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29.Kasseler Citylauf - Collins Kibet schafft die Titelverteidigung - Auch der Sieg beim BKK Ladies-Cup ging wieder einmal nach Kenia

Von mspnews am 07.05.2007

29.Kasseler Citylauf   Collins Kibet Schafft Die Titelverteidigung   Auch Der Sieg Beim Bkk Ladies Cup Ging Wieder Einmal Nach Kenia

Collins Kibet ist nach Ralf Salzmann (siegte 1981 bis 1985) erst der zweite Läufer in der Historie des Kasseler Citylaufs, der seinen Titel verteidigen konnte.

Hochsommerliche Temperaturen in Nordhessen, erneut ein heißes Finish auf der langgezogenen Schlussgerade bis zum Ziel am schon für die in Kürze beginnende Weltkunstausstellung documenta 12 olherausgeputzten Museum Fridericianum: Die Zuschauer erlebten beim 29. Kasseler Citylauf wie schon im Vorjahr ein spannendes Rennen.

Und wie im Vorjahr hatte Collins Kibet die Nase vorn. Der erst 18-jährige Kenianer verteidigte den Titel von 2006. „Am Ende bin ich geflogen“, sagte der Sieger nach dem erneuten Triumph. Zuvor aber hatten die Eliteläufer sich dem Wetter angepasst und es eher gemächlich angehen lassen. Nach sechs Runden setzten sich Collins Kibet, Charles Chebet und Philemon Koech vorm Rest ab und forcierten das Tempo etwas. Kibets Siegerzeit von 29:53 Minuten zählt allerdings nicht zu den besten Zeiten, die bei den Kasseler Cityläufen bisher erzielt wurden.

Platz zwei sicherte sich Charles Chebet (29:56) vor Philemon Koech (30:30). Bester Deutscher war der Leipziger Volker Fritsch (32:01), der fast noch Julius-Kibiwot Stratei (Kenia) eingeholt hätte. Doch am Ende fehlte die Kraft. Als frischgebackener Vater waren, so gestand Fritsch bei der Siegerehrung, die letzten beiden Wochen doch etwas anstrengend. Während Jörn Harland als Neunter (32:34) die Farben des ausrichtenden PSV Grün-Weiß Kassel vertrat, gab es auch ein Wiedersehen mit dem einzigen Citylauf-Sieger im PSV-Trikot, Matthias Rüdiger.
Als „grün-weiße Perle“ gewann Rüdiger, der jetzt für die TG Melsungen startet, 1989 den Kasseler Citylauf. Den diesjährigen nutzte er wie viele andere Volksläufer zur Vorbereitung auf den ersten E.ON Mitte Kassel-Marathon am 10. Juni und wurde in 34:32 Zehnter.
Collins Kibet ist nach Ralf Salzmann (siegte 1981 bis 1985) erst der zweite Läufer in der Historie des Kasseler Citylaufs, der seinen Titel verteidigen konnte.

Auch der Sieg beim BKK Ladies-Cup ging wieder einmal nach Kenia. Caroline Chepkwony wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann über die 5 km in 15:30 Minuten. Platz zwei ging allerdings an die Ukraine. Angelika Awerkowa schob sich vor drei weitere Kenianerinnen, obwohl sie eine strapaziöse Anreise zunächst nach Polen und dann nach Kassel hatte.
Awerkowa kam nach 15:38 Minuten ins Ziel vor Susan Kurui (15:41), für die wieder nur Platz drei blieb, Irene Cherop (15:52) und Milka Jerotich (15:56). Beste Deutsche war Sport-Multitalent Ellen Weber auf Platz sieben (18:02), die nicht nur das vereinsinterne PSV-Duell gegen Steffi Struschka (8., 18:55) gewann, sondern auch den Polizeistraßenlauf-Cup.
Besonders gefeiert wurde Elizabeth Onyambu-Schröder. Die 40-jährige Kenianerin, inzwischen längst in Deutschland heimisch, beendete dort ihre aktive Laufbahn, wo sie ihren ersten langen Lauf auf deutschem Boden absolviert hatte und lief gemeinsam mit Sohn „Seppl“ (Sebastian) über die Ziellinie.

Volkslauf- und Polizei-Cup-Sieger wurde Andreas Fischer (PSV Grün-Weiß Kassel, 33:14)) vor Vorjahresgewinner Reiner Gutschank (34:41). Der Kaufunger war noch in der Vorwoche beim Lauftraining im Wald von einem Habicht angefallen und am Kopf verletzt worden.
„Das ist eben die Natur“, so Gutschank nach seinem zweiten Platz schon wieder gutgelaunt.

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