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Tollensesee-Marathon 2011

Von moonmartens am 20.06.2011

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Von wegen: Mecklenburg-Vorpommern ist Flachland. Dann lauf mal den „Härteste im Norden“

Eigentlich wusste ich was auf mich zukommt. In der Ausschreibung stand es bereits: der Härteste im Norden.

Zum ersten Mal zog es mich zum Marathon gen Norden. Am Samstag, den 18. Juni 2011, startete um 10 Uhr der 21. Tollensesee-Marathon. Start- und Zielbereich war der Kulturpark, der wunderbar in die Seenlandschaft eingebettet ist.

Meine Startunterlagen holte ich bereits am Freitagnachmittag ab und war verwundert, wie wenig Läufer in dem Hallenbereich waren. Beim Blick auf die Teilnehmerliste wurde es mir dann klar: ca. 150 Anmeldungen für den Marathon. Ansonsten gab es noch Meldungen für den Staffelmarathon, Halbmarathon, 10 KM-Lauf usw. Insgesamt dann doch über 1 250 Meldungen.

Bei wunderbarem Sonnenschein und um die 16 Grad erfolgte kurz nach 10 Uhr ein gewaltiger Böllerschuss und die Marathonläufer starteten vom Park in Richtung Tollensesee. Was für ein tolles Bild: Ein riesiger See, dunkelblaues Wasser, dicht bewaldet und der Weg war noch super. Am Augustabad gab es den ersten Verpflegungspunkt. Die Temperaturen stiegen so langsam an und ich war froh, dass ich mich doch für mein Kurzarmshirt entschieden hatte. Vor einem Waldstück überholte mich plötzlich ein kleiner Hund mit seinem Herrchen hinten dran. Der Hund kam mir bekannt vor und ich sprach den Besitzer an, ob er 2010 auch beim Schlaubetal-Marathon dabei war. Na klar und der Hund bekam sogar eine Medaille. Vor mir lief jemand aus Berlin-Tegel. Mit ihm unterhielt ich noch eine ganze Weile, musste dann aber aus fototechnisch Gründen mein Tempo reduzieren. In Klein Nemerow spannten die Anwohner einen großen Willkommsgruß über die Straße. Das war super. Ansonsten wenig Zuschauer in den Ortschaften. Die Bodenbeschaffenheit änderte sich öfters und die ersten großen Steigerungen hatte ich auch hinter mir. Vom eigentlichen See war nichts mehr zu sehen, dafür Wiesen mit Kornblumen und vielen Kühen auf der Weide. Ich glaube es war an der Bornmühle, da saß eine kleine Bongotruppe und sorgte für ausgelassene Stimmung. Die Sonne prasselte immer noch ganz schön und nun ging es in Richtung Hohenzieritz. Hier kamen mir die anderen Läufer entgegen, die bereits die großen Steigerungen hinter sich hatten. Die Bewölkung nahm langsam zu aber es war noch trocken und warm. Die Straße zog sich und es ging immer höher. Wir mussten dann nach links abbiegen und liefen an einem kleinen See vorbei. Es sah aus wie auf einem Friedhof, kleine Natursteinmauern begrenzten den Ort. Von weitem hörte ich bereits einen Moderator der jeden einzelnen Läufer mit Namen begrüßte. Da ich mein Jubi-Shirt vom SCC anhatte, wusste er sofort dass ich aus Berlin komme und nicht meinen ersten Marathon laufe. Links von mir sah ich dann das wunderschöne Schloss Hohenzieritz. Fototermin. Dann weiter wieder in Richtung Prillwitz wo mir dann immer noch Läufer entgegen kamen. Vor mit lief jemand mit einem 100. Marathon-Shirt. Ich gratulierte voller Respekt jedoch lag wohl der 100ste schon eine Weile her, denn dies wäre jetzt sein 131 Marathon. Da kam ich mir mit meinen 39 gerade poplig vor. Die Wolken wurden immer dichter und vereinzelt tröpfelte es bereits. Bis Wustrow blieb ich noch trocken aber dann vor Alt-Rhese kam zu dem strömenden Regen noch Blitz und Donner dazu. Weit und breit kein Wald, wir Läufer mitten in weiter Flur. Dazu ging es immer nur Bergauf. In Alt-Rhese kam auch noch das Kopfsteinpflaster dazu dass jetzt beim Laufen sehr hinderlich war. Zwischendurch gab es immer wieder Verpflegungsstände mit Wasser, Bananen und Äpfel. Alle waren super nett und bedauerten uns Läufer. Hinter Alt-Rhese ging es dann wieder in den Wald. Der Waldboden war durch die starken Regenfälle sehr aufgeweicht und viele Pfützen hatten sich gebildet. Der Bodenbelag wechselte von Beton auf Waldboden und wieder Kopfsteinpflaster. Durch den starken Regen wurde es auf dem Kopfsteinpflaster gefährlich. Es handelte sich um eine alte Straße wo teilweise die Steine sich bereits verkanteten. Die Seitenbereiche konnten auch nicht genutzt werden, da sich dort die Regenmassen ihren Weg suchten. So langsam hörte es auf zu Regnen und die Sonne kam wieder raus. Im Wald sah man die kleine Wölkenchen die  sich durch Verdampfung bildeten. Beim Zeltplatz Gatscheck war nun wieder die Sicht auf dem See gegeben. Es ging weiter durch ein ausgedehntes Waldstück und dann beim Strandbad wurde der Weg besser, die Sonne schien bereits wieder und von weitem hörte ich die Lautsprecher im Zielbereich. Eine fiese Bogenbrücke vermieste mir den Ehrgeiz jetzt durchzulaufen aber danach gab es kein halten mehr. Der Kulturpark ist wunderschön angelegt, viele Restaurants liegen am Weg und ich dachte bereits eine große Portion Eis. Nach einer langgezogenen Kurve kam ich endlich bei 4:45 Stunden ins Ziel. Die Moderation im Zielbereich war hervorragend, auch lobenswert, dass jeder Läufer neben der Medaille auch ein Finisher-T-Shirt erhielt. Meine Soforturkunde konnte ich auch gleich mitnehmen und stellte erstaunt fest, dass ich den 18. Platz erreicht hatte. Jedenfalls in meiner Altersklasse. Zusammenfassend muss ich sagen, dass die Landschaft einmalig schön ist, jedoch die vielen Steigerungen und das unterschiedliche Pflaster machten das Laufen zur Qual.

Kommentare

Ich bin dort den halben von Hohenzieritz an gelaufen. In der Tat, der härteste im Norden. Dein Bericht hat mich jetzt so motiviert, dass ich gleich einen Block schreiben werde:-)

Übrigens war ich zur Zeit des Regens schon unter der Dusche.

auch von mir Glückwunsch zum Finish.

Als junger Mann habe ich diesen See dutzende mal umrundet , mit dem Rad , und weiß wie "bergig" es dort ist.

Allerdings bin ich um den See immer anders herum gefahren.

Nun frage ich mich : Warum nur ?    ;-)))

Gratulatiom zum Finish! Wir haben damals auf dem Weg nach Rügen am Tollesesee eine Zwischenübernachtung eingelegt und die Landschaft ist wirklich traumhaft.

Viele Grüße

Andy

Hallo Muli,

herzlichen Dank für die motivierenden Worte. Schön das jemand das gelesen hat. Freut mich.

Jörg

Meinen Glückwunsch zum Finish.

Eigentlich doch ein rundherum abwechslungsreicher, zufriedenstellender Lauf.

...haste prima gemach !

motivierende Grüsse ... muli

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