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Foren laufen / off-topic Warum sind die letzten Meter eigentlich immer so anstrengend?!

Warum sind die letzten Meter eigentlich immer so anstrengend?!

Abonniere Warum sind die letzten Meter eigentlich immer so anstrengend?! 12 Beiträge, 7 Stimmen

 

Boring_medium framika 54 Beiträge

Egal wie weit ich laufe, die letzten 500 bis 1000 Meter sind immer anstrengender, als der ganze Lauf.

 

Wie geht Euch das?

Hat das was mit Einstein zu tun? :o)

 
Firep_medium tigerduck 45 Beiträge

42 Km Anlauf für 195Meter Sprint – ist normal, dass die dann schwer sind :-)

 
Boring_medium framika 54 Beiträge

—- 42 Km Anlauf für 195Meter Sprint -

you made my day :o)

 
Bild006_medium chriba76 142 Beiträge

Hallo!

Das ist völlig normal und sitzt im Kopf. Der schaltet schon auf PAUSE! und dann muss man den Körper ziemlich vorwärts zwingen. Das ist wie wenn man eigentlich noch keinen Hunger hat und dann plötzlich was Leckeres riecht und es macht SABBER

Das Argument von tigerduck ist allerdings noch wesentlich stichhaltiger :)

Gruß, Christiane

 
P7010007a_medium baerchen 30 Beiträge

Hallo,

das kann ich eigentlich nicht sagen. Ich hatte es schon oft in Wettkämpfen das der letzte Kilometer der schnellste war. Vielleicht auch deshalb, weil dann schon wieder viele Zuschauer stehen und einen anpeitschen – oder ist es der Duft vom Erdinger das einen erwartet?!?

 
Boring_medium framika 54 Beiträge

—- Der duft von Erdinger -

UAAAHHH!!!!

Da würd ich eher rückwärts wieder zurücklaufen schüttel

Brrrrrrrrrrrrrrrrr

Schöne Grüße von einem Bier-Verabscheuer lol

… PS: Vielleicht sollte jemand hinter mir herlaufen und mir dauernd ein Bier anbieten … rotfl

 
Dsc_0366_medium teadjay 283 Beiträge

Moin

Leider hast du nicht geschrieben, ob du deine Frage auf den Wettkampf oder das Training beziehst.

Im Wettkampf ist dass eigentlich normal, da man am Ende noch einmal alles aus sich herausholt und die letzten Reserven anpackt. Da das in der Regel selten vorkommt, erscheint es besonders schwer. Außerdem hat man natürlich die restliche Strecke schon in den Knochen (oder eher Muskeln…. ). Wenn dann das Anfangstempo auch vielleicht noch etwas zu schnell war, dann ist das Gefühl ziemlich leicht zu erklären.

Wenn du das “Problem” auch beim Training hast, solltest du dir überlegen ob es vielleicht daran liegt, dass du jedesmal einen Endspurt hinlegst. Dann solltest du versuchen ihn wegzulassen, auch wenn die Endzeit dann einige Sekunden langsamer ist. Wenn du etwas für die Schnelligkeit tun willst, so erhole dich kurz und mache ein paar (3-5) Steigerungen, d.h. lostraben, Tempo auch fast Höchstgeschwindigkeit steigern (ca. 10 sec.), dann die Speed halten (mind. 5 sec), austrudeln. Start jede Minute.

Torsten

 
Firep_medium tigerduck 45 Beiträge

Teadjay hat da etwas sehr wichtiges geschrieben,- diese Endspurts im Training verlängern die Regeneration unnötig und sind auch reichlich sinnfrei. Oft anzutreffen bei Lauftreffs…da lieber ein paar Steigerungen zwischendrin. Bringt deutlich mehr!

 
Stewo1_medium stewo1 39 Beiträge

@ tigerduck

…aber sie machen Spaß.Mir vorallem bei “Sauwetter”   ;-)

Gruß stewo1

 
Icon_missing_medium EFah 153 Beiträge

Hallo Tigerduck,

da bin ich ganz anderer Meinung als Du.

Endspurts im Renntempo sind meiner Meinung nach sehr sinnvoll. Vor allem für ambitionierte Wettkampfläufer. (Natürlich nicht bei Regenerationsläufen) Meine langen Läufe (25+ km) enden immer mit den letzten 3 km im Wettkampftempo. Das hat für mich zwei entscheidende Vorteile:

1.) Training der mentalen Stärke. “Auch wenn ich schon kaputt bin, kann ich nochmal richtig Gas geben.”

Diese Willensstärke / Tempohärte muss unbedingt trainiert werden. Nicht nur beim Intervalltraining, sondern auch beim langen Lauf.

2.) Training bzw. Anregung des Fettstoffwechsels: Nach langen Einheiten dürften die Kohlenhydratspeicher nahezu verbraucht sein. Wenn nun viel Energie (Endspurt) vom Körper gefordert wird, muss er spätestens jetzt auf die Fettreserven zurückgreifen. Damit schulen wir unseren Organismus sparsam mit den Energievorräten umzugehen, mit der Folge, dass er zukünftig schon bei langsameren Tempo aus den unendlichen Fettdepots schöpfen wird. 

Dies ist zum Beispiel auch ein Grund, warum man im Training keine Kohlenhydrate zu sich nehmen soll. Denn dann kommt der Fettstoffwechsel nicht in Gang, weil immer leichter verwertbare Kohlenhydrate zur Verfügung stehen.

Fazit für mich: Ich mach den langen Lauf lieber 2-3 km kürzer, dafür aber mit Marathonrenntempo auf den letzten Kilometern. 

Warum der Endspurt die Regeneration verlängern soll, Steigerungen zwischendurch aber nicht, leutet mir auch nicht ein.

Na ja, so unterschiedlich können die Meinungen und die Erfahrungen sein.

Liebe Grüße,

EFah

 
Dsc_0366_medium teadjay 283 Beiträge

Moin,

Zur Erklärung:

Ich meinte den “Endspurt” im Training auf den letzten paar 100m. Klar machen sie auch mal Spass und sind bei “Sauwetter” praktisch, aber nicht jedes Training sollte so enden.

Natürlich hat EFah Recht, wenn er sagt, dass ein Tempolauf am Ende einer langen Strecke ein sinvolles Training ist – nur ist das für mich kein Endspurt.

Torsten

 
Boring_medium framika 54 Beiträge

Huch!

So meinte ich das gar nicht.

Das war mehr rethorisch gemeint …

Ahaber – die faktischen Argumente waren durchaus sehr interessant

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