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Warmlaufen beim Paris Marathon ... und dann zum Big Sur Marathon in die USA - immer am Ozean entlang mit einem klassischen Klavierkonzert

Von mspnews am 08.06.2007

Warmlaufen Beim Paris Marathon ... Und Dann Zum Big Sur Marathon In Die Usa   Immer Am Ozean Entlang Mit Einem Klassischen Klavierkonzert

Die Strecke ist einfach großartig, nach einem kurzen Waldstück fast immer mit Blickauf den Ozean, tolle Gesteinsformationen und eigentlich stört auch kein Zuschauer

10 Tage nach dem Paris Marathon ging es über London nach San Francisco. Zwei Tage in dieser wundervollen Stadt bei bestem Sonnenwetter allerdings mit kühlem Wind ließen uns den jet-lag schnell vergessen.

Anschließend ging es nach Monterrey, das wir uns als Standort ausgesucht hatten, u.a. weil dort auch die Marathon Messe mit Start Nummern Ausgabe war.
Am Sonntag, den 29.4.2007 ging es zeitig los. Um 3 Uhr wecken, 3.30 Frühstück, 4.15 fuhr der Bus bereits los, da der Start auf der Highway Nr. 1 bei Big Sur, eben 26 Meilen südlich des charmanten Ortes Carmel (Zieleinlauf) erfolgt.
Da die gesamte Straße gesperrt wird, ertönt der Startschuss bereits um 6.45. Durchaus ergreifend beginnt die Startzeremonie mit dem Morgengebet des Geistlichen und der amerikanischen Nationalhymne.

Dann stürmten rund 3.000 Marathonläufer los, wahrscheinlich 97 % Amerikaner. Die Strecke ist einfach großartig, nach einem kurzen Waldstück fast immer mit Blickauf den Ozean, tolle Gesteinsformationen und eigentlich stört auch kein Zuschauer. Man kann alles in Ruhe genießen nur unterbrochen durch gelegentliche Musikkapellen und einem klassischen Klavierkonzert.

Durch den hügeligen Streckenverlauf muss man 25 bis 30 Minuten mehr einplanen als bei einem normalen flachen Marathon. Meine Zeit von knapp 5 Stunden ließ genug Raum für nette Plaudereien (ca. 40 % Anteil weiblicher Läuferinnen) und Fotos.

Die Verpflegung war bestens organisiert und abwechslungsreich. Glück hatten wir bei dem Lauf mit dem Wetter, kühl aber trocken. Man stelle sich vor, dass starke Nordwinde mit Regenschauern die Strecke a la Syltlauf begleiten - wie es wohl auch schon häufig vorgekommen ist.
Am Ziel war wieder alles bestens organisiert, so dass meine Empfehlung für den schönsten Landschaftslauf der Big Sur International Marathon erhält.

Ulrich Misgeld

http://www.bsim.org.

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