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66. DKB-ISTAF am 16. September in Berlin

Von mspnews am 02.08.2007

66. Dkb Istaf Am 16. September In Berlin

Splitter aus sieben Jahrzehnten

Beim 2. ISTAF am 19. März 1938 gab es erstmals Startblöcke, deren Einführung der Weltverbands-Kongress 1936 beschlossen hatte. Als Starter fungierte damals Franz Miller, der als Weltbester seines Faches galt und bei drei Olympischen Spielen die Sprinter auf die Strecke geschickt hatte.

Berlin (pps) Das DKB-ISTAF findet 2007 zum 66. Mal statt, feiert dabei aber 70. Geburtstag. Es wurde am 23. März 1937 geboren, als der Berliner Sport-Club (BSC), der Deutsche Sport-Club (DSC, später OSC) und der Sport-Club Charlottenburg (SCC) beschlossen, künftig internationale Sportfeste unter der Bezeichnung Internationales Stadionfest gemeinsam zu veranstalten.
Am 1. August 1937 begann mit dem Schwung der vorangegangenen Olympischen Spiele von Berlin die Neuzeit des ISTAF mit zwei Weltrekorden und einem Europarekord vor 85.000 Zuschauern.
Vorläufer des ISTAF war ein Sportfest unter gleichem Namen am 3. Juli 1921 im Grunewaldstadion.

ALLGEMEIN, TEIL 2
IM STARTBLOCK:

Beim 2. ISTAF am 19. März 1938 gab es erstmals Startblöcke, deren Einführung der Weltverbands-Kongress 1936 beschlossen hatte. Als Starter fungierte damals Franz Miller, der als Weltbester seines Faches galt und bei drei Olympischen Spielen die Sprinter auf die Strecke geschickt hatte.
AUF KUNSTSTOFF: Beim ISTAF 1969 liefen die Athleten im Olympiastadion erstmals nicht mehr auf Asche, sondern auf Kunststoff. Auf der neuen Rekortan-Bahn drehte ein junger Mann seine Runden, der 1972 und 1976 jeweils Olympia-Doppelgold über 5000 und 10.000 m holte: der Finne Lasse Viren.

NATIONAL:
Seinem Anspruch als Internationales Stadion-Fest wurde das erste ISTAF des Jahres 1953 nicht gerecht, als am 14. Juni ein rein nationales Meeting zum 90-jährigen Jubiläum der Berliner Turnerschaft veranstaltet wurde.
Anderthalb Monate später war das ISTAF auch wieder international.

GESAMTDEUTSCH:
1955 stellte die DDR erstmals eine Mannschaft beim ISTAF.

ILLEGAL:
Das erste ISTAF nach dem Zweiten Weltkrieg fand quasi außerhalb der Legalität statt, weil Deutschland nach dem Krieg noch nicht wieder Mitglied des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF war. Trotzdem stellten die Schweden eine Mannschaft und ihr Weltklasse-Mittelstreckler Lennart Strand gewann die 1500 m in 3:56,4 Minuten. „Der damalige Regierende Bürgermeister Ernst Reuter bezeichnete den Besuch der internationalen Gäste als „ein verheißungsvolles Bekenntnis für den Gedanken der Zusammenarbeit aller friedlich gesinnten Völker“.

MACHER:
Die Väter des ISTAF der Neuzeit sind in den drei Vereinen Berliner Sport-Club (BSC), Deutscher Sport-Club (DSC, später OSC) und im Sport-Club Charlottenburg (SCC) zu suchen. Auch der Wiederbeginn nach dem Krieg wurde mit kleiner Mannschaft gestaltet. Mit dabei war unter anderem Heinz Cavalier, Chefredakteur der Fachzeitschrift Leichtathletik. Er sandte seinerzeit seine Auslandskorrespondenten auf die Suche nach Top-Athleten.
Rudi Thiel wurde 1968 Meeting-Direktor. Er führte die Veranstaltung bis 2000, ehe 2001 Stephane Franke
die Geschicke des ISTAF leitete.
Seit der Insolvenz im Jahr 2002 ist Gerhard Janetzky Geschäftsführender Gesellschafter des ISTAF.

Auf www.istaf.de können Leichtathletik-Fans eine Reise zur kommenden Hallen-WM in Valencia (7. bis 9. März 2008) gewinnen.

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