukte. Beim Kochen verwende ich statt Creme fraiche nur noch fettarmen Frischkäse oder saure Sahne.



Den Salat mache ich weiterhin mit einer Essig-Öl-Sauce an, verwende aber ein wertvolles Öl. Auf Süßigkeiten versuche ich ganz zu verzichten, denn wenn ich da einmal anfange dann………



 



* Energiebilanz



Während meiner Abnahme habe ich jeden Tag konsequent alles aufgeschrieben, was ich gegessen habe. Wie ich schon vorher erwähnt habe war ich bei den Weightwatchers. Also habe ich keine Kalorien, sondern Punkte gezählt. Bei den Weightwatchers wird je nach Kalorienwert und Fettgehalt des Lebensmittel jenem ein bestimmter Pointswert zugeordnet. So hat z.B. eine Scheibe Brot 2 Punkte. Pro Tag darf ich z.B. 23 Punkte zu mir nehmen.



Ich habe mit dem Programm gute Erfahrung gemacht. Wenn man einmal ein paar Pointswerte im Kopf hat, hat man so recht unkompliziert die Kontrolle über seine Energiebilanz.



 



* Bewegungsprogramm



Pro Woche gehe ca. 3 mal zwischen 1 und 2 h Laufen und ca. 3 mal ca. 1h Schwimmen.



 



Ich freue mich schon auf Eure Antworten



 



Viele liebe Grüße



Veronika



 



 
Optimistin_medium optimistin 12 Beiträge


Hallo,



ich habe es aufgegeben, mich jeden Tag auf die Waage zu stellen. Ich stelle mich nicht mehr diesem Zwang. Höchstens noch einmal im Monat. Aber vielleicht kommt diese Einsicht erst mit dem zunehmenden Alter. Da ich letztes Jahr zehrende Therapien hatte, und noch gejoggt bin, habe ich ganz automatisch abgenommen. Jetzt versuche ich das Gewicht zu halten.
Ich fange mit einem ganz gesunden Frühstück an, Vollkorn-Müsli mit viel frischen Obst und Joghurt (fettarm) oder Sojamilch. Das Sättigungsgefühl hält lange an. Ich esse fast alles, achte auch so wie du, auf die Light-Version. Mit den Süßigkeiten ist das so eine Sache, ich habe die so depioniert, dass ich jedes Mal auftstehen müsste, wenn ich noch mehr haben möchte. Klappt fast immer. Habe auch mal eine Zeitlang alles aufgeschrieben, dabei merkt man erst, wie leicht man sich verschätzt und sich selbst besch……!



Jetzt mache ich es manchmal so, dass ich bis 17:00 Uhr das letzte Mal etwas an Kalorien zu mir nehme. Ist wie eine kleine Entschlackung.



Ich finde es super, dass du soviel abgenommen hast, du kannst mit recht Stolz darauf sein. Von Weightwtchers habe ich auch viel aus dem Bekanntenkreis gehört. Man muss dabei auf nichts verzichten.



Gut finde ich persönlich die Fit FOR FUN Diät. Wobei das Wort Diät dabei falsch ist, auch hier ist alles erlaubt und hat im Test sehr gut abgeschnitten. In diesem Buch befindet sich eine sehr Intressante Tabelle über Fettkalorien. Habe eine Zeitlang danach gegessen. Die Pfunde purzelten langsam aber ich konnte das Gewicht sehr gut halten.



Noch viel Erfolg beim Purzeln lassen der Pfunde und verbiete dir nichts, sonst ist der Heißhunger um so größer darauf. Mit deiner vielen Bewegung wird es schon locker klappen.



 Die optimistin



 
Flashstockpic1_medium Fastfoot 559 Beiträge


Hallo Veronika,





schön, dass Du einen Thread eröffnet hast !



Ja, nachstehend meine Antworten zu deinen Fragen.





Ohne groß ausschweifen zu wollen, und daher kurz ein paar einleitende Worte. Ich habe bis zu meinem Lebenswandel im September 2003 zuviel “gefressen”, zuviel geraucht ( 30-40 am Tag, Zeitraum 18 Jahre ) und auch zuviel Bier getrunken ( ich hatte eine Bierwampe ). So hatte mich aber meine Frau nicht geheiratet, denn da war ich noch schlank und rank. Das hatten weder sie noch meine Kinder verdient. Also Lebenswandel angesagt, und zwar radikal. Am 01.09.03 stellte ich die Ernährung ein wenig um, das heisst Fett stark, und Mengen etwas reduziert. Alkohol Stop – bis heute ! – und rauchen dann in 02/2004 eingestellt. Es gab keine bewusst durchgeführte Diät. Erst habe ich mit Fußball angefangen, und da mich da einige überholt haben, die mich eigentlich nicht hätten überholen dürfen :) packte mich der Ehrgeiz……ich fing an zu laufen. Und das war`s auch schon.





So, und hier nun die Antworten: 





* eigene Erfahrungen – eigene Lebensgeschichte



 



- Wie viel habt ihr abgenommen?     



A: 30kg



 



- Wie habt ihr es geschafft?



A: Fettaufnahme reduziert, Alkohol abgeschafft



 



- In welchem Zeitraum habt ihr es geschafft?



A: In einem Zeitraum von einem 3/4 Jahr 09-2003 bis ca. 05/2004



 



- Welche Ziele habt ihr?



A: Gewichtsmäßig ? Habe ich mein Ziel erreicht. Das gilt es, mit leichten Schwankungen +/- 2-3 kg zu halten



  



* Ernährungsplan



 



- Gibt es Lebensmittel, die ihr bevorzugt esst oder welche, die ihr meidet?



A: Im Prinzip esse ich alles was mir schmeckt…in Maßen !



 



- Welche Rolle spielen Eiweiße, Kohlehydrate, Fette?



A: Kohlenhydrate spielen natürlich eine große Rolle, allerdings Hochwertige/Komplexe, keine Einfachen. Eiweiß spielt natürlich eine Rolle. Ich versuche ein Verhältnis 60-70% Kohlenhydrate ( je nach Training und Umfang der Trainingsleitung ) und 30-40% Eiweiße einzuhalten. Fette spielen immer eine Rolle….aber dann bitte die Guten.





Ergänzung: morgens beginne ich den Tag mit Kölnflocken und ( dank Neumi ) nun mit einer ordentlichen Portion Obst. Dazu laktosefreie Milch ( vertrage ich besser ). Tagsüber dann zur Hauptmahlzeit Salat, und Abends in der Regel ein zwei Brote. Allerdings fast nie mit Wurst, sondern eher mit magerem Schinken, Käse etc. Wurst ist einer der absoluten Fettbringer. Schokolade hab ich nicht ganz abgeschafft, aber nach einem “Entzug” im Oktober, ist die “Sucht” nach Schokolade sehr stark reduziert. Ich stelle nämlich die Hypothese in den Raum, dass ein Schokoladen-Ion fünf Fett-Ione bindet :) Alternativ esse ich Obst, Haribo oder mal ein Marmeladenbrot..



 



 * Energiebilanz



 



- Führt ihr Tagebuch?



A: Nein, es langt, dass ich ein umfangreiches Lauftagebuch führe.



 



- zählt ihr Kalorien?



A: Nicht jedes einzelne, aber die Tagesbilanz muss in Etwa stimmen, denn die ist ausschlaggebend.



 





* Bewegungsprogramm



 



- wie oft und wie lange treibt ihr Sport pro Woche?



A: In Abhängigkeit der aktuellen Vorbereitung zwischen 6 und 12 Stunden in der Woche. Das bedeutet zwischen 4 und 8 Einheiten. Im Jahresschnitt sind es so 7 Stunden / 80km in der Woche.



 



- welche Sportart?



:)





Ja, liebe Veronika, dass war es auch schon von mir. Abschließend bleibt nur eines zu sagen. Diäten ( außer sie haben einen medizinischen Hintergrund ) halte ich für eine der größten Lügen unserer Zeit ! Und zwar die reinen Diäten ( Brigitte, Kohldiät…etc. ) WeightWatchers halte ich für keine Diät sondern für ein klares Prinzip Menschen wieder beizubringen strukuriert und angepasst Nahrung zu sich zu nehmen, und die Völlerei abzulegen. Ernährung ist wesentlicher Bestandteil der Erziehung, und heute vielfach unterbewertet.



Man sollte “Ernährungsschulen” einführen, bzw. das Thema Ernährung als Schulfach an den Schulen einführen und somit endlich mal Ernst  nehmen. 





Diät bedeutet aus meiner Sicht Fremdsteuerung, Abgabe der Eigenverantwortung, Alibifunktion, nach dem Motto “Diat war Scheisse, hab kein Kilo runter”.  Man sollte anstatt Diäten Willenschulungen verkaufen ( sind aber leider schwer an den Mann oder an die Frau zu bringen ). Einsichtigkeit und Abkehr vom Fresskonsum, Rückbesinnung auf das wesentliche sind die einzige Lösung. Aber ich will nicht zu polemisch, politisch, moralisch, philosophisch, missionarisch, oberlehrerhaft etc. werden.



Nur eines noch. Mir tun alle Leid, die erzählen “Ich bin Dick, na und ! Ich fühl mich wohl” Denn….das habe ich auch gesagt ! Und heute weiss ich, was es bedeutet sich wohlzufühlen. Und das schlimme ist, wen ich mich so umschaue ( das hat bitte nichts mit Abwertung oder Verurteilung, Mißachtung von persönlichen Schicksalen zu tun ) scheint der Großteil der Bevölkerung zu glauben das Dicksein gut tut.





Gruß





Fastfoot 



 



 
Kajakwolli_medium kajakwolli 137 Beiträge


hallo, liebe veronika,



ich habe im oktober 2005 das rauchen aufgegeben. das war die absolut letzte chance bevor ich 40 wurde und noch ein halbwegs passables “vorbild” für meine tochter sein konnte.



ich habs geschafft, bis zum heutigen tag keinen einzigen zug mehr probiert. allerdings hab ich auch anderes geschafft. ich hatte nämlich dann im februar 2006 105 kilo.



man muss dazusagen, dass ich 189 groß bin. es war nicht so auffällig, da ich immer schon relativ gut gebaut war.

ich erschrak dennoch fürchterlich und sagte mir “JETZT muss was passieren”

ich versuchte es mit einschränkungen des essens, da passierte aber gar nichts, ich esse wohl zu gerne.



dann kam mir im juli 2006 ein buch in die hände. es ist von heinrich bergmüller, dem damaligen trainer des österreichischen schifahrers hermann meier. der entdeckte nämlich auch, dass er zu dick wurde und beschreibt auf geniale weise wie sich ein körper innerhalb von 100 tagen ändern kann, wenn man ihn täglich eine stunde langsam bewegt.



hier der link:



heinrich bergmüller – fit in hundert tagen amazon



ich kann dieses buch wirklich jedem ambitionierten menschen empfehlen, der durch sport abnehmen möchte und sich aber nicht überfordern will.



ich dachte mir “diese hundert tage” gebe ich mir, das ziehe ich durch.



ich ging also jeden tagen eine stunde flott wandern, mit pulsmesser, kaum mal über 140 puls, und fühlte mich von tag zu tag besser.



meist ging ich dieselbe strecke und schließlich bemerkte ich, dass ich bei gleicher zeit immer weiter vorankam, da wurde ich richtig fanatisch.



nach etwa 2 monaten musste ich den rückweg schon laufen, sonst kam ich nicht mehr auf den puls und nach drei monaten musste ich alles laufen was eben war.



nach hundert tagen war ich ein jogger und hatte 17 kilo abgenommen. ich hatte also “normalgewicht” wenn man das so sagen kann.



ich lief weiter, es war mittlerweile herbst, und schon bald lief ich regelmäßig 14 km etwa 4-5mal die woche.



gewichtsmäßig tat sich nicht mehr fiel, vermutlich esse ich einfach zu gerne. so lief ich dann auch meinen ersten marathon mit 88 kilo.



danach dann allerdings wurde ich richtig fanatisch, hab noch 5 kilo abgespeckt und lief wie ein junger gott.



dann kam die sache mit vicsystem und der garmin forerunner 305 und dann der totale zusammenbruch wegen einer langwierigen über monate dauernden oberschenkelzerrung.



heute habe ich wieder 88 kilo und laufe jetzt gerade wieder langsam etwa 5 mal die woche.



ich hab keinen ernährungsplan und versuche einen mittelweg zwischen vernünftiger gewichtsreduktion und einer halbwegs vollwertigen ernährung zu finden. deshalb verzichte ich weitgehend auf kohlenhydrate, und nehme sie nur manchmal pro woche bewusst ein. also ganz anders als fastfoot.



ich liebe eiweiss, alles was fisch ist usw.



weiters führe ich auch eiweiss in form von eiweissdrinks zu, wenn ich abnehmen will.



ich esse dann in diesen phasen tagsüber nur obst und nehme eiweissdrinks, ca 120 gramm eiweiss pro tag um ja keine muskelmasse zu verlieren und so den jojo-effekt auszubremsen.



durch das eiweiss habe ich kaum hunger. abends esse ich dann gerne fisch und gemüse und gute salate.



tagebuch führe ich keines, weil ich selten weiß wieviele kalorien ich konsumiere.



mein problem ist das fernsehen und die schokolade.



ich liebe erdnüsse, schokolade und kekse.



leider…



ich habe übrigens gerade 2 kilo schokolade direkt von der suchard-fakrik in bludenz erstanden :)



sobald ich wieder laufen kann wie ich will, also der letzte rest dieser verd….en zerrung verschwunden ist, werden meine laufumfänge wieder deutlicht erhöht werden und natürlich auf intervalltrainings gelaufen. dann wird sich mein gewicht nahezu automatisch deutlich verringern.



ich bemerkte allerdings letztens sehr gut, dass ich ohne das laufen höllisch aufpassen muss.



ich wünsche auch allen viel spass beim abnehmen und egal was andere sagen,



ich ahbe sehr gute erfahrungen mit eiweiss gemacht. eiweiss muss auch nicht teuer sein, also vergesst die herbalife preise :)



der körper muss beim verarbeiten von eiweiss übrigens sehr viel energie aufbringen.



man nimmt also mit essen ab ;)



grüß aus tirol,



wolfgang



 
Marathon_12_medium andy67 376 Beiträge


Hallo,



 



 



ich bin momentan dabei mein Gewicht auch deutlich zu reduzieren. Dazu habe ich von einer guten Bekannten auch die Points-Tabelle bekommen und muß sagen es funktioniert wirklich gut, wenn man es konsequent beachtet. Ich wog letztes Jahr noch 88 Kg, da ich kaum trainieren konnte und auch deswegen frustiert war. In der Vorbereitung auf den HM im Herbst und die Läufe auch danach konnte ich bis 31.12. auf 85 kg runter kommen.
Dann fing ich an mit der Points-Tabelle meine Mahlzeiten zu bewerten und bin jetzt bereits auf 78 Km runter. Zugute kommt mir dieses Jahr auch das der Winter ja komplett ausgefallen ist und daher der Schweinehund in der Hütte geblieben ist und ich mit dem Lauftreff komplett das ganze Jahr 2mal laufen konnte.
Ich dokumentiere den Gewichtsverlauf in einer Exceltabelle und möchte jetzt Schritt für Schritt mal zumindest bis an die 70 Kilo kommen. Momentan habe ich einen kleinen Stillstand mit der Gewichtsabnahme, aber merke trotzdem an den Klamotten, dass jetzt durch das häufige Training (momentan Laufen und Schwimmen; ab März Radfahren) eben auch die Muskeln aufgebaut werden.



Viele Grüße



Andy



 



 
Homnor_medium Homnor 25 Beiträge


Hallo,



wirklich ein interessantes Thema. Üblicherweise beteilige ich mich nicht an dieser Diskussion, da ich mir meine Ernährungsumstellung selbst gestrickt habe und niemandem zu etwas raten möchte, von dem ich nicht weiß, ob es nicht evtl. schädlich ist.



Habe in 5 Monaten 30 kg abgenommen und halte das Gewicht seit einem 3/4 Jahr. Frühere Versuche mit Sport abzunehmen, haben bei mir, früher, oder später immer dazu geführt, daß ich nach einigen Wochen wieder stark zugenommen habe. Also habe ich nur über die Ernährung mein Gewicht reduziert. (Vielleicht mal abgesehen von einigen Spaziergängen)



Im wesentlichen habe ich auf Fett und Zucker verzichtet. Habe gelesen, daß der Körper über einen gewissen Zeitraum “fast” ohne Fett auskommt. Etwa 5-6g pro Tag sollten o.k. sein. Kohlenhydrate stark reduzieren. Da kommt logischerweise die Frage: “Was bleibt da noch ?” Auf den ersten Blick wenig, aber das täuscht. Karotten, Brokkoli, Kohlrabi, Harzer Käse, Bohnen, Putenfleisch, ab und an Nudeln, etc. Die Liste ist lang, nur gewöhnungsbedürftig ;)



Ein weiterer Punkt ist die Motivation. Ein Kollege, der von einer Reha zurückkam, meinte, daß es 98% der Menschen nicht schaffen, gleichzeitig abzunehmen und mit dem Rauchen aufzuhören. Stur wie ich bin, hab ich die Fluppen auch noch weggelassen. Letztlich war es aber weder die Sturheit, noch die Gesundheit, die mich hat durchhalten lassen. Es war die Tatsache, daß mir der Bierbauch meiner Frau gegenüber peinlich war.



Inzwischen esse ich was mir schmeckt und halte mein Gewicht durchs Laufen. Habe mich zwar daran gewöhnt nur fettarm zu essen und mein Verhältnis zu Gemüse ist auch entspannter, aber ich lasse mir weder Schokolade (in Maßen) noch das gelegentliche Glas Rotwein nehmen. Seit ich laufe, geht es mir körperlich und mental merklich besser. Blutdruck ist bestens und das Sodbrennen ist auch weg.



Am liebsten würde ich all meine Freunde überzeugen, aber so wenig wie ich mich jahrelang hab überzeugen lassen, so wenig wollen sie überzeugt werden. Und das ist der zweite Grund warum ich mich “eigentlich” nicht an diesen Diskussionen beteilige. Will ja nicht den Bekehrer spielen.



Bei mir hat es nach dem Prinzip der längst überholten Methode der “Energiebilanz” funktioniert. Aber es führen viele Wege nach Rom (und viele vielleicht einfacher und gesünder)…



 Gruß, Homnor



 
Icon_missing_medium ViolaD 4 Beiträge


Hallo,



erst einmal herzlichn Glückwunsch ist ja schon beachtlich.



Ich habe zwar auch abgenommen, bei mir mußte es aber nicht soviel sein. So zwischn 15 und 20kg. (in Kleidergröße: von 44 auf 36)



Wie lang és gedauert hat? So ca 8 Monate.



Ich gehe 3-4 mal in der Woche zum Joggen, zur Gymnastik und ab und an fahr ich mal Rad.



Kalorien zähle ich keine. Ich habe einfach nur aufgepasst. Ich halt nichts von den Light Produkten,(schmecken doch auch nicht so) weil ich glaube, dass der Heißhunger dann zu groß wird. Eigentlich weiß man doch was gut ist und was nicht.



Ich esse auch mal ein Stück Kuchen, oder trink mal in Glas Wein, spar dann später wieder ein. (schön langsam und vor allem genießen)



Ein Tagebuch führe ich nicht.



Auch stell ich mich nicht ständig auf die Waage (ist ja auch schon wieder Druck)



Der Grund für Abnehmen war: die Vorbereitung auf meine ersten Marathon. Bei der Vorbereitung müssen ja auch lang Läuf gemacht werden und die verbraten ganz schön Kalorien. Wenn man dann anschließend nicht gerade alles in sich reinstoppft, kann man abnehmen.



Mein Gewicht halte ich jetzt seit 1 1/2 Jahren.



Also weiter so



Viola



 
Neumi_medium neumi 59 Beiträge


Hallo, liebe Leute,



das ist ja mal wieder eine interessante Frage, und einiges wurde dazu auch schon an anderer Stelle gesagt. Ich verzichte hier einmal darauf, den Fragebogen auszufüllen, sondern ich würde gerne noch ein paar grundsätzliche Dinge anmerken. Zunächst, auch das habe ich an anderer Stelle schon einmal gesagt, wäre es für mich immer wünschenswert, wenn zu den Gewichtsangaben neben Start- und Zielgewicht auch die Körpergröße kommt. So kann jeder den BMI errechenen. Nicht schlecht ist auch noch der Bauchumfang in Zentimetern, denn dann kann man sich ein noch genaueres Bild machen. Ein richtiger Bodybuilder wird aufgrund seiner Muskelmasse immer mehr wiegen, als ein Läufer, und trotzdem schlank sein.



Dann gilt auch hier, bei jeder Aussage muss man sich zunächst den Menschen und die Lebensumstände anschauen, außerdem ist Ernährung etwas, was man über die Jahre betrachten muss, und es gibt viele Faktoren, die sich auch verändern können. Nehmen wir ein Beispiel: Ein 1,83 m großer Mann wiegt 84,5 kg und nimmt dann 15 kg ab. Das sind dann über 17 % seines Körpergewichtes, danach wiegt er 69,5 kg. Interessant dabei ist, dass er mit beiden Gewichen im Bereich “Normalgewicht” liegt, wenn man dafür einen BMI zwischen 20 und 25 annimmt. Und das sind mehrere Kleidergrößen.



Bleiben wir bei der Ernährung. Ich setze weiter auf eine gesunde und vollwertige Ernährung, bei der man sowohl auf die Menge, wie auch auf Zusammensetzung und Geschmack achtet. Die Wochenbilanz muss stimmen, es müssen möglichst viele Nährstoffe aufgenommen werden, und das Essen soll frei von Schadstoffen etc. sein. Dann kann das Glas Bier oder Wein und das Stück Schokolade auch nicht schaden. Im Gegenteil, wer am Wochenende das Glas Wein zur Entspannung trinkt, der tut sich eher etwas Gutes damit. Am Ende gilt, man nimmt nur dann ab, wenn man weniger zu sich nimmt, als man am Tag verbraucht. Da das aber sofort auch eine Mangelernährung ist, muss vor allen Dingen darauf geachtet werden, was weggelassen wird, und dass das Abnehmen in kleinen Schritten passiert. 1 1/2 kg pro Monat sollten reichen. Größere Schritte können auch krank machen, das habe ich erlebt. Wobei man generel sagen kann, dass man allein durch Sport auch nicht abnehmen kann, es sei denn, man betreibt Leistungssport. Sport ist eine wichtige und vernünftige Ergänzung, aber man nimmt ab, wenn man weniger und dafür bewußter isst.



Wenn man seine Ernährung über einen langen Zeitraum (ein bis zwei Jahre) gezielt einstellt, dann nimmt der Körper sich das, was er braucht. Also z.B. höre ich immer wenn es um das Abnehmen geht, dass nur noch Geflügel gegessen wird. Das ist nicht notwendig, und auch nicht immer gut. Gerade für Sportler kann es wichtig sein, auch Rind oder Schwein zu essen. Übrigens ist Wild ähnlich mager wie Geflügel, kommt von seinen Nährwerten aber auch an Rind und Schwein heran. Es gibt also viele Möglichkeiten. Vergessen darf man aber nicht Lebensalter und ggf. berufliche und Familiäre Umstände. Und auch die Gesundheit kann Einfluss auf Gewicht und Ernährung haben, man muss sich also auch hier eventuell neu einstellen, wenn man z.B. bestimmte Dinge plötzlich nicht mehr essen darf.



Wenn man ein gesundes Verhältnis zu seinem Körper hat, regelmäßig Sport treibt, sich gut ernährt und sich dabei gut fühlt, dann muss man sich auch nicht zum Sklaven seiner Waage machen. Nach Weihnachten oder vielleicht auch nach anderen “Festen” darf man ruhig mal 1 kg mehr haben, das wird man auch wieder los. Keine schlechte Idee ist auch das Fasten (Aber Achtung: Ich habe hier an anderer Stelle eine sehr lustige Diskussion gelesen, also bitte genau weiterlesen, was ich meine!!!), wobei ich hier ausdrücklich nicht das Heilfasten meine. Das dient NICHT dem Abnehmen, und sollte auch eher nicht ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt werden. Ich meine den bewußten Verzicht für eine bestimmte Zeit auf bestimmte liebgewonnene Dinge. Man kann also (für den Zeitraum der Fastenzeit, oder für einen beliebigen anderen Zeitraum) z.B. auch auf das eine Glas Wein am Wochenende oder die Schokolade oder ähnliches verzichten. Auf diese Weise hinterfragt man mal wieder die eigenen Ernährung und durchbricht für einen bestimmten Zeitraum Gewohnheiten und Rituale. So etwas ist immer hilfreich.



Also, weiter guten Appetit, und – auch wenn ich kein Freund von Spirchworten bin – man ist, was man isst, jedenfalls manchmal..



Herzliche Grüße



neumi



Zum Antworten auf das Thema musst du dich anmelden

Foren laufen / off-topic Gewicht reduzieren und halten