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Von moewes am 08.07.2008

very british - flachlandlauf mithindernissen

hallo zusammen!

vorweg eins: bin stinkesauer! ich war am wochenende in london zum britsh 10k, musste montag richtung china reisen und habe die tote zeit infrankfurt auf dem flughafen genutzt, um alle aktuellen blogsvon euch zu kommentieren und selber etwas ueberlondonzu schreiben. als ich mit meinem recht langen blog durch bin, stuerzt der olle lufthansa-rechner ab und alles ist weg...verdammt! jetzt sitze ich in meinem hotel - hiermittlerweile kurz vor 12 uhr nachts - voellig groggy, sauer und mit einerausgelatschten unf fuer deutsche falsch belegten tastatur. deshalb alles klein, vergesst rechtsschreibung und luechen - hierkommt die dieses mal kurze variantemeiner wochenenderlebnisse:

letztes jahr als schnapsidee entstanden, sind wir mit insgesamt 9 personen (7 runners)in london gewesen. flache strecke, kuehle temperaturen - very nordish! frohen mutes mit 25000 verrueckten richtung start - alles dabei: fast nackte, dinosaurier (verkleidung), mortorrad-crosser (inkl. helm), beuteltier, ein einbeiniger mit gehhilfen (hochachtung),armee-mitglieder mit riiiiiieeesen-rucksaeckenund stiefeln, und und und.

ca 300mvorder startlinie ging nichts mehr - stillstand, warten, startschuss, warten, langsam gehen, warten,very overcrowded, dunklerhimnmel, warten,regen, startline 10 m voraus, mehr regen, etwas ueber 30 minuten rum, endlich ueberqueren der startlinie,laufen, regenhoert auf - geht doch! die strecke tuechtig voll - vielleicht nicht auf zeitlaufenund lieber die strecke und stimmung geniessen? einfach mal alles gemuetlich angehen, geniessen... bei der menge an laufenden - wer will da schonhakenschlagen???

einblich aufdie geschwindigkeitsanzeige der polar gibt antwort: ICH! also beine in die hand und links, rechts,oben (?), unten(?) an allem vorbei, was laeuft,geht,steht(?) - platz da - kantstein hoch, runter, bremsen - gas geben,usw. hin und wieder einen blick auf die sehenswuerdigkeiten, aber die unfallgefahr ist zu gross. nach den zahlreichen trinkstationen kaempfen meine koordination im teammit meinen fuessen gegen gefuehlte einemillion einwegtrinkflaschen, die sich auf nassem asphalt alssehr rutschig erweisen. 

nach 10km, oder 46:54 minuten nicht wie erhofft unter 45 minuten, aber dennoch gluecklich und zufrieden im ziel. meiner meinung nach sollte man fuer die bedingungen mindestens 80 (!) minuten abziehen... habe in der nacht darauf nur von rueckenund hintern geetraeumt, denen ich unentwegt ausweichen musste :-)

welch genialer lauf - well organized - tolle stimmung - einfach irre! meine persoenliche siegerin ist maike, die in einer fabelzeit das erste mal die 10 km geknackt hat :-) SUPER LEISTUNG!

wie auch immer - auch flachlandlaeufe haben ihre hindernisse - und wenn es nur viele langsame und trinkflaschen sind - oder runde fuesse vom sightseeing den tag zuvor...

bis denne - gruesse aus china - auch von meinen laufschuhen (liegen im koffer),

wolfgang      

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