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HURRA, HURRA, DIE SCHULE RENNT - Vattenfall Schul-Cup 2005/2006 in Berlin - ein grosser Erfolg für den Schulsport, den Laufsport, die Leichtathletik und beispielhaft, wie man der Jugend den Sport schmackhaft machen kann ... Vorfreude auf kommende Ereignis

Von mspnews am 15.05.2007

Hurra, Hurra, Die Schule Rennt   Vattenfall Schul Cup 2005/2006 In Berlin   Ein Grosser Erfolg Für Den Schulsport, Den Laufsport, Die Leichtathletik Und Beispielhaft, Wie Man Der Jugend Den Sport Schmackhaft Machen Kann ... Vorfreude Auf Kommende Ereignis

Seit Herbst des vergangenen Jahres hatten rund 31 000 Jugendliche aus acht Altersklassen und über 400 Berliner Schulen in den Vorläufen alles gegeben, um einen Startplatz für das Finale im Volkspark Rehberge zu ergattern. Rund 3 000 Schüler hatten sich für diesen letzten Lauf am 1. April qualifiziert.

In Berlin hingen in den letzten Wochen an den Litfasssäulen riesige Poster mit einem jugendlichen Läufer, der über eine Pfütze springt. Das war die grossartige Werbung von Vattenfall als Sponsor für den Schul-Cross-Cup - für eine Veranstaltung die aber auch ihresgleichen sucht. Denn sie motiviert Jugendliche sich für den Sport zu interessieren.
Der Mini-Marathon des BERLIN-MARATHON - der auch in Kooperation mit der Berliner Schulverwaltung alljährlich über 9.000 Jugendliche an den Start lockt und der Vattenfall Cross-Cuo setzen beispielhafte Zeichen, wie die Schuljugend aktiviert werden kann. In Berlin gelingt es Dr. Thomas Poller von der Schulverwaltung seit Jahren die Schulen zu überzeugen sich verstärkt an Laufwettbewerben - sofern sie angeboten werden - zu beteiligen.
Das sollte bundesweit viele Nachahmer im Interesse der Schüler und der Leichtathletik finden.


Der Vattenfall Schul-Cup 2005/2006 ist das beste Beispiel dafür, dass sich Engagement lohnt. Eltern, Lehrer, Veranstalter und vor allem die Schülerinnen und Schüler in Berlin waren gleichermaßen begeistert.
Auch der Teilnehmerrekord spricht dafür:
31 200 Schülerinnen und Schüler haben in den Wettkämpfen Ehrgeiz, Teamgeist und Durchhaltevermögen bewiesen. Allen Beteiligten hat der Schul-Cup großen Spaß gemacht. Ein Grund mehr für Vattenfall, mit der 4. Saison an den Start zu gehen. In Kürze beginnen die Anmeldungen in den Schulen. Da können sich Schul-Cup-Fans schon jetzt auf spannende Crosslauf- und Basketball-Finals im Jahr 2007 freuen.

Bis dahin sorgt das Unternehmen dafür, dass Sportbegeisterte auch außerhalb des Schul-Cups den Profis über die Schulter schauen können. Schließlich engagiert sich Berlins Energiedienstleister auch für den Spitzensport in der Hauptstadt. So zählen die Basketballprofis von ALBA Berlin seit nunmehr zehn Jahren auf die Unterstützung von Vattenfall. am 1.Aprik war das Unternehmen mittlerweile zum fünften Mal als Titelsponsor beim Vattenfall Berliner Halbmarathon dabei. Und auch dort gab es Gelegenheit, einige Stars der Laufszene hautnah zu erleben. Mit den Kenianern Paul Kosgei und Edith Massai gingen zwei Athleten an den Start, die unter anderem auch zu den Großen in der Crosslauf Szene gehören. Kosgei wurde bei der WM 1998 und 2000 über vier Kilometer Dritter. Masai errang zwischen 2002 und 2004 über die gleiche Distanz dreimal die Goldmedaille für ihr Land. Beide konnten sich auch beim diesjährigen Halbmarathon durchsetzen, der erstmals die Teilnehmerzahl von 20 000 Läufern überschritt.

Schon jetzt können sich Berliner und Berlin-Besucher auf eine weitere Attraktion freuen: Am 5. August findet die 15. Vattenfall City-Nacht statt. Die steigenden Teilnehmerzahlen in den vergangen Jahren lassen auch für diesen Wettbewerb auf eine neue Rekordbeteiligung hoffen. Der Breitensport erfreut sich offensichtlich in Berlin wachsender Beliebtheit. Nicht zuletzt Dank des Engagements von Vattenfall Europe.

JUNGE HELDEN BERLIN

Große Emotionen warteten am Ende der Strecke auf die Teilnehmer. Lehrer und Trainer nahmen ihre Schützlinge in den Arm, Mütter versorgten ihre kleinen Athleten mit Getränken, und stolze Väter tätschelten den nach Luft schnappenden Sportskanonen den hochroten Kopf. Einer der Organisatoren beschrieb die Atmosphäre treffend: „Das Crosslauf-Finale ist beinahe ein Familienfest.“

Seit Herbst des vergangenen Jahres hatten rund 31 000 Jugendliche aus acht Altersklassen und über 400 Berliner Schulen in den Vorläufen alles gegeben, um einen Startplatz für das Finale im Volkspark Rehberge zu ergattern. Rund 3 000 Schüler hatten sich für diesen letzten Lauf am 1. April qualifiziert.
Der Umgang unter den jungen Sportlern war fair. Die Sieger gaben den nachfolgenden Läufern freundschaftlich die Hand, eine Gewinnerin hängte einer erschöpften Konkurrentin eine Jacke zum Wärmen über. „Die Stimmung bei Schulwettkämpfen wie diesen ist viel angenehmer, als bei richtigen Leistungssportveranstaltungen“, sagte die 18-jährige Marta, die Zweite in ihrer Altersklasse wurde. „Dort stehen alle zu sehr unter Druck.“

Neben all den glücklichen Läufern, die das Ziel in ihrer Altersklasse als Erste erreichten, sah man auch in traurige Gesichter: „Ich habe zu schnell angefangen und mich dann etwas übernommen“, schnappte der 15-jährige Max nach Luft. Doch für Trübsinn hatte keiner der Schüler einen Grund. Selbst Nazil und Malbora, die als Letzte ihres Jahrgangs ins Ziel kamen, nahmen es mit Humor. Lachend überquerten sie die Zielgerade: „Das war ganz schön anstrengend, aber wir hatten viel Spaß.“

Abschluss im Olympiastadion

Krönender Abschluss war die Siegerehrung im Berliner Olympiastadion: Vor über 50 000 jubelnden Zuschauern des Hertha-Spiels gegen den VfB Stuttgart nahmen die Sieger ihre Medaillen in Empfang. Lange werden sie sich nicht auf ihrem Erfolg ausruhen, denn schon bald beginnen die Anmeldungen für den nächsten Vattenfall Schul-Cup.

Der Volkspark Rehberge war der ideale Austragungsort für das Crosslauf-Finale

Einst eine Wüste – heute ein Park.
Die Strecke führte die 3000 Läuferinnen und Läufer über sanfte Hügel, weitläufige Rasenflächen und abwechslungsreiche natürliche Hindernisse. Perfekte Voraussetzungen für einen spannenden Wettkampf. Man könnte meinen, Veranstalter Vattenfall hätte das Gelände speziell für das Crosslauf-Finale anlegen lassen.
Tatsächlich ist das Bodenprofil des wunderschönen Parks im Wedding jedoch fast ganz von selbst entstanden. Ursprünglich befand sich an dieser Stelle ein karges, von Sümpfen durchzogenes Forstgebiet. Sandfuhrleute nutzten den Boden noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts als Abbaugebiet für Streu- und Scheuersand.
Erste Pläne, die verwilderte Einöde zum Wohle der Allgemeinheit zu nutzen, hatte der Hamburger Tierhändler Carl Hagenbeck. Vom Erfolg seines 1907 in Hamburg eröffneten Tierparks beflügelt, wollte er auch den Berlinern einen Zoo schenken. Einen Tierpark, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hatte. Er plante, die Gegebenheiten des Ortes als Grundlage für eine Parklandschaft zu nutzen.
Wer Lust hat, kann ganzjährig Rehe und Wildschweine im Freiluftgehege besuchen. Kulturliebhaber genießen an lauen Sommerabenden Theateraufführungen auf der Freilichtbühne während nebenan auf dem Sportplatz eifrig trainiert wird.
Wer weiß, vielleicht sind unter den Sportlern schon die Sieger des Vattenfall Schul-Cups 2007 zu finden.
Vorfreude

Durch Training zum Erfolg
Sportlehrer Bodo Tümmler vom Schadow Gymnasium Zehlendorf betreute das siegreiche Mädchenteam im Basketball-Finale. Und auch beim Crosslauf schlugen sich seine Schützlinge aus der 7. und 10. Klasse wacker. Eine seine Schülerinnen errang unter den Läuferinnen des Jahrgangs `88 den 3. Platz, ein Schüler des Jahrgangs `89 Rang 5.
Von der Organisation des Wettkampfs und der Betreuung ist Tümmler begeistert. Ein wenig bedauerte er nur, dass das schlechte Wetter zu Jahresbeginn die Vorbereitung erschwert hat. Sonst hätte die Zeit vielleicht gereicht, um einige aus der Form geratene Schüler wieder auf Trab zu bringen. Aber für die kalte Witterung kann schließlich niemand etwas, und vielleicht ist ja Petrus im nächsten Jahr gnädiger.

( Bodo Tümmler war übrigens vielfacher Deutscher Meister im 1500m Lauf, 1966 Europameister im 1500 m Lauf in Budapest und Olympiadritter in Mexico City - beim BERLIN-MARATHON leitete er jahrelang den berühmten Verpflegungspunkt am Wilden Eber - "Ab hier die Sau rauslassen"!)

Die kleine Rennmaus
Schon die Jüngsten bewiesen, wie spannend der Kampf um den ersten Platz sein kann. Auf der letzten Runde im Stadion Rehberge hielt sich Vera Preibisz von der Charlottenburger Comenius Schule taktisch klug im Windschatten ihrer Konkurrentin. Erst 50 Meter vor dem Ziel nahm sie noch einmal alle Kraft zusammen und setzte zu einem tollen Endspurt an. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer gelang es ihr schließlich, ihre Kontrahentin zu überholen.
Als Erste in ihrer Wettkampfklasse lief die zehnjährige ins Ziel. Dort wartete schon der Papa, um seiner kleinen Rennmaus zum Sieg zu gratulieren. Überglücklich erklärte Vera, dass sie eigentlich für den SC Poseidon schwimmt. Nur für den Schul-Cup habe sie ein bisschen zusätzliches Training an Land gemacht.

Ein Profi von morgen

Im Vorjahr hat Stefanie Meller von der Sportoberschule Poelchau den Sieg knapp verfehlt – sie ging als Zweite durchs Ziel. Doch in diesem Jahr distanzierte sie ihre Konkurrenz in der Wettkampfklasse II mit der hervorragenden Zeit von 16 Minuten, 51 Sekunden. Die 17-jährige Schülerin ist schon fast eine Berufssportlerin. Acht mal in der Woche trainiert sie mit ihren Vereinskolleginnen vom VfV Spandau. So viel Einsatz lohnt sich:
Bei den Norddeutschen Meisterschaften im Straßenlauf belegte sie Rang 2, kürzlich war sie zum ersten mal bei der Deutschen Meisterschaft dabei. Auf die Frage, wie ihr der Vattenfall Schul-Cup 2006 gefallen hat, antwortet sie: „Super. Und gleichzeitig war es auch eine prima Vorbereitung für die ganze Laufsaison.“

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