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Starkes Frauenfeld am Start am 16. Juni in Borgholzhausen - Beatrice Omwanza (33) war Teilnehmerin an mehreren Weltmeisterschaften und lief auch den WM-Marathon 2005 in Helsinki.

Von mspnews am 12.06.2007

Am letzten Wochenende gewann sie die Marathon-Premiere in Kassel, wo sie nicht an ihr Limit gehen musste, um mit 2:42:21 Std. die Moldawierin Delion um fast acht Minuten zu distanzieren.

Borgholzhausen (cwk). Noch Ende letzter Woche hatte »Nacht«-Chef Friedhelm Boschulte Florence Chepkurui als Favoritin Nr. 1 gesehen. Doch eine andere Kenianerin übertrifft ihre sechs Jahre jüngere Landsfrau mit einer ansehnlichen Erfolgsbilanz: Beatrice Omwanza (33) war Teilnehmerin an mehreren Weltmeisterschaften und lief auch den WM-Marathon 2005 in Helsinki.

International machte sie schon 1998 auf sich aufmerksam, als sie bei der Crosslauf-WM in Marrakesch inmitten der Weltelite Sechste über 4 km wurde. Zwei Zeiten unter 2:28 Std. weisen sie als Top-Marathonläuferin aus. Ihren wichtigsten Erfolg feierte sie 2003 in Paris, wo sie die 42,195-km-Distanz in 2:27:44 Std. gewann. Ein Jahr später steigerte sie sich als Vierte des Berlin-Marathons auf 2:27:19 – in einem Rennen, das die Japanerin Yoko Shibui mit 2:19:41 zu einem der weltweit schnellsten machte. Beatrice Omwanzas Marathon-Erfolge umfassen auch Siege im Ruhrgebiet (2004), in Turin (2005) und den 2. Platz in Madrid (2006).

Am letzten Wochenende gewann sie die Marathon-Premiere in Kassel, wo sie nicht an ihr Limit gehen musste, um mit 2:42:21 Std. die Moldawierin Delion um fast acht Minuten zu distanzieren. Vielleicht sind da doch noch ein paar Körner Kraft für die »Nacht« übrig geblieben. Denn an sich ist ein Rennen über 42,195 km keine optimale Vorbereitung auf die fünf Meilen. Beatrice Omwanza wurde am 7. April zum zweiten Mal nach 2005 Halbmarathonsiegerin in Paderborn, wo sie mit 1:11:15 Std. persönliche Bestzeit lief.

Freitagabend beleuchtete der Oelder 10-km-Elitelauf die derzeitigen Kräfteverhältnisse: Omwanza wurde in 32:56 Min. Dritte und ließ deutsche Spitzenläuferinnen wie Susanne Hahn (»Nacht«-Dritte 2006) und Luminita Zaituc (EM-Vize 2002 im Marathon) klar hinter sich; Florence Chepkurui musste sich auf Rang 9 mit 35:36 Min. begnügen. Damit läge sie fast in Reichweite der Lokalmatadorin Ilona Pfeiffer, die den Volkslauf in 36:23 absolvierte, in Paderborn aber schon 34:58 Min. vorgelegt hatte.

Zu zwei noch wenig bekannten Kenianerinnen, Pamela Kipchoge und Anita Kosgei, gesellt sich noch eine Äthioperin, deren Meldung gestern eintraf: Die 25-jährige, seit kurzem mit einem Schweizer verheiratet, läuft in ihrer Wahlheimat mit großem Erfolg: Zwei 42-km-Siege beim berühmten »Swiss Alpine«, Bronze beim Jungfrau-Marathon, Marathonsiege in Lausanne (2004) und Basel (2005), wo sie sich auf 2:35:04

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