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zu wenig getrunken

Von maxle am 25.04.2009

Hallo,

schönes Wetter heute dachte er sich, gehste glatt eine schöne große Runde Laufen. Eine meiner Lieblingsrunden ist so  ein 7 km Rundkurs, da komme ich immer mal am Auto vorbei und kann da etwas trinken. Wie ja jeder weiss ist das ein muß bei dem Wetter und Stecken über 90 min. Das hat auch alles wunderbar funktioniert bis zur 3. Runde, dass dachte ich jedenfals. Noch schnell einen Schluck getrunken und auf zur 4. Runde, es sollte die letzte sein und das war sie auch. Nach ca der Hälfte der 4. Runde ging gar nichts mehr und ich konnte nur noch gehen. Der restliche Weg zum Auto zog sich endlos, hatte schon richtige Wahnvorstellung, den vorbeifahrenden Radlern die Trinkflasche klauen, Kopf in so einen dreckigen Feuerlöschteich stecken und nur so ein Zeug. Endlich am Auto angekommen habe ich mich über meinen restliche 1/4 Trinkflasche hergemacht und frustriert den nach Hauseweg angetreten. Wenn ich jetzt so nach ein paar Stunden ausruhen und 2 L Wasser darüber nachdenke kann ich mir nur an den Kopf greifen, über meine eigene Blödheit. Es ist ja nicht so das ich keinen Trinkgurt habe, habe ich mag ich aber nicht wackelt alles zu sehr rum. Ich hätte es an meinen Körperreaktionen auch vorraussagen können, habe ja schon die ersten 3 Runden Durst gehabt, auf der 3. Runde Gänsehaut und Salzränder ohne Ende, aber auf die Idee das, dass nicht funktionieren kann bin ich nicht gekommen. Das "gute" daran ist das ich so einen körperlichen Einbruch noch nicht erlebt habe und sich das in meinen Kopf einbrennt für die Zukunft, dass mir das nicht mehr passiert. Es reicht ebend nicht zu wissen das gewisse Dinge nicht funktionieren, nein man muss auch zu rechten Zeit drandenken.

Fazit: es ist wirklich so, wenn du den Durst merkst, dann ist es auch zu spät!

Gruß Max

Kommentare

Hallo Michel,

ich danke Dir, werde mich mal ernsthaft mit dem Kauf eines Trinkrucksack beschäftigen.

Gruß Max

Hallo Max,

überraschend gut! Da ich erst mal als Versuch nicht zu viel investieren wollte, habe ich mir für meinen billigen Aldi Fahrradrucksack (schmale Version) im Internet eine billige (ca.10@) Trinkblase besorgt. Mit Kabelbinderschlaufen dann den trinkschlauch am Träger befestigt ... und los gings. Und zwar überraschend gut und bequem. Hatte keine Probleme, und diese provisorische Kombination bewährte sich auf einigen 100 Trainingskilometern. Einziges Problem: bei den billigen Trinkblasen wird ist hygienische Austrocknen und die nötige Pflege bissle problematisch. Jetzt hat mir meine Frau zum Geburtstag einen Deuter Trinkrucksack geschenkt (wahrscheinlich will sie insgeheim doch, dass ich immer mal wieder stundenlang das Haus am Wochenende verlasse). Die haben meines Erachtens die pflegeleichtesten Trinkblasen. Habe ihn jetzt 2x in Benutzung gehabt und bin zufrieden. Muß mich nur noch bissle umgewöhnen, denn der hat eine 3Ltr Trinkblase (vorher2Ltr), und zu Beginn des Trainings merkst du schon, dass du "zugenommen" hast. Gibt aber auch einen Anreiz, rechtzeitig mit dem Trinken zu beginnen. Als weiterer Luxusservice ist er isoliert. Anfangs dachte ich mir: ganz schön unnütz. Aber nachdem der letzte Lauf bei 25° stattfand, fand ich es nach 3h doch sehr angenehm, dass das Getränk angenehm kühl die Kehle runterfloss - dass war bei dem anderen Modell natürlich nicht der Fall.

Gibt es aber auch ganz bequeme Trinksysteme, die in eine Weste integriert sind, so dass du keine Träger auf den Schultern hast. Vor dem Kauf einfach genau überlegen, für welche Entfernungen du wie viel mitnehmen willst, und ob ich zusätzlich noch das eine oder andere Utensil brauchst (bei meinenm Modell passt nur noch Handy und Hausschlüssel rein).

laufendlaufende Grüße

michael

Hallo Michel,

Trinkrucksack habe ich auch schon mal überlegt, wie trägt sich soetws?

Gruß max

hallo max,

bis letztes Jahr meinte ich auch, dass ich mit wenig trinken auskomme. Andererseits wunderte ich mich, dass ich bei 2 sommerlichen Läufen so ähnliche Erfahrungen wie du sie schilderst. Seitdem bei längeren und sonnigen Läufen nur noch MIT! Und seitdem mir einmal das Trinken (Trinkgurt) ausging - bei einem Lauf durch pure Natur ohne Nachtankmöglichkeit - und mir letztendlich nur Wasser aus einem Fluß und dann der Wasserhahn auf einem Friedhof (übrigens guter Tipp, da sind tagsüber immer Wasserhähne zu erreichen) mein "Läuferleben" retteten, laufe ich bei meinen langen Kanten nur noch mit Trinkrucksack. Und siehe da: keine Leistungseinbrüche mehr

ein paar € in der Hosentasche sind bei mir im Frühjahr und Sommer Pflicht. Wenn man länger als eine Stunde unerwegs ist, ist trinken Pflicht! Alles andere ist ungesund! Ich mach das auch so, wie der andy67.

Ich konnte das auch ganz gut - richtig lange laufen ohne zu trinken.
Und noch viel besser konnte ich dann den totalen Einbruch mit Leistungsabfall und tierischen Kopfschmeren "geniessen"

Seit einiger Zeit habe ich entweder was zu Trinken dabei, oder wenigstens ein paar Euro um unterwegs an der Tanke usw.. was kaufen zu können...
Oder ich leg' meine Strecken so, dass ich an den 2 Wasserstellen bei uns vorbei komme.

Hallo Max,

das ist wie mit allem, erst wenn man die Erfahrung gemacht hat, glaubt man das, was die anderen schon lange sagen. Meistens hat man  Glück und kommt mit einem blauen Auge davon, aber irgendwann kann das in die Hose gehen. Lieber einmal mehr hinterm Baum verschwinden, als schlappmachen oder orientierungslos im Wald umherirren.

Bis dann. Schönen Sonntag

Gruß Iris

 

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