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Erste Schmerzen im Fuß

Von meberl am 01.07.2009

In letzter Zeit hat es hier bei meinSportplatz viele interessante Blogs gegeben, deswegen habe ich mich zurückgehalten mit meinen eher unwichtigen Beiträgen. Heute allerdings will ich aufzeigen, was durch einer Diskrepanz zwischen Kopfsache gepaart mit Ehrgeiz und körperlichen Realität passieren kann. Keine Sorge, so schlimm ist es nicht, einfach nur Grenzerfahrung. Laufen ist für mich eine Lebenseinstellung und es hat auch etwas von einer Annäherung zu mir selbst für mich, also Verbesserung der Beziehung zwischen Kopf und Körper.

Gestern habe ich die 20te Trainingseinheit des 6-Wochen-Plan von Herbert Steffny absolviert. Es war das zweite Jogging nach dem 10 km Testrennen, dass ich in 42 Minuten absolviert habe. Meine persönliche Bestzeit. Offen gestanden habe ich jede Trainingseinheit im Tempo und Distanz unter- bzw. überboten. Damit wollte ich meine persönliche Leistung steigern, mehr wie im Plan vorgesehen. In diesem Monat sind über 300 km zusammen gekommen und seit gestern Abend spüre ich einen stechenden Schmerz im linken Fuß. Dieser tritt willkürlich auf und kann von mir nicht ertastet werden. Ich deute das als klares Signal einer Überlastung und erkenne an, dass ich zu viel von meinem Körper fordere.

Alles brauch seine Zeit, der Körper hinkt dem Kopf bei mir deutlich hinter her und wenn ich so weiter mache wahrscheinlich mehr als mir lieb ist. Ein Plan ist ein Plan und an diesem will ich mich zukünftig besser halten. Die Grenze zwischen Überforderung und Leistungsförderung liegen bei mir offensichtlich nahe beieinander.

Den Plan werde ich jetzt trotzdem absolvieren, allerdings mit mehr Ruhe und Gedult. Tempo ist möglich, das habe ich gesehen, doch der Körper brauch Zeit sich an die Leistung zu gewöhnen - das habe ich jetzt <<schmerzlich>> gelernt.

Viele Grüße
Martin

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