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10 km Lauf in Haren

Von gismo2 am 23.07.2012

Moin, moin!

Nach meinem sehr harten 5000m-Lauf am Dienstag startete ich am Freitagabend über die amtlich vermessene 10 Kilometer-Strecke in Haren an der Ems.

Im vergangenen Jahr war ich hier so gut gelaufen und mit 40:26 Minuten im Zielbereich mehr als zufrieden. Dieses Jahr setzte ich meine Erwartungen aus heutiger Sicht mit einer 38:xx zu niedrig. Meine Bestleistung hatte ich am 11.03. mit 37:47 Minuten aufgestellt. Diese Zeit mit einem so harten Wettkampf in den Beinen noch einmal zu toppen, war für mich im Vorhinein eine völlige Illusion.

Ein wenig nervös war ich schon seit etwa 18:00 Uhr.

Ich lief mich warm. Normalerweise habe ich eigentlich gar nicht so große Lust auf das Warmlaufen. Heute wohl. Nach 2 Kilometern hörte ich kurz auf. Dann lief ich aber wieder los, weil ich mich noch fit und motiviert fühlte. Vielleicht war dieser 3.Kilometer des Warmlaufens einer zu viel (?) Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass ich nach 2 Kilometern Warmlaufen richtig Lust hatte auf den Wettkampf.

Um 19:00 Uhr fiel der Startschuss. 5 Runden standen uns bevor, Nach jeder Runde, die nach Vermessungsprotokoll exakt 1992m lang ist (durch 40m Start-Zielverschiebung stimmt die Strecke exakt!), passiert man also den großen Marktplatz.

Ich ging verhalten an, konzentrierte mich.

Nach etwa 500m kam ich mir zu langsam vor. Alle laufen sie vor mir...

"Lass sie laufen, du hast ein gutes Tempogefühl. Die wirst du im Verlaufe des Rennens alle einsammeln."

Kilometerschild mit der 1 wird passiert:
3:49,80 - Das passt exakt. (zu erw. Zielzeit 38:18)

Weiter geht die Reise.

Schnell habe ich eine ganze Gruppe von Läufern überholt, hänge mich an Sportler dran, die nach etwas aussehen, die wie Profis aussehen, die aussehen als wären sie in der Lage, sich ein Rennen richtig einzuteilen.

"Lauf in der ersten Runde so, dass Du dich bis Kilometer 2 richtig locker fühlst." Das sage ich mir zwischen Kilometer 1 und 2  mehrmals. Schließlich sind es fünf Runden.

Kilometer 2 und damit der Zielbereich wird passiert.
3:46,95  (7:36,75) (zu erw. Zielzeit: 38:04)

Mein Name wird durchgerufen. Ich hebe beide Arme auf dem Weg in die zweite Runde.

"Weiter geht die Reise."

Kilometer 3:
3:50,42  (11:27,17) (zu erw. Zielzeit 38:11)

"Uuh, in Oldenburg bei der Bestzeit war dieser Kilometer 3:45... Der 5000er scheint mir noch gut in den Beinen zu stecken. Egal, lauf einfach weiter."

Ich bemerke, dass die Läufer, die so erfahren wirkten, langsamer wurden. Ich lief innerhalb des nächsten Kilometers an ihnen vorbei.

Kilometer 4:
3:49,02  (15:16,19)  (zu erw. Endzeit 38:10)

Ich betrachte die große Uhr im Zielbereich. Ich sehe, dass ich nur noch 16 Sekunden für mein niedrig gesetztes Ziel "gutmachen muss", um den Rest des Rennens im lockeren 4:00er Schnitt zu laufen. Alldies sind nur theoretische Rechnungen und kleine Aufmunterungen. Letztendlich gewinnt meist der Ehrgeiz dann doch Oberand.

Wieder werde ich durchgerufen als schneller Jugendlicher von der Emder Laufgemeinschaft. Ich hebe einen Arm und freue mich.

Kilometer 5:
3:49,63  (19:05,82)   (zu erw.Endzeit 38:12)

"WOW, schon die Hälfte des Rennens ist geschafft. "19:06" In Oldenburg bei der 37:47 hatte ich an dieser Stelle 19:01 Minuten."

 

Kommentare

Tja mein Bester .. damit taugst Du für mich als "Zugpferd" auch schon nicht mehr.

Einfach zu schnell für mich :-))

Oder Du könntest hinten ein wenig schieben ....

Gratulation Jan-Aiko,

auch wenn es nur der halbe Bericht war, so las er sich sehr interessant und spannend. Vielleicht gibt es hier eine Zeichenbegrenzung pro Post, dann hätte er aber eigentlich nicht einfach abschneiden dürfen. Könnte falsche Programmierung sein.

Was deine Optimierung angeht, scheint bei deiner Gleichmässigkeit der KM noch einiges an Potential um schneller zu sein. Wenn du den letzten Kilometer nochmal so raushauen kannst, finde ich die 37:30 noch tiefgestapelt. ;-) Bei den richtigen Zugpferden und mehr Vertrauen in deine eigene Leistung kommt da noch so einiges!
Was deine "Angst" des zu vielen Einlaufens angeht, war es meiner Meinung nach genau richtig nach diesem 5000er Wettkampf ein längeres und lockeres Einlaufen zu machen. So waren die Muskeln auf Betriebstemperatur und etwas lockerer.

Denke daran, Ausdauersport ist auch sehr viel Kopfsache. ;-) Optimistisch an jeden Lauf gehen, die Beine werden dir dann schon folgen. ;-)

Gruß und weiterhin viel Erfolg!

Marko

Kacke, wo ist der Rest des Berichts hin, kanns nicht finden.

3:49,80
3:46,95  (7:36,75)
3:50,42  (11:27,17)
3:49,02  (15:16,19)
3:49,63  (19:05,82)
3:48,81  (22:54,63)
3:51,37  (26:46,00)
3:48,28  (30:34,28)
3:48,41  (34:22,69)

Ich hatte den Bericht bis Ende geschrieben. Es wurd nur die Hälfte gepostet. Bin nun ziemlich sauer, war sehr zeitintensiv!!!!!!   Bin bei 37:56 im Ziel gelandet, nach dem ich bis KM 9 3:50 durchgelaufen bin und den 10.in 3:33,5 gelaufen bin. War also eine ganz knappe Geschichte.... --> Bei einer Optimierung der Einteilung scheint eine 37:30 denkbar!

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